Ins Reine kommen mit dir selbst

Innerlich frei sein

 

01. – 11. Mai 2018

Achtung: Frühbucherbonus bis zum 31.12.2017

Ausführliche Informationen mit Anmeldeformular findest du hier.

 

Du stehst mit beiden Beinen im Leben und hast einiges erreicht, doch du spürst, dass du unter deinen Möglichkeiten lebst. Womöglich macht sich bereits eine innere Unzufriedenheit bemerkbar. Es fehlt dir oftmals an Energie und Schwung für dein Leben und deine Unternehmungen denn
  • du spürst, dass es da noch Altlasten aus deiner Vergangenheit gibt, die dich belasten und verhindern,
    dass du dein volles Potenzial lebst.
  • du machst in einem bestimmten Lebensbereich immer die gleichen unbefriedigenden Erfahrungen
    und kommst einfach nicht weiter
  • Du stellst dein Licht unter den Scheffel, zeigst dich nicht, verbiegst dich, verleugnest dich sogar
    und wirst dadurch zunehmend unzufriedener.
  • Du spürst, dass du etwas in deinem Leben verändern musst und auch willst, weißt jedoch nicht,
    WIE und WO du anfangen sollst.

 

Dabei möchtest du authentisch, frei und schöpferisch leben

Ausführliche Infos und Anmeldung zum Downloaden findest du hier auf der Website.

 

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Beifahrer sein statt Chauffeur

Im Reinen mit sich selbst zu sein offenbart uns einen Frieden aus der Tiefe unseres Selbst heraus. In diesem friedvollen Ruhen im Formlosen, im Urgrund unseres Seins, lässt sich die Präsenz, unser Selbst wahrnehmen. Es ist die wahre Steuerungsinstanz in uns durch die Höhen und Tiefen des Lebens. Die Persönlichkeit ist der Beifahrer, das Gefährt ist unsere Seele. Jede Lebensreise dient der Evolution.

Solange die Persönlichkeit die Chauffeur-Mütze aufhat und sich in dieser Rolle glaubt, weil ihr das Wissen und die Bewusstheit um ihre wahre Natur fehlt, solange gibt es Irrfahrten und Täuschungen. Sie schlägt Wege ein, auf denen sie scheitert. Sie hängt ihr Herz an Menschen und Dinge, im Glauben hier ihr Heil zu finden. Dabei befindet sich das Heilland, der Urgrund, der sie steuert und trägt, in ihr, im SELBST.

In diesem Irrglauben, das Steuer auf der Lebensreise im Griff zu haben, inszeniert sich die Persönlichkeit ein Schauspiel aus Macht, Ohnmacht und Kontrolle, begleitet von Kummer, Schmerz und Leid.

 

Das heile Land im Selbst entdecken

Getrieben von der Suche nach dem Glück, dem heilen Land, in der äußeren Welt der Objekte, erfährt die Persönlichkeit solange Enttäuschungen, bis sie frei von Täuschungen ist. Dies ähnelt einem langen Schleifprozess, bei dem alles Unechte und Unwahre abgerieben und anschließend poliert wird, bis das Licht, wie bei einem Diamant, durch die Person durchscheint und das Gute, das Schöne und das Wahre strahlend offenbart.

Der Mensch ist angekommen in sich Selbst. Er ist sich seiner Selbst bewusst. Er  wirkt und handelt aus einem tiefen Einverständnis mit seiner inneren Autorität  heraus. Das ist das neue Selbstbild des wahren Menschen, der aus seinem Selbst heraus authentisch, frei und schöpferisch lebt und seine Lebensreise staunend und bewundernd genießt.

 

Inspiration findest du auch in diesen verwandten Kurzbeiträgen

Aus der Freude am Sein heraus
Die Leichtigkeit des Seins 

P.S. Kennst du schon den neuen
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INNERE FREIHEIT– Die  ersten 7 wichtigsten Schritte

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About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Sich selbst sein und Selbstzweifel

Sich selbst sein, Authentizität, Selbstbestimmung, Selbstwirksamkeit und Selbstermächtigung sind Worte, die uns in der modernen Bewegung des Bewusstseinswandels auf Schritt und Tritt begegnen. Das Nutzenversprechen bei vielen Seminaren und Workshops trifft den Nerv der Zeit und lockt Menschen an, die diese Sehnsucht nach mehr Selbstsein in sich bereits verspüren.

Doch anfangs sind es lediglich Wörter, die viel Interpretationsspielraum lassen und genau hier gilt es achtsam zu sein. Es ist gut zu wissen, dass jegliche Interpretation vom Verstand kommt, der von den höheren Ebenen des Seins keine Ahnung hat. Und mit jeder Interpretation entsteht eine Vorstellung, die das, was erfahren werden möchte, verstellt und die Erfahrung somit verhindert.

Der Verstand kann diese Bewusstseinsebenen nicht erfassen. Somit ist es wichtig, dass er ruht. Vielmehr braucht es hier die Kompetenz des Fühlens. Ich habe auf den Prozess der Bewusstseinsentwicklung bereits in einem anderen Beitrag von mir hingewiesen Wertschätzung im Lichte des Bewusstseinswandels  (Der Artikel befindet sich bereits im Blogarchiv und daher an zweiter Stelle auf der Seite. Bitte runterrollen)

Es ist das Fühlen, das uns die nächste Ebene unserer Entwicklung erschließt. Somit geht es vorrangig erstmal darum, dass ich mich selbst fühle, mit allem, was im Moment in mir ist. Auf dem Weg hinein in ein erweitertes Selbstverständnis geht es in erster Linie um die Begegnung mit mir selbst.

Hier ein paar Fragen, die zum Nachdenken und Nachspüren anstoßen sollen:

  • Wie will ich Selbstbestimmung erlangen, wenn ich mir zu wenig Zeit und Raum nehme? Wie soll ich meinem Selbst vertrauen und aus ihm heraus bestimmen,
    – wenn ich mich selbst verleugne?
    – wenn ich mich selbst sabotiere?
    – wenn ich mich selbst verurteile, bestrafe und manchmal sogar hasse – bewusst oder unbewusst?
  • Wie soll ich Selbstwirksamkeit erlangen, wenn ich mich in einen Elfenbeinturm zurück gezogen habe, vor Angst, dass ich verletzt werden könnte?
  • Wie kann ich authentisch ich selbst sein, wenn ich mich selbst nicht angenommen habe mit all dem, was mich ausmacht? Mit meinen Licht- und Schattenseiten, mit meinen Schwächen und Stärken?
  • Und wie kann ich mein Potenzial aus mir selbst heraus entfalten und leben, wenn ich mich für andere mehr verantwortlich fühle als für mich selbst?

Die Antworten auf diese Fragen müssen nackt im Licht der Wahrheit stehen, damit sie uns befreien und das Tor öffnen, durch das wir auf unsere nächste Entwicklungsebene gelangen.

 

Im Nachfolgenden beschreibe ich in dieser 5-teiligen Beitragsserie

Die 5 größten Hindernisse auf dem Weg zum Sich-Selbst-Sein

1. Hindernis – Selbstzweifel

Wenn der Selbstzweifel in uns nagt stellen wir uns, unser Fühlen, Denken, Sprechen und Handeln  immer wieder erneut in Frage. Kaum haben wir eine Entscheidung getroffen, tauchen die Zweifel in Form von Gedanken auf und ziemlich schnell stellen sich dazu die entsprechenden Gefühle ein.

Jede Entscheidung, die wir treffen setzt eine Ursache, die eine Wirkung erzeugen und damit Wirklichkeit erschaffen soll. Dieser geistige Prozess braucht Zeit. Zweifel stören diesen Prozess. Der vorher klar ausgerichtete Fokus verliert an Kraft, die durch den Zweifel geteilt wird. Fragen wir uns woher der Zweifel kommt, so gelangen wir zu der Erkenntnis, dass es unsere Persönlichkeit in Verbindung mit dem Verstand ist, die zweifelt.

Die Persönlichkeit lebt in der Dualität, die vom Denken geschaffen wird. Innhalb dieser Dualität tanzen die Facetten unserer Persönlichkeit abwechselnd vom Plus- zum Minus-Pol, oder besser gesagt von der einen Seite zur anderen. Erheben sich Zweifel,  dreht sich der Verstand gerne im Kreis und stiftet nicht selten Verwirrung und Desorientierung, was wiederum in Niedergeschlagenheit und Erschöpfung mündet.

Der Zweifel an sich selbst entstammt der Persönlichkeit, die sehr wechselhaft ist, da sie von Gedanken und Gefühlen gesteuert wird. Wollen wir in eine Selbstsicherheit finden, gilt es, dass wir als Persönlichkeit einverstanden sind mit denjenigen Ebenen unserer Selbst, die im Unsichtbaren liegen, uns versorgen und unsere Existenz tragen.

Unbewusst haben wir uns diesem Teil bereits anvertraut. Wir werden geatmet und müssen darüber nicht nachdenken. Es geschieht einfach und dadurch hält es uns am Leben. Doch wer oder was  ist dieses ES? Kann es gesehen werden? Hat es eine Form? Kann es begriffen werden? Kommt es sporadisch? Oder ist es immer da? Und was heißt das dann?

Kann ich mich, meine Persönlichkeit, vielleicht sogar immer mehr in diesen Seinshintergrund hinein entspannen, um hier Heimat und Geborgenheit zu finden und zu erfahren? Schließlich hält mich dieser Urgrund hier im Körper, in der physischen Form meines Wesens, meiner Seele.

 

Zweifel entstehen innerhalb der Persönlichkeit durch das Denken

Es ist meine Persönlichkeit und das Denken, der Verstand, der zweifelt und die Einheit teilt in eine duale Welt. Zweifel ist das Gegenteil von Einsicht. Doch Einsicht geschieht im Inneren. Schauen meine zwei physischen Augen nach außen in die Welt, so sehen sie mal die rechte und dann wieder die linke Seite. Jedoch, um zur Einsicht zu gelangen, braucht es das dritte Auge, in dem sich die duale Sicht zu einer Einheit vereint und somit das Ganze wahrgenommen werden kann. Das dritte Auge erkennt die Einheit hinter den verschiedenen Erscheinungen in der äußeren Welt.

Solange wir uns überwiegend mit unserer konditionierten Persönlichkeit und mit unserer physischen Erscheinung, unserem Körper, identifizieren, sind wir dem ständigen Wechselspiel in der phänomenalen Welt, die wir mit unsern Gedanken und Gefühlen erzeugen ausgesetzt. Je unbewusster wir sind, desto mehr lassen wir uns hineinreissen,  in einen Strudel von Verwirrung und Verzweiflung – letztendlich ins Leid.

 

Einverstanden zu sein ist die Er-Lösung

Dafür braucht es keine Anstrengung, kein Tun, sondern ein sich Einlassen auf das eigene Sein. Zwischen Selbstzweifel und Selbstvertrauen liegt die Hingabe an den Seinshintergrund. Sie ist die Brücke, über die wir gehen müssen, um ins wahre Selbstvertrauen zu finden.

Wir alle sehnen uns zutiefst nach Frieden und Freiheit, nach Freude und Fülle. Diese Sehnsucht ist in jedem Menschen angelegt. Es ist der große Traum, den wir insgeheim alle tief in unserem Herzen tragen.

Solange wir jedoch glauben, diesen Traum, diese Seinsqualitäten im Außen über die Erfahrung der Persönlichkeit verwirklichen zu können, werden wir sie immer nur für kurze erfahren und dann doch wieder enttäuscht werden, ob ihrer Vergänglichkeit. Es ist ein vorübergehendes Glück, das nicht anhält, weil es nicht aus unserem Kern heraus gelebt wird, vielmehr aus den Vorstellungen der Persönlichkeit.

 

Hingabe ist der Schlüssel zum Selbstsein

Solange wir aus der Welt der Phänomene unser Glück beziehen wollen, werden wir immer wieder enttäuscht, weil das, wonach wir uns sehnen in der vergänglichen Welt der Phänomene nicht anhaltend gefunden werden kann.

Geben wir uns in stillen Moment hingegen unserem Seinsurgrund hin, entsteht langsam ein bewusstes und tiefes Vertrauen in unser Selbst, in den Nährboden, der uns am Leben erhält. Dieses Selbst, das alle lebenswichtigen Vorgänge im Körper steuert, ohne dass wir persönlich, also unsere Persönlichkeit, etwas dafür tun müsste, ist der wahre Chauffeur, der uns durch´s Leben führt.

Die Zweifel des Verstandes und somit der Persönlichkeit lösen sich in den Moment der Hingabe auf. Die Persönlichkeit ruht in sich selbst in einer allumfassenden tiefen Stille, die oft auch als Leere empfunden wird.

Diese Leere macht der Persönlichkeit, dem Verstand, dem Ego angst. Die Persönlichkeit fürchtet hier ihre Bedeutung zu verlieren und in ein Niemand-sein, ein Nichts-sein zu gleiten. Sie fürchtet den Boden zu verlieren auf dem ihre Standpunkte, Einstellungen und Ansichten gründen. Doch all das ist unbegründet. Vielmehr findet der Mensch hier zu sich Selbst, in die Leichtigkeit des Seins. In dieser Distanz zur Persona oder besser gesagt in dieser Durchlässigkeit erfahren wir das Wahre, Gute und Schöne. Je tiefer wir uns unserem Selbst hingeben, desto mehr erfahrenwir Freude und Fülle aus unserem Selbst heraus.

 

Selbstzweifel münden in Selbstvertrauen

Bei dieser Wandlung des Bewusstseinszustand der Persönlichkeit hin zum Sich-selbst-sein finden Einsicht und Erkenntnisse statt, die helfen, den anstehenden Herausforderungen im Leben entsprechend begegnen zu können. So fällt es uns leichter aus unseren alten Identifizierungen und Gewohnheiten heraus zu treten. Stattdessen erweitern wir unsere Lebenskreise, werden gelassener den äußeren Erscheinung der phänomenalen Welt gegenüber und genießen heiter und vergnügt uns selbst und unsere irdische Lebensreise.

Die einstigen Zweifeln der Persönlichkeit haben sich gewandelt und münden in ein tiefes Vertrauen in die Existenz, in das Leben, ins Selbst.

Wagen wir es daher diesen Weg der Hingabe, der ein weiblicher Weg ist, zu beschreiten. Die Zeit ist reif dafür und dieser Weg ist der nächste bedeutende Schritt auf unserer evolutionären Reise. Dieser Weg führt uns hinein in unser umfassenderes Selbst, in unsere wahre Größe.

 

Danke, dass du bis hierher gelesen hast. Danke für deine Aufmerksamkeit und dein dich Einlassen auf diesen 1. Teil. Im nächsten Beitrag beschreibe ich das 2. große Hindernis – Das Mangelbewusstsein.

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Inspiration findest du auch in diesen verwandten Artikeln

Noch ein Tipp: Pflanze eine gute, neue Gewohnheit und hab ein tägliches Rendez-vous mit dir selbst, bei dem du dich deinem Sein hingibst in Stille. So stellst du eine immer bessere Beziehung zu dir und deinem Selbst her und wirst dadurch reich beschenkt.
In herzlicher Verbundenheit

 

P.S. Vielleicht interessiert dich das auch.

Einladung zum kostenfreien Online-Seminar “Ins Reine kommen mit sich selbst”

 


Das ist für dich dabei:

Du lernst du die Hintergründe für deine inneren Konflikte kennen

Du gewinnst tiefe Einsichten in die Zusammenhänge zwischen der äußeren und deiner inneren Welt und lernst wie du dich in Einklang bringst.

Dir wird bewusst, das du deine Vergangenheit bisher fortgeschrieben hast, kannst dies jedoch nach dem Webinar ändern und dich neu er-finden

Bei Interesse kannst du dich hier zum Online-Seminar anmelden.

 

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Der weibliche Weg – Raus aus den alten Strukturen und Systemen

Damit alte, rigide Strukturen und Systemen sich wandeln, braucht es manchmal einen Schock, sowohl im persönlichen Bereich, als auch im Kollektiv einer Gesellschaft. Die Art und Weise, wie solch ein Schock geartet sein muss, um diese aufzubrechen, ist sehr unterschiedlich, je nach Grad der Verdichtung oder besser gesagt der Verhärtung. Der männliche Weg über Revolution, Krieg und Vernichtung kann hier nicht förderlich sein. Hat doch bereits Einstein gesagt, dass ein Problem nicht auf die gleiche Weise gelöst werden kann, wodurch es auch entstanden ist.

Orientieren wir daher vielmehr an der Schöpfung, an der Natur, von der wir selbst ein Teil sind. Solange ein Baum stark verwurzelt  und gesund ist wird ihm ein Sturm nichts anhaben können, ist er alt, oder krank, so wird ihn dieser Sturm schädigen, vielleicht sogar zum Fallen bringen. Genauso ist verhält es sich auch in jedem persönlichen Leben und auch in einer Gemeinschaft.

 

Der Sturm in der Menschheit – individuell und kollektiv

Der evolutionäre Sturm, der derzeit durch die Menschheit als Kollektiv fährt, erschüttert all jene Strukturen und Systeme, die die Menschheit nicht mehr nähren und ihrer Weiterentwicklung nicht mehr dienen. Systeme, die Ausbeutung zugunsten einiger Individuen gefördert haben, sind dem Zeitlichen gesegnet. Um diese endgültig zum Einstürzen zu bringen, braucht es Menschen, die anders als bisher agieren, ohne dass dies sofort als dienlich erkannt wird. Denn es geht zuerst einmal darum die alten Strukturen aufzuweichen und unkonventionell vorzugehen, anders als bisher gewohnt, abgerückt von der bisherigen Norm. Nicht immer wird es daher als förderlich erkannt. Diese Zeit empfinden wir als chaotisch und vielen fehlt es an Orientierung und vor allem an der gewohnten Sicherheit. Doch genau das ist auch die große Chance in diesem evolutionären Wandel. Die Menschen sind auf sich selbst zurück geworfen, genauer gesagt auf ihr Inneres, weil auf das Äußere kein Verlass mehr ist. Und genau hier beginnt der weibliche Weg.

Die Schritte in die Neuordnung und Harmonisierung folgen erst später und bis dahin haben die Menschen mehr vom Guten, Schönen und Wahren in sich selbst entdeckt und tragen es durch ihr authentisches Sein und Handeln in die Welt.

 

Raum schaffen für das weibliche Prinzip

Die alten Strukturen und Systeme haben uns geprägt und bereits im Mutterleib haben sich die Gefühle unserer Mütter, Großmütter und Urgroßmütter eingeprägt, einem Stempel gleich. Wir alle, egal ob Mann oder Frau, haben die Gefühle des Weiblichen in uns aufgenommen. Dieses weibliche Sein, dessen Qualitäten über mehrere Jahrtausende hinweg gering geschätzt, unterdrückt und verleugnet wurde. Und so vertrauen sowohl Männer, wie auch Frauen, sich zu wenig dem weiblichen Prinzip an.

Der derzeitige evolutionäre Shift, der jetzt das Kollektiv Menschheit erfasst, schafft Raum für das weibliche Prinzip, für einen weiblichen Weg,  sowohl in den Frauen als auch in den Männern. Die alten patriarchalen Strukturen, die über eine langen Zeitraum etabliert worden sind, beginnen sich zu verändern. In der Gesellschaft hat das in kleinen Gruppen bereits vor mehreren Jahrzehnten begonnen. Jetzt hat es auch die großen Systeme im Bereich Wirtschaft und Politik erreicht.

 

Erweiterung des Selbstbildes

Der Ruf nach Gleichberechtigung und Gleichstellung der Frau im Außen  nützt wenig, wenn die Frauen in Führungspositionen versuchen sich den alten Strukturen anzupassen, um wiederum persönliche Macht zu erlangen. Vielmehr braucht es die weibliche Qualität des Führens, sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern.

Damit sich das weibliche Prinzip in der äußeren Welt verwirklichen kann, muss es vom Individuum im Inneren zuerst gelebt werden. Es braucht vermehrt ein Fühlen dessen was ist, das über das rein Kognitive hinaus geht. Das Wissen muss gefühlt und gelebt werden, damit es in Weisheit gipfeln kann. Es braucht vermehrt die Kompetenz der Intuition, die unsere Handlungen führt aus der inneren Autorität heraus. Es braucht ein Herzensbewusstsein, aus dem heraus wir mitfühlen und wertschätzen. Und es  braucht eine Erweiterung unseres Selbstbildes. Statt sich lediglich über den Körper und vor allem das Gehirn zu definieren, gilt es einverstanden zu sein mit dem Teil von uns, der unsichtbar und doch soviel größer ist, als unsere physische Erscheinung.

Dies zu erkennen und zu erfahren gelingt auf dem weiblichen Weg. Es bedeutet Hingabe an das eigene Sein, an den Urgrund des Seins, aus dem alles entsteht. Indem wir uns diesem Urgrund vermehrt anvertrauen entsteht Urvertrauen und wir fühlen uns verbunden und eingebettet in das große Ganze. Im Bewusstsein dieser Kraft, die uns in jedem Moment atmet und unser Herz schlagen lässt, entsteht der Raum, indem das, was sich jeder Mensch zutiefst in seinem Herzen wünscht, auftauchen kann.

 

Gleichstellung auf natürliche Weise

Wir alle tragen in uns eine große Sehnsucht nach tiefem Frieden und Erfüllung. Das ist der große Traum. Was die wenigsten wissen ist, dass wir diese Schätze bereits in uns tragen, ebenso wie wahre Freude und auch Freiheit. Diese Seinsqualitäten werden fühl- und erfahrbar, wenn wir aufhören uns weiterhin lediglich mit unserer physische Form, unserem Körper und den Fähigkeiten unseres  Gehirns zu identifizieren.

Erst wenn wir uns aus dieser Identifikation lösen, werden wir uns hinein entfalten in das, was bereits in uns ist. Es wird in uns erblühen und mehr und mehr Raum einnehmen. Mit jedem Atemzug, indem wir den Strom des Lebens in uns bewusst aufnehmen und uns durchlässig dafür machen, erfahren wir uns als das Leben selbst – grenzenlos frei, ewig während, in tief empfundener Freude und im Frieden mit dem was ist. Der Impuls zur Handlung geschieht spontan aus unserem Wesen heraus, ohne Berechnung eines persönlichen Vorteils, vielmehr aus der Liebe des Lebens zu sich selbst.

Wagen wir uns, Männer wie Frauen, uns auf den Weg, den weiblichen Weg, zu machen. Entspannen wir uns vermehrt in unser Sein hinein und vertrauen wir uns ihm an.  Würdigen wir dieses Sein so, wie das Werden, und kreieren wir auf natürliche Weise die Gleichstellung des Weiblichen mit dem Männlichen in uns selbst und damit auch in der Welt. So gelangen wir in Einklang mit dem Schöpfungsprozess des Universums. In sich ewig  fortsetzenden Zyklen vereint sich die weibliche mit der männlichen Kraft, kreiert  neues Leben in all seiner Vielfalt und dehnt sich dabei aus ins Unendliche.

Gelingt uns diese innere Gleichstellung,  haben wir die nächste Entwicklungsebene als Menschheit erreicht. Wir sind den alten Rollen von Oper und Täter entwachsen und sind Mitschöpfer im großen göttlichen Plan für das Gute, das Schöne und das Wahre.

 

Inspiration findest du auch in diesen verwandten Artikeln

Selbstsicherheit, Selbstbestimmung und die Annäherung der Völker
Die großen Chancen im derzeitigen Wandel

Das Selbst im Kontext der neuen Zeit
Die 5 wichtigsten Schritte vom Überlebensmodus zum Schöpfermodus
(Artikel befindet sich im Blogarchiv, deshalb runterrollen bis zum 2. Artikel

 

 Noch ein Tipp: Nimm dir mehrmals am Tag eine kleine Atempause. Übe dich  immer mehr in dein Sein zu gelangen. Je regelmäßiger desto wirkungsvoller und tiefer werden deine Erfahrungen.
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Danke dafür!
Herzlichst,

 

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Aus der Freude am Sein heraus – heiter und vergnügt

 

Das eigene Wesen in sich hervorzurufen bewirkt, dass die Masken der Persönlichkeit fallen. Das Korsett der Selbstbegrenzung , das sich die Persönlichkeit in langen Jahren erschaffen hat, darf jetzt geöffnet werden, so dass der nackte Kern sich in seiner strahlenden Essenz zeigt.

Getragen von der Freude am Sein, heiter und vergnügt, offenbart er sich tief im Herzen. Anfangs wie ein Schimmer in einem kurzen Moment, der uns grundloses Glücklichsein erfahren lässt . Es ist ein glückseliges Sein, das sich in einen sich öffnenden inneren Raum hinein verströmt und und unseren Herzensraum erfüllt, ihn ausdehnt und weit und frei werden lässt.

In dieser Glückseligkeit erfahren wir unsere Essenz, grenzenlos, weit und frei, getragen von der Leichtigkeit des Seins, des Urgrund des Lebens. Befreit von jeglicher Anhaftung, von allem Erdachten und Vorgestellten.

 

Sich ent-wickeln  aus den Verwirrungen heißt frei sein

Was vorher schwer und einengend empfunden wurde, wird leicht und lässt sich ähnlich einer Seifenblase im Nichts auf.  Dieses Nichts ist erfüllt von Lebendigkeit, die uns jetzt durchströmt und uns als das erfahren lässt, was wir wirklich sind. Der ureigenste Ausdruck des Lebens selbst. Freude und Liebe in seiner Essenz im unendlich, ewigen Augenblick.

Erlauben wir uns uns aus dem Knäuel der Verwirrungen heraus zu ent-wickeln. Erlauben wir uns die Widerstände darin aufzugeben, die alten ausgetretenen Kreisläufe zu zu verlassen und uns unserem Sein hinzugeben – unserer wahren Natur.

Anfangs in stillen Momenten des Innehaltens, dann in wachsenden Kreisen, die sich immer mehr in unseren Alltag hinein ausdehnen, bis der anfängliche Schimmer zu einem Strahlen und Leuchten wird.

Genießen, staunen und bewundern

Heiter und vergnügt wollen wir Raum und Zeit durchschreiten, nicht daran hängen wie an einer Heimat. Genießen, bestaunen und bewundern wir das Geschöpf, das wir sind. Würdigen wir unsere Schöpfungen, unseren Beitrag zum großen Ganzen und teilen wir die Freude am Sein mit der Welt um uns.

 

 

Inspiration findest du auch in diesen verwandten Artikeln

“Hingabe – sich dem Strom des Lebens anvertrauen”

“Der Strom des Lebens will frei fließen”

“Das Selbst zum Strahlen bringen”

 

Noch ein Tipp: Halte mehrmals am Tag inne und frage dich: Was würde mein Herz jetzt erfreuen? Oft sind es die kleinen Dinge des Lebens. Geh dann, erfülle die Bedürfnisse deines Herzens und sei in der Freude!

 

Wenn dir der Beitrag gefallen hat, kannst du ihn gerne teilen, danke!

 

 

 

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Innere Freiheit Teil 2 – Die Schritte 4 bis 7

Im ersten Teil dieses Artikels habe ich über die ersten 3 Schritte

  • Selbstgewahrsein
  • Selbstverantwortung
  • Selbstempfindung + -annahme

geschrieben. Falls du diesen Beitrag noch nicht gelesen hast, kann du dies hier nachholen.

In diesem Beitrag geht es heute um die Schritte 4 bis 7 mit den Themen

  • Selbstverzeihung
  • Selbstachtung + -würdigung
  • Dankbarkeit
  • Selbstzeit

4. Selbstverzeihung

Manche Erlebnisse und Erfahrungen wiegen schwer und belasten uns über lange Jahre hinweg. Wir halten oftmals unbewusst daran fest, weil wir anderen und vor allem auch uns selbst unsere Handlungen und Entscheidungen nicht verziehen haben. So tragen wir oftmals zentnerschwere Lasten mit uns herum und wundern uns, dass um uns so viele Menschen sind, die sich beschweren. Dabei spiegeln sie uns und das, was auf uns lastet.

Selbstannahme geht der Selbstverzeihung voraus oder zieht sie nach sich. Dabei liegt die Betonung darauf sich im ersten Schritt selbst zu verzeihen. Denn oftmals sind wir wütend über uns selbst, weil wir uns falsch verhalten haben und daher so leicht zu verletzen waren. Oder weil wir zu leichtgläubig, zu gutmütig, zu bescheiden, nicht schlagfertig genug, nicht schlau genug, etc. gewesen sind. Das gilt es sich selbst zu verzeihen, damit wir in den Frieden gelangen mit uns selbst. Erst im nächsten Schritt geht es dann darum auch dem oder der anderen zu verzeihen für das was längst vergangen ist. Auf diese Weise wird unser Herz wieder leichter und wir fühlen uns freier.

Frage dich selbst:

  • Wem habe ich noch nicht verziehen?
  • Was trage ich mir noch nach?
  • Wie schwer wiegt das?
  • Wie lange geht das schon?
  • Welchen Vorteil habe ich daraus, solange an dieser Situation festzuhalten?

Übung: 

Beginne mit dem Verzeihen bei dir selbst. Überlege dir, was du dir noch nicht verziehen hast. Dann spüre in dein Herzchakra und öffne es. Dies geschieht, indem du es beabsichtigst.

Lege deinen Groll dir selbst gegenüber in dein Herzchakra. Das geschieht, indem du spürst, wo im Körper dieser Groll sitzt und du dann mit jedem Ausatmen dein Herzchakra vergrößerst bis der Groll darin umfangen ist. Bleibe solange damit, bis sich der Groll aufgelöst hat und du frei bist von dieser Last.

 

5. Selbstachtung + Selbstwürdigung

Im 5. Schritt achte dich und würdige dein Sein. Dabei geht es weniger darum, was du alles tust und was du bereits erreicht hast. Vielmehr geht es darum, dass du dich dafür achtest und auch würdigst, dass du einfach bist – also für dein Sein.

Erst diese Würdigung deines Seins bewirkt, dass du dich umfassender erfährst. Dass du in Einklang kommst mit den unsichtbaren Ebenen deiner Selbst. Im Sein ist es leichter möglich deine Seele zu spüren, ebenso wie deine Anbindung an deine geistige Familie, deine wahre Herkunft – somit dein Höheres Selbst zu erfahren.

Da das Sein in unserer modernen Gesellschaft erst in den letzten Jahren wieder an Bedeutung gewinnt, ist es von großer Wichtigkeit im vermehrt in unserem Alltag Raum und Zeit zu schenken damit sich die Waagschalen von Sein und Werden gut die Balance halten.

Frage dich selbst:

  • Achte und beachte ich mich oder bin ich immer nur für die anderen da?
  • Würdige ich mich für mein Sein, oder muss ich etwas leisten um einen Wert zu haben?

Übung: 

Stelle dich vor einen Spiegel und betrachte dich darin. Dann sage folgende Worte zu dir:

„Ich achte und beachte mich. – Ich würdige mein Sein.“

Schau, wie es dir damit geht. Was ruft das in dir hervor? Wie fühlst du dich? Fällt es dir leicht oder kommen diese Worte schwer über deine Lippen?

Entscheide dich dafür dich tagsüber mehr zu beachten – deine Befindlichkeit, deine Gefühle, dein Denken, dein Sprechen und Handeln – jedoch ohne es zu bewerten.

 

6. Dankbarkeit

Dankbarkeit ist ein Schlüssel zur Fülle unseres Daseins. Dankbarkeit öffnet unser Herz. In diesem Zustand ist es uns nicht möglich zu bewerten und zu urteilen. Wir sind dankbar für das was wir in unserem Leben vorfinden, für das, was wir sind, was wir haben, für all die Herausforderungen die Möglichkeiten zu wachsen, die sich uns tagtäglich bieten.

Es gibt so vieles für das wir dankbar sein können, wenn wir die Brille der Selbstverständlichkeit ablegen. Wenn wir die Welt wieder staunend und unvoreingenommen betrachten dann entdecken wir dabei die Fülle unseres Daseins, die Fülle des Lebens, der Schöpfung, der Natur, die uns immer umgibt. Statt uns diese Fülle zu zer-denken, wie wir es als Kopffüssler gerne machen, können wir diese Fülle fühlend erfahren und sie genießen – von Augenblick zu Augenblick und sie dadurch mehren.

Frage dich selbst: 

  • Bin ich dankbar für das, was ich in meinem Leben habe?
  • Zer-denke ich mir die Fülle, die mich umgibt, statt sie wertzuschätzen und dafür dankbar zu sein?
  • Wofür bin ich dankbar?
  • Wie sieht mein Leben aus, wenn ich für alles, was ich vorfinde, dankbar bin – auch für die Herausforderungen?

 

7. Selbstzeit

Die meisten Menschen verbringen Zeit mit anderen Menschen. Zeit mit sich selbst zu verbringen löst bei vielen sofort eine Abwehr hervor. Es scheint als hätten wir vor dem Angst, was uns in unserem Inneren begegnen könnte. Daher scheuen und vermeiden viele Menschen diese Art der Selbstbegegnung und gehen damit auch an ihrem inneren Goldschatz unwissend vorbei. Denn die Antworten auf unsere wichtigsten Lebensfragen liegen in uns selbst. Das hatte von vor vielen Jahrhunderten Sokrates gesagt. Erinnern wir uns. In unserem Inneren finden wir auch unseren eingewickelten Wesenskern, der die Verbindung zu unseren höheren Ebenen hat.

Hier finden wir auch unsere schlummernden Potenziale und das Wissen und die Weisheit unserer Seele.

Stellen wir uns daher täglich einer spirituellen Praxis wie Meditation oder auch Yoga und erfahren wir die Wohltat in unserem Leben, die sich dadurch einstellt. Ähnlich einem Stein, der ins Wasser fällt und Wellen schlägt, wirkt sich die Selbstzeit wohltuend in unserem Alltag aus, so das wir gelassener sind und immer mehr Raum und Zeit zur Verfügung haben, um das Leben und unsere neu gewonnene innere Freiheit zu genießen.

Frage dich selbst:

  • Nehme ich mir ausreichend Zeit für eine Begegnung mit mir selbst?
  • Was hält mich davon ab?
  • Wie könnte ich mir so eine tägliche Selbstzeit einrichten?
  • Wie sähe mein Leben aus, wenn ich die Antworten auf meine wichtigen Fragen in mir selbst finden würde?

Übung: 

Nimm dir eine Woche lang morgens 10 Minuten Zeit für deine Selbstbegegnung. Setze dich an einen ruhigen Ort, wo du ungestört bist und dich wohl fühlst.

Sitze aufrecht, die Beine nebeneinander. Schließe die Augen und atme tief. Lass bei jedem Ausatmen Anspannung und Gedanken los. Schalte vom Denken in den Modus Fühlen und fühle dich selbst mit allem, was auftaucht. Lass geschehen, was geschehen mag und sinke immer tiefer in dein Sein. Nach 10 Minuten kehre wieder in dein Tagesbewusstsein zurück – Strecke und recke dich und starte dankbar in den neuen Tag.

 

Frei werden für unser inneres, strahlendes Wesen

Wenn wir uns von den Mustern unserer Konditionierung befreien, legen wir dabei Schicht für Schicht den Kern unseres Wesens frei, der in seiner Natur strahlend ist. Wir legen ein Korsett ab, das uns einst Halt und Sicherheit schenkte.

Darunter kommt unsere nackte Haut zum Vorschein, unser fühlendes Wesen, unsere Lebendigkeit. Hieraus antworten wir dem Leben, drücken es durch uns aus und bezeugen damit unsere Liebe zu uns selbst, zu allen Geschöpfen, zur Schöpfung und ihrer Quelle.

Nehmen wir daher die Kraft zu uns zurück. Kommen wir ins Reine mit uns selbst. Versöhnen wir uns mit unseren Projektionen und vergeben wir uns selbst für das, was wir als Täter und Opfer irgendwann in der Vergangenheit hervorgerufen haben.

So gelangen wir in einen tiefen Frieden und in eine innere Freiheit, von der wir bisher nicht einmal zu träumen gewagt haben.

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Jetzt wünsche ich dir erhellende Momente beim Beantworten der Fragen und beim Ausprobieren der Übungen. Bleib am Ball, wenn du spürst, dass sich in dir dadurch etwas zum Positiven verändert.

 

Möchtest dich noch mehr mit deiner inneren Freiheit beschäftigen und innerlich noch freier werden? 

Natürlich lässt sich in so einem Blogbeitrag nur die Spitze des Eisbergs zeigen. Wenn du also daran interessiert bist tiefer in das Thema Innere Freiheit einzusteigen, dann braucht es schon mehr an Engagement und Hinwendung. Gerne unterstütze ich dich dabei. Nutze mein Angebot für ein kostenfreies 30-minütiges Erstgespräch zur Orientierung.

Schreib mir einfach eine Mail an info@yoya-bewusstsein.de mit dem Betreff: kostenfreies Orientierungsgespräch.

Außerdem entsteht gerade ein neuer Online-Kurs, der im Herbst 2017 gelauncht wird. „Er-Finde dich neu! Mit sich selbst ins Reine kommen“

 

P.S. Alle wichtigen Informationen im Vorfeld teile ich dir  in meinem Newsletter mit, so dass du dich rechtzeitig anmelden kannst und auch den Bonus nutzen kannst.

Hier kannst du nochmals Teil 1 dieses Artikels nachlesen.

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Sich dem eigenen Selbst hinzugeben bedeutet sich ins eigene Sein hinein zu entspannen. Dabei muss die Persona, die Persönlichkeit still werden und loslassen von allem Wollen und Streben.

Bei diesem Entspannen ins eigene Sein wird der Strom der Gedanken zum Rinsal und verebbt langsam in einer Präsenz, die jetzt gefühlt und wahrgenommen werden kann. Hier lösen sich die Sorgen und Probleme der Persönlichkeit, fallen ab als zentnerschwere Last. Im Körper lösen sich zeitgleich die Anspannungen.  Weit und frei wird der Raum, in dem sich das Bewusstsein befindet. Gedanken und Gefühle können so aus einer Distanz heraus wahrgenommen werden, ohne dass das Bewusstsein daran anhaftet.

 

Die Stille des Urgrunds erfahren

Der Raum weitet sich und mit ihm vertieft sich die Stille aus dem Urgrund des Seins . Die Persona ist jetzt durchlässig für die Präsenz des Selbst.

Zur grenzenlosen Freiheit gesellt sich das Feuer des ewigen Seins, das tief im Selbst ruht und brodelt und ganz allmählich aufsteigt in Form reiner Freude, die sich zuerst im Herzen ausbreitet und sich dann ausdehnt und überfließt, wie aus einem riesigen Kelch und sich in Wellen ausdehnt ins Grenzenlose. In diesem wahren Sein ist grenzenlose Freiheit, reine Freude und tiefer Frieden erfahrbar. Das Bewusstsein erfährt sich in seiner wahren Natur.

 

Die Schleier der Illusion werden durchlässiger

Nach solch einer Selbst-Erfahrung kehren wir durchlichtet und neu geordnet in unser Alltagsbewusstsein zurück, weiterhin spürbar getragen vom ewigen Seinsgrund. Unsere Sicht auf unsere Alltagsrealität ist milder geworden. Aus Mauern sind Schleier geworden, die uns jetzt bewusst sind.

Wir können uns täglich diesen Luxus gönnen und ein Bad im eigenen Selbst nehmen und uns auf diese Weise immer weniger mit der Persönlichkeit identifizieren. So gewinnen wir Abstand zu den Wirrungen, Problemen und Kämpfen, die die Persona anzettelt in ihrer Unbeständigkeit. Stattdessen vertrauen wir uns immer mehr unserem beständigen Selbst an und finden Lösung und Inspiration für unseren Alltag, wo vorher noch Verwirrung und Unüberwindbares war.

Genießen wir so unsere Lebensreise und staunen und bewundern wir das, was sich auf unserer Lebensleinwand im JETZT zeigt.

 

Inspiration findest du auch in diesen verwandten Artikeln

“Durch das Herz zum Kern unseres Wesens”

Die Leichtigkeit des Seins

3 Schritte in die bestmögliche Version deiner selbst

 

Noch ein Tipp: Nimm dir mehrmals eine kleine Atempause und gelange so ins Sein.

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Der Mini-Ratgeber
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About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.