Warum dein inneres Kind dein größter Schatz ist

Viele Menschen tragen in sich ein verletztes Kind, das traurig und verlassen in den unbewussten Räumen haust. Hier erzeugt es Stimmungen von Unlust, Einsamkeit und beeinflusst unseren Alltag mehr, als uns das bewusst und auch lieb ist. Zwischendurch macht sich Lustlosigkeit breit und wir beginnen alles auf die lange Bank zu schieben. In Beziehungen stehen sich oftmals zwei bedürftige, verletzte, erwachsene Kinder gegenüber. In ihrer Bedürftigkeit erwarten sie aus einem kindlichen Anspruch heraus, vom Gegenüber die so sehr vermisste Geborgenheit und Liebe zu erhalten. Geschieht dies nicht, entstehen oftmals Konflikte, Schuldzuweisungen, Ablehnung oder völliger Liebesentzug. Falls einer der beiden dominanter in seinen Forderungen ist und der andere darauf eingeht, entsteht daraus eine Abhängigkeit. In dem Fall ist die Abhängigkeit das falsch verstandene Liebesprinzip. Derjenige, der die kindlichen Bedürfnisse des anderen erfüllt, geht in eine andere Rolle. Eine Begegnung auf Augenhöhe ist hier nicht mehr möglich.

Wieder in die Leichtigkeit des Seins zurück finden

Wenn wir dem verletzten Kind in uns keine Beachtung schenken, fehlt uns das Spielerische, das Heitere und das Unbedarfte und wir erstarren in der Monotonie des Alltags. Wiederkehrende, unangenehme Ereignisse in unserem äußeren Leben sind dazu da, uns auf Muster aus der Kindheit aufmerksam zu machen. Statt in einem nie endenden Kreislauf das, was nicht gefällt, zu bekämpfen, können wir uns mittels Reflexion bewusst werden, um was es da wirklich geht.

Fragen wir uns in solchen Momenten

  • was fühle ich in dieser Situation?
  • warum wühlt mich das so auf?
  • wo im Körper fühle ich diese Wut/Zorn/Trauer/ etc.?

bringen uns diese Fragen zu den Ursachen, die nicht in den äußeren Geschehnissen liegen, sondern in uns selbst, entstanden in einer Prägephase in der Kindheit.

Die schwarzen Perlen – der vergessene Schatz

Vergessen und abgedrängt liegen „schwarze Perlen“ am Grunde des Unterbewusstseins, verborgen im Schlamm. Wenn wir bereit und gewillt sind, tief in uns einzutauchen, um diese Perlen zu finden, entdecken wir den Schatz. Diese Perlen sind die verkapselten Gefühle, die wir in unserer Kindheit verdrängen mussten, um zu überleben. Zu groß war der Schmerz, des nicht gesehen werdens, des nicht gut genug seins, des nicht dazu zu gehörens.

Sind diese schwarzen Perlen erst einmal entdeckt und geöffnet, gilt es diese Gefühle zu fühlen und sie in unser liebendes Herz zu bringen. Doch das ist nicht immer einfach, denn oftmals ist der Zugang zum Herzen verengt oder gar verschlossen. Zu lange haben wir die zarten Herzensempfindungen überhört, übertönt und uns davon abgelenkt. In solch einem Fall ist es angebracht, dass wir uns professionelle Hilfe holen, bei einem Coach oder einer Beraterin, die aus einem tiefen Erfahrungswissen schöpft.

Es obliegt unserer Verantwortung

  • uns um unser inneres Kind zu kümmern
  • es anzunehmen in seinem Schmerz, seiner Trauer
  • da zu sein und mitzufühlen
  • es zu halten und ihm die fehlende Geborgenheit und Liebe zu schenken, die es so vermisst hat.

Auf diese Weise kann es sich aus seiner Isolation, seiner Einsamkeit lösen und gibt den Weg frei für die Entfaltung seiner wahren Schätze – seiner Gaben und Talente, die unser Potenzial und letztendlich unseren wahren Reichtum ausmachen. Ab dem Momentverändern sich auch unsere Beziehungen und die Umstände in unserem äußeren Leben.

Die innere Schatztruhe öffnen

Durch die Integration des inneren Kindes öffnet sich die Schatztruhe in uns. Statt eines ermüdenden, wiederkehrenden Kreislaufes, eröffnen sich jetzt neue Wege, die von mehr Leichtigkeit, Spontaneität und Lebensfreude begleitet sind und auf denen wir den Schatz, der wir sind, in die volle Entfaltung bringen und ihn mit der Welt teilen. Tun wir so, dann werden wir auch eine neue Gesellschaft formen, in der Kinder wieder ihren wesensgemäßen Platz finden. Eine Gesellschaft, in der Kinder ihrer selbst willen geliebt, ohne dass sie missbraucht werden, um die Bedürfnisse und den Mangel der Erwachsenen zu stillen und dadurch selbst wieder zu lieblosen Erwachsenen werden, die das Leben gierig ausbeuten, ohne je Erfüllung zu finden.

Sagte doch Jesus bereits: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr nicht ins Himmelreich einkehren.“ Damit wir den Himmel auf die Erde bringen, braucht es die Gaben und Talente unseres inneren Kindes und das ist unser größter Reichtum.

Falls du dich durch den Artikel angesprochen fühlst und tiefer in das Thema einsteigen willst, lade ich dich ein beim kostenfreien Info-Webinar dabei zu sein.

Info-Webinar “Dein inneres Kind heilen”
03. April 2019 – 18.30 h

Falls

  • dein Alltag einen Grauschleier hat und du dich oft energie- und antriebslos fühlst
  • du öfters eine Unlust verspürst, die dazu führt, dass du alles auf die lange Bank schiebst
  • du leicht gereizt bist, dich schnell verletzt fühlst und dich zurück ziehst
  • es dir schwer fällt spontan und offen auf neue Situationen und Herausforderungen zuzugehen
    – egal ob privat oder im Business

dann ist das Info-Webinar „Heile dein inneres Kind“ genau das Richtige für dich.

Hier kannst du dich gleich anmelden!

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Wenn die Bedürfnisse des Kindes, das du einst warst, nicht erfüllt wurden, lebt es in einem Mangel traurig und verletzt in dir fort und verhindert dass du richtig glücklich und erfolgreich in deinem Leben bist.

 

“Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr nicht ins Himmelreich eintreten.“

 

GRUND 1  

Du holst du dir deine Lebendigkeit wieder zurück

Spontan und offen, aus der Freude am Sein heraus glücklich sein, welch ein lebendiger Zustand! Wann waren wir so zum letzten Mal? Wo ist all das geblieben? Die meisten Menschen folgen tagein und tagaus einem Programm, das sie im Laufe ihres Lebens so stark verinnerlicht haben, dass sie es für das Leben selbst halten. 

Aufstehen, frühstücken, den Lebensunterhalt verdienen und sich abends unterhalten lassen vor dem Laptop, dem Fernseher. Immer ist es das Leben aus der Konserve. Wen wundert es da, dass der Alltag immer grauer und die Kicks immer extremer werden, damit noch ein Quentchen Lebendigkeit und Leben gespürt wird. 

Wo ist sie hin, diese Lebensenergie, die uns einst durchströmte und uns morgens voller Elan in den Tag starteten ließ? In welche dunklen Löcher ist sie verschwunden und warum? Wie können wir uns diese Energie und damit verbunden auch das Lebensgefühl der Lebendigkeit wieder zurückholen? 

Nun, das Leben ist in jeder Minute gut und wenn wir uns ehrlich diese Fragen stellen, dann werden wir auch klare und wahre Antworten finden. Wir werden herausfinden, dass ein Großteil dieser Lebensenergie und mit ihr verbunden auch die Lebenslust und die Lebensfreude bereits in den frühen Jahren unserer Kindheit und Jugend abhanden gekommen ist. Einschlägige Erlebnisse von Verlust, Ausgrenzung, Kritik und das nicht akzeptiert oder wahrgenommen werden in unserem So-sein, haben tiefe Spuren in der Psyche hinterlassen. Dabei hat sich allmählich ein dunkler, unsichtbarer Schleier über unser Gemüt gelegt und fortan den lebendigen Impuls des Lebens zurück gehalten. So wuchsen wir heran und die einst gemachten Erfahrungen, die sich uns tief ins Unterbewusstsein eingeprägt hatten, drängten auf Wiederholung. Die damit einher gehenden Gefühle von Schuld und Scham, Wertlosigkeit, Minderwert, Nicht-gut-genug-sein verfestigten sich weiter und hielten uns fortan in einem negativen Kreislauf, begleitet von Ängsten, Selbstzweifeln, Misstrauen und  Mangel. Ein Mangel an Sicherheit, Geborgenheit, Liebe, Wertschätzung und Anerkennung. 

 

GRUND 2

Ein glückliches inneres Kind kennt keinen Mangel

Das traurige, verletzte innere Kind lebt in einem großen Mangel und weil wir als Erwachsene diese unschönen Gefühle nicht fühlen wollten, haben wir fortan im Außen nach Erfüllung gesucht. Wir haben uns dabei hart angetrieben, gekämpft, um etwas zu erreichen, jemand zu sein. Es galt seinen Platz in der Welt da draußen zu finden und dafür entsprechend entlohnt zu werden. Wir haben es im Laufe der Zeit auch erreicht und dennoch verspüren wir, dass etwas fehlt.

Der Mangel an Wertschätzung und Liebe in unserer Kindheit ließ uns danach im Außen suchen, ohne dass es uns erfüllte, auch, wenn wir es im Außen bekamen. Wir konnten es nicht annehmen, weil uns der Wert und die Wertschätzung für uns selbst und unseren Beitrag gefehlt hat.

Kaum hatten wir ein Ziel erreicht, ging es bereits weiter zum nächsten Ziel. Der äußere Erfolg konnte die wahren Bedürfnisse unseres inneren Kindes, nicht stillen.

Warum ist das so? Nun, das Kind in uns ist hungrig, weil es immer noch im Mangel in unserem Unterbewusstsein lebt. Niemand, außer wir selbst, können diesem Kind in uns das geben, was es wirklich braucht. Aufmerksamkeit, Liebe, Geborgenheit und Wertschätzung für seine ganz besonderen Talente und Gaben. 

Wie können wir uns unserem Inneren Kind wieder annähern, in Kontakt mit ihm treten und seine wahren Bedürfnisse erspüren? Der Frühling und die damit verbundene Energie sind hierfür sehr hilfreich.  Frühlingsenergie ist der Kindenergie gleichgesetzt. Deshalb haben wir im Frühjahr die gute Chance unser Inneres Kind und seine Bedürfnisse  leichter wahrzunehmen und diese Bedürfnisse auch zu erfüllen. Denn unser inneres Kind ist die Quelle von Lebenslust, Kreativität und Lebensfreude. Haben wir es hingegen vergessen und bleibt es mit seinen Bedürfnissen in uns unerhört, ist unser Alltag beschwerlich und ein Kampf, statt ein freudigvolles und kreatives Spiel auf der Bühne des Lebens.

Hier 3 Fragen, um herauszufinden, ob in dir ein trauriges, vielleicht sogar verletztes Kind haust.

Nimm dir ein paar Minuten Zeit, spüre in dich hinein und stelle dir nachfolgende Fragen. Achte dabei darauf, wie du dich fühlst und was auftaucht. 

  1. Befinde ich mich öfters in negativen Gefühls- und Gedankenschleifen? 
  2. Fühle ich mich liebenswürdig und gut genug, oder kritisiere ich mich und andere oft und fühle mich im Beisein anderer unterlegen?
  3. Bin ich dem Leben gegenüber offen und vertrauensvoll, oder schütze ich mich oft vor neuen Herausforderungen, Situationen und anderen Menschen?  

GRUND 3

Ein glückliches inneres Kind gibt seine Schätze frei

Wenn deine Grundstimmung und grundlegenden Gedanken eher positiv sind, dann geht es deinem inneren Kind gut. Hingegen zeugen negative Gedanken und Gefühle oftmals von einem traurigen, verletzten inneren Kind und dann ist es enorm wichtig den Kontakt zu diesem Kind aufzunehmen.  Denn: Solange dein inneres Kind traurig und verletzt in dir schaltet und waltet, ist der Weg zu deinem Lebensglück – und auch -erfolg blockiert. Beginne daher damit, dir erstmal bewusst zu machen, wie es deinem inneren Kind geht und wende dich ab jetzt diesem wichtigen inneren Teil in dir zu.

Wenn wir zu liebevollen Erwachsenen für unser inneres Kind werden und seine wahren Bedürfnisse wahrnehmen und erfüllen, wird es seine Schätze freigeben und seine Gaben offenbaren. Hieraus entstehen dann sinnvolle Auf-Gaben, die uns, wenn wir ihnen nachkommen, zutiefst erfüllen.  

Darum lenken wir unsere Aufmerksamkeit auf die Bedürfnisse des vergessenen Kindes in uns. Holen wir es aus dem dunklen Verlies in unserem Unterbewusstsein. Schenken wir ihm einen Platz in unserem Herzen und Spontaneität, Lebensfreude und Lebenslust kehren in unser Leben zurück und fegen damit auch den Staub des grauen Alltags von unserer Seele. 

 

Falls du dich tiefer mit dem Thema und vor allem der Heilung deines inneren Kindes beschäftigen willst, biete ich hierzu einen Live-Online-Kurs an, der m 25. April 2019 startet und über 5 Wochen geht.

5teiliger Live-Online-Kurs

Dein inneres Kind heilen

Alle wichtigen Informationen zum Kurs dazu findest du hier.

Im Vorfeld gibt es am 03.04.2019 um 18.30 h ein Info-Webinar
zu dem du dich hier anmelden kannst.

 

 

 

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Wie du wieder frischen Schwung und Elan in dein Leben bringst

Fasten – Eine innere Reinigung und ein Reset für dein ursprüngliches Wohlbefinden

Das Säubern und Reinigen ist schon seit vielen tausend Jahren eine weibliche Angelegenheit. Frauen hütteten das Haus und brachten es in Ordnung. Männer gingen auf die Jagd und brachten die Nahrung nach Hause. Ist das in modernen Zeiten ein altes Klischee, oder steckt uns das allen doch tiefer in den Knochen, als wir es vielleicht vermuten? Auch wenn in modernen Zeiten die Zahl der Hausmänner zunimmt, so ist das Reinigen in uns Frauen bereits biologisch angelegt durch die monatliche Mensis. Dabei reinigt sich das Blut der Frau, sodass sie gesundes Leben versorgen und auch gebähren kann. 

Klären und loslassen – Platz schaffen für das Neue

Diese angeborene Fähigkeit schlägt auch im Alltag weitere Wellen und so wollen Frauen in der Partnerschaft immer etwas klären, wohingegen die Männer oftmals keinen Bedarf sehen. Frauen wissen instinktiv um die Prozesse des Wachstums von gesundem Leben. Reinigung bewirkt, dass sich die Dinge erneuern. Jeder Organismus nimmt auf und scheidet auch wieder auf. Lediglich der Mensch hat damit oftmals Probleme. Das Geschenk des freien Willens bewirkt, dass sich der Mensch anders entscheiden kann. Er kann festhalten. Festhalten an dem, was er nicht verdauen kann und auch will. Dann trägt er nach und er trägt oftmals schwer daran, sowohl in der Psyche als auch körperlich. Die Probleme zeigen sich dann zumeist in Magen und Darm. 

Reinigen erleichtert das Loslassen, sowohl auf der körperlichen, als auch auf der psychischen Ebene. Amerikanische Psychologen haben bereits vor Jahrzehnten herausgefunden, dass sich kleinere Veränderungen im persönlichen Lebensumfeld bei therapieresistenten Patienten bewährt haben, wie z.B. das Umräumen von Schubläden und Schränken. Dabei wurde der Therapieprozess positiv angestoßen. 

Die Qualität der Frühjahrskraft nutzen

Der Frühjahrsputz hat eine lange Tradition. Dies stammt noch aus der Zeit, als sich die Menschen der Qualität der Zeit, die dem Gott Keiron unterstellt ist, noch bewusster wahren. Heute lebt der moderne  Mensch nach einer quantitativen Zeitauffassung. Und so hat sich Kronos, der Gott der gemessenen Zeit auch in den Chronometern, unseren Uhren, verewigt. 

In den vergangenen zwanzig Jahren habe ich als Chitektin, in meiner Arbeit mit der Lebensenergie, dem Chi,  viel Wissen und auch Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt. Ich weiß daher um die unterschiedliche Wirkung der Lebenskraft in den verschiedenen Jahreszeiten. Die Kraft des Frühlings belebt unseren Körper, beflügelt unseren Geist und verleiht unserer Seele Flügel, wenn wir denn aufräumen und loslassen und somit Platz schaffen für das Neue, das in unser Leben kommen möchte.

Meine Fastenzeit – ein kleiner Erfahrungsbericht

Ich beginne mit dieser Reinigung bei meinem Körper, jährlich um die Fastenzeit herum. So habe ich auch in den vergangenen drei Wochen gefastet. Davon habe ich mich die letzten 10 Tage einem Heilfasten unterzogen, bei dem ich nur Flüssiges zu mir genommen habe, wie Wasser, Tee und Säfte.

Dieses Heilfasten hat eine lange Tradition und wird soeben von der Wissenschaft aufgegriffen. Erste Ergebnisse der Erforschung sind sehr vielversprechend. Auf Arte TV wurde erst kürzlich hierzu eine interessante Dokumentation ausgestrahlt, die ich  hier mit verlinke.

Nachdem ich schon oft gefastet habe, kennt mein Körper das Prozedere. Bei der Umstellung des Stoffwechsels in den ersten drei Tagen, konnte ich deutlich spüren, wie sich mein ganzes System mehr nach innen zog. Anfangs kamen kleinere Heilkrisen. All die kleinen Zipperleins, die sonst im Alltag da sind, machten sich deutlicher bemerkbar. Sie verstärkten sich für 2-3 Tage und verschwanden dann völlig. Auch psychisch traten jene Gefühle deutlich an die Oberfläche, die sonst eher unterschwellig vorhanden waren. In dieser Deutlichkeit sind sie dann viel leichter zu identifizieren und es fällt auch leichter ihrer Ursache nachzuspüren und sie zu erkennen. Natürlich setzt das die Bereitschaft dazu voraus.  Sobald die Ursachen erkannt sind, lösen sich diese Gefühle auf. Nach 5 Tagen kehrte in mir sowohl körperlich als auch psychisch eine große Entspannung, gefolgt von einer großen inneren Ruhe und großer geistiger Klarheit ein.

Das Hungergefühl hatte bereits am zweiten Tag aufgehört. Doch dazu muss ich erklären, dass ich meine Ernährungsweise bereits vor sieben Jahren so umgestellt habe, dass ich nur noch einmal am Tag, mittags, eine größere Mahlzeit zu mir nehme. Ansonsten Obst am Vormittag und spätnachmittags eine winzige Kleinigkeit Nüsse, Trockenobst, Käse, Knäckebrot. Ohne , dass ich mich mich vorher dazu belesen hätte, kam das von ganz alleine, von meinem Körper, dessen Signale ich wahrnahm und mich entsprechend anders orientierte. 

Gegen Ende meiner Heilfastenzeit verspürte ich den überfüssigen Ballast im Haus sehr genau und so machte ich mir im Geist bereits eine kleine Liste mit all den Dingen, von denen ich mich jetzt nach meiner Fastenzeit verabschiede.

Über die energetische Reinigung im Außen von Haus und Hof schreibe ich in Teil 2 dieser Artikelserie in 14 Tagen. 

 

Bei Interesse kannst du  hier Teil 2 über den Frühjahrsputz lesen – Frühjahrsputz für Atmosphären 

 

Danke für deine Aufmerksamkeit, deine Zeit und Energie. Vielleicht habe ich dich jetzt inspiriert und auch du beginnst mit der Kraft des Frühlings dein Leben aufzuräumen und dich selbst wieder in eine ursprüngliche Ordnung zu bringen. Gerne lese ich deine Gedanken dazu im Kommentarfeld.

 

In herzlicher Verbundenheit
deine
Bianka Maria

P.S.

Ein Thema das sehr eng mit der Frühlingskraft verbunden ist, ist das Innere Kind. Hierzu habe ich ja bereits des öfteren einen Beitrag geschrieben wie zum Beispiel “3 Gründe warum du dein inneres Kind glücklich machen solltest” 

 

Am 25. April 2019  startet ein 5-teiliger Live-Online-Kurs, der dann für dich interessant und hilfreich ist, wenn du dein inneres Kind als eine Quelle von Lebenslust und Freude in dir entdecken willst.

Alle wichtigen Informationen zum Kurs dazu findest du hier.

Im Vorfeld gibt es am 03.04.2019 um 18.30 h ein Info-Webinar
zu dem du dich hier anmelden kannst.

 

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Es gibt eine Seite in uns, einen Anteil, wie die Psychologen es nenne, den wir im Getriebe dieser schnelllebigen Zeit immer wieder überdecken  mit dem augenscheinlich “Wichtigeren”. Dabei ist das, was sich uns als wichtig aufdrängt lediglich ein Programm, das  wir erfüllen, weil wir so konditioniert wurden. 

Natürlich nehmen wir das im Alltag oftmlas nicht so klar wahr. Vielmehr  treiben wir uns an. Es gilt besser zu werden, produktiver, kreativer, reicher, glücklicher usw. Die LIste ist lang. Dafür strengen wir uns tagtäglich an und setzen jeden Tag unsere ganze Kraft und Lebenszeit ein. Immer geht es darum, etwas zu tun, um etwas zu sein. 

Und jetzt komme ich zurück zu dieser überdeckten und daher auch oftrmals vergessenen Seite in mir. Es ist unser kindlicher Anteil, unser inneres Kind, das wir völlig außer Acht lassen, bei unserer täglichen Hetzjagd vorwärts, um etwas zu erreichen, das in der Zukunft liegt. 

 

Die Quelle von Kreativität , Lebenslust und Lebensfreude

Die ganze Tragik dabei ist, dass wir  übersehen, dass dieser Teil in uns der Träger von  Kreativität, Spontaneität, sowie Lebenslust und Lebensfreude ist. Bei all unseren ernsthaften Bemühungen sehen ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr und haben die Quelle dessen, wonach wir in Wahrheit suchen, völlig aus den Augen verloren.

In meinem Fall hat mich mein inneres Kind schon immer in die Natur und zu ihren Wesen geführt.  Als Kind habe ich mit allem kommuniiziert, mit den Bäumen, dem Bach, den Blumen und dem Wind. Ich habe mich erfreut an diesem Austausch, war glücklich dabei. Doch die Erwachsenen haben es nicht verstanden und mir eingeredet, dass das “nur” Fantasie wäre und dass ich das lassen sollte. Bald würde ich in die Schule kommen und dann was “Richtiges” lernen. 

Ich war verunsichert und verließ meine eigenen Wahrnehmung und damit auch einen wichtigen Teil von mir selbst. Im Laufe der Zeit wandelte sich das, was lebendig mit mir kommunizierte in stumme Schönheiten. Es war, als hätte sich eine dünne unsichtbare Wand zwischen mir und dem Lebendigen aufgebaut, hinter der ich fortan lebte. Allein, isoliert und verunsichert, im Zweifel ob der Richtigkeit meiner selbst und meiner Wahrnehmung. 

Ich vertraute mir selbst nicht mehr bis ins Erwachsenenalter, bis ich begann das zu hinterfragen, was mich in der Kindheit geformt und geprägt hatte. Und so baute ich Mauer für Mauer, Begrenzung für Begrenzung,  wieder ab und fand zurück zu meinem Kern. Auf diesem Weg entdeckte ich meine schamanischen Wurzeln, das altes Wissen und die Weisheit meiner Seele. Erst durch das In-Kontakt-treten mit meinem inneren Kind konnte ich die Verletzungen aus der Vergangenheit heilen.

Das innere Kind ist das Tor zu unseren inneren Schätzen, zu unseren Gaben und Talenten. Es gilt daher diesen Teil in uns wieder zu integrieren und ihm unsere Aufmerksamkeit zu schenken. Indem ich seine Bedürfnisse wahrnehmen und erfüllen, lüftet sich der graue Schleier des Alltags und unser Leben  wird wieder bunt. Wir sind spontaner, offener, voller Lebenslust und Lebensfreude. Dabei schöpfen wir aus dem Vollen und kreiere damit das Leben, dem wir nur  hinterher gelaufen bin.

Das Leben ist dann einfach wunderschöööööön und ein heiliges Geschenk.

 

Am 25. April 2019 startet ein 5-teiliger Live-Online-Kurs zum Thema

Heile dein inneres Kind

Alle wichtigen Informationen zum Kurs dazu findest du hier.

Im Vorfeld gibt es am 03.04.2019 um 18.30 h ein Info-Webinar
zu dem du dich hier anmelden kannst.

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

ein Essay von Bianka Maria Seidl 

Teil 1

Die Zeichen stehen auf Veränderung – besser gesagt auf Wandel und Transformation. Um den Übergang vom Industriezeitalter ins Wissenszeitalter erfolgreich vollziehen zu können, brauchen wir Energie und Zeit. Beides liegt in uns und wartet darauf freigesetzt und sinnvoll verwendet zu werden. Dann können wir in eine neue Zivilisationsphase eintreten, in der wir freier und selbstbestimmter unser Leben führen und uns selbst verwirklichen können. 

Alles dreht sich mit Energie um Energie. Doch die alten Energielieferanten stehen schon bald nicht mehr zur Verfügung. Die Suche nach dem Perpetuum Mobile blieb bisher erfolglos und so hat der Kampf um Energie und neue Ressourcen bereits begonnen. Bei all dem Erforschen und Erfinden auf diesem Gebiet wird oftmals das nahe Liegende – die eigene Lebensenergie – übersehen. Woher kommt sie? Welchen Gesetzmäßigkeiten folgt sie? Was blockiert und unterdrückt sie, wie und wozu setzen wir sie ein? 

Fest steht, dass unsere Gewohnheiten, das Verharren in unserer Komfortzone, die größten Energiefresser des Lebens sind. Tagein und tagaus auf den alten ausgetretenen Pfaden zu laufen macht müde und antriebslos. Wenn wir unsere Konstitution zum Beispiel mittels einer Ayurveda-Kur aufpeppen oder Lebensenergie in Büro und Heim mittels der Feng Shui-Lehre harmonisieren und ins Fließen bringen, verbirgt sich dahinter der Wunsch mehr Energie haben zu wollen, uns vitaler und kraftvoller zu fühlen. Schon die alten Griechen wussten Bescheid und Heraklit sprach: „Panda rhei“ – was soviel heißt wie: alles fließt. Ja, in der Tat, alles fließt. Doch der Lebensstrom hat an Tempo zugelegt und fließt rasant in diesen Tagen. 

Um Stress und Hektik entgegen zu wirken, ist es gut, Methoden und Techniken zum Entspannen erlernt zu haben und diese regelmäßig zu praktizieren. So können die Akkus wieder geladen werden. Doch wie gehen wir mit dieser zusätzlich gewonnenen Lebensenergie um? Setzen wir sie wieder ein, um das tote Pferd mit neuer Energie anzutreiben? Lassen wir sie wieder in die alten Kreisläufe zurück fließen und stehen nach ein paar Tagen und Wochen gestresst, müde und kraftlos dort, wo wir bereits waren? Reicht die Kompetenz zum Entspannen und temporären passiven Wohlfühlen aus, um den Übergang von der Industriegesellschaft zur Wissensgesellschaft erfolgreich zu vollziehen? Oder ist darüber hinaus ein Bewusstseinswandel einhergehend mit neuen Werten und entsprechenden Verhaltensweisen angesagt? 

Vom äußeren Wandel zur inneren Wandlung oder umgekehrt? 

Zwei große Wandlungsprozesse in der äußeren Welt fordern unsere Welt-, Wirklichkeits- und Selbstkonstruktionen heraus. Zum einen wird die Welt zu einem großen Dorf, in dem die verschiedenen Kulturen immer mehr in Austausch treten. Dabei sind wir gefordert unsere zementierten Vorurteile aufzudröseln und unsere Toleranzgrenzen weit hinaus zu schieben, um miteinander leben und arbeiten zu können. Hinzu kommt die Unsicherheit in der Arbeitswelt, bedingt durch die Globalisierung. Der lebenslange Arbeitsplatz ist passé. Vielmehr ist berufliches Engagement hintereinander angesagt. Da gibt es Zeiten, in denen wir weniger arbeiten und uns dafür mehr um die Familie kümmern. In anderen Zeiten nehmen wir uns eine längere Auszeit, verschaffen uns in der Ruhe und in der Distanz einen Überblick, um uns später mit revitalisierten Kräften erneut einem längeren Projekt zu widmen. Neben Flexibilität und Abenteuerlust zählt hier die Risikobereitschaft zu den größten Stärken. Doch was setzt diese Bereitschaft zum Risiko voraus? Welche Sicherheit brauche ich, um ein Risiko eingehen zu können und wo finde ich diese?

Den zweiten Wandlungsprozess generiert die alternde Gesellschaft. Der demographische Wandel erzeugt ein anderes Muster. Die Menschen werden älter und zugleich konfrontiert mit neuen Lebensphasen und -perspektiven. Beide Prozesse, wohl verstanden und richtig moderiert, können uns in eine neue Zivilisationsphase führen. So beschreibt es Matthias Horx in seiner Trendstudie “Der Selfness-Trend – was kommt nach Wellness?” Welche neuen Kompetenzen sind gefragt, um in einem bestimmten Alter mit dem Leben Schritt halten zu können oder besser gesagt mitzuschwingen und resonanzfähig zu sein?

Um hier zu einer aussagekräftigen Antwort zu gelangen, braucht es eine Standortbestimmung. 

  • In welcher Lebensphase befinde ich mich?                                                        
  • Habe ich beruflich erreicht was ich wollte?                                                             
  • Tue ich das, was mich wirklich erfüllt.                                                                           
  • Was will ich noch erreichen?                                                                                     
  • Was ruft mich?                                                                                                        
  • Was will ich wirklich?                                                                                               
  • Bin ich bereit dafür etwas aufzugeben?                                                          
  • Inwieweit verwirkliche ich mich selbst?                                                                    
  • Bin ich mir selbst treu?                                                                                              
  • Tue ich das, wozu ich berufen bin?                                                                            
  • Will ich Karriere um jeden Preis und bin ich bereit dafür meine Bedürfnisse zurückzustecken und zu verleugnen?                                                                      
  • Wie geht es mir körperlich, seelisch und geistig?                                                  
  • Wie möchte ich meinen nächsten Lebensabschnitt verbringen?                              
  • Wie viel Energie habe ich zur Verfügung?

Fragen über Fragen, die wichtig genug sind, um gestellt zu werden. Wenn wir den Mut aufbringen und uns diesen Fragen und Antworten stellen, öffnen sich uns neue Türen zu einer freieren und selbst bestimmteren Lebensweise. Doch vorher müssen wir uns einer inneren Wandlung unterziehen, die einem inneren Entrümpeln gleichkommt. Es gilt Abschied zu nehmen von vielen uns lieb gewordenen Verhaltensweisen, Einstellungen und Ansichten, die uns seit Jahrzehnten begleiten und die überholt und für uns nicht mehr zeit- und vor allem nicht wesensgemäß sind. 

Weiter geht´s in Teil 2 in der nächsten Woche. Danke für Ihre Zeit und Aufmerksamkeit.

 

Literaturtipps: 

 

Bianka Maria Seidl
Einfach sein
33 Impulse für Geist und Seele
Ein interaktives WorkPlay-Book
Sprache: Deutsch, 206 Seiten, O-Wire-Bindung 

 

 

Bianka Maria Seidl
Die Zeit ist reif …!
Sprache: Deutsch, 168 Seiten
Hardcover, in Farbe gedruckt mit Leseband
Weitere Infos und Bestellmöglichkeit findest du hier: 

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Eine kleine Geschichte

Der Schüler geht zu seinem Meister und fragt: “Meister wie finde ich meine Lebensaufgabe. Ich habe mir soviel Wissen angeeignet, doch je mehr ich weiß, desto unfreier bin ich und desto weiter fühle ich mich entfernt von dem, was ich mit diesem Wissen erreichen wollte – nämlich meine Lebensaufgabe herauszufinden.“

Der Meister antwortet: “Ob dich das Wissen dich frei oder unfrei macht ,hängt davon ab, in welchem Buch du liest. Schau es gibt letztendlich nur drei Bücher. 

Das erste Buch ist das Buch der Möglichkeiten. Das ist das größte. Du kannst es nie auslesen. Das Wissen darin vergrößert sich ständig, denn es beinhaltet alles Wissen über die äußere Welt. Hier findet sich alles über Mode, Politik, Erfindungen, bekannte Persönlichkeiten etc.

Dieses Buch liegt immer aufgeschlagen vor uns und oftmals verlieren wir uns darin. Heute in modernen Zeiten ist es das Internet.  

Unter dem großen Buch der Möglichkeiten liegt das zweite Buch. Es ist viel kleiner. Es ist das Buch der Selbsterkenntnis und darin steht alles was du erlebt und erfahren hast. Und darunter liegt noch ein Buch. Das Buch der Wahrheit. Es ist so dünn, dass es viele überhaupt nicht sehen. 

Denn die meiste Zeit verbringen sie mit dem großen und schweren Buch der Möglichkeiten und blättern darin und diskutieren mit anderen über alles mögliche. Dabei übersehen sie die beiden anderen Bücher. 

Wenn du jedoch du selbst sein und deine Lebensaufgaben finden willst, gilt es das große Buch der Möglichkeiten aus der Hand zu legen und das zweite Buch, das Buch der Selbsterkenntnis aufzuschlagen und darin zu lesen. Wenn du es dann gelesen hast, entdeckst du darunter auch das dritte Buch – das Buch der Wahrheit. Es hat keine Seiten und wir können es nicht lesen, sondern nur betrachten. Dabei fließt das Wissen aus den beiden anderen Büchern in das Buch der Wahrheit ein und plötzlich wandelt sich dein Wissen in Erkenntnis und du veränderst dich. 

Mit dieser Erkenntnis liest du im ersten Buch ganz anders und es beginnt sich das herauszulösen, das zu dir gehört, alles andere löst sich auf. Dadurch wird das vormals dicke Buch immer kleiner, bis nur noch eine einzige Seite übrig bleibt. Diese Seite ist deine Aufgabe im Leben und hier kannst du wahrhaftig wirken.

Wir alle haben die Aufgabe uns selbst zu erkennen aus dem großen Buch der Möglichkeiten unsere Seite – unsere Lebensaufgabe herauszufinden, um auf dieser Erde wahrhaftig wirken zu können. “

Der Schüler bedankte sich bei seinem Meister. Nachdenklich verließ er ihn und machte sich am nächsten Tag daran im Buch der Selbsterkenntnis zu lesen. 

Inspiriert vom Büchlein „Der MaiTai trinkende Mönch“ von Stefan Weiss. 

 

Wie hat dir die Geschichte gefallen? Welche Erkenntnis für dich selbst hast du daraus gewonnen?

Freue mich auf deine Gedanken dazu – gerne im Kommentarfeld.

 

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About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Sich selbst sein und Selbstzweifel

Sich selbst sein, authentisch sein, Selbstbestimmung, Selbstwirksamkeit und Selbstermächtigung sind Worte, die uns in der modernen Bewegung des Bewusstseinswandels auf Schritt und Tritt begegnen. Das Nutzenversprechen bei vielen Seminaren und Workshops trifft den Nerv der Zeit und lockt Menschen an, die diese Sehnsucht nach mehr Selbstsein in sich bereits verspüren.

Doch anfangs sind es lediglich Wörter, die viel Interpretationsspielraum lassen und genau hier gilt es achtsam zu sein. Es ist gut zu wissen, dass jegliche Interpretation vom Verstand kommt, der von den höheren Ebenen des Seins keine Ahnung hat. Und mit jeder Interpretation entsteht eine Vorstellung, die das, was erfahren werden möchte, verstellt und die Erfahrung somit verhindert.

Der Verstand kann diese Bewusstseinsebenen nicht erfassen. Somit ist es wichtig, dass er ruht. Vielmehr braucht es hier die Kompetenz des Fühlens. Ich habe auf den Prozess der Bewusstseinsentwicklung bereits in einem anderen Beitrag von mir hingewiesen Wertschätzung im Lichte des Bewusstseinswandels  (Der Artikel befindet sich bereits im Blogarchiv und daher an zweiter Stelle auf der Seite. Bitte runterrollen)

Es ist das Fühlen, das uns die nächste Ebene unserer Entwicklung erschließt. Somit geht es vorrangig erstmal darum, dass ich mich selbst empfinde und fühle, mit allem, was im Moment in mir ist. Auf dem Weg hinein in ein erweitertes Selbstverständnis geht es in erster Linie um die Begegnung mit mir selbst.

 

Hier ein paar Fragen, die zum Nachdenken und Nachspüren anstoßen sollen:

  • Wie will ich Selbstbestimmung erlangen, wenn ich mir zu wenig Zeit und Raum nehme? Wie soll ich meinem Selbst vertrauen und aus ihm heraus bestimmen,
    – wenn ich mich selbst verleugne?
    – wenn ich mich selbst sabotiere?
    – wenn ich mich selbst verurteile, bestrafe und manchmal sogar hasse – bewusst oder unbewusst?
  • Wie soll ich Selbstwirksamkeit erlangen, wenn ich mich in einen Elfenbeinturm zurück gezogen habe, vor Angst, dass ich verletzt werden könnte?
  • Wie kann ich authentisch ich selbst sein, wenn ich mich selbst nicht angenommen habe mit all dem, was mich ausmacht? Mit meinen Licht- und Schattenseiten, mit meinen Schwächen und Stärken?
  • Und wie kann ich mein Potenzial aus mir selbst heraus entfalten und leben, wenn ich mich für andere mehr verantwortlich fühle als für mich selbst?

Die Antworten auf diese Fragen müssen nackt im Licht der Wahrheit stehen, damit sie uns befreien und das Tor öffnen, durch das wir auf unsere nächste Entwicklungsebene gelangen.

Im Nachfolgenden beschreibe ich in dieser 5-teiligen Beitragsserie

Die 5 größten Hindernisse auf dem Weg zum Sich-Selbst-Sein

1. Hindernis – Selbstzweifel

Wenn der Selbstzweifel in uns nagt stellen wir uns, unser Fühlen, Denken, Sprechen und Handeln  immer wieder erneut in Frage. Kaum haben wir eine Entscheidung getroffen, tauchen die Zweifel in Form von Gedanken auf und ziemlich schnell stellen sich dazu die entsprechenden Gefühle ein.

Jede Entscheidung, die wir treffen setzt eine Ursache, die eine Wirkung erzeugen und damit Wirklichkeit erschaffen soll. Dieser geistige Prozess braucht Zeit. Zweifel stören diesen Prozess. Der vorher klar ausgerichtete Fokus verliert an Kraft, die durch den Zweifel geteilt wird. Fragen wir uns woher der Zweifel kommt, so gelangen wir zu der Erkenntnis, dass es unsere Persönlichkeit in Verbindung mit dem Verstand ist, die zweifelt.

Die Persönlichkeit lebt in der Dualität, die vom Denken geschaffen wird. Innhalb dieser Dualität tanzen die Facetten unserer Persönlichkeit abwechselnd vom Plus- zum Minus-Pol, oder besser gesagt von der einen Seite zur anderen. Erheben sich Zweifel,  dreht sich der Verstand gerne im Kreis und stiftet nicht selten Verwirrung und Desorientierung, was wiederum in Niedergeschlagenheit und Erschöpfung mündet.

Der Zweifel an sich selbst entstammt der Persönlichkeit, die sehr wechselhaft ist, da sie von Gedanken und Gefühlen gesteuert wird. Wollen wir in eine Selbstsicherheit finden, gilt es, dass wir als Persönlichkeit einverstanden sind mit denjenigen Ebenen unserer Selbst, die im Unsichtbaren liegen, uns versorgen und unsere Existenz tragen.

Unbewusst haben wir uns diesem Teil bereits anvertraut. Wir werden geatmet und müssen darüber nicht nachdenken. Es geschieht einfach und dadurch hält es uns am Leben. Doch wer oder was  ist dieses ES? Kann es gesehen werden? Hat es eine Form? Kann es begriffen werden? Kommt es sporadisch? Oder ist es immer da? Und was heißt das dann?

Kann ich mich, meine Persönlichkeit, vielleicht sogar immer mehr in diesen Seinshintergrund hinein entspannen, um hier Heimat und Geborgenheit zu finden und zu erfahren? Schließlich hält mich dieser Urgrund hier im Körper, in der physischen Form meines Wesens, meiner Seele.

Zweifel entstehen innerhalb der Persönlichkeit durch das Denken

Es ist meine Persönlichkeit und das Denken, der Verstand, der zweifelt und die Einheit teilt in eine duale Welt. Zweifel ist das Gegenteil von Einsicht. Doch Einsicht geschieht im Inneren. Schauen meine zwei physischen Augen nach außen in die Welt, so sehen sie mal die rechte und dann wieder die linke Seite. Jedoch, um zur Einsicht zu gelangen, braucht es das dritte Auge, in dem sich die duale Sicht zu einer Einheit vereint und somit das Ganze wahrgenommen werden kann. Das dritte Auge erkennt die Einheit hinter den verschiedenen Erscheinungen in der äußeren Welt.

Solange wir uns überwiegend mit unserer konditionierten Persönlichkeit und mit unserer physischen Erscheinung, unserem Körper, identifizieren, sind wir dem ständigen Wechselspiel in der phänomenalen Welt, die wir mit unsern Gedanken und Gefühlen erzeugen ausgesetzt. Je unbewusster wir sind, desto mehr lassen wir uns hineinreissen,  in einen Strudel von Verwirrung und Verzweiflung – letztendlich ins Leid.

Einverstanden zu sein ist die Er-Lösung

Dafür braucht es keine Anstrengung, kein Tun, sondern ein sich Einlassen auf das eigene Sein. Zwischen Selbstzweifel und Selbstvertrauen liegt die Hingabe an den Seinshintergrund. Sie ist die Brücke, über die wir gehen müssen, um ins wahre Selbstvertrauen zu finden.

Wir alle sehnen uns zutiefst nach Frieden und Freiheit, nach Freude und Fülle. Diese Sehnsucht ist in jedem Menschen angelegt. Es ist der große Traum, den wir insgeheim alle tief in unserem Herzen tragen.

Solange wir jedoch glauben, diesen Traum, diese Seinsqualitäten im Außen über die Erfahrung der Persönlichkeit verwirklichen zu können, werden wir sie immer nur für kurze erfahren und dann doch wieder enttäuscht werden, ob ihrer Vergänglichkeit. Es ist ein vorübergehendes Glück, das nicht anhält, weil es nicht aus unserem Kern heraus gelebt wird, vielmehr aus den Vorstellungen der Persönlichkeit.

Hingabe ist der Schlüssel zum Selbstsein

Solange wir aus der Welt der Phänomene unser Glück beziehen wollen, werden wir immer wieder enttäuscht, weil das, wonach wir uns sehnen in der vergänglichen Welt der Phänomene nicht anhaltend gefunden werden kann.

Geben wir uns in stillen Moment hingegen unserem Seinsurgrund hin, entsteht langsam ein bewusstes und tiefes Vertrauen in unser Selbst, in den Nährboden, der uns am Leben erhält. Dieses Selbst, das alle lebenswichtigen Vorgänge im Körper steuert, ohne dass wir persönlich, also unsere Persönlichkeit, etwas dafür tun müsste, ist der wahre Chauffeur, der uns durch´s Leben führt.

Die Zweifel des Verstandes und somit der Persönlichkeit lösen sich in den Moment der Hingabe auf. Die Persönlichkeit ruht in sich selbst in einer allumfassenden tiefen Stille, die oft auch als Leere empfunden wird.

Diese Leere macht der Persönlichkeit, dem Verstand, dem Ego angst. Die Persönlichkeit fürchtet hier ihre Bedeutung zu verlieren und in ein Niemand-sein, ein Nichts-sein zu gleiten. Sie fürchtet den Boden zu verlieren auf dem ihre Standpunkte, Einstellungen und Ansichten gründen. Doch all das ist unbegründet. Vielmehr findet der Mensch hier zu sich Selbst, in die Leichtigkeit des Seins. In dieser Distanz zur Persona oder besser gesagt in dieser Durchlässigkeit erfahren wir das Wahre, Gute und Schöne. Je tiefer wir uns unserem Selbst hingeben, desto mehr erfahrenwir Freude und Fülle aus unserem Selbst heraus.

Selbstzweifel wandeln sich in Selbstvertrauen

Bei dieser Wandlung des Bewusstseinszustand der Persönlichkeit hin zum Sich-selbst-sein finden Einsicht und Erkenntnisse statt, die helfen, den anstehenden Herausforderungen im Leben entsprechend begegnen zu können. So fällt es uns leichter aus unseren alten Identifizierungen und Gewohnheiten heraus zu treten. Stattdessen erweitern wir unsere Lebenskreise, werden gelassener den äußeren Erscheinung der phänomenalen Welt gegenüber und genießen heiter und vergnügt uns selbst und unsere irdische Lebensreise. Die einstigen Zweifeln der Persönlichkeit haben sich gewandelt und münden in ein tiefes Vertrauen in die Existenz, in das Leben, ins Selbst.

Wagen wir es daher diesen Weg der Hingabe, der ein weiblicher Weg ist, zu beschreiten. Die Zeit ist reif dafür und dieser Weg ist der nächste bedeutende Schritt auf unserer evolutionären Reise. Dieser Weg führt uns hinein in unser umfassenderes Selbst, in unsere wahre Größe.

Danke, dass du bis hierher gelesen hast. Danke für deine Aufmerksamkeit und dein dich Einlassen auf diesen 1. Teil. Im nächsten Beitrag beschreibe ich das 2. große Hindernis – Das Mangelbewusstsein.

Welche Gedanken hast du beim Lesen meines Artikel? Was berührt dich? Gerne lese ich  deinen Kommentar dazu.

 

 

Inspiration findest du auch in diesen verwandten Artikeln

In herzlicher Verbundenheit

 

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About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Zu keiner Zeit waren die Herausforderungen und zugleich auch die Möglichkeiten so groß wie in dieser Zeit. Und weil das so ist, wird uns Menschen immer mehr bewusst: Wir haben es in der Hand. Das, worauf wir unseren Fokus richten, nähren wir.  Ob wir uns rückwärts orientieren aus Angst vor dem Neuen, oder ob wir in eine Zukunft flüchten, wo alles besser sein wird. Keines der beiden bringt uns in ein neues Gleichgewicht. Vielmehr gilt es sich  auszurichten auf das Hier und Jetzt – wach und präsent und dadurch endlich wieder ein Dasein haben. 

Aus dem Gegenwärtig-sein heraus zu handeln und die anstehenden Herausforderungen anzugehen, statt sie immer wieder auf´s Neue nur im Kopf hin und her zu bewegen, das ist  gefragt in der kommenden Zeit. Achtsamkeit ist einer der Schlüssel. Achtsam im Umgang miteinander, im Umgang mit der Natur und mit allem Lebendigen, letztendlich mit dem Leben selbst.

 

Wieder ein Dasein finden

Alles, was uns innehalten lässt, ist förderlich, um dieses einfache Sein wieder zu erinnern. Noch als Kind waren wir tief versunken im Spiel und haben mit allen Sinnen wahrgenommen. Da war kein störender Gedanken, kein ich müsste jetzt, ich sollte doch, vielmehr fühlten wir uns eins mit dem Augenblick, mit dem was was war.

Tiefes, bewusstes Atmen, Meditation, Kontemplation, Yoga und auch ein Spaziergang in der Natur, das Bewundern einer Blume, das Bestaunen eines Sonnenuntergangs, oder ein inniges Gebet, vermögen uns in unser Sein zu führen und damit zugleich auch in die Verbindung mit dem, was größer ist als wir.

Das bewusste Sein wieder zu erfahren, sich Zeiten des einfach  sein zu erlauben und zu kultivieren ist mit der beste Beitrag, den wir für uns selbst und zugleich für diese Welt erbringen können. Denn es braucht eine neue Balance zwischen dem Werden und dem Sein. Es braucht einen gesunden Ausgleich. Dann gelingt im nächsten Schritt die zweite große Herausforderung zu meistern – ein neues Miteinander und co-kreatives Zusammenwirken. Das lebt vom Austausch, vom Geben und Nehmen in gleicher Qualität, von einer Kommunikation auf Augenhöhe, im Respekt und in der Toleranz für Unterschiede und für die Einzigartigkeit eines jeden Menschen.

Im Spannungsfeld zwischen Einzigartigkeit und neuem Wir

Jeder und jede von uns ist einzigartig und hat einzigartige Anlagen, Talente und Gaben und damit verbunden auch Auf-Gaben. So, wie eine Leberzelle nicht die Aufgaben einer Lungenzelle übernehmen kann, so müssen wir Menschen aufhören uns zu vergleichen und Ziele und Werte anderer Menschen zu verfolgen.

Es ist daher wichtig, dass wir uns unserer Einzigartigkeit bewusst werden,  unsere individuellen Werte definieren und unsere Begabungen entfalten und sie in den Dienst der Menschheit stellen.  

Indem wir zu uns, unseren Werten und unserer inneren Wahrheit stehen und dementsprechend leben, sind wir authentisch. Dies sorgt für eine klare Kommunikation mit unserem Umfeld. Wir finden dorthin, wo wir die bestmögliche Version unserer selbst zum Ausdruck bringen und damit zugleich auch die Lösung für ein Problem dieser Welt bieten.

Indem jede Zelle in einem größeren Organismus ihre einzigartige Aufgabe erfüllt, trägt sie zu einem gesunden Gesamtorganismus bei. So, wie der kleine Finger nicht die kleine Zeh sein kann, leisten sowohl der kleine Finger, als auch der kleine Zeh an ihrem Platz den bestmöglichen Beitrag.

Und genauso lässt sich das vom Kleinen auf das Größere übertragen. Wir alle sind ein Teil eines größeren Ganzen und je klarer wir herausfinden, was unsere einzigartigen Gaben und Auf-Gaben sind und diese in die Entfaltung bringen und mit der Welt teilen, desto gesünder ist der Gesamtorganismus Menschheit.

Individuelle Werte definieren – zur inneren Wahrheit stehen

Sich seiner Einzigartigkeit bewusst zu sein und zugleich mitzuspielen in einem WIR, das größer ist als das Individuum, das ist das Neue. In der alten Zeit gab es den kollektiven Strom der Masse. Das was „man“ zu tun hatte und sollte, war Gebot. Lediglich ein paar wenigen war es möglich – meist Künstler, Erfinder, Wissenschaftler, etc.. Heute ist das anders.  Uns stehen so viele  Möglichkeiten zur Verfügung. Jedoch ohne zu wissen, was die eigene Einzigartigkeit ausmacht, können wir nicht wählen. Viele fühlen sich dadurch überfordert. Darum tun sie gut daran erstmal zur Ruhe zu kommen und sich essentielle Fragen zu stellen. wie etwa Was ist mir wirklich wichtig? Welche Ziele verfolge ich und erfüllt mich das? Auf welchen Werten gründet mein Leben? Und sind das tatsächlich meine Werte, oder habe ich sie lediglich übernommen? 

Wenn letzteres der Fall ist, dann gilt es genauer hinzuschauen und herauszufinden, welche individuellen Werte wirklich wichtig sind und diese entsprechend zu leben. Übernommene Werte bleiben oftmals nur leere Worthülsen, weil der Mensch sie nicht mir Leben füllt. Es kann sein, dass seine ganz individuellen Werte den übernommenen Werten teilweise oder auch gänzlich entgegenstehen. Das bewirkt einen inneren Konflikt, der viel Lebenskraft kostet und verhindert, dass Menschen in ihrem Leben Erfüllung erfahren.

Vertrauen in das größere Ganze

Die Herausforderungen in dieser Zeit fordern uns auf unseren alten Ansichten, Einstellungen und Haltungen heraus. Ein neuer Morgen bricht an und mit ihm neue Chancen für die Entfaltung unserer Einzigartigkeit und für ein lebendiges miteinander Sein und Wirken. All das im Bewusstsein der Verbundenheit mit einem größeren Ganzen, das uns trägt, uns nährt und mit jedem Tag zu unserem Bestmöglichen führt, wenn wir vertrauen – uns selbst, anderen und der Kraft die uns atmen und unser Herz schlagen lässt.

 

Vielleicht ist das auch interessant:

Seit Juli 2018 bin ich Moderatorin in der Gruppe MENSCH im Wandel zusammen mit drei weiteren Moderatorinnen.

Es ist eine Gruppe für alle GleichgeSINNten, die mehr Achtsamkeit, Wertschätzung und Menschlichkeit leben und zugleich andere dazu inspirieren wollen.  In der Familie. Im Beruf. In der Gesellschaft.

Wir gestalten aktiv den Wandlungsprozess: Mit gegenseitiger Inspiration und einem respektvollen, offenen Dialog auf Augenhöhe. In den Foren  ist Raum für Austausch, Ideen, Inspiration und Dialog zu den Themen Wandel, Menschlichkeit, Achtsamkeit, Bewusstseinswandel und vieles mehr.

Falls du auf XING bist und dich angesprochen fühlst, dann bist Du herzlich willkommen! Hier geht´s zur Gruppe.

 

 

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

 

“Jeder große Traum beginnt mit einem Träumer.
Denke immer daran, dass du in dir die Stärke, Geduld und Leidenschaft trägst,
um nach den Sternen zu greifen und die Welt zu verändern.”
(Harriet Tubman)

 

Menschen haben Träume, Menschen haben Sehnsüchte. Dennoch leben die wenigsten ihren Traum. Viele sehen sich von vermeintlichen Sachzwängen im Schach gehalten und folgen in einem ermüdenden Kreislauf tagein und tagaus den errichteten Normen der Leistungsgesellschaft. Statt ihr inneres Feuer zu leben, halten sie es unter Verschluss oder sie setzen es für falsche Ziele ein und brennen dabei aus. Dabei verhalten sie sich korrekt, angepasst und sagen sich immer wieder,  dass sie doch zufrieden sein müssen. Doch tief innen schwellt der Brand, der nicht gelebten Träume und Herzenswünsche und schürt die Unzufriedenheit.

Nach der Kindheit hat sich der Zugang zu den eigenen Träumen weitestgehend verschlossen. Schließlich träumen Erwachsene nicht. Nur manchmal, in Momenten wenn das Leben anklopft und gerade kein Ablenkungsprogramm läuft, blitzt die Frage nach dem Es-muss-doch-noch-mehr-geben auf und ein Unerfülltsein drängt sich spürbar auf. Dies ist der Moment der Wahrheit, der in die Freiheit führen kann, wenn er als das erkannt und genutzt wird.

 

Ersatzprogramme, statt das eigene Leben wagen

Wer der Norm der Leistungsgesellschaft folgt hat keine Zeit seinen eigenen Wünschen, Träumen und Sehnsüchten nachzuspüren. Das Rad der vielen Verpflichtungen sowohl online als auch offline dreht sich schnell und die vielen Termine und Sachzwänge stecken ein enges Alltagskorsett. Da bleiben die Bedürfnisse der Seele oftmals auf der Strecke. Stattdessen laufen diverse Ersatzprogramme zur Entspannung, zur Unterhaltung, zur Ablenkung vom Wesentlichen.  Da wird das Leben der anderen in der Konserve mit gelebt. Statt selbst das Abenteuer zu wagen, die Liebe zu erfahren und eigene Träume zu träumen und zu verwirklichen, wird es kompensiert. Viele geben sich mit dem Ersatz zufrieden, sitzen lieber auf der Ersatzbank, in den Haltebuchen des Lebens und schauen zu, wie andere das Leben wagen, dabei über sich hinauswachsen und Erfüllung erlangen.

In meinem Artikel
Vom Überdruss in die Erfüllung: sich den neuen Luxus leisten und Zeit und Raum fürs Wesentliche finden schreibe ich ausführlich darüber.

Brot und Spiele sind die Belohnung für getreue Normalos, die ihr Leben an den Normen der Leistungsgesellschaft ausrichten. Ein Urlaub im Jahr, ab und an eine neue Frisur, ein neues Kleidungsstück, vielleicht eine größere Wohnung, ein Sparplan, der scheinbare, materielle Sicherheit vermittelt und jedes Jahr ein wenig höher auf der Karriereleiter. Mit vierzig sollte man angekommen sein, eine Familie gegründet, im besten Fall auch ein Haus gebaut und materiellen Wohlstand geschaffen haben.

 

Soll das jetzt alles gewesen sein?

Doch genau jetzt drängen sich immer öfter Gefühle der Unzufriedenheit und des Unerfülltseins ins Bewusstsein und können nicht mehr weggeschoben, überhört und ausgeblendet werden. Die genormten  Zielvorgaben, das, was man erreicht haben sollte und wollte, sind erreicht und durch die Frage „Soll das jetzt alles gewesen sein?“ klopft das Leben an. Jetzt fordert der innerste Kern des Menschen – sein Selbst – Beachtung. Denn in der Lebensmitte dreht sich etwas um 180 Grad und das Selbst soll ab jetzt im eigenen Inneren entdeckt werden.

Der Zugang zum eigenen Wesen, zur inneren Flamme, ist für viele  Menschen allerdings verschlossen. Sie wissen nichts von ihren tieferen, inneren Bedürfnissen, Sehnsüchten und Wünschen. Verstellt mit vielen Verpflichtungen, falschen Einstellungen und Ängsten, überhören sie für eine ganze Weile die sich aufdrängenden inneren Impulse. Erst ein einschneidendes Erlebnis, vielleicht sogar ein Schicksalsschlag bewirkt mit seiner Härte, dass sich etwas im Menschen bewegt und ihn aus seiner Eingefahrenheit herausreißt.

 

Schiffe sind nicht dafür gebaut, um im Hafen zu liegen

Diese Menschen gleichen Schiffen, die abgetakelt im Hafen liegen, ihre Segel nie gehisst hatten und warten, bis sie eines Tages entsorgt werden. Das ist traurig, denn Schiffe sind nicht dazu gebaut, im Hafen zu liegen. Vielmehr sollten sie mit prächtig gehissten Segeln auf den großen Meeren kreuzen, sich auf deren großen Wogen und Wellen bewegen. Sie sind dafür gebaut auch mal einem Sturm zu erfahren, sich dabei zu bewehren und daraus gestärkt und mit Erfahrungszuwachs hervorzugehen. Der Hafen ist die Komfortzone, in der Menschen ihre scheinbare Sicherheit finden – sowohl materiell als auch emotional. Hier ist alles vertraut, unter Kontrolle. Den Hafen zu verlassen birgt ein Risiko, das nicht zu 100% abgesichert werden kann. Daher leben viele ihr Leben in der Konserve – und überlassen das Träumen und deren verwirklichen den anderen, bei denen sie dann mitfiebern, mit fürchten und auch mit lieben, wenngleich auch nur von der Couch aus.

 

Risiko und Tiefgang – nein, danke!

Zu groß und oft auch unbewusst ist die Angst vor Veränderung, vor Verlust und Niederlage. Hinter scheinbarer Trägheit verbirgt sich oft eine seltsame Resignation. Der Schweinehunde sind es viele und über Prägung und Konditionierung will sich keiner Gedanken machen. Zu schwer wiegt der Ballast im Inneren, als dass man sich auch noch mit tiefgründigen Themen auseinander setzten wollte. Da surfen viele doch lieber nur an der Oberfläche ihrer Persönlichkeit, wagen zum Neujahr mal wieder neue Vorsätze, die dann doch nicht erreicht werden und das Gefühl der Unfähigkeit zur Veränderung fest zementieren. So vergeht ein Jahr nach dem anderen und die Gedanken an den Ruhestand nehmen bereits einen großen Raum im Denken ein.

Wen wundert es da, dass diese Menschen viel schneller altern, als sie es eigentlich müssten. Doch all das haben viele von uns mit der Muttermilch aufgesaugt. Die Eltern und Großeltern haben es vorgelebt und wir haben es ihnen nachgemacht, wenngleich wir in der Pubertät mächtig dagegen rebelliert haben. Schauen wir jetzt mal genau hin, was davon übrig geblieben ist, dann machen wir vielleicht überrascht die Erkenntnis, dass wir im Großen und Ganzen nach den gleichen Werten, bedacht auf materielle und emotionale Sicherheit, leben. Eben ein oberflächliches, jedoch bequemes Leben in der Komfortzone ohne größeres Risiko und Wagnis. Die innere Flamme bleibt dabei auf Sparmodus eingestellt und das kleine Licht, das davon ausgeht, steht brav unterm Scheffel.

 

Das Leben wagen – das Leben erträumen

  • Wie sieht unser Leben aus, wenn wir uns das Träumen wieder erlauben und gegebenenfalls auch wieder erlernen?
  • Was geschieht, wenn wir unser Leben entsprechend unseren Werten und unserer tiefsten Herzenswünschen gestalten?
  • Wer sind wir geworden auf unserem Weg bei der Verwirklichung unseres Traumes?
  • Welche Potenziale und Talente haben wir dabei geweckt und entfaltet?
  • Wie sieht eine Gesellschaft aus, in der die Menschen sowohl ihre Bedürfnisse achten als auch ihre wahren Herzenswünsche erfüllen und auch die Einzigartigkeit der anderen respektieren und sogar als Bereicherung sehen?

 

Wie in der Natur, würde dieses Erfülltsein, weitere Fülle nach sich ziehen. Menschen, deren wesentliche Bedürfnisse gestillt und die von innen heraus erfüllt sind, haben das Bedürfnis andere an ihrer Fülle teilhaben zu lassen, so wie es die Natur auch macht. Ähnlich einem großen Kelch, der überläuft und mit seinem Wasser alles nährt, was lebendig ist. Da macht sich der Neid vom Acker, weil es nichts mehr zu neiden gibt. Auch die Gier ist überflüssig, ist sie doch bloß der negative Ausdruck eines großes, tiefsitzenden Mangelgefühls.

Wer seinen Träumen folgt und sie verwirklicht, erschafft sich auf diesem Weg neu und dabei entsteht ein neues Selbstbild. Mut, Selbstbewusstsein, Selbstwirksamkeit und Selbstbestimmung wachsen mit jedem Schritt, den der Träumer, die Träumerin auf dem Weg in die Verwirklichung macht.

Weiter gehts in Teil 2 in Kürze.

Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit. Gerne lese ich Deine Gedanken zum Thema und freue mich auf einen Austausch.

In herzlicher Verbundenheit
Bianka Maria Seidl

 


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– auch im unfertigen Zustand

Sein einzigartiges Potenzial entdecken und entfalten

Das Wissenszeitalter eröffnet uns Menschen ungeahnte Entfaltungsmöglichkeiten, soweit wir lern- und entwicklungsbereit sind. Wir können selbst bestimmen, was und wie wir lernen wollen. Am besten als Autodidakt, da wir dabei eine Menge von Schwierigkeiten überwinden und eigene Wege beschreiten müssen. Dies beschert uns neue Entdeckungen und neue Bahnen. Wir straucheln das eine oder andere Mal, doch damit werden wir lebensresistenter. Wir gewinnen eigene Ansichten und Einstellungen und können so unseren Standpunkt klarer vertreten. Kurz gesagt: wir werden wahrlich selbstständig und sind innovativ. Wir feilen an unserem einzigartigen Kompetenzprofil und schaffen uns vielleicht sogar ein Lebenskunstwerk. 

Unsere Triebfeder: Der Wille, das zu tun, was wir aus uns heraus leidenschaftlich gerne tun.
Voraussetzung: Die Selbstentwicklung in die eigene Hand nehmen.

Unsichtbare Bande halten in alten Strukturen fest

So könnte es aussehen, wenn uns nicht unsichtbare Bande halten würden, die uns mit dem alten Selbstbild des Menschen aus dem Industriezeitalter verbinden. Damals ging es noch langsamer zu, die Grenzen und Normen waren statischer. Wer das Bildungssystem durchlaufen hatte, war dank der starren Lernschablonen in einem Kästchen gelandet, aus dem er zwar nie wieder herauskam, doch Sicherheit bot es allemal. “Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr”, sagte man, und damit war gemeint, dass das, was in der Jugend gelernt wurde, für ein ganzes Leben ausreichend war.

Heute ist das anders. Sowohl über den Veränderungsprozess der Globalisierung, als auch durch den demographischen Wandel in unserer Gesellschaft werden unsere Welt-, Wirklichkeits- und Selbstkonstruktionen heraus gefordert. Der lebenslange Arbeitsplatz ist passé. Unsicherheit und Risiko sind Begleiter auf den neuen Wegen. Doch Verunsicherung lähmt und untergräbt oftmals die Chancen zum Handeln. Und so werden Möglichkeiten nicht ergriffen, Chancen nicht genutzt. 

Was ist zu tun? Wie können wir uns entwicklungsfähig und vor allem entwicklungswillig halten? Der erste Schritt in diese Richtung ist das Eingeständnis nicht fertig und somit nicht perfekt zu sein. Ein gutes Vorbild ist die Natur. Alles ist hier im Entstehen und Werden. Nichts ist fertig und vollkommen. Und das gleiche gilt für uns. Das Eingeständnis unfertig zu sein öffnet dem uns innewohnenden Drang nach Selbstentwicklung die Tore und erschließt uns neue Wachstumsmöglichkeiten. Wir müssen uns fragen, was uns treibt. Was bewegt uns? Was zieht uns vorwärts? Kennen wir unser Potenzial und schöpfen wir es aus? Wann überwinden wir unsere Bedenken, unsere Trägheit und das, wovon wir wissen, dass es uns behindert? Wann raffen wir uns auf all das zu überwinden? 

Selbstreflexion – der Schlüssel zur Selbsterkenntnis

Darüber haben wir lange nicht mehr nachgedacht und das ist die Normalität, die Norm. Das Leben in der beschleunigten Zeit bringt es mit sich, dass keine Zeit zur Selbstreflexion bleibt. Doch genau diese Kompetenz werden wir in Zukunft auf jeder Altersstufe benötigen. Schon der alte Sokrates lehrte seine Schüler dahin gehend. Und deshalb tun wir gut daran uns selbst mehr Achtsamkeit und Wahrnehmung entgegen zu bringen. Nur so erkennen wir uns, mit unseren Schwächen und Stärken, unseren Vorlieben und Abneigungen. So können wir unsere Werte neu definieren und den Funken entdecken, der unsere Leidenschaft und Begeisterung zündet. Aus diesem Antrieb heraus wird es möglich seinen einzigartigen Beitrag im Unternehmen und auch in dieser Gesellschaft zu leisten.

Entwicklung beginnt im Inneren – bei unseren eigenen Fähigkeiten, Freuden, Leidenschaften, Visionen und Werten, die wir dann in unser Leben und in unsere Unternehmungen einbringen. Die Kunst besteht darin, unsere verschiedenen Neigungen, Talente und einzigartigen Fähigkeiten unter einen Hut zu bringen, der uns steht und mit dem wir uns selbstbewusst auf dem Markt als Lebensunternehmer/in zeigen können. Was wir brauchen ist der Mut zur Selbstveränderung und die Bereitwilligkeit neue Facetten unseres Selbst und die damit verbundenen Potenziale entdecken zu wollen. Treten wir hervor – ragen wir heraus. Folgen wir dem Sog der Freiheit und geben unserem Leben immer wieder überraschende Wendungen. 

Die Vorteile:

  • Du bestimmst selbst, was du verwirklichen möchten, damit du Glück und Zufriedenheit erfährst.
  • Du bringst deine individuellen Fähigkeiten und Talente auf den Punkt und konzipierst aus deinen Gaben sinnvolle und erfüllende Auf-Gaben.
  • Du trittst selbstbewusst und authentisch auf, weckst Vertrauen und Glaubwürdigkeit in  deinem Umfeld, sowohl privat als auch beruflich.
  • Du bewirkst Klarheit, schafft Orientierung und Überblick und fördert deine Authentizität.

Je besser wir uns also kennen, desto mehr Sicherheit finden wir in uns selbst. Dann fällt es uns auch leichter die Schwester der Freiheit, das Risiko, in die Arme zu schließen. Weiterentwicklung und Veränderung sind dann keine Bedrohung mehr, sondern eine Chance, die sich uns ein Leben lang bietet. Schließlich ist es nie zu spät für ein glückliches und selbstbestimmtes Leben.

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Darin erfährst du, wie du in 7 Schritten in eine größere innere Freiheit gelangst. So holst du dir deine Kraft zurück und kannst endlich richtig vorwärts gehen und deine Potenziale entfalten.

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About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.