In der Tiefe unseres Seins schlummert die Weisheit und das Wissen unserer Seele. Ihm gilt s sich zu öffnen. Der Schatz, der wir sind, wird so ans Licht gelangen und der Strom des Lebens kann frei durch uns fließen.

 

Den Strom des Lebens begrenzen

Das Leben aus einem begrenzten materiellen Selbstbild heraus offenbart sich uns in diesen Tagen immer mehr als das, was uns in den vergangenen Jahrhunderten in eine Einseitigkeit geführt hat, so dass viele das Leben nicht mehr als das wahrnehmen können, was es wirklich ist.

Sie erkennen auch sich selbst nicht, als das, was sie wirklich sind, ihrer wahren Natur entsprechend. Und so kämpfen sie um ihr Überleben. Doch wer da kämpft ist lediglich ein begrenzter Teil, der sich getrennt und nicht zugehörig fühlt zu dem, was größer ist als er.

Diese Selbstbegrenzung geht oft einher mit einer Selbstverleugnung. Da wird das Licht, das tief in jedem von uns angelegt ist, unter den Scheffel gestellt. Es wird dabei die eigene Lebendigkeit in Normen gepresst, so dass wir uns gut verhalten, uns anpassen, um dazu zugehören. Wir halten uns zurück und damit letztendlich auch die lebendigen Impulse des Lebens. Es ruft uns in jedem Moment, obwohl wir uns hinter den dicken Mauern unserer Komfortzone verschanzt haben, um den Unwägbarkeiten des Lebens nicht mehr ausgesetzt zu sein.

 

Das Ausgegrenzte einladen

Was wäre, wenn wir den Schatten, der sich jetzt in diesen Tagen im Außen zeigt, annehmen und ihm unser Herz öffnen würden? Der Schatten, von dem hier die Rede ist, ist all das, was wir derzeit im Außen bekämpfen. All das, was nicht sein darf, was wir für unannehmbar halten.

Wie sehr würde unser Herz sich dabei weiten müssen, um das umfangen zu können?
Wie sehr würden wir dabei wachsen und uns entfalten zu unserer wahren Größe?
Nutzen wir daher unsere schöpferische Bildekraft und beginnen wir uns das vor.zustellen.

Sich das Unvorstellbare vorstellen

Wir sprengen die Mauern unserer Trutzburgen und der Strom des Lebens reißt, einer Flut gleich, alles Alte und Überlebte mit sich fort. All unsere alten Einstellungen, Ansichten, Bedenken und Sorgen versinken in dieser Lebendigkeit. Zugleich zeigt sich uns die nackte Angst in all ihren vielen Facetten, die seit Jahrtausenden in den Knochen der Menschheit steckt.

Im Lichte unserer strahlenden Essenz, die jetzt zum Vorschein kommt, kann diese Angst jedoch nicht überleben. Stattdessen streckt sie sanft ihre einst mächtig geschwungenen Schwerter. Das, was zu uns gehört, kehrt zurück.

 

Wandlung erlauben

Die Ohnmacht und Macht des kleinen Ichs verwandelt sich in die Bestimmung durch das umfassendere ICH. Die Gier und der Neid kehren ein in die Fülle, die immer schon da war. Es gibt auch keinen Verlust, weil nichts verloren geht, was wesentlich ist. Auch die Armut wandelt sich, weil die Fülle danach strebt sich zu ergießen in eine noch größere Fülle. Am Ende bleibt das strahlende Sein, das sich auch im anderen erkennt und spiegelt. Es ist das, was immer da war und immer da sein wird, was jetzt durch uns leuchtet. Unbegrenzt und ewig, als Ausdruck der Liebe des Lebens zu sich selbst.

Entscheiden wir uns dafür! Lernen wir dieser Liebe wieder Ausdruck durch uns zu geben. Reißen wir unsere selbstgeschaffenen Mauern ein und entdecken wir uns neu in unserer bestmöglichen Version.

 

Lesen Sie dazu auch “Einverstanden sein” 

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

– mit sich selbst und der Welt

Die Innere Autorität kann dann erfahren werden, wenn der Mensch ganz bei sich ist. Wenn sein Verstand als Diener ruht, bis sein Herr, der Geist, ihm Aufgaben zuteilt. Der Geist wiederum empfängt die Inspiration der Seele, die als höchste Zuflucht unseres Seins ihre Weisheit durch ihn zum Ausdruck bringt.

Wir sind mehr als unser Körper und unser Gehirn

Als Mensch verkörpern wir hier als Gast auf dieser Erde unsere Seele. Schenken wir uns selbst – unserem Dreiklang Körper, Geist und Seele unsere Beachtung entfalten wir uns folgerichtig hinein in unser umfassenderes ICH. Sehen wir uns selbst reduziert auf unseren Körper und unser Gehirn, begrenzen wir uns innerhalb der niederen Dimensionen des Lebens.

 

Sich Raum und Beachtung schenken

Sowohl der Geist als auch die Seele brauchen Raum, um durch unsere Persönlichkeit förderlich wirken zu können. So braucht der Geist Zeiträume, in denen er sich aus den zehntausend Dingen des Alltags herausziehen kann, um fliegen zu können und frei zu sein für die Inspiration der Seele. Und auch die Seele braucht einen entspannten Körper, in dem ihre Energien frei fließen können. Dafür muss sich der Mensch öffnen und seine Persönlichkeit der Vollkommenheit des Augenblicks hingeben. Es gilt in Dankbarkeit mit allen Sinnen das Geschenk Leben zu genießen.

Einverstanden sein – frei sein

Es braucht ein Einverstanden sein mit sich selbst als geistig-seelisches Wesen in einem Körper. Es braucht ein Einverstanden sein mit der Welt, wie sie sich in jedem Moment zeigt. Dann entfaltet sich aus diesem Einverstanden sein heraus die innere Autorität im Menschen, die ihn in jedem Augenblick weist und führt und der es dann auch zu folgen gilt.

Ein weiter innerer Raum entsteht – eine innere Freiheit, in der Projektionen ihre einstige Wirkung verlieren und statt Reaktion Aktion möglich wird.  Zentriert im Zentrum unseres Seins sehen und fühlen wir uns und das, was uns umgibt, im große Strom des Lebens verbunden, getragen, geatmet und belebt von einer Kraft, die in uns und durch uns wirkt und alles in ständiger Bewegung hält.

 

„Und doch hält ES die Welt in seiner Hand.
ES dreht sie hin – ES dreht sie her und freut sich an der Kreation.
Traumblasen steigen auf und wirbeln durcheinander,
Traumgewebe lösen sich – driften auseinander.
Der Mensch, Träumer und Geträumtes zugleich,
schließt sanft die Augen und er-innert sich seiner selbst.“
Bianka M. Seidl

Lesen Sie hierzu auch “Der tiefsten Sehnsucht folgen”

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Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Oftmals gelangen wir in unserem Leben an eine Weggabelung. Hier gilt es sich für einen der Wege, die sich uns zeigen, zu entscheiden. Doch welchen Weg nehmen? Treffen wir diese Entscheidung überwiegend aus dem Kopf, dem Verstand heraus, dann wägen wir ab und unterscheiden zwischen den verschiedenen Möglichkeiten, die uns unser Verstand anbietet. Immer jedoch entstammen diese Angebote aus einem Sortiment, das bereits bekannt ist. So werden neue Entscheidungen immer auf der Basis des bereits bekannten getroffen. Das Ausmaß der Veränderung bleibt somit weitestgehend unter der Kontrolle des kleinen Ichs.

Befragen wir in solchen Entscheidungsmomenten jedoch auch unser Herz, kann es sein, dass wir Eingebungen und Inspiration erhalten, die uns aus der vertrauten Komfortzone herausfordern und gänzlich neue Lebenserfahrungen und somit Wachstum und Entfaltung ermöglichen.

 

Wenn die Lebendigkeit zurück kehrt

Nicht immer ist der Weg hell ausgeleuchtet, wenn wir uns auf neuen Pfaden befinden. Vielmehr sind all unsere Sinne gefordert. Es gilt anfangs, im schwachen Licht des Neuen, einen Fuß vor den anderen zu setzen im neuen, unbekannten Terrain. Im beherzten Voranzuschreiten im Augenblick, Atemzug für Atemzug, kehrt eine Lebendigkeit zurück, die lange, lange Zeit vom Grau des alltäglichen Trotts überschattet war.

In dieser Lebendigkeit sind wir wach, voller Energie. Das pure Leben fließt jetzt wieder durch uns. Ähnlich wie in der Kindheit, ruft jetzt ein Sonnenstrahl auf der Nase ein Entzücken hervor. Der Unterschied zum damaligen Kind sein ist der Horizont, den wir als Kind noch nicht erfassen konnten. Das jetzige Augenblick ist weiter, umfassender und dennoch voller Kraft und Schönheit.

Wenn wir es wagen auf neuen Pfaden zu wandeln mit einer Sehnsucht und Ahnung im Herzen, ohne dass wir das Ziel bereits klar vor uns sehen, erfüllt das Leben uns wieder mit all seiner Kraft und Lebendigkeit. Vorausgesetzt wir vertrauen uns dem an, was uns atmen und unser Herz schlagen lässt.

Das Leben will nicht engen uns, es will uns heben, weiten. Damit wir der lähmenden Gewohnheit entkommen, in der wir zu erschlaffen drohen, gilt es immer wieder aufzubrechen zu neuen Ufern, zu neuen Horizonten unseres Selbst.

Wohlan denn Herz nimm Abschied von deiner Komm-fort-Zone, folge deiner tiefsten Sehnsucht und komm hin in dein größeres, umfassenderes ICH.

 

Lesen Sie hierzu auch “Das Leben vor der Geburt”.

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Er-Finde dich neu! – Ins Reine kommen mit sich selbst

Kostenfreies Webinar – auf 20 Teilnehmer begrenzt

Termine auf der Plattform Sofengo
MI 19.07.2017
MI 02.08.2017
MI 16.08.2017
MI 30.08.2017     Jeweils von 19 – 20 h

Hier kannst du dich zum kostenfreien Webinar auf der Seminarplattform Sofengo anmelden.

 

Wie gut fühlt es sich an, mit sich selbst und seiner Vergangenheit im Reinen zu sein. In diesem Zustand ist soviel mehr möglich – mehr Freiheit, mehr Frieden, mehr Freude und auch mehr Fülle.

Menschen, die in ihrem Leben glücklich sind, sind zumeist im Reinen mit sich selbst. Sie nehmen sich selbst, andere Menschen und die Welt im Großen und Ganzen einfach so an, wie sie sind. Sie haben sich von inneren Begrenzungen befreit, sehen sich nicht als Opfer und beschuldigen auch andere nicht dafür, wenn es Ihnen mal nicht so gut geht.

Menschen dir mit sich im Reinen sind, bleiben in ihrer Kraft, sind sich auch bewusst, dass sie ihres Glückes Schmied sind. Sie nutzen ihre Energie und ihre Kraft für das, wovon sie träumen und was sie wirklich erreichen wollen.

Sind das deine Ziele?

Du möchtest im Reinen sein mit dir selbst.
Du möchtest dich aus psychischen Abhängigkeiten befreien
Du möchtest deine inneren Fesseln sprengen
Du möchtest mehr Lebenskraft zur Verfügung haben.
Du möchtest deine Vergangenheit befrieden, so dass du frei bist für dein Leben und für die Entfaltung deiner Potenziale

Ist das deine Ausgangssituation?

Du bist fühlst dich oft gefangen in negativen Gedankenschleifen über dich selbst und andere
Du möchtest aus einem negativen Kreislauf aussteigen
Du kannst dich schwer entscheiden, zweifelst oft an dir selbst und bist nicht in deiner Mitte
Du fühlst dich antriebslos und möchtest wieder mehr Lebenskraft und auch Lebensfreude erfahren
Du willst dich nicht mehr Kleinmachen, stattdessen möchtest dich und deine wahre Natur besser
kennenlernen und auch leben

Dann melde dich jetzt zum kostenfreien Webinar auf der  Seminarplattform Sofengo anmelden.

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Wir sind viele unter dem Dach ICH

Wir alle kennen das. Wir wollen ein bestimmtes Ziel erreichen, sind anfangs hoch motiviert und dennoch erreichen wir es nicht. Vielleicht weil wir zu früh aufgeben, weil wir uns verzetteln und manchmal auch scheitern. Je unbewusster wir sind, desto mehr suchen wir nach Gründen und Begründungen, suchen die Ursache im Außen. Es waren die Umstände, der fehlende Markt, der unpassende Zeitpunkt, die anderen, unsere Kooperationspartner, etc.. Bei genauerer Betrachtung wird uns bewusst, dass die Ursache doch in uns selbst liegt.

Goethes Faust kannte das Problem: „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust“. Oft sind es nicht nur zwei, sondern viele, die unter dem Dach ICH miteinander in Konflikt stehen. Es scheint da Verhinderer in dein eigenen inneren Reihen zu geben, die sich quer legen, immer dann, wenn wir etwas Neues in die Welt bringen und damit erfolgreich sein wollen.

 

Von dunklen Querschlägern, Saboteuren und Meuterern

Doch wer sind diese Querschläger, die uns unsere Ziele vereiteln? Vielleicht haben wir sie auf der kognitiven Ebene bereits entlarvt. Wir wissen genau, dass es ein Anteil in uns ist, der sich zum Beispiel selbst verurteilt, sich ständig kritisiert. Dieser Teil fühlt sich nicht wertvoll. Er ist es nicht wert Ziele zu erreichen und sich dabei erfolgreich und auch erfüllt zu fühlen. Das ist des Guten zuviel. Lieber schaltet und waltet dieser Teil, abgetrennt vom Rest, weiter in uns und betätigt die Schieberegler zwischen den Polen Macht und Ohnmacht hin und her.

In einem ermüdenden Kreislauf wechseln sich das Machtbestreben als Täter mit den Ohnmachtserfahrungen als Opfer ab, ohne jedoch in eine Erfüllung zu finden. Denn letztendlich kommt die Motivation aus einem kleinen, doch so sehr begrenzten ICH-Anteil. Es gibt viele solcher dualen Spiele, die in uns von den unbewussten Anteilen gespielt werden und unsere Weiterentwicklung behindern. Darüber habe ich in meinem Buch “Die Zeit ist reif für dich!” ausführlicher geschrieben.

Im obigen Beispiel stellt sich im Laufe der Zeit eine gewisse Resignation ein. Der Mensch unterlässt, statt zu unternehmen. Er parkt sich selbst in einer Haltebucht und lässt das Leben an sich lieber vorüberziehen, statt sich einzubringen mit dem, was seinen wahren Fähigkeiten entspricht. Zu groß ist die Gefahr einer erneuten Niederlage. Die Angst vor der eigenen Unzulänglichkeit will nicht gefühlt werden.

 

Die Heimkehr des verlorenen Sohnes

Doch wir sind – der Schöpfung sei es gedankt – viele in uns. Und so gibt es durchaus weise und bereits geschliffene Facetten unserer Selbst, die diese verdrängten, unbelichteten Facetten wahrnehmen und erkennen können. Vorausgesetzt, diese sind dazu bereit, sich zu zeigen, so dass sie nicht nur erkannt, sondern auch gefühlt werden können. Denn das ist der Schlüssel zur Transformation. Geschieht dies, entspricht dies dem Gleichnis vom verlorenen Sohn, der wieder nach Hause kehrt und vom Vater in Freude aufgenommen wird.

Die Integration dieser, im Schatten waltenden Anteile in uns selbst, ist ein wichtiger Teil, wenn nicht der wichtigste Teil einer integralen Selbstverwirklichung. Erst dadurch sind wir fähig unsere Energien immer mehr zu bündeln und sie in den Dienst der Entfaltung unserer höchsten Potenziale und unserer Ganzheit zu stellen und damit dem Wohle des Ganzen zu dienen.

Wagen wir es, das, was noch im Schatten darbt, ins Licht nach Hause zu holen und seine Rückkehr zu feiern. Denn jede geschliffene Facette unseres Selbstes trägt dazu bei, dass der Diamant, der wir sind, immer mehr funkelt und strahlt und damit die Welt erhellt.

 

Lesen Sie dazu auch

“Führung beginnt bei sich selbst” und

“Führen aus der inneren Autorität heraus”

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Solange sich die Kreatur noch im Fruchtwasser der kosmischen Mutter befindet, ist ihre Form nicht ausgebildet, wenngleich die Seele bereits da ist. In diesem Reifebad erfährt das Geschöpf alle wichtigen Informationen und auch Energien, die es braucht, um dann seinen ganz individuellen Ausdruck zu finden und auch lebensfähig zu sein.

 

Die Saat keimt bereits im großen Schoß der universellen Mutter

So gibt es Zeiten im großen kosmischen Strom des Lebens, wo evolutionäre Kräfte das Leben auf die nächste Entwicklungsebene tragen, so dass es einer Wiedergeburt auf einer neuen Ebene gleichkommt. Doch jeder Geburt geht der Tod voraus, damit Platz geschaffen wird für das neue Leben. Dabei müssen die alten Strukturen sich auflösen in einem vorübergehen Chaos. Um dieses Chaos zu verursachen, braucht es starke Kräfte, die das Alte stören, es auf- und umbrechen.

Das, was einst Bestand hatte, Sicherheit verlieh und von Wert war, muss vergehen zugunsten einer neuen Ordnung. Ähnlich wie im Herbst die Blätter von den Bäumen fallen und zu nährendem Kompost werden, so muss der alte Ausdruck vergehen und wieder zu Staub werden, aus dem heraus sich das Neue gebiert.

Als Mensch, haben wir in dieser Zeit eine einzigartige Chance. Wir haben die Möglichkeit während unseres Erdenlebens erneut wieder geboren zu werden, sowohl individuell als auch im Kollektiv und den vorausgehenden Tod bewusst zu durchleben. Damit tun wir uns in der Regel schwer, denn das Sterben hat keine Kultur bei uns. Doch jetzt haben wir die große Chance es zu lernen, und das bei lebendigem Leib.

 

Tod und Geburt – die Pole des Lebens liegen nah beieinander

Wir lösen uns langsam vom Alten, von dem was uns bisher Sicherheit geschenkt hat. Wir lassen los von alten begrenzenden Rollen und Identifikationen. Wir opfern unsere zementierten Standpunkte, Ansichten und Einstellungen zugunsten einer größeren Freiheit. Doch vorübergehend befinden wir uns in einer vorgeburtlichen Phase in der wir im kosmischen Fruchtwasser treiben, in dem das Neue bereits keimt. Statt uns zu sorgen tun wir gut daran diese besondere Zeit zu genießen und zu feiern. Denn letztendlich gilt es sich vertrauensvoll dem hinzugeben, was größer ist als wir selbst.

Bereits die Zeit im Leib unserer irdischen Mutter war nährend. Wir waren eins mit ihr. Und diese Chance haben wir als Menschheit gerade auch. Wir können eins sein mit dem Leben, der kosmischen Mutter, die uns bald gebären wird auf einer neuen Entwicklungsebene.

Noch mögen sich viele fragen, ob es ein Leben danach gibt, das Leben, das so viele aus den Augen verloren haben und daher in dieser Zeit des großen Wandels besonders sorgenvoll in die Zukunft schauen und mit ihren Ängsten und Zweifeln hadern.

Lesen wir dazu die wunderbare Geschichte von Henry Nouwen und lassen wir uns von ihr inspirieren.

Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter

“Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?” fragt der eine Zwilling.

“Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das was draußen kommen wird.” antwortet der andere Zwilling.

“Ich glaube, das ist Blödsinn!” sagt der erste. “Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitte schön aussehen?”

“So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?”

“So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz.”

“Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.”

“Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von ’nach der Geburt‘. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum.”

“Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen.”

“Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?”

“Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!”

“Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.”

“Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt….”

Genießen wir die Zeit des vorgeburtlichen Treibens, ohne mit Sicherheit zu wissen, was danach kommt. Vertrauen wir uns dem nährenden Fruchtwasser des Lebens an und lassen wir uns hinauftragen auf unser nächstes Entwicklungsniveau, wo wir uns neu gebären, als Individuum und auch als Menschheit.

 

Lesen Sie dazu auch “Wenn das Leben andere Pläne mit uns hat”

Gerne lese ich Ihre Gedanken zum Artikel, die Sie mir unten im Kommentarfeld mitteilen können. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen.

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…. und das auf breiter, kollektiver Ebene

Solange wir meinen unser Leben im Griff zu haben geht es uns gut. Wir haben die Kontrolle, zumindest sind wir dieser Meinung. Dabei handelt es sich gerade um ein Entwicklungplateau auf dem wir uns befinden und hier dürfen wir uns für eine gewisse Phase ausruhen. Während dieser Zeit läuft alles rund. Wir erreichen unsere Ziele so, wie wir es geplant hatten. Doch dann geht ein Ruck durch die Welt und etwas tritt plötzlich in unser Leben, das unsere bisherige Komfortzone kräftig durcheinander rüttelt. Aufträge und Verträge platzen, Menschen erweisen sich als unzuverlässig, Kunden zahlen nicht, Termine werden verschoben. Das alte Spielfeld gerät ins Chaos. Die alte Ordnung, die uns soviel Sicherheit zu geben vermochte, löst sich auf.

 

Kämpfen aus dem kleinen Ich heraus

Zuerst wollen wir es nicht glauben und kämpfen, um die alten Strukturen zu erhalten – egal ob dies im Privaten, auf der beruflichen oder auf der gesellschaftlichen Ebene passiert. Nach einer Weile des vergeblichen Bemühens zum Erhalt des Alten und Vertrauten, stellt sich eine längere Phase der Frustration ein. Wir zweifeln an uns selbst, an unseren Fähigkeiten, sind eventuell auch dazu geneigt die Schuld im Außen, bei anderen Menschen und den Umständen, zu suchen und zu finden. Doch all das berührt immer noch nicht den Punkt der Wahrheit. Es ist die Evolution des Lebens, der Wandel, der tief in uns als Mensch und Menschheit derzeit als Kraft wirksam wird, die uns mitnimmt in die Erweiterung, hinein in eine neue Ordnung, in neue Lebensweisen und Wirkkreise.

Der Preis, den wir dafür zu bezahlen haben, ist nichts geringeres als unsere alten Einstellungen und Ansichten, unsere überlebten Strategien, unser selbstbegrenzendes Denken und Fühlen. Wir müssen unsere alten Muster der Konditionierung opfern und haben dabei die Aufgabe unser kleines angstgetriebenes Ich zu führen, das bisher für sein Überleben gekämpft und dabei doch immer sein Bestes gegeben hat.

Das, was jetzt in unser Leben drängt und die alte Ordnung aufbricht ist soviel größer als wir selbst, so dass wir uns hilflos, ja, ohnmächtig fühlen, ob dieser Wucht und dieses Ausmaßes. Wir spüren, dass all unsere Lebensbereiche davon betroffen sind. Wir spüren, dass die alten Standpunkte unter uns wanken und es droht, dass wir den vertrauten Boden unter unseren Füssen verlieren. Das, was uns einst Halt zu geben vermochte, verliert an Wert und an Bestand. Beziehungen und Kooperationen scheitern und auch die materielle Sicherheit scheint bedroht, ob der derzeitigen Szenarien im Weltgeschehen, in Wirtschaft und Politik.

 

Hilflosigkeit und Ohnmacht legen den Rückwärtsgang ein

Wohin will der evolutionäre Strom des Lebens uns mitnehmen? Wo finden wir Halt und Sicherheit im Chaos, während sich das Alte auflöst und das Neue noch nicht greifbar ist? Viele sehnen sich in dieser Zeit nach der guten, alten Zeit und ihren „besseren“ Verhältnissen, wie zum Beispiel in den 70ern. Andere sehnen sich nach althergebrachten Führungsstilen wie die Monarchie oder den Kommunismus.

All dieses Ansinnen entspringt jedoch der Angst vor der Zukunft, vor der Unwägbarkeit des Lebens, vor der großen Unsicherheit, vor dem Neuen, das es zu erschaffen gilt – jedoch nicht mehr auf der Grundlage der alten Ordnung. Vielmehr wird diese neue Welt aus dem neuen Selbstbild des Menschen heraus geschaffen, der die Herausforderungen in diesem großen Transformationsprozess annimmt.

 

Das neue Selbstbild kreiert das neue Weltbild

Der Mensch, der den jetzigen Wandel bejaht, besinnt sich auf sich selbst, findet hier Halt und Sicherheit und verlässt dabei seine Komfortzone. Nicht mehr in der Täuschung die Kontrolle über das Leben zu haben, sondern vielmehr in der Hingabe an das Leben. Das neue Selbstbild der Menschen erweitert sich über das rein materialistische hinaus während dieses evolutionären Wandels, indem wir bereits mitten drin sind.

Immer mehr Menschen erwachen und erfahren sich in dieser Erweiterung  sowohl als Mensch, als auch als geistig-seelisches Wesen in einem Körper, das über soviel mehr Potenziale verfügt, die jedoch jetzt erst in Erscheinung treten können, nachdem die alte, selbstbegrenzende Ordnung und Struktur sich auflöst. Dieser Prozess vollzieht sich derzeit sowohl auf der individuellen, als auch auf der kollektiven Ebene und wird einige Jahrzehnte andauern.

 

Halt und Sicherheit in sich selbst finden

Und genau das ist das völlig Neue, das es bisher in solch einer Dimension noch nicht gegeben hat. Es findet ein Bewusstseinswandel, ein Shift, statt. Und jeder Versuch rückwärts zu gehen und alte Zeiten herauf zu beschwören verlängert nur den Leidensweg. Regression kann immer nur kurz bestehen und den Niedergang der alten Welt nicht aufhalten.

Vielmehr gilt es jetzt für jede und jeden Einzelnen von uns den Halt und die Sicherheit in uns selbst zu finden. Wir müssen einen Zepterwechsel vornehmen, den Verstand dorthin setzen, wo er hingehört, auf den Platz eines treuen Dieners. Das Zepter jedoch geht an unser Herz und an unsere Intuition. Denn das Herz hat die Fähigkeit sich weit zu öffnen und seine Liebe auch unserem kleinen Ich mit all seinen derzeitigen Ängsten und Sorgen zu schenken, so dass wir leichter in unsere erweiterte Version, in eine innere Freiheit, in einen inneren Frieden finden, während die alte Welt vergeht. So lassen wir uns nicht mit hinein reissen in den Strom der Negativität und des Hasses, der derzeit im Außen von den Ängsten des Kollektivs angetrieben wird.

 

Herz und Seele krönen

Stattdessen können wir über unser Herz die Verbindung mit unserer Seele aufnehmen, unserer höchsten Zuflucht. Aus dieser höchsten Ebene empfangen wir die Inspiration für unser neues Selbstbild. In dieser größeren Selbstnähe spüren wir, was wir wirklich zutiefst von innen heraus verwirklichen wollen und womit wir diese neue Welt mit gestalten werden  – authentisch, frei und schöpferisch, im Bewusstsein der Verbundenheit mit dem Leben und allem Lebendigen.

Wagen wir es! Feiern wir unsere Unsicherheit und vertrauen wir uns dem großen Strom des Lebens an!

Diesen Beitrag habe ich anlässlich einer Blogparade geschrieben, die Petra von Schenck initiiert hat und derzeit noch läuft unter dem Thema: „Was mich inspiriert, wenn das Leben gerade anders ist, als ich es mir wünsche“. Zu dieser Einladung möchte ich mich an dieser Stelle auch herzlich bedanken.

 

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Leben im Jetzt

Der gegenwärtige Augenblick ist immer der bestmögliche. Im Jetzt ist alles enthalten, was der Mensch für sein Werden und Sein benötigt. Hier im Jetzt hat er Zugang zum universellen Wissen seiner Seele. Hier ist es ihm möglich aus dem großen Weisheitspool seiner bisherigen Seelenentwicklung zu schöpfen und zugleich kann er Inspiration und Weisungen aus den höheren Ebenen seines Seins empfangen. All das zum höchsten Wohle der Situation und der daran beteiligten Menschen.

 

Selbstpräsenz und Selbstwirksamkeit

In dieser Selbstpräsenz verwirklicht der Mensch sein höchstes Potenzial, ohne dass er sich dafür anstrengen müsste. Vielmehr ist es so, dass ihm in dieser Offenheit und Empfänglichkeit alle Schätze zugänglich sind und sie ihm sozusagen in sein Herz gelegt werden. Aus diesem inneren Wissen heraus, in dieser Gewissheit, kann die Weisheit seiner Seele in seine Handlungen fließen, wenn er sich dafür öffnet.

Kraft seines freien Willens kann sich der Mensch auch verschließen und sich dagegen entscheiden. Dabei wird er weiterhin aus seiner verminderten Kraft und Sichtweise heraus sein Leben gestalten. Im Rad der wiederkehrenden Zweifeln begleiten ihn Runde um Runde Argwohn und Misstrauen sich selbst und anderen gegenüber. Statt mit seinem Herzen zu fühlen und wahrzunehmen, wird er sich weiterhin überwiegend seiner kognitiven Fähigkeiten bedienen. Bleibt er auf dieser Ebene, begrenzt er sich selbst und wird nie die mögliche Erfüllung erlangen.

 

Einverstanden sein mit sich selbst

Erst wenn er bereit ist sich seinem fühlenden Wesen hinzugeben, wenn er einverstanden ist mit sich als Seele, die hier als menschliches Wesen in einem Körper inkarniert ist, werden sich ihm die höheren Ebenen seiner Selbst offenbaren.
Dieses Empfangen der Eingebungen aus höheren Dimensionen seiner Selbst lässt die Energie seines Körpers auf einer viel höheren Frequenz schwingen. Es ist gerade so, als hätte er sich frisch verliebt, ohne jedoch die Welt durch die rosarote Brille zu sehen. Vielmehr hat er sich in seine Seele, ja, er hat sich in das, was viel größer ist als seine Persönlichkeit – sein Selbst, verliebt.

In dieser Liebe ist er spürbar verbunden mit dem Leben, mit allem Lebendigen, mit der Schöpfung. Nichts ist außer ihm, die gesamte Schöpfung mit all ihren Geschöpfen findet Platz in seinem Herzen. Christian Morgenstern hatte dies in einem seiner Gedichte bereits sehr poetisch beschrieben – sicherlich aus dem Moment heraus.

“Meine Liebe ist so groß wie die weite Welt, und nichts ist außer ihr,

wie die Sonne alles erhellt,
 so tut sie der Welt von mir!

Da ist kein Gras, da ist kein Stein, darin meine Liebe nicht wär.

Da ist kein Lüftlein noch Wässerlein darin sie nicht zög einher!

Da ist kein Tier vom Mücklein an
bis zu uns Mensch empor,
 darin mein Herze nicht wohnen kann, daran ich es nicht verlor!

Meine Liebe ist weit wie die Seele mein, alle Dinge ruhen in ihr, 
sie alle, alle bin ich allein
und nichts ist außer mir!”
                                                                                                                             Christian Morgenstern

Alles lebt, alles fühlt und hat Bewusstsein. Alles wurzelt im Dunkeln und strebt zum Licht. In jedem Moment ist ES allgegenwärtig. ES ist in uns und um uns herum. ES wirkt und entfaltet sich durch uns. In welcher Ausprägung, das entscheiden wir, mittels unseres freien Willens, durch unsere Gedanken, Gefühle, unsere Einstellungen und Entscheidungen. Da alles Energie und Information ist, entscheiden unsere Einstellungen auf welcher Frequenz wir schwingen, ob wir auf den unteren Oktaven des Lebens in engen, angsterfüllten Kreisen uns auf und ab bewegen, oder ob wir unsere Einstellungen verändern und uns entscheiden für ein Leben aus dem Herzen, aus dem allgegenwärtigen Moment heraus. Hier schwingen wir uns ein auf die nächsthöhere Oktave, auf der eine weitaus größere Freiheit, Selbstwirksamkeit und Selbsterfüllung möglich ist.

Wagen wir es uns neu zu er-finden und aus der tiefsten Sehnsucht unseres Herzens und der höchsten Inspiration unserer Seele heraus zu leben – Jetzt und im Jetzt!

 

 

Für Interessierte, die das Thema vertiefen wollen,
biete ich ein  kostenfreies Online-Seminar “Ins Reine kommen mit dir selbst” an.
Alle Infos, Termine und Anmeldung findest du hier.

 

 

 

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“Führung beginnt bei sich selbst”

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Die Chancen, die in den augenscheinlichen Krisen in dieser bewegten Zeiten stecken, sind mannigfaltig und betreffen alle unsere Lebensbereiche. Doch wenn wir tiefer gehen und einen gemeinsamen Nenner für all unsere Lebensbereiche suchen, dann kommen wir letztendlich bei uns selbst an – bei uns als Individuum. Ja, in dieser Zeit haben wir alle die Chance uns als Individuum, in unserer Einzigartigkeit, zu begreifen und auch zu erfahren.


Den Mainstream verlassen

Für viele geht es daher erstmal darum, sich vom Mainstream zu lösen. Es gilt sich eine eigene Meinung zu bilden, selbst zu denken und zu fühlen, statt weiterhin mitzuschwimmen im breiten Strom der Masse. Der Preis, der dafür zu zahlen ist, ist vielen noch zu hoch. Denn da lauert die Angst die Zugehörigkeit zu verlieren und dann eventuell ganz auf sich selbst gestellt zu sein. Dieses Selbst, von dem wir in der Schule nichts gelernt haben, ist erstmal nicht greifbar, obwohl es uns steuert tagein und tagaus. Dieses Selbst kennen zu lernen erfordert eine Hinwendung so dass eine Selbstnähe entsteht und dann braucht es viele Schritte der Wandlung.

Selbstverantwortung – der Schlüssel zu einer größeren Freiheit

Beginnend bei der Selbstannahme und der Selbstakzeptanz in all seinen Facetten rufen wir langsam das zu uns zurück, was uns wahrlich ausmacht. Dafür gibt es einen zentralen Schlüssel und der heißt Selbstverantwortung. Dieser Schlüssel öffnet uns ein Tor hinein in eine weitaus größere Freiheit als Individuum. Es lässt uns erkennen, dass wir verantwortlich sind für unsere Talente und Gaben und deren Entwicklung. Die schöpferischen Werkzeuge, die uns dafür zur Verfügung stehen, sind unser Denken und Fühlen und unsere Vorstellungskraft. Doch um diese Werkzeuge bewusst bedienen zu können braucht es dafür auch unsere Aufmerksamkeit und unsere Präsenz im Jetzt. Und das ist eine der größten Herausforderungen.

Integrieren, was bislang im Schatten lag

Es gibt Facetten in uns, die Widerstand leisten, die es anders haben wollen, die nicht einverstanden sind mit dem, wie wir selbst, die Umstände und auch die Menschen um uns herum sind, die wir zu führen haben. Und all diese Quertreiber lenken uns ab, zerstreuen und mindern somit unsere Kraft.
Und da sind wir jetzt beim Führen. Haben wir den Schlüssel Eigenverantwortung angewandt, geht es darum, dass wir uns selbst führen, vor allem jene Anteile, die sich nicht integrieren wollen, die sich getrennt sehen vom Rest. Es ist die Aufgabe des Individuums sich selbst zu führen, seine verdrängten Anteile zu integrieren. Den Meuterern und Saboteuren das Herz zu öffnen und ihnen das Elexier des Lebens, die Liebe, zu schenken.
Mit dem Blick auf unsere Stärken und unser Licht gerichtet, gelingt es uns das, was bisher im Schatten lag, zu integrieren und wahrlich selbst-ständig zu werden. Es gilt die tiefste Sehnsucht unserer Herzen zu erforschen und auch die höchste Inspiration unserer Seele und ihnen zu folgen.


Denn wer führen will, muss folgen und zwar sich selbst, seiner inneren Autorität, um letztendlich Menschen in ihrer Entwicklung fördern zu können und sie auf diesem Weg letztendlich immer mehr zu zu sich selbst zu führen.

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Geduld ist eine Kompetenz des Herzens, die es vor allem in der Führung von Menschen braucht. Leben entwickelt sich in Zyklen und dafür braucht es Zeit. Geduld ist die Fähigkeit, den Dingen ihre Zeit zu lassen, so dass sie sich zeigen und in die ihnen entsprechende Form gelangen.

In Zeiten, in denen alles per Knopfdruck zugänglich und erreichbar ist, besteht eine der größten Herausforderungen darin, die Geduld nicht zu verlieren. Konkret heißt das für Führungskräfte, dass sie differenzieren zwischen dem Zahlenwerk im Business und den Menschen, die sie zu führen haben. Der Versuch Menschen abstrakt als „human resources“ im Unternehmen zu betrachten zeugt bereits davon, dass diese Unterscheidung nicht gemacht wird.

Wenn Führungskräfte jedoch aus ihrem Herzen heraus führen, dann haben sie bereits erkannt, dass es darum geht Menschen in ihre eigene Entwicklung zu führen, so dass deren Potenziale sich entfalten und dadurch auch das innovative Potenzial des Unternehmens fördern und es wachsen lassen.

Diese Führung der Menschen aus dem Herzen heraus erfordert von einer Führungskraft jedoch, dass sie in unmittelbaren Kontakt mit ihrer inneren Autorität steht. Nur so ist Präsenz und Authentizität möglich. Diese Kompetenzen sind in der jetzigen Zeit wichtige Erfolgsfaktoren, denn wer aus seiner inneren Autorität heraus entscheidet und handelt, ist zugleich auch in Verbindung mit dem, was größter ist als er selbst. Aus diesen höheren Ebenen seiner Selbst erfährt er dann Inspiration und Weisung .

Umfassendere, dem Gemeinwohl dienende Sichtweisen und Handlungsweisen ermöglichen, dass unter solch einer Führung  selbst in stürmischen Zeiten die Werte und der Unternehmensauftrag gelebt und sowohl die Menschen und auch das Unternehmen dabei wachsen und sich weiter entwickeln.

Geduld ist ein Türöffner, der Führungskräften das Potenzial ihres Herzens erschließt. Entfaltet sich dieses Potenzial, so gesunden Menschen und auch Unternehmen.

 

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About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.