In diesem 3. Teil der Beitragsserie “Die 5 größten Hindernisse auf dem Weg zum Sich-selbst-sein” geht es um das uralte Opfer-Täter-Spiel. Wir steigen aus diesem Spiel aus, wenn wir die Verantwortung für unser schöpferischen Fähigkeiten übernehmen und gelangen so auf unsere nächste Entwicklungsebene.

Falls du die beiden vorhergehenden Artikel verpasst hast, kannst du den Beitrag Hier nachlesen.

Hier kommt das 3. Hindernis.

Raus aus den alten Opfer-Täter-Rollen

Wie oft lehnen wir Ereignisse, Umstände und Situationen ab, weil sie in uns an wunde Punkte rühren und ungute und unschöne Gefühle hervorrufen? Die landläufige Art und Weise darauf zu reagieren ist die, dass wir in den Widerstand gehen. Wir lehnen ab, was sich uns zeigt und schlüpfen dabei in verschiedenste Vermeidungsrollen. Dabei geben wir unsere Selbstverantwortung ab. Wir antworten nicht auf die Situation, die wir uns selbst geschaffen haben. Stattdessen spielen wir das alte Opfer-Täter-Spiel. Als passives Opfer ergreifen wir die Flucht, ziehen uns zurück in unseren Elfenbeinturm. Beleidigt und verletzt errichten wir Mauern.  Als Täter starten wir einen Angriff und bekämpfen das, was sich uns zeigt, ohne zu erkennen, dass wir uns damit selbst verletzen.

Angriff und Flucht sind Reaktionen aus unserem Reptiliengehirn, das der älteste Teil unseres Gehirns ist. Somit reagieren wir eher aus unserer tierischen, statt aus unserer menschlichen Natur heraus. Im menschlichen Miteinander spielen wir gerne das unerquickliche Opfer-Täter-Spiel, statt sich unserer angeborenen Schöpferkraft bewusst zu bedienen und eine neue Wahl für eine geeignetere Situation zu treffen.

 

Sich des eigenen schöpferischen Potenzials bewusst werden

Als Mensch sind wir mit einem individuellen Bewusstsein und mit einer Schöpferkraft ausgestattet, die wir bisher meist unbewusst eingesetzt haben.  In der jetzigen Zeit gilt es, dass wir uns unserer schöpferischen Werkzeuge und Fähigkeiten immer bewusster werden, um sie heilbringend anzuwenden – für uns selbst und die Welt.

Wir erwachen derzeit langsam aus einem langen seelischen Winter. Es ist Schneeglöckchenzeit sozusagen. Wir spüren das Licht der Sonne, das unsere Gemüter erhellt und zugleich liegt da noch soviel Altes und Überlebtes in uns, das es zu entsorgen gilt. Das wichtigste, das wir jetzt vollbringen können ist, dass wir das, was wir in unserem Leben vorfinden erstmal annehmen ohne Bewertung, statt in den Widerstand, in den Kampf, zu gehen. Wir haben bisher unbewusst kreiert, weil wir zu wenig Bewusstheit hatten für unsere schöpferischen Werkzeuge und Fähigkeiten. In Momenten der Rekreation, des Ausruhens, können wir das, was wir verursacht haben, überdenken und die Situation neu formen, so, wie sie uns auch entspricht.

Bei diesem Schritt auf die nächste Ebene unserer Entwicklung gilt es die volle Verantwortung für den Einsatz unserer Schöpferwerkzeuge zu übernehmen – für das Denken, das Fühlen, das Sprechen und für das Handeln.

 

Unbewusst Geschaffenes überdenken und neu fühlen und formen

Alles, was sich uns im Jetzt zeigt, haben wir in der Vergangenheit durch viele unbewusste Gedanken, Gefühle und Entscheidungen erwirkt. Im Jetzt gilt es alles erst einmal eigenverantwortlich anzunehmen, völlig ungeachtet ob es uns gefällt, oder nicht. Die Fragen, die wir uns in ruhigen Momenten stellen sollten sind:

  • Wozu habe ich mir diese Situation geschaffen?
  • Was kann ich daraus lernen und somit daran wachsen?
  • Wie entspricht es mir mehr?
  • Was braucht es da von mir?
  • Was gilt es diesbezüglich loszulassen?

Diese Fragen sind aus dem Herzen heraus zu stellen mit dem Verlangen nach Wahrheit. Es gilt die Antworten im Inneren zu erlauschen und sie intuitiv zu empfangen. Manchmal braucht es dafür Zeit und wir dürfen geduldig in die Antworten hineinwachsen. So wie es Rilke in seinem Gedicht beschrieben hat:

 

„Hab Geduld gegen alles Ungelöste in deinem Herzen und versuche,
die Fragen selbst lieb zuhaben, wie verschlossene Stuben und wie Bücher,
die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.
Forsche jetzt nicht nach den Antworten, die Dir nicht gegeben werden können,
weil du sie nicht leben kannst. Und es handelt sich darum, alles zu leben.
Lebe jetzt die Fragen. Vielleicht lebst Du dann allmählich, eines fernen Tages, in die Antwort hinein
.“ 

 

Die Macht der freien Wahl erkennen und nutzen

In dieser Zeit, die viele als sehr schwierig erleben, weil die Dunkelheit des seelischen  Winters noch in den Zellen gespeichert ist, haben wir die Chance ins Reine mit uns selbst zu gelangen und uns unserer Schöpferkraft bewusst zu werden. Wenn wir aufhören die alten Opfer-Täter Spiele zu spielen und den Widerstand und Kampf gegen uns selbst und das Leben beenden, werden wir frei für die neue Qualität des seelische Frühlings, der bereits begonnen hat.

Im Bewusstsein unserer freien Wahl erkennen wir, dass wir uns in jedem Moment neu entscheiden können. In der bewussten Wahrnehmung und Akzeptanz unserer Gedanken und Gefühle und in hingebungsvoller Selbstannahme, gelangen wir in eine tiefere Verbindung mit unserem Selbst, dessen Verwirklichung weitaus umfassender ist, als bisher bekannt.

Diese Zeit stellt eine Übergangsphase dar, in der wir die Opfer- und Täterschaft hinter uns lassen und eintreten in unser Mitschöpfertum als erwachter Mensch, der dafür geschaffen wurde es IHM gleich zu tun. Wir alle sind von den neuen Energien dieser Zeit dazu aufgerufen. Befreien wir uns aus den alten, dunklen Tentakeln der vergangenen Jahrtausende. Weiten wir unser Herz, damit alles darin seinen angemessenen Platz findet und heben wir unser Haupt dem Licht entgegen.
Der wahre Mensch steht jetzt direkt vor seinem Schöpfer.

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria

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Bildnachweis:
Foto© chetan-menaria by unsplash

 

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Werden, werden, werden – Wo bleibt das Sein?

Der Mensch in der modernen Leistungsgesellschaft hat sich von seinem Sein entfernt bei allem augenscheinlichen Fortschritt im Außen. Er hat vergessen, dass er ein Wesen ist, das im Sein gründet. Tagein und tagaus tut er, um glücklich zu sein, gesund zu sein, erfolgreich zu sein, reich zu sein. Die Liste kann unendlich fortgesetzt werden. Er sitzt dabei dem Irrtum auf, dass Tun das Sein hervorbringen könnte. Bei all seinem Tun ist er meist gesteuert von seinem Verstand. Aus dieser Einseitigkeit heraus erzeugt er Ursache und Wirkungen und damit seine Realität, ohne sich dessen wirklich bewusst zu sein.

Weil er sich bereits beim Verursachen dieser Wirkung nicht bewusst war, ist er oftmals auch mit der geschaffenen Wirkung und Wirklichkeit nicht zufrieden. Geleitet vom Verstand, der sich getrennt sieht von der Außenwelt, kämpft er jetzt vielmehr gegen Ungerechtigkeit, pocht auf seine Unschuld, argumentiert und rechtfertigt sich, weist anderen Schuld zu und gibt sich gerne als Opfer der Umstände. Egal, ob es sich dabei um Sachzwänge handelt, um Beziehungen, um Herkunft, oder um seinen Umgang mit Geld. Als Opfer gibt er unentwegt die Verantwortung für sich selbst ab und gibt anderen dabei die Macht über sich.

 

Das Sein bringt die Form hervor

Leere und Fülle – Aus der Leere des Seins entsteht die Fülle. Im Feld des reinen Potenzials sind alle Möglichkeiten enthalten. Hieraus entstehen alle Wirklichkeiten. Jede Idee entstammt dem Feld des reinen Potenzials. Hieraus entsteht die Fülle der uns umgebenden Welt und des gesamten Universums. Doch um aus der Leere die Fülle zu schöpfen, braucht es eine schöpferische Kraft. Diese Kraft ist göttlich und sie wohnt uns Menschen inne. Wir nutzen sie ständig und wenden sie meist unbewusst an, schaffen damit unsere Realität. Die neusten Erkenntnisse in der modernen Physik bestätigen dies. Wir als Beobachter beeinflussen das, was wir betrachten. Je nach unserer Einstellung und unserm Geist. In der vergangenen Zeit des seelischen Winters, der jetzt langsam zu Ende geht, spielten die Menschen die Spiele in der Dualität wie Opfer-Täter, Macht-Ohnmacht, Urteil-Schuld, Liebe-Hass und die Reihe könnte weiter fortgeführt werden.

 

Aufwachen und Er-wachsen werden

Im Wandel der neuen Zeit erwachen die Menschen und erkennen die Spiele, decken sie auf und sind nicht mehr bereit sie weiter zu spielen. Doch damit wir vom Opfer/Täter zum bewussten Mit-Schöpfer finden,  braucht es unsere Bereitschaft die Verantwortung für unsere schöpferischen Kräfte zu übernehmen. Für unser Denken und Fühlen, für unsere Vorstellungskraft, für unser gesprochenes Wort und für unsere Handlungen. Letztendlich für all unsere bisherigen Kreationen, unsere Lebensumstände und  -situationen.

Es braucht Achtsamkeit, Dankbarkeit und Wertschätzung für uns selbst und die Schöpfung mit all ihren Geschöpfen. Dieses hohe Maß an Eigenverantwortung wollen immer noch viele Menschen nicht. Bedeutet es doch, das Ende der Komfortzone. Ab dem Moment ist Schluss mit dem bequemen vor sich hin dösen, mit dem sich unterhalten lassen, mit dem sich die Zeit vertreiben, mit dem sich ablenken und auch dem sich betäuben.

Erst dadurch dass wir die Verantwortung ganz für uns übernehmen, gelangen wir ins Mit-Schöpfertum und damit auch zu unserer wahren Natur, in unser lichtvolles Sein, das der Urgrund und die Essenz – das Leben selbst ist.

 

Inspiration findest du auch in diesen verwandten Artikeln

Sich selbst sein – Hingabe an das Sein
Die Leichtigkeit des Seins liegt jenseits der Mauern
Einverstanden sein

 

Danke, dass du bis hierher gelesen und mir deine Aufmerksamkeit und Zeit geschenkt hast.

In herzlicher Verbundenheit,
Bianka Maria

 

 P.S.  Wenn auch du in eine neue Balance finden willst, kannst du gerne  
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About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Der heutige Beitrag ist der zweite Teil einer Artikelserie “Die 5 größten Hindernisse auf dem Weg zum Sich-selbst-sein” – Im ersten Beitrag ging es um die Selbstzweifel. Falls du diesen Beitrag noch nicht gelesen hast, kann du das hier nachholen. Im heutigen Beitrag geht es um das zweite Hindernis – das Mangelbewusstsein.

 

5 wichtige Tipps, um vom Mangel in die Fülle zu gelangen

Wir sind ständig umgeben von Fülle und dennoch leben viele von uns im Mangel. Es mangelt oft am Geld, an Zeit, an Energie, an Anerkennung, an Lebensfreude und Leichtigkeit. Ohne dass uns dies immer bewusst ist, befinden wir uns in einem beschleunigen, lebensabbauenden Zustand, der oftmals in Depression und Krankheit mündet und hier erst als solcher erkannt wird. Aus der Not heraus findet eine Wende statt und damit gelangen sowohl unsere Energie und auch unser Leben in eine sich aufwärtsbewegende lebensfördernde Entwicklungsspirale. Nachfolgend die 5 wichtigsten Tipps, um vom Mangel in die Fülle zu gelangen.

 

1. Die freie Wahl erkennen und nutzen

Wer im Mangel lebt, hat in erster Linie ein Bewusstsein des Mangels. Er hat seinen Fokus auf das gerichtet, was er nicht ist und was er nicht hat. Dieser Tunnelblick lässt ihn die Fülle, die ihn ständig umgibt, nicht wahrnehmen. Innerhalb dieses Tunnels turnt der Verstand in den ewig gleichen Gedankenschleifen. Der Mensch erschöpft sich dabei, weil er sein schöpferisches Potenzial nicht nutzt und sich lediglich von seinem Mangeldenken und den dadurch erzeugten schweren Gefühlen leiten lässt.

Er ist sich nicht bewusst, dass er in jedem Moment die freie Wahl hat aus diesem Mangelbewusstsein auszusteigen. Und daher ist das Bewusstsein für die freie Wahl, das uns so sehr von anderen Spezies unterscheidet, der erste wichtigste Schritt heraus aus selbstbegrenzenden Bewusstseinszuständen.

 

2. Die vorhandene Fülle wahrnehmen und wertschätzen

Im Bewusstsein der freien Wahl kann ich mich neu entscheiden und meinen Fokus auf das richten, was ich mir zutiefst wünsche – auf Fülle. Ich entscheide mich für Fülle und lenke meine Aufmerksamkeit auf die Fülle, die mich bereits ausmacht und umgibt.

Ich mache mir bewusst, was ich bisher bereits alles erreicht und geschafft habe. Welche Hindernisse und Schwierigkeiten ich gemeistert und welche Fähigkeiten und Stärken ich dadurch entwickelt habe. Am besten schreibe ich das auf, so dass ich in Momenten, wo ich wieder der Illusion des Mangels verfalle, darauf zurück greifen kann.

Des weiteren mache ich mir das Schöne, das mich umgibt, bewusst und wertschätze es. Das muss nicht groß sein. Wichtig ist, dass es mein Herz erfreut. Ich geh in die Natur und lasse das Denken zuhause. Vielmehr erfreue ich mich an der Schönheit und an der Fülle der Natur, an der ich immerzu teilhaben und sie genießen kann und das kostenfrei.

 

3. Dankbarkeit – ein Schlüssel zu weiterer Fülle

Abends reflektiere ich schreibend über den Tag und bedanke mich für all die vielen Geschenke, die ich erhalten habe. Sei es, dass mich ein Fremder in der Bahn angelächelt hat, sei es das Wolkenspiel am Himmel in der Mittagspause, oder ein Kinderlachen, das für einen kurzen Moment mein Herz berührt hat.

Ich bin auch dankbar, wenn mir etwas gelungen ist, das bisher für mich eher schwierig war. Ich bin dankbar, dass ich jetzt meinen Fokus auf die Fülle des Lebens richte. Ich bin dankbar, dass mich das Leben ruft und mir Herausforderungen schickt, damit ich heraustrete aus meiner alten Komfortzonen und mich weiter wachse und meine Potenziale entfalte.

 

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4. Die Fülle mit anderen teilen

Es ist ein geistiges Gesetz, dass wir das, was wir wollen, erstmal selbst geben müssen. Daher ist es auch wichtig die Fülle, die bereits im Leben vorhanden ist zu teilen, so wie es uns die Natur vormacht. Das, was in Hülle und Fülle bereits in unserem Leben ist, das gilt es zu teilen. Teilen wir unser Glück, unsere Freude, unser Lachen und unsere Wertschätzung und all das wird sich mehren und auf vielfältigste Art und Weise zu uns zurück kehren.

Das Leben kann nicht anders als sich zu verströmen. Je mehr wir im Einklang mit uns selbst und dem Leben sind, desto mehr Fülle empfangen und kreieren wir in den Bereichen, in denen wir es uns wünschen. Reichtum, Gesundheit, Kreativität und Lebensfreude  sind natürlich und wir haben ein Geburtsrecht darauf.

 

5. Ein 21- besser noch 90-Tage-Experiment

Entscheiden wir uns für Fülle und verpflichten wir uns für 90 Tage den Fokus auf das zu richten, was in Hülle und Fülle bereits vorhanden ist und tun wir zugleich mehr von dem, was uns Erfüllung verschafft.

Erfüllung erlangen wir, wenn wir das, was wir tun, lieben. Daher ist es wichtig, dass wir unserem Herzen und unserer Freude folgen und immer mehr das tun, was uns erfreut.. Es gilt sich konsequent auf das auszurichten, was uns innerlich erfüllt und diesen Dingen nach zu gehen – privat und auch beruflich.

Das bewusste Ausrichten auf die äußere, bereits vorhandene Fülle und die innere Erfüllung, verändert das Bewusstsein und damit auch unsere Lebenssituation. Wir werden wacher, lebendiger und zuversichtlicher. Und mit jedem Tag kreieren wir mehr Fülle und Erfüllung – für uns und andere.

„Gib das auf, was Du zu sein scheinst, um ganz das zu sein,
was du deiner wahren Natur gemäß bereits bist”

 

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Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Schicksal als Chance – Wenn das Leben ruft

Es kann mitunter schmerzhaft sein, wenn sich die Lebenskreise weiten. Persönlich fühle ich es derzeitI sogar körperlich. Es ist, als ob ein Jahrhunderte altes Gespinst langsam zerreissen würde. Dieses Gespinst scheint an bestimmten Körperstellen mit allen Fasern verbunden zu sein und fühlte sich immer eng wie ein Korsett an . Jetzt geschieht von innen her eine Ausdehnung, so als würden die Stellen, die besonders verdichtet waren, sich entzerren. Das verursacht Schmerz, der nicht eingeordnet werden kann. Es spannt, es zieht mal da mal dort und es macht auch angst, denn das Lebendige, das darunter spürbar wird, ist zart und verletzlich.

Dennoch drängt der lebendige Impuls des Lebens nach außen, will sich verbinden mit allem Lebendigen, sucht nach Anbindung. Es war nie getrennt, lediglich eingesponnen zum Schutz vor Verletzung.

 

Wenn sich die Körperräume öffnen geschieht das Wundervolle

Wenn sich die Körperräume öffnen, damit die Seele den Körper wieder ganz bewohnen kann, geschieht das Wundervolle. Diesem Vorgang gilt es sich ganz anzuvertrauen, im Wissen, dass es ein Weckruf des Lebens ist und keine Krankheit. Das Leben will durch die Schöpfung und alle Geschöpfe frei fließen können und in der Regel gelingt das auch leicht und mühelos. Lediglich der Mensch kann sich dessen verwehren. Er versucht sich vor dem Leben zu schützen. Die Angst vor den Unwägbarkeiten des Lebens lassen ihn viel Geld und Energie in die Absicherung seiner Existenz stecken. Dabei bemerkt er anfangs zumeist nicht, dass dies letztendlich nicht möglich ist. Denn der Ruf des Lebens wird immer wieder an ihn ergehen.

Je größer die Trutzburg, die Absicherung, desto stärker muss der befreiende Impuls sein, den er dann Schicksal nennt. Ja, das Schicksal, als korrigierender Schlag, öffnet neue Lebens- und Erfahrungsräume und das kann schmerzhaft sein, solange die Sinnhaftigkeit nicht erkannt ist. Und so gilt es sich diesen manchmal schmerzvollen Erweiterungen hinzugeben, im Vertrauen, dass sie zu unserem Besten geschehen.

 

Entwicklungsziel der Seele?

Solange der Mensch sich lediglich über seine Persönlichkeit definiert, fehlt im das Bewusstsein für das Entwicklungsziel seiner Seele in dieser Inkarnation und so kann er vieles, das ihm widerfährt, nicht begreifen und einordnen.

Um sich dessen bewusst zu werden, muss die Persönlichkeit durchlässig werden, statt weiterhin als Maske zu dienen. Erst in dieser Transparenz kann die Seele hindurch scheinen und wirken. Gelenkt vom Selbst, als höchste Instanz und innere Autorität, geleitet dann das Lebensschiff des Menschen sicher und ruhig über göttliche Tiefen hinaus aufs Meer.

In seinem Gedicht “Stufen” beschreibt Hermann Hesse es auf wundervolle Art und Weise. Vor vielen Jahren hat mich dieses Gedicht in einer Phase größerer Veränderung bereits begleitet. In der jetzigen großen Veränderungsphase kommt es mir erneut in den Sinn und begleitet mich auf dem Weg der Ganzwerdung.

 

Stufen
Wie jede Blüte welkt und jede Jugend  dem Alter weicht,
blüht jede Lebensstufe, blüht jede Weisheit auch
und jede Tugend zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe bereit
zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in andere, neue Bindungen zu geben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
Wir wollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen.
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns heben Stuf´ um Stuf`– weiten. 

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt, so droht erschlaffen.
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewohnheit sich entraffen. 

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegen senden.
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden,
wohlan denn Herz, nimm Abschied und gesunde.
Hermann Hesse

 

Der Sinn dieser Worte ist aktueller denn je. Denn wir alle befinden uns derzeit in einem großen Prozess der Wandlung, der alle Ebenen unseres Lebens durchpulst. Der Weltgeist will uns damit auf die nächste Entwicklungsstufe der Menschheit heben – sowohl individuell als auch im Kollektiv.

Nehmen wir daher die Herausforderung an. Lassen wir uns aus unseren Komfortzonen heraus fordern vom Leben. Feiern wir die damit einhergehende Unsicherheit. Werden wir uns bewusst, dass wir Neuland betreten, dass wir neue Pfade beschreiten, die uns unsere Lebendigkeit, die Freude am Dasein und ein freieres und authentischeres Menschsein ermöglichen und erfahren lassen.

 

Noch ein Tipp: Betrachte rückblickend ein schicksalhaftes Ereignis aus deiner Vergangenheit. Frage dich dann: Wozu hat dieses Ereignis aus jetziger Sicht geführt? Was habe ich dadurch gelernt? Welche Stärken habe ich dadurch entwickelt? Welchen Erfahrungsschatz nenne ich jetzt mein?
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Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Nah-  statt fernsehen

Wie sehr strengen wir uns alltäglich an. Wir hetzen von Termin zu Termin und lassen uns und unsere wesentlichen Bedürfnisse dabei oftmals völlig außer acht. Hauptsache wir erledigen das und das und das noch. Abends sind wir erschöpft und geschafft und zumeist immer noch nicht zufrieden. Denn der Verstand richtet sich auf das, was nicht geschafft wurde und lässt das andere außer acht.

Das bringt uns um die Würdigung dessen, was wir geschafft haben. Statt es zu feiern, wie es in früheren Zeiten beim Feierabend üblich war, lässt sich der moderne Mensch auf´s Sofa fallen und entschwindet in eine virtuelle Welt innerhalb einer flachen, rechteckigen Scheibe. Er sieht fern, lässt sich unterhalten und schaltet dabei ab.

Dieses Fernsehen ist ein Wegschauen von sich selbst. Beim Fernsehen sucht der Mensch seinem eigenen Lebensfilm zu entkommen. Hier schlüpft er in die Rolle des Helden, erfährt sich hier stark und als Sieger über das Böse.

In seinem eigenen Lebensfilm hingegen stellt er sich seinen inneren Gegnern nicht. Diese kauern in den dunklen Räumen seines Unterbewusstseins, abgedrängt, verabscheut, verurteilt und geschmäht. Hier führen sie ein Schattenleben und schwingen machtvoll ihre Schwerter. Dabei verurteilt der Mensch seine Mitmenschen und vor allem sich selbst.

 

Sich den dunklen inneren Gesellen stellen

Würde er „nahsehen”, würde es ihm bewusst werden, dass diese inneren Gestalten nach Integration, nach Erlösung verlangen. Das nahe Hinschauen und Hinsehen gelingt am besten in einer Innenschau. Dabei schaltet der Mensch das Licht seiner Bewusstheit ein und kann so das, was im Dunkeln liegt und in ihm schaltet und waltet, erkennen. Hier liegt das wahre Heldentum der neuen Zeit.

Das Licht der Erkenntnis, der Selbsterkenntnis wirkt einem Laser gleich und holt dasjenige, das abgewandt vom Licht im Dunkeln existiert, ins Licht und damit auch in die Erlösung.

 

Den Dingen vertrauensvoll ihren Lauf lassen

Das Nahsehen erwirkt eine Nähe zu uns selbst und das hat viele Vorteile. Hier erfahren wir das, was uns wirklich unterhält während unserer Lebensreise und darüber hinaus. Eingebettet in das feine Gewebe Leben erfahren wir uns in unserer wahren Größe als Teil von etwas, das noch viel größer ist als wir.  Wir erfahren wahre Zugehörigkeit und vor allem Geborgenheit und Sicherheit.

In diesem umfassenderen Bewusstsein unserer Selbst erfahren wir unsere Lebensreise im Alltag gelassener. Wir vertrauen uns dem an, was uns trägt und hält im Bewusstsein, dass alles was uns widerfährt unserem Wachstum und unserem Wohl dient. Hier mündet alles in ein tiefes Einverstanden sein mit sich selbst und den Erscheinungen der Welt, so dass wir den Dingen ihren Lauf lassen und uns stattdessen hinein entspannen in die Fülle der Schöpfung.

Daher schauen wir nah bei uns selbst, statt fern in illusionären Welten. Erlauben wir uns die auferlegte Strenge zu lockern, statt uns weiterhin im engen Korsett der selbstauferlegten Pflichten und Verantwortungen anzustrengen. Vertrauen wir uns immer öfters der Kraft an, die uns atmet und unser Herz schlagen lässt und genießen wir in solchen Momenten unsere Lebensreise als staunender und bewundernder Beifahrer.

 

 

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Noch ein Tipp: Nimm dir abends Zeit und betrachte deinen Film. Spule den Tag rückwärts und reflektiere über das, was du erfahren hast und wie du darauf re-agiert hast. Frag dich, was du in den Situationen hättest lassen können :-).


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In herzlicher Verbundenheit
Bianka


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