Wie ich mich selbst und meine Aufgaben so organisiere, dass auch meine Seele mit an Board ist

 

Auf diese Blogparade bin ich über Monika Birkner aufmerksam geworden. Vielen Dank an dieser Stelle. Ehrlich gesagt habe ich mir noch nie so richtig viele Gedanken um meine Selbstorganisation gemacht. Ich mache es einfach. Meine Mitmenschen bestätigen mir, dass ich dafür augenscheinlich ein Talent habe. Ja, wer zwei Kinder alleine groß zieht und zudem auch noch seine Selbstständigkeit aufbaut, muss wohl ein Organisationstalent haben. Rückblickend wundere ich mich selbst über mich. Aber jetzt zum gewünschten Thema. Da ich derzeit gerade an anderen wichtigen Projekten arbeite, mache ich es mir hier ganz einfach und füge meine Antworten den zehn gestellten Fragen dazu.

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1. Wie organisiere ich mich und meine täglichen, wöchentlichen und monatlichen Aufgaben? 

Meine Selbstorganisation beginne ich mit einem täglichen morgendlichen Ritual, mit einem kontemplativen Eintauchen in mein Sein. Während ich mich genieße öffnen sich die Kanäle zu meinen höheren und unteren Selbstanteilen für Intuition und Inspiration. Auf diese Weise entstehen später Ideen, Projekte und dem entsprechend die erforderlichen Aufgaben.

Diese morgendliche Seinsstärkung schafft einen guten Ausgleich zum aktiven Pol – zum Tun und Werden. Darüber hinaus bringe ich so meine Ziele in Einklang mit den Wünschen meiner Seele.

Im Anschluss daran sorge ich für das Wohlergehen meines Körpers, mittels Reinigung aber auch Bewegung. Mit kleineren Yogaübungen öffne ich die Energiebahnen für einen guten Fluss der Lebenskraft in meinem Körper. So stärke ich meine Vitalität während des Tages. Ich trinke vormittags einen Liter grünen Tee und esse frisches Obst. In der Rgel sitze ich gegen 9.30 h am Schreibtisch.

Meine kurzfristigen Aufgaben organisiere ich in einem Kalenderprogramm, das auf meinem Mac installiert ist. Um einen Überblick über meine längerfristigen Ziele zu haben, hängt an der Wand seitlich meines Schreibtisches ein Jahresplaner. Hier trage ich meine Veranstaltungen wie Seminare, Workshops und Vorträge mit farbig unterschiedlichen Post-its ein – ebenso meine privaten Auszeiten.

Diese Termine stehen auch im Kalenderprogramm, doch der Jahresplaner ermöglicht mir das kinestetische Vergnügen der Gestaltung. Daneben hängen zwei weitere kleinere Jahrespläne – der Redaktionsplan für meinen Blog und der Aquiseplan für meine Veranstaltungen. Diese Pläne teile ich in Form von Exeltabellen über die Dropbox mit meiner Virtuellen Assistenz. Auch die Textbausteine und Fotos für die einzelnen Veranstaltungen finden sich dort.

Soeben bin ich übergegangen meine Notizen, Ideen, Inspirationen im Programm „Evernote“ in verschiedenen Notizbüchern festzuhalten. Darüber kann ich noch nicht wirklich was sagen – außer dass es übersichtlicher ist. Ich hatte zuvor meine Notizen lediglich im Notizzettel-Programm, das der Mac bereits installiert hatte, festgehalten.

Für meine größeren Projekte habe ich jeweils ein eigenes Projektbuch. Ich liebe es, meine Ideen auch mittels kleiner Zeichnungen, verschiedener Farben etc. festzuhalten und auch zuzuordnen. Das Handschriftliche kommt mir bei allen kreativen Prozessen sehr entgegen.

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2. Welches Programm verwende ich und was sind aus meiner Sicht die drei wichtigsten Beweggründe weshalb das System in meinem Anwendungsfall am besten funktioniert?

Die Organisation meiner kurzfristigen Aufgaben bewerkstellige ich über das Programm „BusyCall“ das auf meinem MAC installiert ist. Ich arbeite überwiegend in der Wochenübersicht. Hier habe ich alles im Überblick. Hier vermerke ich sämtliche Aufgaben, Kunden- und Privattermine und auch die Termine mit mir selbst. Kommt ein Anruf und resultiert daraus eine Aufgabe, ein Termin, trage ich ihn sofort hier in das Programm ein. Wenn es sehr wichtig ist, gibt es die Möglichkeit der Erinnerung mittels Signal. Ich kann bestimmen in welchem Zeitrahmen ob 5 Minuten vorher oder 2 Tage – je nach Wunsch. Auch wiederkehrende Aufgaben können sehr leicht organisiert werden.

Die Aufgaben werden mittels Farben angezeigt, die ich selbst festgelegt habe. So sind meine Privat- und Selbst-Termine Blau – meine Kundentermine Orange und meine wichtigen Aufgaben Rot – meine Netzwerktätigkeiten, wie Posting, Foren, Gruppen etc. sind Grün und kreative Prozesse, wie Ideenfindung, Arbeit am Unternehmen etc. sind in der Farbe Magenta. Coaching-Termine sind Violett, etc.. Ich mag es einfach und vor allem mag ich es, wenn ich mit Farben arbeiten kann.

Neben diesem Kalenderprogramm habe ich noch einen Schreibblock am Schreibtisch liegen, dort halte ich handschriftlich Dinge fest, die mir spontan einfallen und die ich dann später bestimmten Projekten, oder Bereichen, zuordne, bevor ich abends meinen Schreibtisch verlasse.

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3. Welchen organisatorischen Fallen können aus meiner Sicht bei der Planung und Priorisierung so mancher Aufgaben auflauern auf die mann/frau unbedingt achten sollte?

Wichtig ist meiner Meinung nach, dass die Aufgaben, die nicht erfüllt werden konnten, oder gewollt nicht erfüllt wurden, in die kommenden Tage verschoben werden.

Das Problem dabei ist, das sich zu viele Aufgaben dann in manchen Tagen befinden, daher schau ich mir am Morgen vor Beginn meiner Arbeit meinen Aufgabenplan an und sortiere meist einiges aus, das nicht eilt. Auf diese Weise sorge ich dafür, dass kleinere Freiräume entstehen, die ich oftmals für Muse nutze, indem ich mich frage, was würde mich jetzt im Moment so richtig glücklich machen? Wenn dann z.B. die Antwort Natur lautet, dann mach ich einen kleinen Spaziergang, hole mir frische Energie und einen freien Kopf – im Sommer geh ich dann schon mal Schwimmen oder setz mich mit einer Tasse Kaffee an den Blasiusbrunnen, der sich im mittleren Klosterkreis befindet. Ja, ich wohne in einem Kloster 🙂 – an einem Kraftplatz sozusagen.

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4. Welche Routine wende ich täglich an, um den Tag produktiv planen zu können?

Wie oben bereits erwähnt öffne ich mich für Intuition und Inspiration und daher bleibe ich offen für das, was sich tagsüber einstellt. Es gibt also die Planung, die meine Persönlichkeit macht, oft überwiegend aus dem Verstand heraus – und dann gibt es da noch den Plan meiner Seele für mich. Dieser geht nicht immer konform mit dem, was mein Verstand entschieden hat. So habe ich oftmals die Erfahrung gemacht, dass das, was ich zutiefst im Inneren verspüre mehr Kraft hat zur Verwirklichung, als das, was „man macht“; was so die gängigen Strategien und Methoden sind.

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5. Wieviel Zeit wende ich täglich an, um mich und meine Aufgaben zu organisieren?

Das kann ich nur überschlagsmäßig sagen. Morgens verwende ich eine bis eineinhalb Stunden für meine innere Selbstorganisation – für die Organisation meiner Aufgaben, Termine etc. insgesamt eine halbe Stunde täglich.

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6. Welche drei Tipps würde ich jungen Startups, Gründern und Internet Marketer geben, um so manche Aufgaben wirklich produktiv von A nach B zu kommen?

  1. Klarheit darüber zu haben, was sie wirklich, wirklich wollen unter Einbezug des Bauchgefühls (Intuition) und der Inspiration (Seele). Sich das Endergebnis klar und deutlich vorstellen – mit der Kraft des Bildschaffens arbeiten.
  2. Experimentierfreudig sein bei der Umsetzung – der Weg ist das Ziel – mit Freude, Spiel und Leichtigkeit.
  3. Vom toten Pferd absteigen, wenn eine Methode nicht greift, statt weiter die Sporren zu verschärfen und stattdessen eine Alternative finden, die greift.

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7. Gibt es aus meiner Sicht organisatorische Störquellen die mann/frau bewusst umgehen sollte in der Planung und im Handling mancher Aufgaben und Projekte?

Unbedingt: Abstellen aller Störquellen – wie Mail aus, Scype aus, Internet aus, soweit möglich; Telefon AB anschalten bei wichtigen Arbeitsphasen an einem Projekt. Besonders im Homeoffice ist es wichtig, sich abzugrenzen und klar zu machen, dass mann/frau jetzt nicht gestört werden möchte für die nächsten 2 Stunden etc. Ich kenne das noch von meiner Familienzeit. Außerdem meinen manche, weil mann/frau zu Hause arbeitet, dass es deshalb bei Terminen nicht so wichtig ist, sie rechtzeitig abzusagen, gemäß dem Motto:  Sie sind doch eh zu Hause. Für mich war das damals ein hartes Stück Erziehungsarbeit neben meiner Familie.

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8. Was halte ich von der Priorisierungsmethode A1, A2, A3, A4; B1, B2, B3, B4; …? 

Ich habe mir eine eigene Priorisierungsmethode zugelegt. Meine A-Ziele sind die wichtigsten, die sind inspiriert von meiner Seele. Die stehen immer auf Platz 1 und ich tue jeden Tag etwas dafür, um mich diesen Zielen zu nähern und sie in die Verwirklichung zu bringen. Dann folgen die B-Ziele, die langfristigen Ziele. Ich vergegenwärtige sie mir täglich und somit habe ich auch im Kopf, was für die Realisierung ansteht. Als letztes gibt es da die kurzfristigen Ziele – die C-Ziele.

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9. Organisiere und plane ich meine Aufgaben täglich in der früh, einen Abend davor, oder wie gehe ich mit meinem „perfekten Zeitpunkt“ um?

Der perfekte Zeitpunkt der Planung ist für mich unmittelbar dann, wenn es sich aus einem Gespräch, einer Eingebung, einem Telefonat, oder einer Inspiration heraus ergibt. Allerdings überprüfe ich am Abend nochmals und schau mir die Aufgaben für den kommenden Tag an und zwar im Hinblick, ob es nicht zuviele Aufgaben geworden sind.

Wenn ich einen Kundenbesuch habe, dann überlege ich bereits zu dem Zeitpunkt, wo ich den Termin eintrage, was ich damit noch verbinden könnte, weil ich ja schon unterwegs bin – wie zum Beispiel Einkaufen, einen weiteren Kundenbesuch machen, die Schuhe zum Schuster bringen, Büroartikel besorgen etc.. Das klappt in der Regel sehr gut und es gelingt mir oft meine Zeit effektiv zu nutzen.

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10. Zur letzen Frage: Wie organisiere ich mein Team und durch welche Prozesse achte ich darauf, dass auch in meinem Team keine Aufgaben liegen bleiben oder gar vergessen werden?

Hier fühle ich mich aufgerufen zu antworten und zwar in puncto „inneres Team“. Ich habe seit einiger Zeit Verbündete, mit denen ich in meiner morgentlichen Innenschau in Dialog trete. Vor allem dann, wenn ich spezielle Fragen zu einem Thema, oder Projekt habe. Diese Verbündeten sind geistiger Natur. Bereits der alte Goethe hatte es sich zur Angewohnheit gemacht mit seinen inneren Verbündeten nachts oftmals lange Diskussionen zu führen, um in einer Sache mehr Klarheit zu finden.

Für die Leser dieses Artikels möchte ich nur soviel sagen, dass es sich dabei sowohl um fiktive Figuren handeln kann – z. B. Captain Kirk – von der Enterprise, wenn es um die Navigation in großen Zukunftszeiträumen geht,  aber auch um eine reale Person, die ich bewundere, weil Sie über bestimmte Talente verfügt und bestimmte Werte verkörpert, die latent auch in mir bereits vorhanden sind, sonst würde mich dieser Mensch ja gar nicht so ansprechen. Dabei stelle ich mir die betreffende Person vor und frage sie, wie sie diese bestimmte Sache sieht, wie sie vorgehen würde und was ihrer Meinung nach die intelligenteste Entscheidung wäre. Diese Methoden und noch viele weitere, die alle von mir erprobt sind biete ich in meinen Online-Kursen und Seminarwochen auf Lanzarote an.

Ach, und noch etwas wichtiges: Ich arbeite mit meinem Unterbewusstsein zusammen. Wenn etwas sehr wichtig ist, dann bitte ich darum, dass es mich an diese Sache erinnert, oder auch, dass ich bestimmte Informationen oder Begegnungen wünsche. Das klappt prima – ist eine Übungssache. Mittlerweile kann ich mittags ein kleines Schläfchen machen und werde auf die Minute genau von meinem Unterbewusstsein geweckt und auch für die größeren Anliegen klappt es ziemlich gut. Ich wünsche allen, die es ausprobieren wollen, viel Freude und Erfolg damit.

Im Team mit meinen realen Kooperationspartnern bei einem Projekt, bin meist ich diejenige, die die Zeitfäden gut in der Hand hält. Es fällt mir eben leicht und vieles mache ich aus der Intuition heraus – meine beste Assistentin. Erst kürzlich bei einem Projekt, hatte der Planer vergessen, mir vor der Eingabe den Plan nochmals zur Durchsicht zu mailen. Ich hatte mich allerdings intuitiv am Vortag der Einreichung gemeldet und nachgefragt – und in der Tat, der Gebäudekörper musste um 90° gedreht werden. Nach der Planeingabe wäre dies nur mit weiteren, größeren Kosten möglich gewesen. Diejenigen, die sich jetzt wundern, warum da jetzt plötzlich die Architektur mit ins Spiel kommt, können sich hier einen weiteren Einblick zu meiner Arbeit im Bereich CHITEKTUR machen.

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Soweit zu meiner Selbstorganisation. Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade von ITHELPS von Sebastian und Florian Prohaska. teil.

Wie gehen Sie bei Ihrer Selbstorganisation vor? Gerne lese ich Ihren Kommentar oder Bericht. Vielleicht wollen Sie sogar selbst an der Blogparade teilnehmen, dann nur zu. Sie läuft noch bis zum 01.Dezember 2015. Übrigens Sie müssen dazu keinen eigenen Blog betreiben.

 

Herzlichst,

Ihre Bianka Maria Seidl

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Als moderner Mensch im Informationszeitalter werden wir über das Außen von Informationen bestimmt, ob wir es wahrhaben wollen, oder nicht. In dieser Fremdbestimmung sind wir wie Treibholz in einer Informationsflut,  die uns tagtäglich bewegt mit ihren Bildern und Worten. Über Radio und Fernsehen hämmern in 30 minütigem Abstand die Nachrichten über das Weltgeschehen in unser Gehirn und vor allem in unser Unterbewusstsein. Ohne die Ursache zu bemerken, haben wir schlechte Laune, fühlen uns bedrückt und ängstigen uns um unsere Zukunft.  Plötzlich erscheint vieles aussichtslos und wir fühlen uns hilflos, ob der Dinge die da geschehen. Wir fühlen uns als Opfer der Umstände, und so manche reagieren darauf aus ihrer Angst heraus mit Wut und Hass gegen das, was sich im Außen verändert.

Morgens beim Frühstück werden zum Marmeladenbrötchen schon die beunruhigenden Nachrichten über das Weltgeschehen mit aufgenommen. Diese schwere geistige Kost sorgt tagsüber für eine Grundstimmung, in der das Leben nicht mehr als Geschenk, stattdessen als große Last, behaftet mit vielen Problemen, wahrgenommen wird.

Smartphone, Tabletts und PC´s übernehmen dann tagsüber mittels Spielen und unterhaltsamen Apps die Ablenkung. Ja, wovon eigentlich? Von dem, was nicht zu ertragen ist und zugleich auch vom Kostbarsten, das der Mensch hat – von seinem Selbst. Auf diese Weise verlieren viele den Bezug zu sich selbst. Verschanzen sich in virtuellen Spielewelten und sind gefangen in einem unsichtbaren Netz – im World-wide-web.

 

Verlust des Selbstbezugs

Ohne Selbstbezug geht uns die Fähigkeit, uns selbst und unsere Bedürfnisse klar wahrzunehmen, verloren. Die Sinne stumpfen dabei immer mehr ab und eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber uns selbst und auch der Umwelt macht sich breit. Durch die Überfütterung mit Informationen, Nachrichten, Kommentaren und  Meinungen anderer, die wenig mit uns zu tun haben, wo wir weder hilfreich noch nützlich in einer Sache sein können, belasten wir uns Stunde für Stunde, Tag für Tag und verlieren dabei Lebenskraft. Viele bemerken diesen Raubbau mit sich selbst nicht. Die innere Stimme wird nicht mehr wahrgenommen und so bleiben die Botschaften der Seele unerhört, bis die Impulse stärker werden und uns mittels Krankheit erreichen. Das Leben hat uns von der Überholspur runtergeholt und den aktiven Lebenspol –  Bewegung – eingeschränkt.

In dieser auferlegten Ruhe und in der entstehenden Distanz zu unserem Alltag, beginnen wir langsam zu erkennen, dass wir uns selbst aus den Augen verloren haben und dass wir in uns erstmals nur eine große Leere vorfinden. Doch genau hier liegt der Nullpunkt, der Punkt der Notwende und die Chance zur Umkehr.

Wer sich treiben lässt in der Flut der Informationen wird zum Spielball der manipulierenden Kräfte im Außen. Dort wird derzeit in verschiedenen Krisen – allen voran in der Flüchtlingskrise – ein Spiel gespielt, das es zu durchschauen, statt mitzuspielen gilt.

 

Die Chancen in der Krise wahrnehmen

Schauen wir auf das Gute, das diese Krise mit sich bringt, so können wir dadurch lernen, sowohl flexibler in unseren Ansichten und Einstellung, als auch selbstbestimmter zu werden. Das setzt natürlich voraus, dass wird dieses Selbst, das bestimmen soll, auch kennen, dass wir wissen, wer wir sind, welche Bedürfnisse wir haben und wovon unsere Seele träumt.

So können wir entscheiden, wie wir mit einer Situation umgehen, wenn wir unmittelbar davon betroffen bzw. in Kontakt damit gekommen sind. Ohne das Geschehen im Außen zu bewerten, ohne uns mittels unseres Ur-teilens vom Geschehen zu trennen oder übermäßig anzuhaften, bleiben wir in der Selbstnähe, in damit auch in unserer Kraft. Im 21-Tage-GRATIS-Kurs, der im Frühjahr 2016 wieder starten wird, erfahren die Teilnehmer mehr über das Selbst, die unterschiedlichen Ebenen des Wirkens und seine Kommunikationsformen.

 

Get in touch with yourself

Präsenz und Wahlfreiheit

Damit wir uns unserer Wahlfreiheit in jeder Sekunde bewusst sind, braucht es Präsenz. Wir müssen mit uns in Kontakt sein, uns spüren, um aus dem Moment heraus entscheiden zu können, was jetzt für uns richtig ist und zwar immer wieder aufs Neue, weil jeder Moment einzigartig ist. In solch einem lebendigen inneren Dialog mit uns selbst, zwischen Gedanken und Emotionen, werden wir die, für den Moment beste Wahl und damit Entscheidung treffen. Diese Selbstpräsenz lässt auch unsere schöpferischen Fähigkeiten immer mehr zu Tage treten. So lassen wir uns vermehrt von unserer Intuition aber auch von Inspirationen leiten, die uns erreichen. In diesem Präsent-Sein sammeln wir Lebenskraft, statt sie in sinnlosem Ärger über die Umstände zu vergeuden. Mit der Strahlkraft unserer Präsenz  nähren und stärken wir unser Umfeld und damit tragen wir erheblich zu einer Verbesserung der Umstände bei.

 

Hier die 5 wichtigsten Vorteile der Selbstbestimmung

  • Wir verlassen das uralte Opfer-Täterspiel und übernehmen die Verantwortung für unser Denken, Fühlen und Handeln
  • Wir erkennen immer öfters und schneller unsere Wahlfreiheit  – wie wir mit einer Situation umgehen
  • Wir sind nicht mehr manipulierbar
  • Wir bewahren unsere Lebenskraft und nähren damit unser unmittelbares Umfeld – unsere Familien und Freunde, Netzwerke
  • Wir gelangen in eine Selbstpräsenz, die unsere Selbstwirksamkeit fördert und stetig wachsen lässt, so dass wir uns unserer schöpferischen Fähigkeiten immer bewusster werden und diese im Einklang mit unserer Seele zum Wohle aller einbringen.

 

[bctt tweet=”Wer nach außen schaut, träumt; wer nach innen schaut, erwacht. Carl Gustav Jung”]

 

Hier meine Tipps für mehr Selbstnähe und stärkeren Selbstbezug

  1. Vereinbaren Sie täglich einen Termin mit Ihnen selbst und freuen Sie sich auf das Rendezvous mit Ihnen. Entspannen Sie sich dabei und
  2. Kommen Sie in sich zur Ruhe. Schauen Sie sich alles an, was Ihre Ruhe und den tieferliegenden Frieden in Ihnen zu verhindern sucht. Zumeist sind es Sorgen und Ängste, für die wir tagsüber keine Zeit haben.
  3. Wenden Sie sich den inneren Unruhestiftern zu. Oftmals geht eine äußere Informationen in Resonanz mit etwas in unserem Inneren, das wir schon lange vor uns selbst verborgen halten. Es bewegt uns und wir regen uns auf. Wenn wir länger als 15 Minuten mit solch einer Information, einem Ereignis, negativ beschäftigt sind, dann ist es unser Thema. Und immer liegen Ängste zugrunde. Dies können Existenzängste, Verlustängste und auch Angst vor dem Fremden sein. Solange wir uns unseren Ängsten nicht stellen, sind und bleiben wir manipulierbare, fremdbestimmte Marionetten.
    Folgende Fragen können bei der Ermittlung der Unruhestifter hilfreich sein:
    Was verhindert meine Ruhe und tieferliegend den Frieden in mir?
    – Welche Konflikte schwellen noch und rauben mir die Ruhe und damit auch die Kraft?
    – Was verlangt nach Vergebung?
    – Worüber rege ich mich länger als 15 Minuten auf und was hat das mit mir zu tun?
  4. Pflegen Sie eine liebevolle Beziehung mit sich selbst. Statt mit Tunnelblick das Leben kontrollieren zu wollen, beginnen Sie damit sich regelmäßige Auszeiten zu gönnen und dabei in eine tiefe Entspannung zu gehen. Genießen Sie Ihr Leben und feiern Sie auch Ihre kleinen Erfolge. Gewöhnen Sie sich an, dass Sie sich die wichtigsten Fragen in Ihrem Leben selbst stellen und dann vertrauensvoll auf die Antworten in Ihrem Inneren lauschen. Auf diese Weise kommen Sie sich immer näher und das Vertrauen in Ihre höhere Weisheit wächst mit jedem Tag. Sie sind mehr als Ihr Körper und Ihr Gehirn.
  5. Entfalten Sie die schöpferischen Fähigkeiten Ihres Geistes und lauschen Sie Ihrer Seele und Ihrem Traum für Sie. Damit erschaffen Sie eine Welt, die soviel größer, vielfältiger und vor allem lebenswerter ist, als Ihnen das bisher bewusst ist. Denn:

[bctt tweet=”Wir sind die, auf die wir gewartet haben. “]

 

Wer mehr über sein Selbst und das, wovon er zutiefst ins einem Inneren träumt, erfahren und damit auch authentisch erfolgreich sein möchte, hat im 14-wöchigen Online-Coaching-Kurs, der am 08. Januar 2016 startet, die Chance dazu.

Diejenigen, die es intensiver lieben, verbunden mit einem Orts- und Tempowechsel,  können dies in einer Seminarwoche auf Lanzarote im Juni 2016 erfahren.

 

Lassen Sie mich Ihre Meinung zu diesem Beitrag wissen. Gerne im Kommentarfeld unten. Danke.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Spätherbst-Zeit. Genießen Sie sie und lassen Sie es sich so richtig gut gehen.

Ihre
Bianka Maria Seidl

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.