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Sich den neuen Luxus leisten und Zeit und Raum für´s Wesentliche finden

“Aufstehen, Straßenbahn, Büro,
Essen, Arbeit, Essen, Schlafen,
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag,
immer derselbe Rhythmus
– das ist sehr lange ein bequemer Weg.
Eines Tages aber steht das Warum da,
und mit diesem Überdruss,
in den sich Erstaunen mischt, fängt alles an.”
Albert Camus, “Der Mythos von Sisyphos“

 

Eines Tages stellte sich der Schweizer Swissair-Manager Rolf Dobelli, er war gerade 35 geworden, eine einfache Frage: Was gefällt mir am besten an meinem Job? Er fand keine Antwort. Also änderte er die Frage: Was gefällt mir überhaupt an meinem Job? Worauf er zu dem Schluss kam: Nichts Spezielles. Eigentlich gar nichts. Dobelli setzte sich hin und schrieb zwei Sätze aufs Papier, die ihm gerade in den Sinn kamen und auf Anhieb einleuchtend und richtig erschienen: “Die meisten Menschen sind irgendwie und irgendwo in einen Beruf hineingefallen – wie auf einen dummen Scherz. Und nun finden sie ihn spannend oder nicht.“ 

Das war das Ende von Rolf Dobellis Angestelltenkarriere. Er kündigte seinen Job als Chef einer Swissair-Tochter und verwirklichte seinen Lebenstraum. Dabei stellte er das, was ihm schon immer wichtig war in den Mittelpunkt: Bücher. Er gründete das Unternehmen GetAbstract, ein Internet-Unternehmen, das Zusammenfassungen von Wirtschaftsbüchern vertreibt. So weit kann es kommen, wenn wir es uns erlauben essenzielle Fragen zu stellen und uns nicht davor scheuen, ehrliche Antworten darauf zu finden. Was erfüllt uns wirklich, wenn die gesellschaftlichen Anforderungen erfüllt sind und uns Geld und Status auf Dauer nicht wirklich glücklich machen?

Inspiration und etwas Großes braucht der Mensch

Gibt man bei Google die Frage “Was wünschen sich die Deutschen” als Suchbegriff ein, stehen ganz vorne Antworten wie “Der Großteil der Bevölkerung wünscht sich einen sicheren Arbeitsplatz und Gesundheit”, “Die Deutschen wünschen sich ein neues Auto” oder “einen größeren Flachbildschirm”. Das sagt alles.

Das Wirtschaftsmagazin brandeins verwies diesbezüglich bereits 2006 in seiner Dezemberausgabe in einem Artikel auf die Gebrüdern Grimm. In deren Märchen wird mit den Wunschlosen abgerechnet, hingegen werden Helden belohnt, die sich anderen gegenüber grosszügig verhalten, mitfühlend sind und in ihren Wünschen nicht nur daran denken, wie sie ihren eigenen Hals vollkriegen. Damit all diese nicht nur fromme Wünsche bleiben, müssen die Helden noch etwas können, das Allerwichtigste: Sie müssen wissen, was sie wollen. So geraten sie nach guten Taten an eine gute Fee. Die ist eine harte Richterin, der sich die Helden stellen müssen. Drei Wünsche, wenn ich bitten darf, und wenn´s geht, ein bisschen dalli! Was sagt man da? Noch ein Haus? Noch ein Auto? Eine Insel? Wäre man Grimms guter Fee mit so etwas gekommen, hätte sie wohl das Lexikon gezückt. Pass mal auf: Ein Wunsch, mein Lieber, ist “ein Begehren, oder Verlangen nach einer großen Sache oder einer Fähigkeit, ein Streben oder zumindest die Hoffnung auf eine Veränderung der Realität oder das Erreichen eines wichtigen Zieles für sich selbst oder für einen anderen”. Alles klar? Also los, noch mal. Wünsch dir was!

In Ermangelung an Erfüllung

Friede, Freude, Eierkuchen oder so? Nein ein wenig genauer muss das schon sein. Was wünschen wir uns tief in unseren Herzen? Wonach sehnen wir uns wirklich und wann raffen wir uns auf und überwinden unsere Bequemlichkeit und Trägheit? Sowohl Leid als auch Visionen und der innere Ruf sind Treibstoff für menschliche Entwicklung und Entfaltung. Wir haben die freie Wahl. Wenn wir den alten Kreisläufen weiterhin frönen, werden wir weiterhin das bekommen, was wir immer bekommen haben, ohne dass es uns erfüllt. Aus diesem Mangel an Erfüllung heraus schaffen wir neue Mangelwelten. Aus dem Zustand der Erfüllung heraus kreieren wir Fülle, wie es uns die Natur vormacht.

Deshalb: Lasst uns zur Besinnung kommen und dem Wahnsinn einer unerfüllten Hetze durch das Leben ein Ende setzten. Wir brauchen große Wünsche und Lebensträume, die uns aufrichten und uns und anderen Inspiration, Kraft und Zuversicht für außerordentliche Taten verleihen. Doch aufgepasst auf den Verstand! Visionen, Lebensträume und der innere Ruf sind nicht zu verwechseln mit großen, mentalen Zielen, die wiederum nur ein Konstrukt des rationalen Geistes sind und denen es deshalb an magnetischer Anziehungskraft und Inspiration fehlt. Einem Strohfeuer gleich ist deren Wirkung, wohingegen Visionen, Lebensträume und der innere Ruf einem Leuchtturm gleich Klarheit, Orientierung und Lebensfreude schenken.

Raus aus der Stress-Spirale 

In einer Zeit, in der die individuellen Entfaltungsmöglichkeiten so groß wie nie zuvor sind, können viele die Chancen nicht wahrnehmen, weil alte Programme, alte Verhaltensweisen und Konditionierungen sie in ihrer bisherigen Lebensweise festhalten. Schauen wir uns um bei erfolgreichen Erfindern und Wirtschaftsführern, so stellen wir fest, dass diese sich schon früh von solch begrenzenden Banden befreit und ihr kreatives, schöpferisches Potenzial entfaltet haben. Umfragen unter ihnen haben ergeben, dass sie ihre Visionen und das, was sie tief im Inneren ruft zum größten Teil in Phasen größter Entspannung, nicht durch Prozesse intensiven, logischen Nachdenkens und Planens, empfangen haben. Es geht daher darum die Stress-Spirale zu verlassen und in die Entspannung zu finden. 

Doch genau hier liegt die größte Hürde. Viele Führungskräfte und leitende Angestellte wollen nicht zur Ruhe kommen, weil sie sich dann auf sich selbst einlassen müssten und vor dieser Begegnung haben viele Angst. Gut versteckt hinter Show und Glamour herrscht in der Wirtschaft die Angst überwiegend unter den Männern. Der Grund? Die Rolle des Mannes ist stark im Wandel begriffen. Viele befürchten überflüssig zu sein, oder zu werden. Echtes Vertrauen in sich selbst fehlt. In der Ruhe werden diese “weggesteckten” Dinge spürbar. Doch genau hier liegt die große Chance, die Stressgeplagte aus der Sinnkrise führen kann.

Einkehren – leer werden und schöpfen

Während der Held in den Märchen auszieht, um sein Glück zu finden, kehrt der Held der neuen Zeit ein und tritt die Reise in seine Mitte an. Bei dieser Selbsterkundung trifft er auf Wegelagerer, Vampire und sonstige Schattengestalten, die seine begrenzenden Glaubenssätze, Muster und Programme darstellen. Sie hocken auf seinen inneren Schatztruhen und verhindern die Entfaltung seines Potenzials. Die unerlösten Angelegenheiten müssen also erkannt und integriert werden. Diesen inneren Weg bin ich vor einigen Jahren gegangen. Welchen Hindernissen und Herausforderungen, aber auch glückhaften Segnungen ich dabei begegnet bin, das beschreibe ich sehr ausführlich in meinem Erstlingswerk „Die Zeit ist reif …!“ 

Erst in einem völlig entspannten Sein ist es möglich eine Vision zu schöpfen, die weit über das hinausreicht, was sich der begrenzte Verstand ausdenken kann. Hans Jecklin, ein bekannter Schweizer Unternehmer, beschreibt dies in seinem Buch “Wirtschaft wozu?” so: „Aus einer inneren Leere an Vorstellungen, in der Fülle wunschlosen Seins, kann uns eine Vision “zufallen. Visionen schöpfen aus dem Bewusstsein der Unbegrenztheit, aus unserem Einssein mit allem was ist, aus einer Vollkommenheit, die nicht von uns selbst zu trennen ist.”

Im Kern unseres Seins sind wir schöpferisch und weise und wissen um die Verbundenheit mit allem. Die Reise nach innen anzutreten erfordert Mut. Mut, sich selbst in vielen Facetten zu begegnen. Der Lohn des neuen Helden ist Erfüllung bei seinem selbstbestimmten Tun, bei der Verwirklichung dessen, was ihn zutiefst im Inneren ruft.

Sich den neuen Luxus leisten

Im Wissenszeitalter, indem sich Zeit und Raum immer mehr verkürzen und wir mit einem Mausklick am anderen Ende der Welt sein können, besteht der neue Luxus darin, sich Zeit und Raum für das Wesentliche zu nehmen, die Aufmerksamkeit darauf zu richten und es in einem starken Fokus zu halten. Die Zeit ist reif dem inneren Ruf zu folgen und dabei Kraft und Inspiration frei zu setzen und in die Entfaltung unseres höchsten Potenzials zu gelangen. Leisten wir uns das.

 

Impuls

Nimm dir am Wochenende Zeit und stelle dir die nachfolgenden 13 Fragen. Beantworte diese Fragen schriftlich und notiere alles, was dir dazu einfällt. Lass deine Antworten für einige Tage ruhen und lies sie dann erneut. Streiche durch, was dir unstimmig erscheint und füge hinzu, was wichtig ist. Am Ende schreibe in positiver Form (keine Verneinungen, keine Un-Wörter) und in der Gegenwart deine Erkenntnisse und Antworten in Form eines Manifests mit Datum und Unterschrift.

Lese dein Manifest für drei Monate jeden Abend vor dem Einschlafen durch und leg es anschließend unter dein Kopfkissen – (nightlearing). Wenn du das machst,  beweist du damit, dass du einen Unterschied machst und hast bereits wichtige Schritte in Richtung Klarheit, Selbstbestimmung und Erfüllung getan. 

Hier die 13 Fragen

  • Was erfüllt mich wirklich? 
  • Was habe ich dieser Welt zu geben, das mir große Freude bereitet?
  • Wie sieht die höchste Vision von mir selbst aus?
  • Wer will ich sein? 
  • Wie fühlt sich das an? Wie riecht und schmeckt das? Was höre ich andere in dem Moment sagen, wenn ich es erreicht habe?
  • Bis wann werde ich es erreicht haben bzw. sein?
  • Was hat mich bisher davon abgehalten? – meine 5 stärksten Ausreden
  • Wer oder Was hält mich immer noch ab? … und ist das wahr?
  • Welchen Preis bin ich bereit zu bezahlen für ein erfülltes Leben? 
  • Wovon müsste ich Abstand nehmen oder es gänzlich loslassen? 
  • Was müsste ich in Angriff nehmen?
  • Wer sind meine Wegbegleiter, die mich auf dem neuen Weg ermutigen und bestärken, wenn ich mal schwach bin? 
  • Was kostet es mich, wenn ich nichts verändere und alles beim Alten bleibt? 

Wage es Zeit und Raum für dich selbst und das Wesentliche zu finden. Sei es dir wert auf diese essentiellen Fragen zu antworten und beginne dein Leben gemäß deinen tiefsten Sehnsüchten und Herzenswünschen zu gestalten.

 

Und es gehen die Menschen zu bestaunen die Gipfel der Berge
und die ungeheuren Fluten des Meeres und die weit dahinfließenden Ströme
und den Saum des Ozeans und die Kreisbahnen der Gestirne,
und haben nicht acht ihrer selbst.

Augustinus Aurelius (Bischof von Hippo, Philosoph)

 

Einfach sein 

Wenn du weiter daran interessiert bist noch mehr zu Besinnung zu gelangen und dich tiefer auf das Leben und das Wesentliche einzulassen, dann empfehle ich dir mein soeben erschienenes interaktives Buch „Einfach sein – 33 Impulse für Geist und Seele“ – für mehr Sinn und eine neue Balance im Alltag. 

Die großen Herausforderungen in dieser Zeit bringen immer mehr Menschen dazu nach dem Sinn zu fragen. Zugleich sehnen sich viele danach sich selbst zu sein, ihr Leben einfacher zu gestalten und wieder Zeit für das Wesentliche zu finden.

Doch wo sind die Haltebojen im reißenden Strom der Informationsflut und der äußeren Veränderungen? Wo findet der moderne Mensch wieder zu sich? Sicher ist: Wer auf der Überholspur des Lebens unterwegs ist, verpasst das Wesentliche und das Leben selbst und wird dabei immer ärmer. Arm an Empfindungen, Eingebungen, Inspiration und arm an Gefühlen für sich selbst und seine Mitmenschen. Am Ende steht derjenige ausgebrannt und isoliert vor einem Abgrund und schaut in seine leere Seele. 

Es lohnt sich daher wieder vermehrt ins Hier und Jetzt zu kommen und im Augenblick verweilend einfach zu sein. Nur wer präsent ist, kann die Präsente des Lebens empfangen und selbst ein Geschenk (Präsent) für die Welt sein. 33 starke Impulse, essentielle Fragen, Inspiration und vielfältige, praktische Übungen, sowie 33 Mandalas zum Ausmalen,  bringen den Leser, die Leserin zum Innehalten, zur Besinnung auf das Wesentliche und in eine größere Ruhe und Gelassenheit.

Alle weiteren Infos, sowie ein Blick ins Buch gibt es hier.

 

 

Danke für deine Zeit und Aufmerksamkeit, wenn du bis hierher gelesen hast. Für den Fall, dass du regelmäßig meine Beiträge erhalten willst, kannst du hier meinen kostenfreien Inspirations-Letter abonnieren. (Du kannst dich jederzeit wieder austragen.

 

Schritt 1 – Der eigenen Unzufriedenheit lauschen

In der Mitte des Lebens angekommen spüren wir langsam, dass sich etwas ändert. Der Körper verändert sich und immer öfters erschrecken wir beim Blick in den Spiegel. Das Gesicht, das uns da anschaut, hat mit dem, wie wir uns da innen fühlen, nicht mehr soviel gemein. Es besteht eine Kluft zwischen uns und dem Körper und das ist gut so, das gehört mit zum Programm, damit wir endlich ganz uns selbst gehören. 

Doch für eine Weile versuchen wir am alten Ist-Zustand festzuhalten. Konnten die ersten Falten bisher gut kaschiert werden, so gelingt es immer weniger. Das Badezimmer verwandelt sich bei uns Frauen in eine Werkstatt mit vielen kleine Töpfchen und Tiegeln. Repair (engl., bedeutet reparieren) ist das Zauberwort, das uns die Jugend wieder zurück bringen soll.

Je länger wir jedoch an unserem jugendlichen Narzissmus festhalten, desto schwieriger werden die vor uns liegenden Jahre. Dabei kann die kommende Zeit zur schönsten unseres Lebens werden, wenn wir denn bereit sind loszulassen. Loszulassen von dem, wofür wir uns solange bemüht haben. Ich spreche da von unserem Status quo, von unserer ach so vertrauten Komfortzone.

Bequemes Leben im goldenen Käfig

Dieser goldenen Käfig, in dem es nur all zu bequem ist, verhindert unseren zweiten Frühling, der jetzt in der zweiten Lebenshälfte anklopft und uns frischen Schwung und eine neue Lebendigkeit verleiht, wenn wir ihn denn reinlassen. 

Je mehr wir in unser komfortablen Leben eingewachsen sind, desto größer muss die Unzufriedenheit in uns werden, damit wir uns bewegen. Mit den Repairs lässt sich zwar das physische Alter für eine Weile gut kaschieren, doch braucht es viele Ablenkungsmanöver, um auch die Impulse der Seele zu übertünchen.

Shopping und mehrere Urlaube im Jahr sorgen kurzweilig immer wieder für Ablenkung, sodass der Ruf der Seele, der als Unzufriedenheit daher kommt, nicht gefühlt werden muss. Doch überlisten lässt sie sich nicht, unsere Seele. Denn nach einer Weile meldet sie sich über den Körper mit einer Krankheit, mit der wir nicht gerechnet haben. Die Vorzeichen, die im Vorfeld da waren, wollten wir weder fühlen, noch sehen, noch hören.

Margot Käßmann, Theologin und Pfarrerin schreibt in ihrem Buch „In der Mitte des Lebens“: „Es kann passieren, dass wir in der Mitte des Lebens einfach an uns vorbei laufen. Dann ignorieren wir, wo wir stehen und machen einfach täglich weiter, und es folgt Trott auf Trott. Es bedarf eines Innehaltens. Immer wieder einmal ist sozusagen ein Stoppschild nötig, das signalisiert: Halt mal an und schau, wer du bist und wo du stehst. Und dann betritt mutig neues Land.“ 

 

Ehrlich zu sich selbst sein 

Der erste und somit auch der wichtigste Schritt auf dem Weg zur Berufung ist, dass wir eine Bestandsaufnahme unserer individuellen Situation vornehmen und dabei ganz ehrlich mit uns selbst sind.

Wenn eine Unzufriedenheit vorhanden ist, dann gilt es ihr unsere Aufmerksamkeit zu schenken und ihr nachzugehen. Sie ist der rote Faden, der uns ins innere Brachland führt. Dorthin, wo unsere schlummernden, bisher nicht gelebten Talente und Potenziale liegen und darauf warten endlich entdeckt und gelebt zu werden. 

Halten wir daher inne und stellen wir uns folgende Fragen

  • Wo stehe ich? 
  • Wohin gehe ich?
  • Was sind meine Wünsche und Träume?
  • Welche Perspektiven habe ich?
  • Habe ich meine Zeit bisher richtig genutzt? 
  • Wovor habe ich am meisten Angst?
  • Was will ich wirklich für meine Zukunft?
  • Was macht mein Leben wert- und sinnvoll? 
  • Warum bin ich hier?  Was ist mein Lebenszweck?

Zugegeben, diese Fragen haben es in sich und wir tun gut daran mit ihnen eine Weile schwanger zu gehen, um die Antworten wirklich aus uns selbst kommen zu lassen. Das braucht seine Zeit. Wichtig ist allerdings, dass wir es wagen diese Fragen zu stellen. 

Ich will endlich ich selbst sein. Aber wie geht das?

Manche Frauen sind schon in der Phase, wo sie sich erlauben ihre Wünsche und Träume wahrzunehmen und sie spüren sehr deutlich, dass es da noch soviel mehr in ihnen gibt, das gelebt werden möchte. Andere haben aufgrund ihrer Geschichte zu wenig gelernt auf ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche zu achten und jetzt tun sie sich schwer herauszufinden, was sie wirklich wollen. Sie haben bisher immer gut funktioniert. Jetzt spüren sie, dass etwas in ihnen zu einer Veränderung drängt und eine Stimme in ihnen wird mit jedem Tag lauter und die sagt: „Jetzt bin endlich ich dran. Ich will endlich ich selbst sein.“ Aber wie geht das? Viele Frauen wissen nicht, was sie wirklich wollen. Es fehlt ihnen an neuen Perspektiven für ihren weiteren Weg und oftmals auch der Mut für einen Neuanfang. 

Eine seelische Krise zeigt uns immer an, dass etwas anderes gelebt werden will. Etwas, das uns dabei unterstützt mehr auf unseren eigenen Weg zu gelangen, damit wir das, was unsere Seele für ihre Entwicklung braucht, auch leben. Je weiter wir von diesem Weg entfernt sind, desto sinnloser erscheint uns das Leben. Ein seelisches Unwohlsein und eine innere Leere machen uns darauf aufmerksam, dass uns etwas Wichtiges fehlt. 

Die Impulse der Seele halten an

Sie verstummen erst, wenn wir uns entscheiden dem inneren Ruf zu folgen, uns zu unserer Berufung und damit verbunden zu unserer Lebensaufgabe bekennen und sie auch verwirklichen. Es braucht ein beherztes Bekenntnis zum Traum unserer Seele und dann gilt es sich auf den Weg zu machen. Dabei entfesseln wir die noch schlummernden Potenziale, entfalten unsere Talente und unsere schöpferischen Kräfte. Zusammen mit unserer innersten Sehnsucht und Motivation schenkt uns das tiefe Erfüllung.

Wir Frauen 45+ dürfen in der zweiten Lebenshälfte mehr vom Leben einfordern als bisher.  Dabei geben wir unsere falsche, weil angstgetriebene Bescheidenheit einfach auf und setzen uns an die erste Stelle. Wir entwickeln einen gesunden Egoismus. Lernen uns auf eine gesunde Weise abzugrenzen und auch mal nein zu sagen, wenn es wieder einmal darum geht die Bedürfnisse der anderen über unsere zu stellen. 

Um die zweite Lebenshälfte erfüllt zu leben, müssen wir für uns selbst und unsere Wahrheit einstehen und uns damit zeigen. Kein sich verleugnen mehr, kein sich verhalten aus Angst davor, was die anderen denken und sagen werden. Stattdessen sind wir endlich einverstanden mit uns selbst, und bekennen uns kompromisslos dazu. Ob die anderen uns verstehen, oder nicht, ob es ihnen passt oder nicht. 

All das ist plötzlich nicht mehr wichtig und das einzige, das wirklich wesentlich und wichtig ist, ist das Ich-selbst-sein.

Danke für deine Aufmerksamkeit und deine Zeit, wenn du bisher gelesen hast. Im nächsten Beitrag schreibe ich über den 2. Schritt auf dem Weg die eigene Berufung zu finden. Und dabei geht es darum die eigenen Talente und schöpferischen Kräfte zu entdecken.

Ich freue mich, wenn du wieder reinliest und mir ggf. auch deine Gedanken dazu im Kommentarfeld hinterlässt. 

Ganz aktuell:

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Die 3 größten Hindernisse auf dem Weg zur Berufung

Warum Frauen in der Lebensmitte dem inneren Ruf oftmals nicht folgen

 

Um die Lebensmitte fragen sich viele Frauen was sie mit dem Rest ihres Lebens anfangen sollen. Einer inneren Unzufriedenheit folgend, stellen sie vieles in ihrem aktuellen Leben infrage. Fragen nach dem Lebenssinn, dem Lebenszweck und dem Lebensziel tauchen auf und machen nachdenklich. Wofür lohnt es seine Zeit und Kraft zu investieren? Vor allem Frauen, die sich mit geistig-seelischen Inhalten beschäftigen wollen mehr, als nur die eigene Existenz zu sichern. Tief in ihnen sitzt angeboren der Wunsch nach Selbstverwirklichung, danach die eigene Individualität und ihre Werte mehr und mehr in den Ausdruck zu bringen und zu leben. 

Die persönliche Freiheit und die Möglichkeiten sind unendlich groß und so geht es vordergründig nicht mehr darum einen Beruf zu finden, der die Existenz sichert, sondern darum sich selbst weiter zu entwickeln und sich zu entfalten. Es gilt die eigenen Begabungen zu entdecken, sie zu entfalten und in ihnen die damit verbundenen Auf-Gaben zu erkennen und sie in die Gesellschaft einzubringen. Die steigende Lebenserwartung wirkt hier förderlich und unterstützend.

Berufung zu finden und zu leben ist mitunter eines der höchsten Ziele, die wir haben können und die Chancen stehen in der zweiten Lebenshälfte dafür sehr gut. Wenn Frauen sich auf diesen Weg machen wollen, ist es von großem Vorteil die 3 größten Hindernisse zu kennen, für den Fall, dass sie den eingeschlagenen Weg behindern. Das erleichtert die Sache allemal. 

Hindernis Nr. 1

Die Macht des kollektiven Bewusstsein

Hören wir uns in der normalen Berufswelt um, so wird jemand, der die Vierzig überschritten hat bereits gedanklich und auch sprachlich auf den Ruhestand hingewiesen. Das geht bereit seit einigen Jahrzehnten so und es hat sich fest in den Köpfen der meisten Menschen eingeprägt. Viele halten sich daher zum „alten Eisen“ gehörend, wenn sie die Fünfzigergrenze überschritten haben. Altwerden wird in vielen Köpfen sofort mit Einsamkeit, Isolation, Altersarmut, Pflegefall, Altersheim und Demenz in Verbindung gebracht. Es gibt zu wenige positive Vorbilder für ein gesundes Reifen und Altern. 

Doch das muss nicht sein. Denn eine Frau, die heute fünfzig Jahre alt ist, hat einen Körper der dieses Alter erreicht hat. Doch was sagt das aus? Schließlich sind wir auch Geist und Seele. Leben wir bereits vermehrt aus dem Herzen heraus, dann haben wir uns die Jugend im Herzen bewahrt oder auch wieder geholt. Dann ist auch unser Geist neugierig und offen allem Neuen gegenüber. 

Wir brauchen daher eine neue Einstellung hinsichtlich des Älterwerdens, abseits vom Mainstream-Denken. Diese neue Einstellung muss von innen kommen, von der Frau selbst, von der Art, wie sich die Frau fühlt, welche Sehnsucht sie im Herzen trägt, welche Potenziale noch in ihr schlummern und wie viel Lebenshunger und Lust auf Lebendigkeit noch in ihr vorhanden sind. 

Hat sie das Leben bereits vollends ausgekostet? Wenn nein, dann gilt es zu forschen und im Inneren zu lauschen und den leisen Regungen des Herzens Gehör zu schenken. Hier ist der einzig wahre Maßstab für Glück und Erfüllung zu finden. Und hier und nur hier lohnt es sich tiefer zu graben, bis die inneren Ressourcen entdeckt sind und zu sprudeln beginnen als sich erneuernder Lebensquell.

Hindernis Nr. 2

Gespenster im Kopf – Ängste, Zweifel und Befürchtungen

Zwischen dem Wunsch und dem Tun braucht es das Wollen und eine Entscheidung dafür. Viele Frauen wagen noch nicht diesen Weg zu gehen. Warum ist das so? Nun, es ist gerade mal 50 Jahre her, dass Frauen selbst bestimmen dürfen, ob sie in die Arbeit gehen wollen oder nicht. Bis 1977 hatte dieses Recht der Ehemann. Er konnte sowohl über das Geld der Frau als auch über ihre Berufstätigkeit entscheiden. Und so hatte die Frau, in ihrer Mutter kein positives weibliches Vorbild im Hinblick auf die eigene Selbstverwirklichung. Vielmehr haben sich Frauen über Jahrhunderte hinweg verleugnet, zumeist ihre Bedürfnisse hintan gestellt und sich in eine angstgetriebene Bescheidenheit begeben.

Das, was Frauen wirklich abhält das zu tun, was sie sich zutiefst in ihrem Inneren wünschen, sind die Gespenster in ihren Köpfen. Hier eine kleine Auswahl, was diese Hirn-Gespenster ihnen so flüstern:

  • Das klappt ja doch nicht!
  • Das kann ich mir finanziell nicht leisten!
  • Dafür bin ich schon zu alt!
  • Dafür fehlt mir die Zeit!
  • Darin habe ich überhaupt keine Erfahrung!
  • Das schaffe ich nie!
  • Was würde mein Mann/Familie dazu sagen?
  • Was denken denn da die anderen?
  • Damit mache ich mich höchstens lächerlich!
  • Dazu fehlt mir die Begabung!

Die geprägten Gefühle aus der Herkunft, dem Elternhaus oder auch von den Ahninnen in de Sippe, stecken tief in den Knochen und bestimmen noch heute das Verhalten vieler Frauen.

 

Unsichtbare Bande halten in der Komfortzone fest

Ich selbst habe jahrelang unter diesen Hirn-Gespenstern gelitten, ohne dass ich eine Ahnung davon gehabt hätte, das ich da etwas ändern kann. Vielmehr habe ich mich noch mehr angestrengt und mich oftmals auch verausgabt. Bis ich dann vor knapp zwanzig Jahren erkannte, dass die Hinternisse in mir liegen und sich auch mit noch so großer Willenskraft nicht lösen lassen.

So hat mich das Leben an den Punkt gebracht, wo ich begann eine 180°-Drehung zu machen und meine Aufmerksamkeit vermehrt nach Innen zu lenken und mich all diesen unerlösten und unerhörten Anteilen in mir zu stellen, sie anzunehmen und so Integration und Heilung zu erfahren. Auf diesem Weg habe ich mein inneres Kind geheilt und meine Wurzeln, die Verstrickungen mit meinen Ahnen, gelöst. Heute begleiten mich ihre Stärken und ihre Weisheit auf meinem ureigensten Weg. Und seit einigen Jahren teile ich mein Wissen und meine Erfahrungen diesbezüglich im Coaching, bei Seminaren und in Online-Kursen .

Hindernis Nr. 3

Angst vor der eigenen Courage und der eigenen Größe

Ein weiterer Hindernis auf dem Weg zur Berufung ist die Angst vor der eigenen Courage und der eigenen Größe. Frauen sind von ihrer Natur her auf Verbindung aus. Doch Erfolg schafft oftmals Neid und Missgunst und dem wollen Frauen sich nicht aussetzen. Sie haben Angst die Zugehörigkeit zu verlieren, nicht mehr „everybodies Darling“ zu sein. Und so stellen sie ihr Licht oftmals unter den Scheffel, um ja die Aufmerksamkeit nicht auf sich zu ziehen und als „abgehoben“ oder „spinnert“ dazustehen. Schließlich rief das Erziehungsprogramm ja immer dazu auf anständig, bescheiden und brav zu sein.

Wenn dann manche Frauen sogar einmal den ersten Schritt wagen, eine Selbstständigkeit mit ihrem Herzensbusiness, ein Buch schreiben, oder ein geniales Konzept für ein soziales Projekt erstellen, machen sie oftmals die nächsten Schritte nicht. Sie erliegen ihren Hirn-Gespenstern und alles bleibt beim Alten.

Das Sicherheitsbedürfnis ist hoch, die Risikobereitschaft gering und so werden Frauen zu lustlosen Verwalterinnen ihres Status quos. Der Preis, den dieser goldene Sicherheitskäfig fordert ist hoch. Der Verlust an Lebensfreude und damit einhergehend an Lebenskraft, beschleunigt den Alterungsprozess und es droht ein frühzeitiges Erschlaffen. Frustration schleicht sich ein und damit einhergeht auch der Verlust der Selbstachtung. Beim Blick in den Spiegel schauen Frauen oftmals in ein unerfülltes und unglückliches Gesicht.

Der göttlichen Berufung zu folgen bringt das Großartige in uns hervor

Dafür werden wir im Leben vorbereitet und diese Schleifzeit findet in den Jahren zwischen 30 und 50 statt. In dieser Phase erfahren wir Verluste, erleben Enttäuschungen und manche scheitern, sei es in der Ehe oder auch im Beruf. Die Schleifprozesse, die wir alle schon erfahren haben, haben der Vorbereitung gedient für die Phase, die jetzt vor uns liegt. 

Voraussetzung dafür ist, dass wir die Vergangenheit abgeschlossen und losgelassen haben. Nur so wandelt sich Wut in Macht und Kraft, wird aus Angst Mut zum Tun und Scham und Schuld wandeln sich in Freizügigkeit und Unschuld. 

Karl Pilsl, Menschenspezialist und Visionär, schreibt in seinem e-Book Die Faszination der zweiten Lebenshälfte: „In allen Kulturen, Religionen oder Ländern, in denen die Frauen unterdrückt werden oder wurden, gibt/gab es keinen wirklichen Wohlstand. Denke mal darüber nach. Ganz einfach deswegen nicht, weil auf die wunderbaren Fähigkeiten von Frauen verzichtet wird und daher nur die Potenziale der Männer zum Einsatz kommen. Mit viel weniger guten Ergebnissen, als wenn diese wunderbare Kombination von Frauen und Männern auch im Bereich der Fähigkeiten ausgelebt werden würde und nicht nur im körperlichen Bereich. 

Stell dir vor, was passieren würde, wenn auch die Frauen all ihre Fähigkeiten so richtig in Form von Problemlösungen verfügbar machen könnten. Wenn Frauen über 45 so richtig aufblühen würden, weil man ihnen dafür auch die Plattform bietet und sie dadurch Möglichkeiten vorfinden, die sie bisher in unserer Gesellschaft nicht hatten. Stell dir vor, wie unser Land aufblühen würde, wenn wir alle – Frauen und Männer – jenseits von 50 nochmals so richtig aufblühen und unsere ganzen Potenziale – richtig miteinander verbunden – der Menschheit widmen könnten. Ein gewaltiger Gedanke. Wir sollten etwas gemeinsam dafür tun.”

Aus- und Aufbrechen wie ein frischer Sproß im Frühling

Wir Frauen in der Lebensmitte haben aufgrund einer viel höheren Lebenserwartung noch circa fünfzig Jahre, um dem inneren Ruf zu folgen und dadurch Erfüllung zu erlangen. Statt uns weiterhin den Normen der Gesellschaft zu beugen, können wir unsere natürlich Veranlagungen und Stärken nutzen. Die Fähigkeit uns zu verbinden, uns mit Gleichgesinnten in einer Gruppe oder in einer Gemeinschaft zusammen zu tun hilft dabei Bestärkung und Ermutigung auf dem individuellen Weg zu erfahren. 

Selbstverwirklichung ist eine Entwicklung hin zu sich selbst und hierfür gilt es den goldenen Käfig zu verlassen und sich den Widersachern zu stellen und sie zu überwinden. Wer Neues ausprobiert, entdeckt sich dabei neu und weckt bislang schlafende Potenziale. Auf diese Weise kehrt das Leben wieder zurück und schenkt neue Kraft und vor allem Lebendigkeit. Wie im Frühling brechen neue Keime ans Licht und es gilt sie zu nähren und zu pflegen bis zur Blüte, damit die Früchte im Herbst des Lebens reich und mannigfaltig geerntet werden und eine bislang nicht gekannt Fülle schaffen. All das entspringt einem natürlichen Kreislauf, der uns Frauen so nahe ist, weil wir dafür geschaffen wurden.

Wagen wir es daher dem Ruf des Lebens an uns zu folgen und uns neu zu entdecken. Wir sind die, auf die wir gewartet haben!

 

Danke für deine Aufmerksamkeit und deine Zeit, wenn du bisher gelesen hast.

In Freiheit im Herzen verbunden

Bianka Maria

 

Ankündigung: 

Kostenfreie 5-Tage-Challenge
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Außerdem:

Weitere Infos dazu gibt es hier.

 

Vielleicht auch interessant für dich – ein weiterer Blogbeitrag, den ich kürzlich veröffentlicht habe.

Gewohnheiten durchbrechen – wieder lebendig sein

 

Glücklich und erfüllt leben in der zweiten Lebenshälfte

Alles ändert sich, auch unsere Lebenserwartung. Was heißt das aber genau? Und was braucht es, um auch hier dem Wandel gerecht zu werden? In der westlichen Welt sind wir mit achtzehn Jahren volljährig. Aber sind wir mit achtzehn auch wirklich erwachsen? In den Vedischen Schriften heißt es, dass wir bei guter Lebensweise nach Yoga-Art und gesunder Ernährung leicht 120 Jahre alt werden können. Bei einer Einteilung in vier Lebensalter sieht es so aus:

  • Kindheit – bis 30 Jahre
  • Jugendzeit – bis 60 Jahre 
  • Erwachsenenalter – bis 90 Jahre
  • Greisenalter – bis 120 Jahre

Bis zum sechzigsten Lebensjahr sind wir demnach Jugendliche. Wenn ich so in die Welt hinaus sehe, dann scheint mir das sehr stimmig :-). Anschließend folgt eine dreißigjährige Phase des Erwachsenseins. Nur schade, dass da die meisten schon im Ruhestand und nur noch Verwalter ihres Besitzes sind. Mit 90 Jahren treten wir in die Weisheit des Alters ein, wo wir bis zu unserem Tod mit etwa einhundertzwanzig Jahren bei guter Gesundheit verweilen und unsere Weisheit und Lebenserfahrung teilen.

Das klingt jetzt für uns Europäer eher wie ein Witz, doch deckt sich diese Annahme in etwa auch mit dem anthroposophischen Weltbild von Rudolf Steiner. Darin ist das geistig-seelische Herz des Menschen erst um die dreißig vollständig erwacht. Dann kommen die Jahre bis sechzig, wo wir uns ausprobieren, uns kennenlernen und erfahren und unseren Platz in der Welt einnehmen.

 

Mit 60 Jahren endlich reif und erwachsen

Ab sechzig Jahren hat der Mensch eine Reife und einen gewissen Abstand zu sich selbst und zu den Dingen und findet so in eine größere Gelassenheit und Ruhe. Jetzt kann er mit sich selbst, seinen Stärken und Schwächen umgehen, wie es für einen Er-wach-sene stimmig ist. In der Phase der Altersweisheit können wir unsere Erfahrungen und Weisheit teilen und dann für eine Weile Tschüss sagen und  im Frieden gehen.

Ich habe in der dritten Klasse Volksschule einen kleinen Aufsatz darüber geschrieben, warum ich hundert Jahre alt werden will. Das kleine Schulheft habe ich immer noch pastedGraphic.png:-). Rückblickend gesehen war das Ansinnen einhundert Jahre zu werden zur damaligen Zeit ein sehr hoher Anspruch. Ich wusste als Kind nichts davon und dennoch war dieser Wunsch bereits in mir vorhanden. Heute ist die Überschreitung der hunderter Alterszone keine Seltenheit mehr.

Stelle dir jetzt einmal vor, du gehst von solch einer vierer Einteilung für deine Lebenszeit aus, und du richtest deine Einstellung dementsprechend aus. 

  • Wie glaubst du wird sich das auswirken, auf deinen Körper, deine Gesundheit, deine Schaffenskraft? 
  • Was verändert sich dadurch für dich? 
  • Wie fühlst du dann in deinem aktuellen Lebensalter, wenn du dir vorstellst, dass du dich ja erst in der Jugendzeit befindest, oder gerade mal zu Beginn des Erwachsenenalters? 
  • Was glaubst du passiert mit deiner Lebenskraft, wenn du deine Einstellung in diese Richtung veränderst?
  • Wie verändert das deine weitere Ausrichtung und Lebensplanung?

Ich für meinen Teil finde diese Einteilung und die damit verbundene Einstellung höchst attraktiv und vielleicht machst auch du mal dieses Experiment und stellst dir vor, dass du jetzt gerade erst am Ende deiner Jugendzeit, bzw. am Beginn deiner Erwachsenenzeit bist und noch so und so viele Jahre Lebenszeit vor dir hast.
Gerne lese ich deine Gedanken dazu auch im Kommentarfeld unter diesem Beitrag.

Unsere Einstellungen sind unser Ausblick auf das Leben und formen unsere Zukunft

Unsere Einstellungen sind unser Ausblick auf das Leben. Sie formen unsere Lebenssituation und auch unsere Zukunft. Sie entscheiden darüber, wieviel Energie wir zur Verfügung haben. Vor allem der kollektive Geist ist mächtig und prägend. Mag sein, dass die bisherige landläufige Sicht auf die Entwicklung der verschiedenen Lebensalter richtig war, doch wie alles im Leben unterliegt auch sie dem Wandel. Wir werden älter als bisher und darum braucht es auch eine Veränderung in unserer Einstellung. 

Es kann nicht sein, dass die Kindheit und Jugend nur 18 Jahre dauert, das Erwachsenenalter maximal 40 Jahre und wir dann über 40 Jahre lang die Alten sind. Das, was einstmals passend und richtig war, ist mittlerweile nicht mehr passend und somit braucht es eine Erweiterung unserer Einstellung, damit wir uns auch in der zweiten Lebenshälfte weiterentwickeln und wachsen. 

Ausgehend von dieser Vierer-Einteilung der Lebensphasen stellt sich natürlich die Frage wie will ich leben als Erwachsener in den kommenden dreißig Jahren. Ich stelle mir derzeit diese Frage, weil ich kurz davor bin diese Schwelle zu überschreiten. 

Die offizielle Lebenserwartung liegt derzeit bei achtzig Jahren – Tendenz steigend. Die Arbeitszeit soll daher um zweieinhalb Jahre verlängert werden. Doch viele, die “hart arbeiten” wehren sich dagegen. Warum ist das so? Ich denke, dass sich diese Menschen gegen weitere Jahre wehren, in denen sie keine Erfüllung durch ihren Job erfahren. 

Welchen Sinn hat ein längeres Leben ohne Erfüllung? 

Doch was schenkt Erfüllung? Was ist sinnvoll im Erwachsenenalter zwischen sechzig und neunzig Jahren? Und was  muss sich ändern, damit Menschen auch in späteren Jahren gerne ihre Zeit und Energie aufbringen, um das Leben mitzugestalten, statt frühzeitig pflegebedürftig, hilflos und einsam zu sein?

Das Leben ist ein Geschenk, das es auszupacken gilt, heißt es. Was ist damit gemeint? Wir alle kommen in dieses Leben vollgepackt mit Gaben, das sind unsere Begabungen. Spätestens in der Schule werden wir wie leere Körbe behandelt, die es zu füllen gilt mit Lee(h)rstoff. Wir werden zugestopft mit leblosen Wissen, das unsere Gaben überdeckt. Je nach innerem Antrieb und Erziehung gestaltet sich unser Lebensweg. Es braucht viel Mut sich dieser Füllstoffe, die uns unsere Eltern und auch Lehrer mitgegeben haben, zu entledigen und sich frei zu machen für das, was tatsächlich unser Schatz ist, den wir hier auf die Erde mitgebracht haben. Solange wir von diesem Schatz nichts wissen, hat er für uns keinen Wert.

Stattdessen haben wir uns im Außen orientiert, an dem was mann/frau so macht. Hieraus haben wir unsere Ziele definiert und sie verwirklicht. Oftmals haben wir dadurch aber keine Erfüllung erlangt. Warum ist das so? Wir haben doch alles was wir brauchen? Ist das wirklich so, oder haben wir das, was wir mitgebracht haben in dieses Leben, schlichtweg nicht ausgepackt und daher fehlt uns auch die Erfüllung. Stattdessen stopfen wir uns zu mit Konsumgütern, in der Meinung dass dies unseren inneren Hunger nach Erfüllung stillen könnte. Die Erfahrung lehrt uns, dass das nicht stimmt.

Des Lebens Ruf an uns endet nie

Doch das Leben ist immer auf Heil- und Ganzwerdung ausgerichtet und so ruft es uns zu bestimmten Zeiten von innen her. Vernehmen wir diesen inneren Ruf, bieten sich uns neue Möglichkeiten unseren inneren Schatz zu bergen und die noch schlummernden Gaben zu entfalten. So erfüllen wir  auch unsere Auf-Gabe und führen auch im Alter ein Sinn erfülltes Leben.

Der innere Ruf in der zweiten Lebenshälfte erreicht uns oftmals über ein Gefühl der tiefen Unzufriedenheit. Die Pfade in der Komfortzone sind ausgetreten, schenken keine Kraft mehr. Es fehlt uns an Schwung und Elan. Täglich grüßt das Murmeltier und der Alltag wird langsam immer eintöniger. Wir fragen uns: War das jetzt alles? Zugleich verspüren wir noch einen Hunger auf das Leben. Wir fühlen, dass da noch soviel mehr in uns gibt, das bisher nicht gelebt werden konnte. Doch wo und wie anfangen? 

An diesem Punkt angelangt stehen wir vor einer Weggabelung und müssen uns entscheiden, wie unser Leben in der zweiten Hälfte sein soll. Lassen wir alles beim Alten, werden wir an Lebenskraft, Lebensmut und Selbstachtung einbüßen. Wir verliert mehr und mehr unsere Freude am Dasein, jammern über den Verlust der Gesundheit und beklagen uns, dass die Welt immer unsicherer und schlechter wird. Dieser Weg ist ein Kreislauf in immer enger werdenden Schleifen dem Verfall entgegen.

Es ist nie zu spät für ein erfülltes Leben

Entscheiden wir uns hingegen für den anderen Weg, werden wir unsere Unzufriedenheit bis zu ihrer Ursache verfolgen. Dabei werden wir ehrlich zu uns selbst sein müssen, damit die Wahrheit ans Licht kommt, die uns schließlich frei macht. Aus freiem Herzen entscheiden wir uns dann für den Weg unserer geistig-seelischen Weiterentwicklung und folgen dem, was uns zutiefst von innen her ruft.

Wir werden dabei noch schlummernde Potenziale entdecken und entfalten und Lebenskraft bis ins sehr hohe Alter wird uns dadurch zufließen. Anstatt bedürftig und krank zu sein, leben wir unsere Gaben als unsere Aufgabe, unsere wahre Berufung. In dieser Erfüllung sind wir wie ein großer Baum, der seine Früchte hervorbringt und sie bedingungslos teilt. Jetzt sind wir im Einklang mit dem Kreislauf der Schöpfung. In dieser bewussten Verbundenheit fühlten wir uns als ein wichtiger Teil davon. Unser Beitrag erfährt die Wertschätzung, die wir uns selbst und unserem Leben entgegengebracht haben. Sinn erfüllt und in Würde geht es dann in die letzte Lebensphase. Hier sind wir ein Quell von Weisheit und zugleich ein Vorbild für ein wert- und würdevolles Altwerden.

 

Vielen Dank für deine Zeit und Aufmerksamkeit. Gerne lese ich deine Gedanken im Kommentarfeld und freue mich auf einen Austausch.

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria Seidl

 

INTERVIEW-PARTNERINNEN gesucht – Frauen 45+!


Ich arbeite gerade an der Entwicklung eines neuen Angebots für Frauen in der Lebensmitte mit dem Thema: „Berufung finden und leben – für ein erfülltes Leben in der zweiten Lebenshälfte”. Ich will es optimieren und habe Fragen hinsichtlich Probleme, Wünsche, Träume etc..

Wenn du in dieser Lebensphase bist und dich derzeit auch neu orientierst, wären deine Antworten sehr hilfreich.
Unser Info-Gespräch würde ca. 20 Minuten dauern und würde mir sehr helfen.
Aus den Erfahrungen der letzten Gespräche weiß ich, dass du dir interessante Informationen zum Thema mitnimmst.
Bei Interesse sende mir bitte eine Mail an [email protected] – Danke schon einmal imVoraus.

 

 

 

 

Das neue Jahr liegt vor uns und viele haben in der Silvesternacht neue, gute Vorsätze geschmiedet. Die meisten davon unterscheiden sich nicht so sehr von denen ihrer Mitmenschen. Mehr Bewegung, gesündere Ernährung, ein schlankerer Körper, mehr Zeit für das Wesentliche, vielleicht noch ein neues Hobby. 

Spätestens nach ein paar Wochen jedoch ist der Neujahrs-Elan bereits wieder abgeebbt und die Vorsätze werden von Gründen abgelöst, die erklären, warum es vielleicht doch keine so gute Idee war mit diesem Vorsatz. Dann schleicht sich langsam das Gefühl ein, es wieder einmal nicht geschafft zu haben und hinterlässt einen leicht säuerlichen Geschmack. Doch warum ist das so? Und wie schaffen wir es, dass die guten Vorsätze wirklich gelingen? 

Ob ein Jahr neu wird liegt nicht am Kalender, nicht an der Uhr. Ob ein Jahr neu wird liegt an uns selbst. Sind wir, im Hinblick auf unsere Vorsätze bereit, das Alte in uns sterben zu lassen? Unsere alten Gewohnheiten, die den Vorsätzen entgegenstehen, unsere behindernden Einstellungen, unser altes Denken und Fühlen, unser altes Sprechen und Tun?  Um das beantworten zu können müssen wir uns mit uns auseinandersetzen und zwar im Vorfeld, wissend, dass jede Veränderung Zeit und Energie braucht – also meine Aufmerksamkeit.

 

Gute Vorsätze versus Absicht

Hier eine wichtige Erklärung im Vorfeld zum Wort Vorsatz. Ein Vorsatz ist etwas, das ich davor setze. Es ist wie eine Schwelle, die es zu überwinden gilt und an der viele scheitern. Je mehr Vorsätze, desto mehr Schwellen habe ich auf meinen Weg ins Jahr hinein.

Wie wäre es, statt eines Vorsatzes eine Absicht zu formulieren. Eine Absicht ist gebündelte, schöpferische Gedankenkraft. Sie wirkt ähnlich einem Laser, wohingegen der Vorsatz, ähnlich einem Streichholz, bereits nach kurzer Zeit wieder erlischt.

Eine Absicht formuliere ich schriftlich. Das macht durchaus Sinn, da Schreiben die erste Form der Manifestation ist. Ich formuliere also für das neue Jahr eine Absichtserklärung, die ich auch mit meinem Namen unterzeichne und die ich mir anfangs täglich zu Gemüte führe.

 

Hier nachfolgend die 5 wichtigsten Tipps, wie die guten Vorsätze im neuen Jahr wirklich gelingen.

 

1. Was möchte wirklich werden?
– Ziele im Einklang mit der Seele

Die Zeit zwischen den Jahren, hier in Bayern heißt sie „die stade Zeit“, ist bestens dafür geeignet zu erforschen und zu erfühlen, was im neuen Jahr werden möchte. Da gilt es in sich hinein zu lauschen und auch die Seele mit an Bord zu holen. Doch auch jetzt ist das noch möglich, für diejenigen, die es versäumt haben.

Fragen wie

  • Was wünscht sich mein Herz?
  • Was rät mir die alte Weise in mir, die am Lebensende steht und zurückblickt?
  • Was kam bisher zu kurz?
  • Was möchte ich integrieren?
  • Welchem Lebensbereich möchte ich mehr Aufmerksamkeit schenken?

 

[bctt tweet=”Fühle Deine innere Wahrheit; Dein Herz zeigt Dir den Weg.”]


Es gilt herauszufinden, was die ureigensten Ziele und Wünsche für das neue Jahr sind, statt nach rechts und nach links zu schauen und das zu wollen, was alle wollen, weil „man“ es eben so macht.

Ein wichtiger Tipp: Weniger ist mehr. Es gilt herauszufinden, was das wirklich Wichtige, das Wesentliche ist, das in diesem Jahr geschehen will.

Steve Jobs sagt dazu:
„Eure Zeit ist begrenzt. Vergeudet sie nicht damit, das Leben eines anderen zu leben. Lasst euch nicht von Dogmen einengen – dem Resultat des Denkens anderer. Lasst den Lärm der Stimmen anderer nicht eure innere Stimme ersticken. Und das Wichtigste: Folgt eurem Herzen und eurer Intuition, sie wissen bereits, was ihr wirklich werden wollt.“

 

2. Motivation klären

Wenn ich dann eine Ahnung davon habe, was werden will, gilt es, dass ich mir meine Motivation bewusst mache.

  • Warum möchte ich das?
  • Was soll das Ergebnis sein?
  • Was bringt es mir?
  • Wie fühle ich mich dann?
  • Wie bin ich dann?

Je klarer und deutlicher ich mir meine Motivation mache, je mehr ich dabei meine Gefühle mit einbeziehen, desto stärker ist mein Antrieb für die Veränderung, die ich mir im neuen Jahr wünsche.

Darauf ist zu achten: Je mehr Absichten ich habe, desto mehr muss sich meine Energie teilen und die Gefahr ist groß, dass sich der Geist verzettelt und somit weniger effektiv ist.

 

3. Loslassen und Platz für das Neue schaffen

Zugleich mache ich mir auch bewusst, was der Preis für diese Veränderung sein wird. Ich frage mich daher was muss ich dafür aufgeben, was loslassen?

  • Welche alten Gewohnheiten?
  • Welche behindernden Einstellungen und ggf. auch Glaubenssätze?
  • Denkgewohnheiten über mich selbst?
  • Den schlechten Umgang mit mir selbst, meinem Körper, meiner Seele?
  • Bin ich bereit all dies aufzugeben?
    Wenn nein, dann ist meine Unzufriedenheit oder der Leidensdruck noch nicht groß genug. Brauche ich das Leiden oder bin ich intelligent genug in weiser Voraussicht die Veränderung rechtzeitig herbei zu führen?

 

„Ziel des Lebens ist die Selbstentwicklung.
Das eigene Wesen völlig zur Entfaltung bringen,
das ist unsere Bestimmung.”
Oscar Wilde

 

Um meine Absichten für das neue Jahr erfolgreich realisieren zu können, ist es wichtig, dass ich damit das ganze Jahr über in Verbindung bleibe, dass ich den Fokus – meinen Laserstrahl – weiter auf meine Absicht richte. Dazu beschäftige ich mich täglich damit. Anfangs werde ich damit beschäftigt sein, die alten Gewohnheiten zu durchbrechen, um Platz zu schaffen für das Neue, das ich beabsichtige. Ich werde mich dabei ertappen, dass ich zwischendurch auch Rückschritte mache und in alte Verhaltensweisen zurückfalle. Doch das ist nicht weiter schlimm, solange ich wieder aufstehe, ohne mich zu richten und stattdessen einen neuen Anlauf nehme. Das macht mich dann stärker, so dass ich mehr Energie und auch Lust daraus gewinne, meine Absicht zu verwirklichen.

 

4. Kleine Belohnungen für Etappensiege

Um den Verlauf der Veränderung besser nachvollziehen und vor allem die kleineren Erfolge gebührend wertschätzen und belohnen zu können, ist es gut, dass ich wöchentlich Rückschau halte.

Fragen wie

  • Wie ging es mir hinsichtlich meiner Absicht in dieser Woche?
  • Welche Rückschritte habe ich ggf. gemacht?
  • Was waren die Umstände und was würde mir helfen, dies in Zukunft besser handhaben zu können?
  • Was sind die kleineren Erfolge, die ich erzielt habe?
  • Mit was möchte ich mich hierfür belohnen? – Mit einem guten Essen, mit einer Massage, einem Spaziergang in der Natur – mit einem kleinen wertschätzenden Dankesbrief an mich selbst?

Hilfreich ist, wenn ich mir im Vorfeld bereits ein Belohnungssystem ausdenke. Das unterstützt auch meine Motivation, die im Laufe des Jahres schon mal an Schwung verliert. Das ist normal in einem Veränderungsprozess. Nach einer Weile erreiche ich eine Hochebene und dort sieht es so aus, als würde sich nichts mehr verändern, als würde der Prozess sich verlangsamen, ja vielleicht sogar zum Erliegen kommen. Doch diese Zeit ist zum Durchatmen gedacht, zum Innehalten und zum Staunen, was bereits alles erreicht wurde. Das vertrauensvolle Fortschreiten und die Wertschätzung für den bereits zurückgelegten Weg sind der neue Spirit und Sprit für die nächste Etappe.

 

5. Am Ball bleiben – Kontinuität ist Trumpf

Es gilt am Ball zu bleiben, das ganze Jahr hindurch. Es gilt den Fokus zu halten bis sich die Absicht verwirklicht hat. Ich lese mir immer wieder meine Motive durch, fühle das Ergebnis, sehe vor meinem inneren Auge was es mir gebracht hat und wie ich dann bin, wie meine Umwelt auf mich reagiert. Ich höre, was meine Familie, meine Freunde, Kunden und auch meine Kooperationspartner zu mir sagen. Wie sie mich bewundern und wie ich sie dadurch auch zu einer Veränderung anstoße. Ich mache ihnen damit Mut, weil ich mit meinem Beispiel gezeigt habe, dass es möglich ist einen Unterschied zu machen.

Wenn ich diesen Weg gehe, kann das neue Jahr wirklich Neues für mich hervorbringen. Wir alle können dies – jeder in seiner individuellen Welt und zugleich wir alle zusammen für unsere gemeinsame Welt.

„Oh glaub, dass Wunder dir gescheh´n,
denk, was du sonst der Seele raubst.
Die Wunder knien vor dir und fleh´n;
sie sind ja nur, wenn du sie glaubst.“
Rilke


Mögen wir dem Jahr 2016 unsere klaren, kraftvollen Absichten schenken – unsere neuen Einstellungen, Denkweisen und neuen Handlungen. Und es wird wahrlich ein neues Jahr werden, reich an Frieden, Freiheit, Freude und Fülle für jeden von uns. Gehen´s wir´s an, das Neue in uns zu erschaffen. Das, was wir uns zutiefst in unseren Herzen ersehen und wünschen.

Diejenigen, die ab jetzt ihre Seele mit an Bord ihres Lebensschiffes holen wollen, sodass ihr Werden und Wollen im Einklang ist mit ihrem Lebensplan, ihrer Bestimmung, haben im Online-Coaching-Kurs „Den ureigensten Traum entdecken und leben!“ die Chance dazu, sich auf den Weg zu machen. Der Kurs startet am 08.01.2016. Anmeldungen für Nachzügler noch bis zum 11.01.2016 möglich.

Oder Sie wollen mich erst kennenlernen, dann melden Sie sich doch zum 21-Tage-Gratis-Kurs “Die Formel für Ihren authentischen Erfolg” an. Start am 29.02.2016.

 

Wie gehen Sie mit Ihren Wünschen für das neue Jahr um? Gerne lese ich Ihre Gedanken zum Thema unten im Kommentarfeld.

Ich wünsche Ihnen und uns allen die Kraft und den Mut das Wesentliche in diesem Jahr noch mehr zu integrieren und zu leben.

 

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria Seidl

 

 

Seminarwoche 3

Den ureigensten Traum entdecken
und leben – authentisch erfolgreich!

 

Termin  Herbst 2017

Weitere ausführlichere Informationen lesen Sie hier.
Hier finden Sie in Kürze ausführliche Informationen als pdf.Datei.

Sie sind  selbstständig oder in einer leitenden Position, haben alles, was man/frau braucht? Sie haben Ihr Soll erfüllt, zumindest dasjenige, das Ihnen vom Elternhaus und der Gesellschaft her vermittelt wurde? Letztendlich könnten Sie doch zufrieden sein mit allem, so wie es ist. Doch dem ist nicht so. Immer wieder überkommt Sie ein Gefühl der Unzufriedenheit, das Sie mehr und mehr beunruhigt. 

Immer öfter fragen Sie sich:

  • Wie finde ich mehr Sinnhaftigkeit in meinem Leben und bei meinen Unternehmungen?
  • Wie entdecke ich, was noch in mir gelebt werden möchte?
  • Wie erfahre ich mehr Erfüllung und Zufriedenheit sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich?
  • Wie unterscheide ich, ob mein Traum der Traum meiner Seele ist oder ein übernommener Traum, dessen Verwirklichung mich leer ausgehen lässt?
  • Wie schaffe ich es, die Komfortzone zu verlassen, um das zu verwirklichen, was da noch in mir schlummert und gelebt werden möchte?

 

Weitere ausführlichere Informationen lesen Sie hier.

 

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