Archiv für das Monat: April, 2017

Im tiefsten Herzensgrund

gibt es dein Abbild von ES. Hier kannst du dein wahres Wesen erkennen, das du schon immer warst und sein wirst, jenseits von Zeit und Raum. Kommst du, Mensch, hierher, in der Absicht deinem Selbst in stiller Einkehr zu begegnen, erfährst du dich als strahlendes Wesen göttlichen Ursprungs.

 

Der tiefsten Sehnsucht folgen

Hier im Herz der Herzen erkennst du deine tiefste Sehnsucht, die du in dieses Leben mitgebracht hast. Dafür bist du angetreten und hast die Gunst der Stunde deiner Geburt dazu genutzt. Die Kräfte der Gestirne leiten dich auf deinem Weg. Deine Füsse tragen dich und den Schatz, den es zu bergen und zu ent-wickeln gilt.
Ja, diese Kostbarkeit ist geschützt verpackt in deinem innersten Heiligtum, dem Tabernakel deines Herzens. Hier im Schutz der Dunkelheit wartet es, bis deine Persönlichkeit gewillt ist, ihr Leben im Einklang mit der Schöpfung und ihren Gesetzmäßigkeiten zu leben. Dabei wirst du dir deiner Masken bewusst, (persona = griech. Maske) und legst sie immer mehr ab. Nackt und reinen Herzens gelangst du in dein innersten Heiligtum, um es zu erkennen und zu erfahren.

Hat dich dieser innere Ruf deiner tiefsten Sehnsucht erreicht, gilt es ihm zu folgen. Lausche, erhöre und folge deinem Selbst. Vertraue deiner Seele und ihrem alten Wissen. Sei dir deiner Selbst gewiss in jedem Augenblick und lasse ES durch dich wirken. So legst du Zeugnis von deiner göttlichen Herkunft ab. Der göttliche Funke in dir entfacht ein Feuer, das andere zu wärmen und die Welt zu erhellen vermag.
Freude und ein tiefes Gefühl der Verbundenheit mit allem Lebendigen sind die Attribute eines erwachten, göttlichen Wesens, dass sich seiner selbst bewusst wird in der Vielfalt seiner Erscheinungen. Empathie und Mitgefühl gelangen mittels feiner Lichtstrahlen durch jedes geöffnete Herz in die Welt und bündeln sich.

Als starke Lichtbänder umarmen sie unsere Erde –Terra Gaia, das wundervolle Wesen, das uns Heimat, Nahrung und Boden für unsere schöpferische Entfaltung schenkt.

Welch eine grandiose Schöpfung, an der wir teilnehmen tagein und tagaus. Lasst ES uns immer bewusster in unseren Herzen erfahren und unsere schöpferischen Kräfte in tiefer Verehrung und Achtsamkeit weise und zum Wohle anwenden.

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About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Sich vom Ziel ziehen lassen,

ohne das Ziel zu kennen, braucht großes Vertrauen in die jenseitigen Kräfte, ins Transpersonale. Der menschliche Wille muss sich unterordnen und in Einklang gebracht werden mit den höheren Schöpfungsebenen.

Ich bin dabei das zu erlernen als Seele, die als Mensch verkörpert ist. Ich spüre, dass ich in dieser Inkarnation immer wieder auf mich und mein Selbst zurück geworfen bin, ohne dass ich als Persönlichkeit dieses Selbst genau zu fassen bekomme. Meine Seele spüre ich mal mehr mal weniger und auch die Verbindung mit den höheren geistigen Instanzen meiner Selbst  sind nicht immer gleich stark vorhanden. All das gilt es zu akzeptieren und anzunehmen so wie es ist. All das ist Rhythmen unterworfen, gegen die ich nicht zu widerstehen vermag.

 

Hingabe ermöglicht Präsenz

Ich kann mich ihnen jedoch hingeben. Ohne wenn und aber, ohne Widerstand und stattdessen dankbar sein, für das, wie ich mich bisher entwickelt habe, was ich bereits erlernt und trotzdem auch verwirklicht habe, ohne dass ich es in der Form bewusst gewollt hätte. Darüber freue ich mich und entscheide mich jetzt glücklich zu sein.

In jedem Augenblick habe ich Zugriff auf das, was ich brauche, um zu sein, die ich bin und um zu leben. Das ist schon eine große Erkenntnis. Je mehr ich in der Gegenwart lebe, desto erreichbarer bin ich für intuitive Weisungen und für Inspiration aus den höheren Ebenen meiner Selbst.

 

Intuition und Inspiration als Führungswerkzeuge

Wenn ich meiner Intuition folge und mich von höchster Quelle inspirieren lasse, folge ich dem Ruf meiner Seele und verwirkliche meinen Seelenplan, ohne dass ich all zuviel darüber wissen müsste. Das Wissen- und Erkennen wollen der Persönlichkeit entspringt lediglich einer Unsicherheit, die sie nicht fühlen will. Wenn ich weiß, fühle ich mich sicher. Wenn ich nicht weiß, muss ich mich dem, was mich trägt anvertrauen, ohne zu wissen, wohin es mich führen wird. Das ist wahrlich Selbst- und auch Gottvertrauen, das über viele verschieden Leben hinweg erlernt werden will, damit die Seele sich hin zu einer bedingungslosen Liebesfähigkeit entwickelt.

Daher fühle ich mich sehr mit Picasso und seinen Worten verbunden.

Suchen ist das Ausgehen von alten Beständen und das Finden-Wollen von bereits Bekanntem.
Finden, das ist das völlig Neue.
Alle Wege sind offen und was gefunden wird, ist unbekannt.
Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer.
Die Ungewissheit solcher Wagnisse können eigentlich nur jene auf sich nehmen,
die im Ungeborgenen sich geborgen fühlen,
die in der Ungewissheit, der Führerlosigkeit geführt werden,
die sich vom Ziel ziehen lassen und nicht selbst das Ziel bestimmen.

Pablo Picasso

Wir gehen alle einer Zeit entgegen, wo wir uns als Individuum innerhalb der Gesellschaft dieser Führerlosigkeit und Ungewissheit stellen müssen. Auf diese Weise werden wir vermehrt Vertrauen in uns selbst entwickeln. Wir werden lernen uns in uns selbst geborgen zu fühlen, weil wir in uns Selbst die wahre Heimat finden.  So werden wir frei von Abhängigkeit und Manipulation. Wir überlassen vertrauensvoll das Lebensruder unserem höheren Selbst und genießen unsere Lebensreise als Beifahrer. Wir nehmen wertfrei wahr, was ist,  genießen und reisen weiter, wenn die Zeit reif ist. Den Gedanken an ein Ankommen gilt es loszulassen. Vielmehr braucht es ein Einlassen auf eine ständige Weiterentwicklung und Wandlung, bei der wir unterwegs sind im unendlich ewigen Hier und Jetzt.

 

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About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Dem eigenen Grundrauschen lauschen

Lausche deinem Herzen, fühle die zarten Regungen, seine Empfindungen und schenke ihnen deine Aufmerksamkeit. Nicht immer sind diese harmonisch. Vielmehr zeigen sie sich nach den vielen Jahren der Unterdrückung, des Ignorierens erstmal zögerlich.

Der Fluss ist noch stockend, so als müsste er viele Hindernisse umfließen. Und da kann es natürlich vorkommen, dass dort, wo ein Hindernis im Weg ist, sich der Fluss um das Hindernis kräuselt. Dabei entstehen Blasen, die später als Schaumteppich auf der Oberfläche des Flusses dahintreiben und vielleicht gar nicht so schön anzusehen sind. Doch im Laufe der Zeit löst sich dieser Schaumteppich wieder auf. Die Reibung mit den Strudeln und Wirbeln im Wasser bricht die Oberflächenspannung der einzelnen Blasen, wodurch sie ihre Existenz verlieren und wieder Teil des Flusses, des größeren Ganzen werden.

So verhält es sich auch mit unseren Schatten, wenn wir es ihnen erlauben an die Oberfläche unseres Bewusstseins zu gelangen und dort für eine Weile wahrnehmbar zu sein. Sie bilden einen Abschaum, den wir meist sofort wieder weg- und abschieben wollen.

Über viele Generationen hinweg haben wir gelernt das augenscheinlich „Böse“, „Dunkle“, „Schmerzvoll“ und „Ungute“ zu verdrüngen. Wir haben es weggesteckt, verdrängt in die Tiefen des eigenen Seins. Hier lagert es und schaltet und waltet mit einer großen Macht. Oftmals wird dadurch Erfolg und Erfülllung verhindert, Gesundheit unterminiert, Krankheit hervorgerufen und Liebe pervertiert in Abhängigkeit und Hass.

 

Den Abschaum wahrnehmen

Über unsere Ausstrahung projiziert unser Unterbewusstsein diese verdrängten Seiten und Anteile von uns hinaus in die Welt. Dort erfahren wir sie dann im Außen. Sie kommen uns in anderen Menschen, Umständen und Ereignissen entgegen. Je unbewusster wir sind, desto mehr werden wir das, was sich uns im Außen zeigt ablehnen, es verurteilen und im schlimmsten Fall bekämpfen, wie derzeit den Terror,
der letztendlich in den Menschen selbst wütet, weil das Verdrängte derzeit aus den tiefsten Schichten des Unterbewusstseins an die Oberfläche drängt.

Dieser Schaumteppich ist derzeit für viele ein Abschaum des Bösen. Als Mensch, der sich getrennt von der Schöpfung sieht und fühlt, wirkt dies lebensbedrohlich und so werden im Gehirn die Kampfhormone ausgeschüttet, die die Energie liefern für aggressive Wortgefechte wie derzeit in den sozialen Netzwerken.

 

Wären wir zum Leben erzogen worden …

hätten wir gelernt, dass diese äußeren Erscheinungen, wenn sie uns innerlich stark berühren, etwas mit uns selbst zu tun haben. Wir hätten ein Bewusstsein dafür entwickelt, dass wir den größten Beitrag für diese Welt erbringen, indem wir diese tief verdrängten Anteilen in uns selbst, und nur hier, erlösen können und wir würden vor allem die Verantwortung für unsere Gefühle und unser Denken und Handeln übernehmen.

Selbsthass, Ohnmacht und Machtmissbrauch, Verlust- und Versagensängste, Angst vor Isolation, vor der eigenen Wertlosigkeit, vor der Unzulänglichkeit, vor dem Verletzwerden, all das lagert in uns, mehr oder weniger und in dieser Zeit des Umbruchs und des großen Bewusstseinswandels geht es darum, dass wir reif werden für das Leben. Dass wir wach werden, genau genommen Er-wach-sen werden und die Verantwortung übernehmen für das, was sich uns auf der Projektionsfläche in der äußeren Welt zeigt.

 

Ein achtsames, wertfreies Aha für uns und die Welt

Es braucht ein achtsames und wertfreies Aha, für das, was wir wahrnehmen. Es braucht, ein Öffnen unserer Herzen, soweit wie Scheunentore, damit wir all das Verdrängte, Unerhörte und Unerlöste darin aufnehmen können.
Das Herz hat die Fähigkeit sich zu öffnen und zu weiten. Hier lösen sich die Mauern der Trennung, die das Denken erschaffen hat. Im Ballsaal des Herzens tanzt die Angst mit der Freude und wird dabei durch die stärkste Kraft im Universum, die hier im Herzen wirkt, gewandelt – die Liebe.

Das Gehirn kann das in dieser Form nicht. Daher ist die höchste Instanz für die Probleme dieser Welt das Herz und weniger das Gehirn. Das hatte auch Einstein erkannt, indem er sagte, dass die Probleme dieser Welt nicht mit den gleichen Mitteln gelöst werden können, wodurch sie erst entstanden sind.

Mit dem beherzten Annehmen des bisher Ausgeschlossenen, des Verdrängten, kann und soll jeder gereifte Mensch bei sich selbst beginnen. Damit leistet er den größtmöglichen Beitrag für eine lebenswertere Welt, in der langsam ein zartes Morgenrot von einem neuen Morgen kündet.

 

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