Kläre deine Wurzeln und du bist frei! – Teil 3

Meine eigene Geschichte

Oder wie es dazu kam, dass ich heute mit schamanischen Praktiken arbeite und  vielen Menschen damit helfe.

In dieser Artikelserie habe ich im ersten Teil  darüber geschrieben, warum es gerade in der jetzigen Zeit so wichtig ist, die eigenen Wurzeln zu klären und im zweiten Teil, warum die Verstrickung mit den Ahnen der Entfaltung unserer individuellen Potenziale im Weg steht und wie wird diese Verstrickungen lösen können. Für denn Fall, dass du nochmals nachlesen willst, klicke hier.

Heute, in diesem dritten und letzten Teil schreibe ich über meine eigene Geschichte und wie ich dazu kam, dass ich heute mit schamanischen Praktiken arbeite und damit zahlreichen Menschen helfe, ihr Leben freier und leichter zu leben.

 

Die Klänge, die mich schon als Kind er-innert haben

Bereits in meiner Kindheit zogen mich die Töne der Panflöte in ihren Bann. Etwas in mir lauschte in tiefer Vertrautheit diesen Klängen aus Südamerika. Doch das Geheimnis sollte sich mir erst viele Jahre später offenbaren. Noch vor meiner Familienzeit wollte ich nach Südamerika, genauer gesagt nach Peru, zum Titicacasee reisen. Ohne, dass ich es mit meinem Verstand hätte erklären können, woher diese tief empfundene Sehnsucht kam. Doch die Erfüllung dieses Wunsches wurde durch die, zu der Zeit herrschenden, Bürgerkriege vereitelt. Es vergingen weitere zwanzig Jahre, bis sich meine Sehnsucht erfüllten sollte.

Im Jahr 2005 reiste ich mit einem Musiker und einer kleinen Gruppe nach Peru in die Anden zu einem Schamanen. Bei dieser Reise wurden meine eigenen schamanischen Wurzeln wachgerufen. Wir bauten Schwitzhütten, zelebrierten nachts unter einem faszinierenden Sternenhimmel uralte Reinigungs- und Läuterungsrituale, die in allen indigenen Kulturen über den Erdball verteilt, noch heute praktiziert werden. Meine Sinne klärten sich während dieser Zeit und waren heller, so dass ich hellwissend, hellfühlend und hellhörend war. In diesen verfeinerten Bewusstseinszuständen war es mir möglich mit dem Geist der Pflanzen zu kommunizieren. Ich gewann tiefe Einblicke in den Hintergrund des Lebens, in die geistig-seelischen Reiche.

Doch noch war die Zeit nicht reif, dass ich mich getraut hätte, meine Fähigkeiten in den Dienst für die Menschen zu stellen. Es vergingen nochmals ein paar Jahre. Ich befand mich gerade in einem Veränderungsprozess. Mein Familienleben ging nach 22 Jahren zu Ende. Ich zog um, gab das Familienhaus auf und nun war der Weg für meine Weiterentwicklung als Individuum frei. Doch ich bemerkte, dass ich in manchen Bereichen und auch Situationen nicht ich selbst sein konnte.

Etwas in mir verhinderte das, zog mich wie an unsichtbaren Gummibändern immer wieder in alte Muster, die ich bisher nicht hinterfragt hatte, da sie ja immer da waren und ich mich damit identifiziert hatte. Doch jetzt plötzlich wurden sie mir bewusst und ich begann mich nach Hilfe umzusehen.

 

Meine eigene Sippe-Aufstellung

Eines Tages begegnete ich bei einer Veranstaltung einem Schamanen, der ein Aufstellungsritual für die eigene Sippe anbot. Instinktiv wusste ich sofort, dass es das war, wonach ich suchte und so vereinbarte ich ein Treffen mit ihm für diese Ahnenaufstellung. Es war an einem Mittwochnachmittag. Am nächsten Tag wollte ich mit einer Freundin für ein langes Wochenende zum Wandern nach Österreich fahren. Der Schamane eröffnete bettend unter den Schlägen seiner Trommel das morphogenetische Feld meiner Ahnen. Es zeigte sich, dass ich mit den ersten Generationen, meinen Eltern, meinen Groß- und auch Ureltern keine Verstrickungen mehr hatte. Ich war erleichtert und und zugleich wurde ich darin bestätigt, dass meine vielen Bemühungen in der Vergangenheit um Klärung in der Herkunftsfamilie erfolgreich waren. Es musste daher etwas sein, das weiter zurück lag. In der 5. Generation tauchte es dann auf. Während ich auf dem betreffenden Bodenanker in energetischer Verbindung mit dieser Generation stand, hatte ich das Gefühl in einer riesigen Leere zu sein, bodenlos, ohne Orientierung, ohne Anbindung, die ich zuvor immer spürt hatte und vor der ich geflüchtet war und mich stattdessen überwiegend im Außen orientierte..

Es war gerade so, als wäre die Verbindung abgebrochen. Der Schamane hielt mich dazu an genauer hin zu fühlen und zu schauen, doch es blieb eine gähnende Leere und Schwärze. Erst nachdem ich mich von dem Bodenanker gelöst hatte und er einige Energieübungen mit mir gemacht hatte, stellten sich Bilder ein, nachdem ich erneut mit den Ur-ur-ur-Großeltern in Kontakt war. Ich sah eine Feuersbrunst, fühlte die Panik und das nackte Entsetzen in der Situation und konnte erkennen, dass ein Gehöft lichterloh brannte und Menschen darin ihr Leben verloren. Der Schamane leitet mich zu einem Gebet an. Erklärte mir, dass hier der Strom der Generationen unterbrochen sei, und dass es meine Aufgabe ist, diese Heilungsarbeit zu machen und die verloren Seelen zu überführen. Wahrscheinlich hatte er meinen fragenden und zweifelnden Blick gesehen, denn er sagte mit Nachdruck: „Du kannst das.“

 

Das Gipfelerlebnis auf dem Kellerjoch

Ich fuhr am nächsten Tag mit meiner Freundin nach Österreich zum Wandern, wie ausgemacht. Dort erfuhr ich dann von ihr, dass sie unter Höhenangst litt und ich daher alleine auf das 2.400 m hohe Kellerjoch steigen sollte. Ich war zwar nicht erfreut darüber, dennoch machte ich mich am nächsten Morgen sehr früh alleine auf den Weg. Kurz vor der Mittagszeit war ich oben auf dem Gipfel angelangt. Dort stand eine kleine Kappelle und ich war hier ganz alleine. Ich liebe die Berge und das Bergwandern, vor allem wegen der Stille und der Weite, die hier erfahren werden können.

Ein paar Tage zuvor hatte ich ein neues Handy bekommen und so erinnerte ich mich an die Kamera im Handy und machte von mir ein paar Selfies, die schneebedeckten Bergspitzen im Rücken. Mehr als zwei Wochen sollten vergehen, bevor ich mich an sie erinnerte und beim Ansehen dann mehr als erstaunt war. Doch mehr dazu später. Allmählich kamen weitere Wanderer zum Gipfel und so entschied ich mich für den Rückweg. An einer steilen Stelle, wo man stehen bleiben musste, wenn ein anderer den Berg herauf kam, traf ich auf eine Frau in meinem Alter. Die Haar kurz, mit einem Stirnband aus der Stirn gehalten, kam sie mir von unten entgegen. Sie sah mich mit ihren klaren, blauen Augen direkt an und sagte spontan und unmittelbar zu mir: „Wer schaut me na durch di o?“ (Wer schaut mich durch dich an?) Ohne auch nur eine Sekunde zu zögern antworte ich: „Meine Großmutter aus der 5. Generation“. Und die Frau antwortete darauf: „Ja, und verbrennt sans. Du muast eana helfa, die armen Seelen fürchtn se so und fühl´n se schuldig.“ (Ja und sie sind verbrannt. Du musst ihnen helfen, die armen Seelen fürchten sich so und fühlen sich schuldig). Darauf hin antwortete ich ihr wiederum: Ja, ich weiß schon, hatte bisher bloß keine Zeit dazu.“ Als ich das sagte schämte ich mich fast ein wenig, weil mir bewusst wurde, dass ich dem Schamanen zu wenig Gehör geschenkt hatte. Dann stieg die Frau an mir vorbei weiter nach oben und sagte noch: „Also, dann alles Guade dir“, und auch ich verabschiedete mich dankend bei ihr.

 

Wie ich aus meinem alten Wissen schöpfte, ohne dass mein Verstand wusste woher

Dieses Erlebnis hatte mich getroffen wie ein Blitz. Ich zitterte am ganzen Körper. War einerseits zutiefst betroffen, weil ich mich nicht gleich um die Heilung gekümmert hatte. Andererseits war ich freudig erregt, über diese so eindeutig klare und offensichtliche Führung, die ich erfuhr. Einige hundert Meter tiefer fand ich dann einen Platz, an dem ich mir Zeit für die Heilung meiner Ahnen nahm und die beiden Seelen meiner Großeltern aus der 5. Generation überführte. Ohne nachzudenken wusste ich, was zu tun war. Ich sprach mit beiden Seelen über ihre Furcht und ihre Schuldgefühle. Ich erklärte ihnen, dass dies ein von Menschen gemachtes Konzept sei. Dass sie sich jetzt vertrauensvoll dem Lichtstrom der Liebe hingeben können, der durch mein intensives Gebet entstanden ist.

Nach einer Weile des Zögerns entschieden sie sich zu gehen und ich verabschiedete mich von ihnen. Im selben Moment spürte ich einen tiefen Frieden durch mich hindurch ziehen, der mein Herz unendlich weit werden ließ und tiefe Dankbarkeit für mein Leben, mein Sein und Wirken machte sich in mir breit. Ich war überglücklich, verspürte die große Sinnhaftigkeit in diesem Akt der Integration und Wiederanbindung.

Zwei Wochen später entdeckte ich dann die Fotos, die ich oben auf dem Gipfel von mir gemacht hatte und konnte darauf meine Großmutter in mir erkennen, wie es auch die Frau, der ich begegnet war, getan hatte.

Seit diesem Erlebnis entfaltet sich in mir die schamanische Kraft, die latent immer da war, die jedoch jetzt durch diese Erfahrung und die Anbindung an diese Ahnin in mir verstärkt wird. Plötzlich wage ich es auch mich damit öffentlich zu zeigen. Meine Trommel, die ich mir ein Jahr zuvor gekauft hatte, ohne zu wissen, was ich damit machen würde, kam endlich zum Einsatz und begleitet seither viele Menschen durch die Räume Ihrer Seele zu ihren inneren Verbündeten.

Mittels ihrer Klänge gelangen die Menschen in Verbindung mit Ihren 7 Generationen, klären ihre Verstrickungen mit den Ahnen, erhalten deren Attribute der Stärke und Weisheit für ihren Alltag, vor allem aber für die Entfaltung ihres individuellen Potenzials. Im Laufe der Zeit entstand daraus mein Angebot „Der Ahnenfrieden – Die Kraft aus unserer Herkunft“, das bisher vielen Menschen geholfen hat mit sich und ihrer Herkunft ins Reine, in den Frieden zu gelangen.

Das ist die Geschichte im Hintergrund meiner Arbeit und meinerer Entwicklung in punkto Ahnen und meine schamanischen Wurzeln.

 

Wenn du bisher gelesen hast, danke ich dir für dein Interesse. Vielleicht interessieren dich auch die Stimmen aus dem Workshop und der Einzelaufstellung, dann kannst du diese hier einsehen.

 

Mein Herbst-Angebot für dich!

Pilot-Kurs

„Der Ahnenfrieden – Klärung und Befreiung aus den Verstrickungen der  7 Generationen“ 

7-teilige Webinarreihe bestehend aus 7 wöchentlich stattfindenden Live-Webinaren, die aufgezeichnet werden.
Start 22.11.2017 zum Pilotpreis von 159,- € inkl. MwSt.
Wenn du teilnehmen willst, schreib mir eine Mail an: info@yoya-bewusstsein.de – mit Betreff Pilot-Kurs

Anmeldung bis spätestens MO 20.11.2017 – 18 h

 

Ich freue mich, wenn du dabei bist und diese 7 intensiven Wochen mit mir in einer kleinen Gruppe erfährst.

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria

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