Geschichtlicher Hintergrund und Ausblick

Im ersten Teil dieses Artikels habe ich über den Energiekreislauf zwischen Mann und Frau geschrieben. Dabei habe ich aufgezeigt, wie dieser gestört wird, so dass sich die entsprechenden aufnehmenden Pole sowohl beim Mann als auch bei der Frau verschlossen haben und was es zur Heilung dieses weiblichen Pols braucht. Falls Sie diesen Teil noch nicht gelesen haben, können Sie ihn hier nachlesen.

In diesem zweiten Teil schreibe ich darüber, was in der Vergangenheit zu dieser Entwicklung bei den Geschlechtern geführt hat. Denn, um umfassende Lösungen und Heilungsansätze für die Verletzungen der weiblichen Kraft zu finden, müssen wir uns fragen, wie es zu diesen Verletzungen kam. Blicken wir daher in der Geschichte einige Jahrtausende zurück.

 

„Thilo Parg / Wikimedia Commons“ „Lizenz: CC BY-SA 3.0“

„Thilo Parg / Wikimedia Commons“
„Lizenz: CC BY-SA 3.0“

 

Vor mehr als 10.000 Jahren, in Zeiten des Matriarchats, wurde das Weibliche in der großen Göttin verehrt, die das Leben erschafft, es zur Blüte bringt und dann wieder nimmt. Die große Mutter, das mütterliche Prinzip, gibt einen Rahmen für das Männliche und das Weibliche. Zu diesen Zeiten galt der weibliche Schoß als heilig und damit verbunden auch die Sexualität. Priesterinnen, die in den Tempeln sich im Dienst der Göttin geschlechtlich vereinigten, verrichteten daher seit je einen heiligen Dienst. Diese Phase dauerte ca. 7.000 Jahre.

Doch mit dem sich immer mehr entwickelnden Patriarchat wandelte sich die Bedeutung der Priesterinnen. Die ehemals heiligen Handlungen wurden als Prostitution diffamiert und ihre Tempel denaturierten zu Freudenhäusern. Von der Würde der Frauen, die einst den Dienst der priesterlichen Tempeldienerinnen kennzeichneten, ließ das Patriarchat nichts mehr übrig.

 

Die weibliche Persönlichkeit entschwindet im Nichts

1.770 v. Chr. wurde in Babylon die Ehe von Hammurapi (6. König der 1. Dynastie) ins Leben gerufen, um die Männer weg vom Frontdienst zu holen und sie sesshaft zu machen. Sie bekamen die Herrschaft über die Familie und zugleich auch die Kontrolle über den weiblichen Schoß. Die Frau wurde gegen ihren Willen entmachtet, denn die Männer entdeckten, dass es auf die willentlichen Mitwirkung der Frau bei der Zeugung überhaupt nicht ankam. Der Mann konnte sich die Frau einfach nehmen, sogar mit Gewalt, denn sie blieb freiwillig, da sie nur so ihre Kinder aufziehen konnten.

Mit dieser Einsicht wurde die Bedeutung der Frauen auf das zur Erfüllung der männlichen Bedürfnisse Notwendige reduziert. Die Frauen verloren ihre Selbständigkeit, Würde und Freiheit. Ihre Existenzberechtigung fanden sie bis in die Neuzeit nur soweit die männlichen Bedürfnisse reichten. Alles, was die weibliche Persönlichkeit ausmachte, entschwand im Nichts und heraus kam die Vorstellung eines Weibes, das dem Manne untertan war und ihm in allem zu dienen hatte, vor allem aber ihm seine Kinder zu gebären. Dieses Bild galt bis in die Neuzeit unangefochten.

Alles was die Frauen betraf, war dabei darauf ausgerichtet, dass der Schoß anderen Männern verschlossen bleiben musste. Hierauf gründet geradezu die neue patriarchale Macht und die neue Moral befasste sich lange Zeit mit fast nichts anderem, als die männlichen Herrschaftsansprüche über den weiblichen Schoß zu zementieren.

 

[bctt tweet=”Das Geheimnis, das die Frau in sich trägt, wurde komplett der männlichen Herrschaft übergeben.” username=”Biankamaria”]

 

Was einst verehrt wurde, wurde auf einmal zur Wurzel allen Übels

Auf die Entwertung der Frau durch die politische Strategie von Hammurapi folgte dann später eine weitere Entwertung durch die Religion. Im Mythos von Adam und Eva verführt die Schlange die Frau und die wiederum verführt den Mann und stürzt alle ins Elend. Was einst als heilig verehrt wurde wurde auf einmal zur Wurzel allen Übels. Der weibliche Beitrag zum Leben wurde abgewertet. Die sexuelle Vereinigung durfte nurmehr zur Nachkommenssicherung vollzogen werden. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Sehnsucht nach Verschmelzung vom Weiblichen weggelenkt auf einen männlichen Gott. Das Paradies wurde in den Himmel verlegt und konnte nur über das Jenseits erreicht werden. Überall entstanden patriarchale Glaubensstrukturen – ein männlicher Gott, der Vater im Himmel, der Mann als Herr und Herrscher. Während ca. 1.500 Jahren wurde die Sexualität verteufelt und die Frau gleich mit.

 

Instinktiv sucht der Mann die Frau, um die Verbundenheit mit der gesamten Schöpfung zu erfahren.
Alexandra Schwarz-Schilling

Der sexuelle Trieb ließ sich jedoch bei den Männern dadurch nicht ausrotten. Für die Männer war es vielmehr so, dass sie etwas Verwerfliches begehrten. Sie fingen also auch an sich schuldig zu fühlen und sie mussten Buse tun. Daher haben auch Männer im Zusammenhang mit ihrer sexuellen Lust gelernt sich schuldig zu fühlen. Kein Wunder, dass der Mann sein Herz verschlossen hat gegenüber dem Weib. Das sexuelle Weibliche ist deshalb bis heute für Männer gefährlich und viele weigern sich wirkliche Nähe zuzulassen.

 

Die Folgen für die Männer:
Männer mussten unbewusst mit Schuld umgehen, die von der Unterwerfung der Frau herrührt. Diese Schuld jedoch wurde umgelenkt auf die Verführungskraft des Weiblichen, so wurde das Weib zu etwas „Gefährlichem“. Jedes sexuelle Begehren wurde auf die niederen Triebe zurückgeführt. Das Weibliche wurde zerstückelt. Das Heilige wurde vom Sexuellen abgetrennt. Frauen wurden entweder Huren oder Heilige, wie im Beispiel der Jungfrau Maria. Mit all diesen Umständen und Gegebenheiten hat sich die männliche Gefühlswelt nicht entspannt entwickeln können.

 

Die Folgen für die Frauen:
Frauen haben gelernt sich zu schämen, ihre sexuelle Lust zu unterdrücken. Sie haben gelernt sich für minderwertig und unrein zu halten. Frauen haben die oben genannten Überzeugungen tief verinnerlicht und werten selbst das Weibliche ab, als Hüterinnen des Patriarchats. Wieder andere werten Männer ab, halten Männer für minderwertig und rotzdem träumen sie von einer erfüllten Beziehung.

Eine weitere Folge ist, dass viele Frauen immer noch keine Macht haben wollen. Lieber definieren sie sich nur über ihren Mann. In vielen Romanen und Filmen wird immer noch suggeriert, dass es gilt den richtigen Mann zu finden und dann ist alles gut. Daher stecken Frauen oft schnell zurück und verzichten auf ihre Selbstentfaltung. Wenn es ihnen nach einer Weile damit nicht gut geht., dann ist der Mann schuld und sie werden dabei oft wütend und schießen ganz ordentlich.

 

“Frauen haben die Herausforderung sich mit ihrer Sexualität im Kreis von Frauen auseinander zu setzen, um in ihre eigene Entfaltung zu gelangen.” 

 

Viele Jahrhunderte hatten die Frauen keine Macht und keine Verantwortung für das eigene Glück. Männer kämen nicht auf die Idee ihr Glück in die Hände einer Frau zulegen. Frauen haben auf natürliche Weise Macht. Dass sie diese Macht nicht bewusst annehmen verursacht viel Leid – für sie selbst, für die Sippe – für die Menschheit.
Denn es ist eine Macht Kinder zu erziehen und auch die Beziehung zur Erde und auch zur Schöpfung wieder herstellen. Die Erde ist eine spirituelle Energiequelle auf der wir leben. Vor allem in Zeiten, in denen viele Menschen ihre Verbindung zur Natur, zur Schöpfung augenscheinlich verloren haben, hat diese Aufgabe eine große Bedeutung für unsere Zukunft. Dafür ist es auch wichtig, dass Frauen ihre Liebe nicht nur auf den Mann und die Familie begrenzen, sondern, dass sie ihre Liebe dem Ganzen zukommen lassen, dass sie sie über ihr Herz verströmen.

 

Die Würdigung der natürlichen, weiblichen Macht

Um Freiheit in Beziehung leben zu können, braucht es die Annahme der natürlichen weiblichen Macht. Doch viele Frauen tun sich damit noch schwer. Denn sie tragen Lasten aus der weiblichen Linie ihrer Sippe. Unsere Ahninnen hatten damals nicht die Möglichkeiten der Selbstbefreiung, wie wir sie heute haben.

Wir sind energetisch mit den letzten 7 Generationen unserer Sippe verbunden. Ob uns das passt oder nicht. Die Erfahrungen unserer Vorgängerinnen und die damit verbundenen alten Frauenbilder wirken über die Zellinformation immer noch im Unterbewusstsein. Je nach Ahnenlinie mehr oder weniger. So erlebe ich es oft in meiner Aufstellungsarbeit „Der Ahnenfrieden“, dass die Klientinnen ihre Verbindung zu einer Ahnin in einer bestimmten Generation anfangs über einen Druck in ihrer Kehle wahrnehmen, der sie dann zu den tieferliegenden Ursachen führt, wie Sprachlosigkeit, blockierter Selbstausdruck, unterdrückte Gefühle und Vieles mehr. Solch eine Aufstellung wirkt wie eine Lupe, die die energetischen Verbindungen zu den Ahnen spür- und vor allem fühlbar macht. Dabei wird das aufgedeckt, was sonst unbewusst als Last aus der Sippe getragen und unterschwellig dem „harten Alltag“ zugeschrieben wird. Diese belastenden energetischen Verbindungen können gelöst und transformiert werden. Wir sind jetzt in der privilegierten Situation, dass wir diese Möglichkeiten haben.

 

Heilung der weiblichen Kraft

die Frau muss die patriarchalen Strukturen in denen sie sich immer noch befindet und denen sie sich immer noch beugt verlassen und eigene aufbauen, entsprechend ihren Werten, die den weiblichen Schöpfungsprinzipien entsprechen. Dafür ist es notwendig, dass sie zuerst die Verantwortung übernimmt für ihre Befindlichkeit und ihr Wohlergehen, für ihre Gefühle und ihr Denken, um die uralte Opferrolle zu verlassen und in ein selbstbestimmtes und selbstwirksames Sein und Handeln zu kommen.
Aus diesem eigenverantwortlichen Sein heraus kann sie dann die Verletzungen ihres heiliges Zentrums, ihren Schoßes, annehmen und Heilung erwirken. Damit leistet sie den größtmöglichen Beitrag für diese Zeit. So kommt die Kraft aus dem weiblichen Schoß wieder ins Fließen und ein geheil-ig-ter Schoß stellt die Energie für Heilung und für die innere Schau zur Verfügung.

Die Gabe der inneren Schau, durch die sich in früheren Zeiten Mystiker und auch weise Frauen auszeichneten, steht in der jetzigen Zeit allen als Entwicklungspotenzial zur Verfügung. Diese innere Schau begrenzt sich nicht nur auf ein erweitertes Sehen. Vielmehr erwirkt der freie Fluss der weiblichen Energie eine Verfeinerung der Sinne und damit eine Erhöhung auf die nächsthöhere Entwicklungsstufe. Auf dieser Ebene sind die Informationen feiner und auch lichtvoller. Sämtliche Sinneskanäle werden heller und somit wird Hellfühligkeit, Hellsichtigkeit, Hellhörigkeit und so weiter möglich. Doch ich der Schlüssel zu diesen Ebenen ist das Fühlen.

 

Weiterentwicklung des Emotionalkörpers

Die Weiterentwicklung unseres unterentwickelten Emotionalkörpers ist ein wichtiger Teil dieser Renaissance und hat daher eine evolutionäre Priorität. Über das Gesetz des Ausgleichs wird jetzt ein Gegengewicht zu unserem übermäßig stark entwickelten Mentalkörper erwirkt. Für unsere weitere Entwicklung und vor allem für unser Energiemanagement ist es daher gut, wenn wir vermehrt Kenntnisse über unsere feinstofflichen Energiekörper erlangen.

Das Anstoßen dieser großen Entwicklungen, wie wir sie derzeit vorfinden geschieht auf einer weiteren Gesetzmäßigkeit, dem Gesetz des Rhythmus. Das Pendel das in eine Richtung ausschlägt, wird analog dazu genau soweit in die andere Richtung ausschlagen, um schließlich in eine ausgewogenen Mitte zu gelangen. Doch wie der Weisheit des Wortes Entwicklung bereits zu entnehmen ist, geht es dabei nicht um einen Lauf in einem Kreis, sondern vielmehr handelt es sich hier um eine spiralförmige Bewegung, die sich ausdehnt von einer Ebene zur nächsten und damit weiten sich auch die Kreise der Entwicklung, ähnlich der kontinuierlichen Ausdehnung des Universums. Nicht umsonst ist die Spirale ein Symbol für die Urbewegung der Lebensenergie, die ihre Signatur vom Mikrokosmos, als Haarwirbel, Fingerabdruck, etc. bis hin im Makrokosmos, in den Spiralbewegungen der Galaxien, abbildet.

 

Übung für Frauen:
Schließen Sie für einen Moment ihre Augen und fühlen Sie in sich hinein.
Fragen Sie sich:
• Wie ist mein Verhältnis zu Männern?
• Fühle ich mich in meiner Opferrolle bestätigt ?
• Spüre ich Gefühle wie Schmerz, Wut, oder Hass auf die Männer?

Wenn diese Gefühle da sind, nehmen Sie diese Gefühle wahr und versprechen Sie sich eine angemessene Ausdrucksform dafür zu finden, dann lassen Sie sie weiterziehen. Machen Sie sich bewusst, dass Ihre Verletzung darüber, dass Frauen solange ihrer Lebendigkeit und Erfüllung beraubt wurden, real ist. Es ist eine reale Verletzung, an der Frauen bis heute kollektiv leiden. Nehmen Sie diese Gefühle wahr und ernst und suchen Sie nicht nach einem Schuldigen. Vielmehr übernehmen Sie die Verantwortung für diese, ihre Gefühle.

Im nächsten Schritt geht es dann um das Verzeihen – zuerst Ihnen selbst und dann dem anderen Geschlecht. Ich habe im meinem Artikel „Das Selbst im Kontext der neuen Zeit – Teil 2 „ mehr dazu geschrieben.

Verbindung zur Erde wieder herstellen

Wir haben die größte weibliche Kraft, unsere Mutter Erde, zu Staub erklärt und uns so von unserer weiblichen spirituellen Quelle getrennt. Wir haben sie malträtiert, verschmutzt, verletzt und ausgebeutet. Wenn wir wieder bewusst ein Teil von ihr werden wollen, so dass wir ihre Kraft in uns wieder fühlen und auch leben, gilt es sie wieder zu achten, zu ehren und sich mit ihr zu verbinden.
Sie wartet darauf, dass wir die Funktion des Stoffwechsels wieder spüren und erkennen, dass diese Heilung ein Gesamtpaket ist. Wenn wir die Verbindung mit der Erde kultivieren, heilen wir uns selbst oder auch umgekehrt.

Aus dieser tiefen Erkenntnis heraus habe ich einen Schamanischen Abend  mit Heilkreis für Mensch und Erde ins Leben gerufen, bei dem sich einmal im Monat Menschen treffen, um sich wieder vermehrt mit der Erde und den elementaren Kräften zu verbinden. Dabei biete ich schamanische Reisen an, die die Selbstheilungskräfte aktivieren und den Menschen eine tiefe Entspannung und anhaltende Ruhe ermöglichen. Im Heilkreis bringen wir unsere Herzensenergie ein, um heilsam zu wirken, wo Bedarf beim Menschen, als auch bei der Erde ist. Diese Verbindung mit der Erde und mit Menschen über das geistige Herz ist eine überaus erfüllende Erfahrung und viele der Menschen erzählen davon, dass es sie zutiefst berührt.

 

Das weibliche Prinzip auf der nächsthöheren Entwicklungsebene

Es gilt also dem weiblichen Prinzip wieder eine Bedeutung und einen Wert zu geben, es zu wertschätzen als lebendige, das männliche Prinzip ergänzende Kraft.
Wie schon eingangs erwähnt zeichnet sich das weibliche Prinzip aus durch Empfänglichkeit, Gewähren von Zeit und Raum, Nähren, Hegen & Pflegen, Gefühle der Verbundenheit mit der Gemeinschaft, mit der Natur. Das weibliche Prinzip ist kommunikativ, spendet Energie und Kraft, tröstet, hat Achtung vor dem Leben, nimmt Anteil und vertraut dem Fluss des Lebens. Weitere Qualitäten sind Feingefühl, Intuition, umfassendes Gewahrsein, Mitgefühl, Empathie, Lebensfreude, das Leben feiern mit Tanz, Gesang, Musik und Farben und … die Wahrheit schauen.

Aus energetischer Sicht findet seit einigen Jahren ein Anstieg der Schwingungen auf unserer Erde statt. Dieser wiederum bedingt den großen evolutionären Wandel, den wir derzeit erfahren. Damit einher geht, dass alles an die Oberfläche tritt, was ein freies Fliessen der urweiblichen Schöpferkraft blockiert, wie zum Beispiel Unterdrückung, Machtmissbrauch, Korruption und Manipulation. Dies hat tiefgehende Auswirkung auf die weibliche Energie in jedem Individuum – sowohl bei der Frau oder auch beim Mann. Die alten Begrenzungen, das Opferempfinden und die Schmerzen mit den damit verbundenen alten Glaubenssätzen drängen geradezu intensiv ins Bewusstsein.

 

Ausblick

Das Geschenk dieses evolutionären Wandels ist daher dazu angelegt ist, die verstaubten und bisher unterdrückten Potenziale frei zu pusten, so dass allmählich der wahre weibliche und auch männliche Mensch zum Vorschein kommt und diese Erde bewohnt als ein Gast. Er ist sich der Gastfreundschaft unseres Planetenwesens Erde bewusst und achtet, wertschätzt und ehrt sie daher.
Seine Entscheidungen trifft er vermehrt im Einklang mit der Natur und mit seinem Umfeld, so dass sie dem Ganzen dienen. Statt Trennung und Konflikt wie bisher, kann ein neues Miteinander Neues entstehen lassen, das größer ist als die Summe seiner beiden Einzelteile. So wird aus 1+1=3.
Aus dieser Wertschätzung heraus entsteht echte Wertschöpfung und die Menschheit tut es der Natur gleich, indem sie teilt und dabei unermessliche Fülle schafft.

 

Im dritten und letzen Teil lesen Sie über ganz praktische Handhabung und Vorgehensweisen, um das weibliche Prinzip vermehrt in unser individuelles Leben und auch in die Gesellschaft zu integrieren.

Hier geht´s zu Teil 3.

Hier lesen Sie Teil 1 – falls Sie diesen Teil noch nicht gelesen hatten.

Liebe Leser, gerne lese ich Ihre Gedanken im Kommentarfeld zu diesem Beitrag. Außerdem freue mich mich, wenn Sie den Artikel in den Social-Media-Netzwerken teilen, wenn er Ihnen gefallen hat. Vielen Dank.

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.