Ein Schockerlebnis ist heilsam

Warum wir manchmal ein Schockerlebnis brauchen

Schockerlebnisse verrücken uns und bringen uns so wieder ins Lot. Vor einigen Jahren, ich war gerade auf meinem Heimweg von einem Seminarbesuch, verlor ich in der Stadt, durch die ich  fuhr, die Orientierung. Damals hatte ich noch kein Navi. Es dämmerte schon ein wenig und ich fühlte mich unsicher. Ohne genau zu wissen, wie es geschah, befand ich mich plötzlich auf einem Bahnübergang und sah, wie sich die Schranke vor mir schloss, ohne, dass ich noch eine Chance gehabt hätte, durch zu kommen. Ich bremste stark, kam mit dem Auto zum Stehen und  wusste instinktiv, dass die Schranke hinter mir auch geschlossen war.

Als ich mich umdrehte und dies bestätigt sah, packte mich das nackte Entsetzen. In rasender Angst sah ich mich nach dem Bahnwärterhäuschen um. Niemand war zu sehen. Die Bilder einer Katastrophe durchfluteten mich. Flehend schickte ich einen Hilferuf zum Himmel und irgendeine hilfreiche Hand betätigte die Schranke im letzten Moment, so dass ich vor dem heran nahenden Güterzug noch rechtzeitig in Sicherheit gelangen konnte.

Dieses Erlebnis klärte in Bruchteilen von Sekunden den Gedanken- und Gefühlsschleier, der mich vorher umgab. Die Kostbarkeit des Lebens wurde mir fühlbar bewusst. Auf der anschließend langsamen und ruhigen Heimfahrt fragte ich mich: „Mein Gott, warum haben wir uns soweit von unserem Kern, unserem Selbst entfernt und gehen gefangen im Knäuel und Dickicht des eigenen Denkens?“

 

Natürliche Sinneseindrücke nähren die Seele

Wir haben unsere Empfindungen  der Routine unseres Alltags geopfert. Sie darben in unserem Inneren. Unsere Herzen ziehen sich immer mehr zusammen, mangelt es doch am Wasser des Lebens, das durch uns fließt, uns mal sanft und dann wieder stark bewegt.

Alles ist clean und rational. Kein Körnchen stört die Logik. Glatt sind die Oberflächen der modernen Welt. Hier stößt sich nichts. Der Blick schweift, bleibt nirgends hängen. Die Sinne stumpfen ab in der modernen Welt. Gleichzeitig werden sie vom Lärm der lauten Konsumwelt gepeitscht, von aggressiven Farben gereizt.

Wie wohltuend sind da hingegen die Sinneseindrücke in der Natur. Die hier herrschende Vielfalt an Farben, Formen, Gerüchen und Lauten schmeichelt unserer Seele. Wir werden genährt, sind wach und aufnahmebereit, soweit es uns gelingt unseren Gedankenrucksack vorher abzustellen und uns ganz auf die Natur und auf den Moment einzulassen.

In der Natur verbinden wir uns leichter mit unserer wahren Natur. Hier erfahren wir Stärkung, Genesung bis hin zu Heilung unserer Dreieinigkeit Körper, Geist und Seele. Wir gelangen wir in ein Einverstanden-sein mit dem was ist und wie es ist. So erfahren wir hier die Einheit und Verbundenheit mit allem Seienden. Nicht immer ist es uns bewusst, doch wir fühlen, dass die Natur mit ihren elementaren Kräften uns gut tut.

 

Feuer, Wasser, Luft, Erde und der Äther sind unsere Lebenselexiere

Die Erfahrung der Elemente in der Natur aktiviert unsere elementaren Kräfte. Die einen fühlen sich zum Wasser hingezogen, zu einem Fluss, einem See oder auch ans Meer. Wieder andere finden ihr Heil in der Stille einer großen, grünen Kathedrale, dem Wald. Wieder andere zieht es in die Berge, hoch hinauf auf die Gipfel, wo die Freiheit grenzenlos scheint. In Anbetracht der majestätischen Erhabenheit der steinernen Riesen gelingt es loszulassen von all dem Gedankenballast des Alltags und mitzufliegen mit dem Adler, der hoch oben am Himmel mühelos seine Kreise zieht.

Feuer, Wasser, Luft, Erde und der Äther sind unsere Lebenselexiere, doch wir haben es vergessen im Dickicht unseres Denkens. Wir fühlen zu wenig und denken zu viel. Wie unter eine Käseglocke sehen wir das Leben im Außen, doch wir fühlen es nicht mehr. Stattdessen suchen viele durch künstlichen Aufputschmitteln mehr Energie zu gewinnen, doch letztendlich wollen sie ihre Lebendigkeit wieder zu finden. Der moderne Mensch ist ein Sklave der Konsumwelt, ohne sich dessen bewusst zu sein. Er sucht sein Heil im Außen in mental konstruierten Lifestyle-Konzepten, die ihm die Leichtigkeit des Seins vorgaukeln, während er sich von seinem innersten Kern immer weiter entfernt und entfremdet.

 

Das Leben ist gnädig

Doch das Leben ist gnädig und immer auf Ganzheit und Heilung ausgerichtet. So braucht es dann den einen oder anderen Schock der erschüttert, so dass der Mensch das wahre Leben wieder spürt und fühlt. Das Paradox zeigt sich hier sehr deutlich, beginnt dies doch dann erstmal mit dem Leid, das bisher durch modernes Lifestyling, Absicherungen und Vermeidungsstrategien verhindert werden sollte.
Da fällt mir wieder ein, dass Jesus uns diesen Weg aufgezeigt hat – den Weg durch Leid zur Herrlichkeit, oder besser gesagt zur Lebendigkeit. In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine sinnliche und lebendige Zeit der Ankunft im Advent 2017.

 

Und noch etwas!

Wenn du deine Lebendigkeit wieder entdecken willst, dann komm mit nach Lanzarote im Mai 2018. Auf dieser vulkanischen Insel sind die Elemente in ihrer reinen Essenz präsent und wecken deine elementaren Kräfte.

Hier findest du alle wichtigen Informationen zur Seminarreise im Mai 2018 und falls du es lieber alleine mit mir erfahren möchtest, kannst du dich hier informieren.

Ich möchte dich dafür begeistern dich und deine Lebendigkeit auf dieser magischen Insel neu zu entdecken und zu er-finden und diese Seminarreise zu einer ganz besonderen Zeit deiner persönlichen Selbstbefreiung werden zu lassen.
In Freiheit im Herzen verbunden
Bianka Maria
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