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– auch im unfertigen Zustand

Sein einzigartiges Potenzial entdecken und entfalten

Das Wissenszeitalter eröffnet uns Menschen ungeahnte Entfaltungsmöglichkeiten, soweit wir lern- und entwicklungsbereit sind. Wir können selbst bestimmen, was und wie wir lernen wollen. Am besten als Autodidakt, da wir dabei eine Menge von Schwierigkeiten überwinden und eigene Wege beschreiten müssen. Dies beschert uns neue Entdeckungen und neue Bahnen. Wir straucheln das eine oder andere Mal, doch damit werden wir lebensresistenter. Wir gewinnen eigene Ansichten und Einstellungen und können so unseren Standpunkt klarer vertreten. Kurz gesagt: wir werden wahrlich selbstständig und sind innovativ. Wir feilen an unserem einzigartigen Kompetenzprofil und schaffen uns vielleicht sogar ein Lebenskunstwerk. 

Unsere Triebfeder: Der Wille, das zu tun, was wir aus uns heraus leidenschaftlich gerne tun.
Voraussetzung: Die Selbstentwicklung in die eigene Hand nehmen.

Unsichtbare Bande halten in alten Strukturen fest

So könnte es aussehen, wenn uns nicht unsichtbare Bande halten würden, die uns mit dem alten Selbstbild des Menschen aus dem Industriezeitalter verbinden. Damals ging es noch langsamer zu, die Grenzen und Normen waren statischer. Wer das Bildungssystem durchlaufen hatte, war dank der starren Lernschablonen in einem Kästchen gelandet, aus dem er zwar nie wieder herauskam, doch Sicherheit bot es allemal. “Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr”, sagte man, und damit war gemeint, dass das, was in der Jugend gelernt wurde, für ein ganzes Leben ausreichend war.

Heute ist das anders. Sowohl über den Veränderungsprozess der Globalisierung, als auch durch den demographischen Wandel in unserer Gesellschaft werden unsere Welt-, Wirklichkeits- und Selbstkonstruktionen heraus gefordert. Der lebenslange Arbeitsplatz ist passé. Unsicherheit und Risiko sind Begleiter auf den neuen Wegen. Doch Verunsicherung lähmt und untergräbt oftmals die Chancen zum Handeln. Und so werden Möglichkeiten nicht ergriffen, Chancen nicht genutzt. 

Was ist zu tun? Wie können wir uns entwicklungsfähig und vor allem entwicklungswillig halten? Der erste Schritt in diese Richtung ist das Eingeständnis nicht fertig und somit nicht perfekt zu sein. Ein gutes Vorbild ist die Natur. Alles ist hier im Entstehen und Werden. Nichts ist fertig und vollkommen. Und das gleiche gilt für uns. Das Eingeständnis unfertig zu sein öffnet dem uns innewohnenden Drang nach Selbstentwicklung die Tore und erschließt uns neue Wachstumsmöglichkeiten. Wir müssen uns fragen, was uns treibt. Was bewegt uns? Was zieht uns vorwärts? Kennen wir unser Potenzial und schöpfen wir es aus? Wann überwinden wir unsere Bedenken, unsere Trägheit und das, wovon wir wissen, dass es uns behindert? Wann raffen wir uns auf all das zu überwinden? 

Selbstreflexion – der Schlüssel zur Selbsterkenntnis

Darüber haben wir lange nicht mehr nachgedacht und das ist die Normalität, die Norm. Das Leben in der beschleunigten Zeit bringt es mit sich, dass keine Zeit zur Selbstreflexion bleibt. Doch genau diese Kompetenz werden wir in Zukunft auf jeder Altersstufe benötigen. Schon der alte Sokrates lehrte seine Schüler dahin gehend. Und deshalb tun wir gut daran uns selbst mehr Achtsamkeit und Wahrnehmung entgegen zu bringen. Nur so erkennen wir uns, mit unseren Schwächen und Stärken, unseren Vorlieben und Abneigungen. So können wir unsere Werte neu definieren und den Funken entdecken, der unsere Leidenschaft und Begeisterung zündet. Aus diesem Antrieb heraus wird es möglich seinen einzigartigen Beitrag im Unternehmen und auch in dieser Gesellschaft zu leisten.

Entwicklung beginnt im Inneren – bei unseren eigenen Fähigkeiten, Freuden, Leidenschaften, Visionen und Werten, die wir dann in unser Leben und in unsere Unternehmungen einbringen. Die Kunst besteht darin, unsere verschiedenen Neigungen, Talente und einzigartigen Fähigkeiten unter einen Hut zu bringen, der uns steht und mit dem wir uns selbstbewusst auf dem Markt als Lebensunternehmer/in zeigen können. Was wir brauchen ist der Mut zur Selbstveränderung und die Bereitwilligkeit neue Facetten unseres Selbst und die damit verbundenen Potenziale entdecken zu wollen. Treten wir hervor – ragen wir heraus. Folgen wir dem Sog der Freiheit und geben unserem Leben immer wieder überraschende Wendungen. 

Die Vorteile:

  • Du bestimmst selbst, was du verwirklichen möchten, damit du Glück und Zufriedenheit erfährst.
  • Du bringst deine individuellen Fähigkeiten und Talente auf den Punkt und konzipierst aus deinen Gaben sinnvolle und erfüllende Auf-Gaben.
  • Du trittst selbstbewusst und authentisch auf, weckst Vertrauen und Glaubwürdigkeit in  deinem Umfeld, sowohl privat als auch beruflich.
  • Du bewirkst Klarheit, schafft Orientierung und Überblick und fördert deine Authentizität.

Je besser wir uns also kennen, desto mehr Sicherheit finden wir in uns selbst. Dann fällt es uns auch leichter die Schwester der Freiheit, das Risiko, in die Arme zu schließen. Weiterentwicklung und Veränderung sind dann keine Bedrohung mehr, sondern eine Chance, die sich uns ein Leben lang bietet. Schließlich ist es nie zu spät für ein glückliches und selbstbestimmtes Leben.

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…. und das auf breiter, kollektiver Ebene

Solange wir meinen unser Leben im Griff zu haben geht es uns gut. Wir haben die Kontrolle, zumindest sind wir dieser Meinung. Dabei handelt es sich gerade um ein Entwicklungplateau auf dem wir uns befinden und hier dürfen wir uns für eine gewisse Phase ausruhen. Während dieser Zeit läuft alles rund. Wir erreichen unsere Ziele so, wie wir es geplant hatten. Doch dann geht ein Ruck durch die Welt und etwas tritt plötzlich in unser Leben, das unsere bisherige Komfortzone kräftig durcheinander rüttelt. Aufträge und Verträge platzen, Menschen erweisen sich als unzuverlässig, Kunden zahlen nicht, Termine werden verschoben. Das alte Spielfeld gerät ins Chaos. Die alte Ordnung, die uns soviel Sicherheit zu geben vermochte, löst sich auf.

 

Kämpfen aus dem kleinen Ich heraus

Zuerst wollen wir es nicht glauben und kämpfen, um die alten Strukturen zu erhalten – egal ob dies im Privaten, auf der beruflichen oder auf der gesellschaftlichen Ebene passiert. Nach einer Weile des vergeblichen Bemühens zum Erhalt des Alten und Vertrauten, stellt sich eine längere Phase der Frustration ein. Wir zweifeln an uns selbst, an unseren Fähigkeiten, sind eventuell auch dazu geneigt die Schuld im Außen, bei anderen Menschen und den Umständen, zu suchen und zu finden. Doch all das berührt immer noch nicht den Punkt der Wahrheit. Es ist die Evolution des Lebens, der Wandel, der tief in uns als Mensch und Menschheit derzeit als Kraft wirksam wird, die uns mitnimmt in die Erweiterung, hinein in eine neue Ordnung, in neue Lebensweisen und Wirkkreise.

Der Preis, den wir dafür zu bezahlen haben, ist nichts geringeres als unsere alten Einstellungen und Ansichten, unsere überlebten Strategien, unser selbstbegrenzendes Denken und Fühlen. Wir müssen unsere alten Muster der Konditionierung opfern und haben dabei die Aufgabe unser kleines angstgetriebenes Ich zu führen, das bisher für sein Überleben gekämpft und dabei doch immer sein Bestes gegeben hat.

Das, was jetzt in unser Leben drängt und die alte Ordnung aufbricht ist soviel größer als wir selbst, so dass wir uns hilflos, ja, ohnmächtig fühlen, ob dieser Wucht und dieses Ausmaßes. Wir spüren, dass all unsere Lebensbereiche davon betroffen sind. Wir spüren, dass die alten Standpunkte unter uns wanken und es droht, dass wir den vertrauten Boden unter unseren Füssen verlieren. Das, was uns einst Halt zu geben vermochte, verliert an Wert und an Bestand. Beziehungen und Kooperationen scheitern und auch die materielle Sicherheit scheint bedroht, ob der derzeitigen Szenarien im Weltgeschehen, in Wirtschaft und Politik.

 

Hilflosigkeit und Ohnmacht legen den Rückwärtsgang ein

Wohin will der evolutionäre Strom des Lebens uns mitnehmen? Wo finden wir Halt und Sicherheit im Chaos, während sich das Alte auflöst und das Neue noch nicht greifbar ist? Viele sehnen sich in dieser Zeit nach der guten, alten Zeit und ihren „besseren“ Verhältnissen, wie zum Beispiel in den 70ern. Andere sehnen sich nach althergebrachten Führungsstilen wie die Monarchie oder den Kommunismus.

All dieses Ansinnen entspringt jedoch der Angst vor der Zukunft, vor der Unwägbarkeit des Lebens, vor der großen Unsicherheit, vor dem Neuen, das es zu erschaffen gilt – jedoch nicht mehr auf der Grundlage der alten Ordnung. Vielmehr wird diese neue Welt aus dem neuen Selbstbild des Menschen heraus geschaffen, der die Herausforderungen in diesem großen Transformationsprozess annimmt.

 

Das neue Selbstbild kreiert das neue Weltbild

Der Mensch, der den jetzigen Wandel bejaht, besinnt sich auf sich selbst, findet hier Halt und Sicherheit und verlässt dabei seine Komfortzone. Nicht mehr in der Täuschung die Kontrolle über das Leben zu haben, sondern vielmehr in der Hingabe an das Leben. Das neue Selbstbild der Menschen erweitert sich über das rein materialistische hinaus während dieses evolutionären Wandels, indem wir bereits mitten drin sind.

Immer mehr Menschen erwachen und erfahren sich in dieser Erweiterung  sowohl als Mensch, als auch als geistig-seelisches Wesen in einem Körper, das über soviel mehr Potenziale verfügt, die jedoch jetzt erst in Erscheinung treten können, nachdem die alte, selbstbegrenzende Ordnung und Struktur sich auflöst. Dieser Prozess vollzieht sich derzeit sowohl auf der individuellen, als auch auf der kollektiven Ebene und wird einige Jahrzehnte andauern.

 

Halt und Sicherheit in sich selbst finden

Und genau das ist das völlig Neue, das es bisher in solch einer Dimension noch nicht gegeben hat. Es findet ein Bewusstseinswandel, ein Shift, statt. Und jeder Versuch rückwärts zu gehen und alte Zeiten herauf zu beschwören verlängert nur den Leidensweg. Regression kann immer nur kurz bestehen und den Niedergang der alten Welt nicht aufhalten.

Vielmehr gilt es jetzt für jede und jeden Einzelnen von uns den Halt und die Sicherheit in uns selbst zu finden. Wir müssen einen Zepterwechsel vornehmen, den Verstand dorthin setzen, wo er hingehört, auf den Platz eines treuen Dieners. Das Zepter jedoch geht an unser Herz und an unsere Intuition. Denn das Herz hat die Fähigkeit sich weit zu öffnen und seine Liebe auch unserem kleinen Ich mit all seinen derzeitigen Ängsten und Sorgen zu schenken, so dass wir leichter in unsere erweiterte Version, in eine innere Freiheit, in einen inneren Frieden finden, während die alte Welt vergeht. So lassen wir uns nicht mit hinein reissen in den Strom der Negativität und des Hasses, der derzeit im Außen von den Ängsten des Kollektivs angetrieben wird.

 

Herz und Seele krönen

Stattdessen können wir über unser Herz die Verbindung mit unserer Seele aufnehmen, unserer höchsten Zuflucht. Aus dieser höchsten Ebene empfangen wir die Inspiration für unser neues Selbstbild. In dieser größeren Selbstnähe spüren wir, was wir wirklich zutiefst von innen heraus verwirklichen wollen und womit wir diese neue Welt mit gestalten werden  – authentisch, frei und schöpferisch, im Bewusstsein der Verbundenheit mit dem Leben und allem Lebendigen.

Wagen wir es! Feiern wir unsere Unsicherheit und vertrauen wir uns dem großen Strom des Lebens an!

Diesen Beitrag habe ich anlässlich einer Blogparade geschrieben, die Petra von Schenck initiiert hat und derzeit noch läuft unter dem Thema: „Was mich inspiriert, wenn das Leben gerade anders ist, als ich es mir wünsche“. Zu dieser Einladung möchte ich mich an dieser Stelle auch herzlich bedanken.

 

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