Termin: 22.03.2018 – 19 h
Anmeldung gleich hier.
  • Dein Alltag hat einen Grauschleier und du fühlst dich oft energie- und antriebslos?
  • Du verspürst eine Unlust, die dazu führt, dass du alles auf die lange Bank schiebst?
  • Du bist leicht gereizt und fühlst dich schnell verletzt und ziehst dich zurück?
  • Es fällt dir schwer spontan und offen auf neue Situationen und Herausforderungen zuzugehen, egal ob privat oder im Business?
Dann ist es Zeit, sich um das inneres Kind zu kümmern. Denn bei vielen Erwachsenen sitzt ein trauriges, oftmals auch verletztes Kind verlassen in den dunklen Räumen des Unterbewusstseins.
Dabei ist das innere Kind die Quelle von Lust und Lebensfreude, sobald es erkannt, geheilt und integriert ist. Dann erfahren wir unseren Alltag spielerischer, leichter und vor allem freudvoller. Wir verjüngen uns, fühlen uns wieder lebendig und gehen offen und optimistisch auf neue Herausforderungen zu und wachsen und entfalten uns so immer weiter.
Fühlst du dich angesprochen? Dann ist das Info-Webinar „Heile dein inneres Kind“ genau das Richtige für dich.
Melde dich jetzt hier an und sei dabei!

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Von der Magie der Lebensübergänge

Warum es sich lohnt, diese bewusst zu durchleben

Übergänge vom Alten ins Neue gehen einher mit einer größeren Unsicherheit. Das Alte ist überlebt, schenkt keine Freude mehr. Die Pfade sind ausgetreten und es fehlt uns an Motivation und Energie. Das Neue ist noch nicht greifbar, wenngleich wir dafür durchaus schon eine Ahnung verspüren. In solch einer Übergangszeit befinden wir uns derzeit alle, sowohl als Individuum, als auch als Kollektiv.

Bereits Einstein war der Meinung, dass die Probleme nicht mit den gleichen Methoden gelöst werden können, wodurch sie entstanden sind. Daher braucht es neue Methoden und Kompetenzen, ja sogar Instanzen, um eine Zukunft zu gestalten, in der wir wieder vermehrt unser Menschsein erfahren.

 

Zukunftsgestaltung gemäß dem weiblichen Prinzip

Wie kann die neue Art und Weise der Zukunftsgestaltung aussehen? Nun, zuerst einmal müssen wir aufdecken, wodurch die ganzen Probleme, die wir derzeit auf der Erde haben, entstanden sind. Bei genauerem Hinsehen, können wir erkennen, dass es daran liegt, dass ein großes Ungleichgewicht zwischen den männlichen und weiblichen Kräften dazu geführt hat. Das ausgehende Patriarchat hat in den letzten Jahrtausenden das männlichen Prinzip an erster Stelle gesetzt. „Man first!“, sozusagen. Das weibliche Prinzip wurde dem männlichen untergeordnet und damit wurde entgegen einer geistigen Gesetzmäßigkeit gehandelt, die besagt, dass sich das weibliche und das männliche Prinzip bedingen und daher gleichwertig sind. Aufgrund dieser Unterordnung waren die weiblichen Qualitäten weniger wert, ja, sie wurden sogar verteufelt. Und so hat sich der Mensch auf diese Weise den Zugang zu seinen weiblichen Kompetenzen mehr oder weniger versagt, ihnen nicht mehr vertraut und sie auch zu wenig mit einbezogen bei der Gestaltung des Zukünftigen.

Um die Zukunft mit neuen Methoden und Kompetenzen zu gestalten, braucht es die weiblichen Qualitäten, es braucht ein vermehrtes Sein, statt ein ständiges Werden. Und es braucht die Hingabe an das eigene Sein, um dem, was aus dem Inneren heraus entstehen will, zu lauschen. Und dafür gilt es sich Raum und Zeit zu nehmen. Hierin liegt die größte Herausforderung in dieser Zeit. Sie kommt noch weitaus gewichtiger daher, als die bekannten Herausforderungen in der äußeren Welt im Hinblick auf das Klima, das Finanz- und Wirtschaftssystem, die Politik und so fort.

 

Ich leiste, also bin ich

Im Rad der Leistungsgesellschaft groß geworden, fühlen sich viele Menschen nicht existenzberechtigt, wenn sie nicht leisten. So erlauben es sich viele nicht, innezuhalten. Zu schnell meldet sich ein innerer Sklaventreiber und erzeugt ein schlechtes Gewissen.Einfach sein, nichts tun, nichts wollen, das ist nicht produktiv, dem Anschein nach und daher auch nichts wert. Dem zu Grunde liegt ein Mangel an Vertrauen ins Leben. Viele haben ihn bereits im Bauch der Mutter und mit der Muttermilch aufgenommen und kennen es nicht anders. Es fehlt ihnen das Vertrauen ins Leben, das Vertrauen, dass sie trotzdem vom Leben getragen werden, wenn sie einfach sind, statt ständig zu tun und zu machen, um etwas zu  erreichen. Ohne die Erlaubnis zum Einfach-sein und kann das SEIN auch nie erfahren werden.  In meinem Blogbeitrag „Der weibliche Weg – Raus aus den alten Strukturen und Systemen“ habe ich ausführlich darüber geschrieben.

 

Rückwärts gerichtet vorwärtsgehen

In Zeiten des Übergangs führt das fehlende Vertrauen dazu, dass Menschen und auch Gruppen und Organisationen wieder rückwärts gehen und auf bis dahin bewährte Methoden noch stärker setzen. Es ist, als wollten sie ein totes Pferd reiten und versuchen nun, es mit noch größeren Sporen anzutreiben. Wir können das derzeit gut in der Politik beobachten. Auch in unserem persönlichen Leben gehen wir oftmals rückwärts, wenn die Angst vor dem Neuen, der Unwägbarkeit, zu groß ist. Dann bleiben wir lieber in der uns vertrauten Komfortzone, auch, wenn diese längst zu eng und unpassend geworden ist.

 

Das Erscheinungsbild der Dinge wechselt je nach Stimmungslage,
und so sehen wir Magie 
und Schönheit in den Dingen,
während Magie und Schönheit 
eigentlich in uns selbst sind.
Kahlil Gibran

 

Die Chance erkennen und ergreifen

In Zeiten größter Unsicherheit kommt das, was gut verräumt im Unterbewusstsein lagerte, an die Oberfläche. Plötzlich werden wir von Ängsten heimgesucht, die unseren inneren Himmel verdunkeln. Setzen wir dabei weiterhin auf altbewährten Strategien, wie verdrängen, ignorieren und wegargumentierend, weichen wir dem Neuen aus und verpassen die Chance.

Stattdessen folgen wir der Angst, statt der Freude unseres Herzens und verhindern damit unsere Weiterentwicklung. Es ist, als würden wir neuen Wein in alte Schläuche füllen und uns wundern, dass es am Ende nichts zu kosten gibt. Das Kostbare ging verloren. Die alten Schläuche waren schon brüchig und all das Neue, das uns zugeflossen, ging verloren. Wir selbst sind dabei noch kraftloser geworden und am Ende sind wir enttäuscht und fühlen uns vom Leben betrogen.

Erst wenn wir uns dem stellen, was das Neue zu verhindern sucht, gelingt der Sprung auf die neue Entwicklungsebene.

In solch einer Übergangszeit gilt es das mitgebrachte Gepäck abzustellen, eine  Bestandsaufnahme zu machen und sich ein paar wichtige Fragen zu stellen, bevor die Lebensreise weitergeht.

  • Was dient mir davon noch auf meiner weiteren Reise?
  • Was ist überlebt und schenkt keine Freude mehr?
  • Was erahne ich bereits hinsichtlich des Neuen?
  • Wie fühle ich mich, wenn ich meine Fühler in das Neue ausstrecke?
  • Was fordert mich heraus?
  • Welche Ängste zeigen sich?
  • Bin ich bereit mich ihnen zu stellen?

In den Zwischenzeiträumen, zwischen Ende und Anfang, liegen Licht und Schatten nah beieinander. Hier zeigen sich neben der Vorahnung für das Neue auch die alten Spieltreiber aus der Vergangenheit, die Ängste.

Jetzt gilt es eine beherzte Wahl für das Neue zu treffen und sich den Ängsten zu stellen und sie zu überwinden. So hat es schon Joseph Campbell  mit seiner Heldenreise beschrieben.

 

„Erst wenn wir uns dem stellen, was das Neue zu verhindern sucht,
gelingt der Sprung auf die neue Entwicklungsebene.“
Bianka Maria Seidl

 

 

Die Chance auf einen Quantensprung

Sobald wir uns des Potenzials dieser Lücke, dieses Zwischenzeitraums bewusst sind und wir die Chance auf unsere Weiterentwicklung ergreifen, ist ein Quantensprung möglich. Im Makrokosmos kommt dies wohl dem Flug durch ein Wurmloch gleich, wie wir das in Sciencefiction-Filmen oftmals sehen. Zuvor war das Raumschiff heftigen Turbulenzen ausgesetzt, wo es zu zerbersten drohte. Dann kam für eine Weile eine absolute Schwärze und Stille und dann befand es sich von einem Moment zum anderen in einen neuen Raum, einer anderen Dimension.

Durchleben wir als Individuum bewusst solch einen Zwischenzeitraum fühlen wir uns anschließend wie neugeboren. Wir haben den Dämon, die Angst, überwunden und fühlen uns nun freier und denken größer. Das, was vormals schwierig erschien, hat keine Bedeutung mehr.  Wir haben die Grenze unseres alten Lebenskreises überschritten und den Wächter, die Angst, überwunden. Jetzt sind wir frei und bereit die nächste Entwicklungsrunde auf der nächsthöheren Ebene zu durchleben – freier, authentischer und schöpferischer.

Als Kollektiv befinden wir uns derzeit in so einer Übergangsphase und in solch einem magischen und chancenreichen Zwischenzeitraum. In der Regel dauert dieser wesentlich länger, als bei einem Individuum. Schauen wir uns in der Gesellschaft ein wenig um, dann erkennen wir sehr leicht die Zunahme von Angst. Angst vor Terrorismus, Angst vor Fremden, Angst die Existenz zu verlieren, Angst, am Arbeitsplatz nicht mehr gebraucht zu werden. Zugleich gibt es auch Ausblicke auf die Zukunft, die verheißungsvoll sind und uns zuversichtlich stimmen können.

 

Alle Dinge, die wirklich wichtig sind
– Schönheit, Liebe, Kreativität, Freude, innerer Frieden –
kommen aus dem Bereich jenseits des Denkens.
Eckhart Tolle

 

Kleine Lücken schaffen im Alltag

Eine Gemeinschaft wird von vielen Individuen gebildet und daher kommt es in der jetzigen Übergangszeit vor allem auf die persönliche Weiterentwicklung des Individuums an.

Seine Wahl, seine Entscheidung für das Neue, für die Herausforderung wird zur Transformation der Gemeinschaft beitragen, so dass die Menschheit als Kollektiv diesen großen Entwicklungssprung machen wird, wenngleich auch nicht in der absehbaren Zeitspanne eines menschlichen Lebens.

Üben wir es in unserm Alltag im Kleinen. Schaffen wir Lücken, die wir nutzen, um einfach zu sein. Sei es zwischen zwei bewussten Atemzügen, sei es morgens vor dem Beginn des Tagesgeschäfts oder auch abends vor dem zu Bettgehen. Nehmen wir uns Zeit und Raum für uns selbst und gelangen wir so in eine neue Balance, in der das Menschsein wieder lebenswert ist. In meinem Beitrag „Sich selbst sein – Hingabe an das Selbst“ habe ich darüber ausführlicher geschrieben.

Die derzeitigen Trends wie Yoga, Meditation und Achtsamkeit stimmen zuversichtlich,  helfen sie doch dabei, vermehrt in die Gegenwart zu gelangen und  … wach und präsent im Hier und Jetzt unser DASEIN als Mensch zu genießen.

 

 

 

 

Photo by Johannes Plenio on Unsplash

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

“Das Maß unserer zweckgebundenen Handlungen bestimmt das Maß unserer Freiheit”

 

Auf der Suche nach Glück und Erfüllung tun wir alles, um zu sein – erfolgreich, frei, reich, und glücklich. So haben wir es vorgelebt bekommen. So haben wir es gelernt. Doch das zweckgebundene Handeln verhindert die innere Freiheit, aus der heraus wir sein können, was immer wir wählen zu sein.

Das Sein kann nicht erdacht, mit dem Verstand nicht erfasst werden. Es kann hingegen gefühlt werden. Das Tun, um zu sein, mag für eine Weile auf dem Weg unserer Lebensreise immer wieder kurzweilig dazu führen, dass wir unsere Ziele erreichen. Doch oftmals fühlen wir nicht das, was unser Ziel verheißen hat. Erfolg ohne Erfülltsein schmeckt schal und so brechen wir auf zu neuen Zielen, um endlich zu sein, in einem nicht endenden Kreislauf.

 

Freiheit braucht unsere Entscheidung

Frei sind wir, wenn wir wählen frei zu sein. Dazu braucht es keine Strategie, kein zweckgebundenes Handeln, denn es ist ein Seinszustand, der aus uns selbst heraus entsteht, wenn wir uns dafür entscheiden. Das ist die uns gegebene Macht der freien Wahl, die jedoch nur sehr wenige von uns nutzen.

Solange wir angespannt im Rad des Alltags tun, um reich, erfolgreich und glücklich zu werden, verfehlen wir das, was wir wollen. Entspannung und Hingabe sind die beiden Schlüssel, die uns in unser Sein führen, dass in seiner Natur magnetisch ist und all das zu uns herzieht, was der Entwicklung unserer Seele dienlich ist.

Im freien Sein stehen andere Kommunikationskanäle offen. Wir werden gespeist aus dem unermesslichen Informationsreservoir der Intuition und der Inspiration. Vertrauen wir uns diesen spirituellen Instanzen an, erfahren wir sie als inneren Kompass, der uns Orientierung schenkt, uns führt und uns Leitstern ist. Der Verstand ist dabei der Diener. Das Zepter jedoch ist bei der wahren Regentin, bei unserer höchsten Zuflucht, bei unserer Seele.

Einladung!

Wenn auch du deine innere Freiheit entdecken und leben willst, lade ich dich zu einem kostenfreien Orientierungsgespräch ein.
Dabei finden wir heraus, wie ich dir in deiner aktuellen Situation am besten dienlich sein kann.
Sende mir dazu einfach eine Mail an [email protected] und vereinbare einen Telefontermin mit mir.

Ich freue mich auf unser Gespräch.

In Freiheit im Herzen verbunden

Bianka Maria Seidl

 


Bianka Maria Seidl

Integrales Coaching und spirituelle Mentorin

Sie führt zielsicher durch Phasen der Veränderung und der Neuorientierung
auf das nächste Entwicklungsniveau in eine größere innere Freiheit
– privat und auch im Business.

 

Photo by: marc-olivier-jodoin

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Das innere Kind – ein Stimmungsmacher

Wenn ein Grauschleier über unserem Alltag liegt und wir spüren, dass wir unser volles Potenzial nicht leben, dann ist es Zeit sich dem inneren Kind zuzuwenden. Es ist derjenige Anteil in uns, der von Anfang an mit uns das Leben teilt und doch so oft vergessen wird vom Erwachsenen-Ich in der modernen Leistungswelt.

Viele Menschen verleugnen ihr inneres Kind, das oftmals traurig und unerhört im Unterbewusstsein haust. Erst wenn wir es erhören und es liebevoll annehmen und integrieren, sind wir fähig uns selbst lieben und unser volles Potenzial zu entfalten. In der Verbindung mit dem erlösten inneren Kind entsteht eine kreative Partnerschaft zwischen der rationalen Seite des Erwachsenen und der schöpferischen Kraft des inneren Kindes. Dabei heilen nach und nach Ängste und Schmerzen, vor allem diejenigen, die das Alleinsein betreffen.

Der Zustand unseres inneren Kindes bestimmt unsere Gefühlswelt und unsere Stimmungen. Mussten wir in unserer Kindheit bestimmte, schmerzhafte Gefühle verdrängen, um zu überleben, blockieren diese abgekapselten Gefühle heute unseren freien Gefühlsausdruck. Das Fühlen wird  in bestimmten Situationen unterdrückt, ohne dass uns das lange Zeit bewusst ist. Oft liegen dadurch auch andere schöpferische Kräfte und vor allem Potenziale brach.

Das innere Kind ist die Verbindung zur Quelle des Lebens. Werden die Gefühle des verletzen inneren Kindes vom Erwachsenen nicht wahr- und angenommen, ist dieser Zugang blockiert. Das Gleichgewicht zwischen den schöpferischen Kräften ist gestört. In diesem Fall übernimmt der Verstand die Führung und versucht den fehlenden Zugang zur Gefühlswelt zu kompensieren.

Langsam legt sich ein Grauschleier über unseren Alltag und das Leben verliert seine Buntheit. Wir richten uns ein innerhalb einer Komfortzone, in der wir dennoch spüren, dass irgendetwas fehlt.

Der Dokumentarfilm „emotion“  zeigt, dass 90 Prozent unserer Krankheiten und Schmerzen durch emotionale Altlasten entstehen, wie durch unverarbeitete Erlebnisse in der Kindheit, durch Probleme am Arbeitsplatz oder eine Scheidung. Diese Emotionen graben sich tief in unser Unterbewusstsein. Sie bilden negative Emotionsmoleküle, setzen sich in unserem Nervensystem fest und blockieren unser gesamtes Leben.

 

Fühlen und sich entfalten – statt sich zu verhalten

Vor allem bei schwierigen, bis hin zu traumatischen Erfahrungen in der frühen Kindheit, werden diese Gefühle völlig abgekapselt und tief ins Unterbewusstsein verdrängt, um vorerst ein Überleben zu ermöglichen. Der Verstand übernimmt dann eine Art Wächterfunktion, die immer dann Alarm schlägt, wenn im Außen eine ähnliche Situation entsteht und die Gefahr besteht, dass der alte Schmerz erneut gefühlt werden muss. Dann wird analysiert, bewertet und im kühlen Kalkül die Sache rationalisiert. Und so bleibt der Erwachsene innerhalb seiner sicheren, aber begrenzten Erfahrungskomfortzone.

Im Laufe der Jahre entsteht eine Einseitigkeit, die der Erwachsene lange Zeit nicht registriert. Erst wenn das Ungleichgewicht zwischen den Kräften ins Körperliche gesunken ist, wird es sichtbar. Der Körper erkrankt. Je nach Grad der Verdrängung braucht es unterschiedliche Grade von Krankheit.

So ist es heilsam sich von Zeit zu Zeit seinem inneren Kind zuzuwenden. Demjenigen Teil in uns, der uns Spontaneität, Lebenslust und Spielfreude schenkt. Es gilt ein liebevoller Erwachsener zu sein, so dass unser inneres Kind seine schöpferischen Qualitäten des intensiven Fühlens und die Kraft der Imagination mit uns freudig teilt und damit unsere Unternehmungen und Herzensprojekte gelingen lässt und wir Erfüllung erlangen.

Kleine Übung

(gelingt am besten schriftlich)

Immer wenn du merkst, dass du dich während des Tages besorgt, furchtsam, angespannt, wütend, verletzt oder traurig fühlst, nimm dir Zeit und nimm Kontakt mit deinem inneren Kind auf.

Frage es:

  • Was verursacht diese Gefühle?
  • Was brauchst du von mir?
  • Habe ich dich im Stich gelassen, oder auf irgendeine Weise nicht richtig für dich gesorgt?
  • Wie kann ich besser für dich sorgen?

Stelle diese Fragen deinem inneren Kind und lausche auf Antworten. Schreibe diese dann auf. Auf diese Weise lernst
du dein inneres Kind immer besser kennen und du kannst ihm ein liebevoller Erwachsener sein, der seine Bedürfnisse wahrnimmt und auch erfüllt. So erschließt du dir eine sprudelnde Quelle von Kreativität, Lebensfreude und Vitalität.

Weitere Beiträge zum Thema “Inneres Kind” folgen demnächst.

 

Außerdem: 

Derzeit bereite ich einen Online-Kurs zum Thema Inneres Kind vor, der im Frühjahr 2018 als Pilotprojekt starten wird.
Dazu gibt es im Vorfeld am 08.03.2018 um 19 h ein kostenfreies Info-Webinar, zu dem du dich gleich hier anmelden kannst.

 

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Wenn die Freude mit der Angst tanzt

 

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.