Beiträge

 

Warum dein inneres Kind dein größter Schatz ist

Viele Menschen tragen in sich ein verletztes Kind, das traurig und verlassen in den unbewussten Räumen haust. Hier erzeugt es Stimmungen von Unlust, Einsamkeit und beeinflusst unseren Alltag mehr, als uns das bewusst und auch lieb ist. Zwischendurch macht sich Lustlosigkeit breit und wir beginnen alles auf die lange Bank zu schieben. In Beziehungen stehen sich oftmals zwei bedürftige, verletzte, erwachsene Kinder gegenüber. In ihrer Bedürftigkeit erwarten sie aus einem kindlichen Anspruch heraus, vom Gegenüber die so sehr vermisste Geborgenheit und Liebe zu erhalten. Geschieht dies nicht, entstehen oftmals Konflikte, Schuldzuweisungen, Ablehnung oder völliger Liebesentzug. Falls einer der beiden dominanter in seinen Forderungen ist und der andere darauf eingeht, entsteht daraus eine Abhängigkeit. In dem Fall ist die Abhängigkeit das falsch verstandene Liebesprinzip. Derjenige, der die kindlichen Bedürfnisse des anderen erfüllt, geht in eine andere Rolle. Eine Begegnung auf Augenhöhe ist hier nicht mehr möglich.

Wieder in die Leichtigkeit des Seins zurück finden

Wenn wir dem verletzten Kind in uns keine Beachtung schenken, fehlt uns das Spielerische, das Heitere und das Unbedarfte und wir erstarren in der Monotonie des Alltags. Wiederkehrende, unangenehme Ereignisse in unserem äußeren Leben sind dazu da, uns auf Muster aus der Kindheit aufmerksam zu machen. Statt in einem nie endenden Kreislauf das, was nicht gefällt, zu bekämpfen, können wir uns mittels Reflexion bewusst werden, um was es da wirklich geht.

Fragen wir uns in solchen Momenten

  • was fühle ich in dieser Situation?
  • warum wühlt mich das so auf?
  • wo im Körper fühle ich diese Wut/Zorn/Trauer/ etc.?

bringen uns diese Fragen zu den Ursachen, die nicht in den äußeren Geschehnissen liegen, sondern in uns selbst, entstanden in einer Prägephase in der Kindheit.

Die schwarzen Perlen – der vergessene Schatz

Vergessen und abgedrängt liegen „schwarze Perlen“ am Grunde des Unterbewusstseins, verborgen im Schlamm. Wenn wir bereit und gewillt sind, tief in uns einzutauchen, um diese Perlen zu finden, entdecken wir den Schatz. Diese Perlen sind die verkapselten Gefühle, die wir in unserer Kindheit verdrängen mussten, um zu überleben. Zu groß war der Schmerz, des nicht gesehen werdens, des nicht gut genug seins, des nicht dazu zu gehörens.

Sind diese schwarzen Perlen erst einmal entdeckt und geöffnet, gilt es diese Gefühle zu fühlen und sie in unser liebendes Herz zu bringen. Doch das ist nicht immer einfach, denn oftmals ist der Zugang zum Herzen verengt oder gar verschlossen. Zu lange haben wir die zarten Herzensempfindungen überhört, übertönt und uns davon abgelenkt. In solch einem Fall ist es angebracht, dass wir uns professionelle Hilfe holen, bei einem Coach oder einer Beraterin, die aus einem tiefen Erfahrungswissen schöpft.

Es obliegt unserer Verantwortung

  • uns um unser inneres Kind zu kümmern
  • es anzunehmen in seinem Schmerz, seiner Trauer
  • da zu sein und mitzufühlen
  • es zu halten und ihm die fehlende Geborgenheit und Liebe zu schenken, die es so vermisst hat.

Auf diese Weise kann es sich aus seiner Isolation, seiner Einsamkeit lösen und gibt den Weg frei für die Entfaltung seiner wahren Schätze – seiner Gaben und Talente, die unser Potenzial und letztendlich unseren wahren Reichtum ausmachen. Ab dem Momentverändern sich auch unsere Beziehungen und die Umstände in unserem äußeren Leben.

Die innere Schatztruhe öffnen

Durch die Integration des inneren Kindes öffnet sich die Schatztruhe in uns. Statt eines ermüdenden, wiederkehrenden Kreislaufes, eröffnen sich jetzt neue Wege, die von mehr Leichtigkeit, Spontaneität und Lebensfreude begleitet sind und auf denen wir den Schatz, der wir sind, in die volle Entfaltung bringen und ihn mit der Welt teilen. Tun wir so, dann werden wir auch eine neue Gesellschaft formen, in der Kinder wieder ihren wesensgemäßen Platz finden. Eine Gesellschaft, in der Kinder ihrer selbst willen geliebt, ohne dass sie missbraucht werden, um die Bedürfnisse und den Mangel der Erwachsenen zu stillen und dadurch selbst wieder zu lieblosen Erwachsenen werden, die das Leben gierig ausbeuten, ohne je Erfüllung zu finden.

Sagte doch Jesus bereits: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr nicht ins Himmelreich einkehren.“ Damit wir den Himmel auf die Erde bringen, braucht es die Gaben und Talente unseres inneren Kindes und das ist unser größter Reichtum.

Falls du dich durch den Artikel angesprochen fühlst und tiefer in das Thema einsteigen willst, lade ich dich ein beim kostenfreien Info-Webinar dabei zu sein.

Info-Webinar “Dein inneres Kind heilen”
03. April 2019 – 18.30 h

Falls

  • dein Alltag einen Grauschleier hat und du dich oft energie- und antriebslos fühlst
  • du öfters eine Unlust verspürst, die dazu führt, dass du alles auf die lange Bank schiebst
  • du leicht gereizt bist, dich schnell verletzt fühlst und dich zurück ziehst
  • es dir schwer fällt spontan und offen auf neue Situationen und Herausforderungen zuzugehen
    – egal ob privat oder im Business

dann ist das Info-Webinar „Heile dein inneres Kind“ genau das Richtige für dich.

Hier kannst du dich gleich anmelden!

ein Essay von Bianka Maria Seidl 

Teil 1

Die Zeichen stehen auf Veränderung – besser gesagt auf Wandel und Transformation. Um den Übergang vom Industriezeitalter ins Wissenszeitalter erfolgreich vollziehen zu können, brauchen wir Energie und Zeit. Beides liegt in uns und wartet darauf freigesetzt und sinnvoll verwendet zu werden. Dann können wir in eine neue Zivilisationsphase eintreten, in der wir freier und selbstbestimmter unser Leben führen und uns selbst verwirklichen können. 

Alles dreht sich mit Energie um Energie. Doch die alten Energielieferanten stehen schon bald nicht mehr zur Verfügung. Die Suche nach dem Perpetuum Mobile blieb bisher erfolglos und so hat der Kampf um Energie und neue Ressourcen bereits begonnen. Bei all dem Erforschen und Erfinden auf diesem Gebiet wird oftmals das nahe Liegende – die eigene Lebensenergie – übersehen. Woher kommt sie? Welchen Gesetzmäßigkeiten folgt sie? Was blockiert und unterdrückt sie, wie und wozu setzen wir sie ein? 

Fest steht, dass unsere Gewohnheiten, das Verharren in unserer Komfortzone, die größten Energiefresser des Lebens sind. Tagein und tagaus auf den alten ausgetretenen Pfaden zu laufen macht müde und antriebslos. Wenn wir unsere Konstitution zum Beispiel mittels einer Ayurveda-Kur aufpeppen oder Lebensenergie in Büro und Heim mittels der Feng Shui-Lehre harmonisieren und ins Fließen bringen, verbirgt sich dahinter der Wunsch mehr Energie haben zu wollen, uns vitaler und kraftvoller zu fühlen. Schon die alten Griechen wussten Bescheid und Heraklit sprach: „Panda rhei“ – was soviel heißt wie: alles fließt. Ja, in der Tat, alles fließt. Doch der Lebensstrom hat an Tempo zugelegt und fließt rasant in diesen Tagen. 

Um Stress und Hektik entgegen zu wirken, ist es gut, Methoden und Techniken zum Entspannen erlernt zu haben und diese regelmäßig zu praktizieren. So können die Akkus wieder geladen werden. Doch wie gehen wir mit dieser zusätzlich gewonnenen Lebensenergie um? Setzen wir sie wieder ein, um das tote Pferd mit neuer Energie anzutreiben? Lassen wir sie wieder in die alten Kreisläufe zurück fließen und stehen nach ein paar Tagen und Wochen gestresst, müde und kraftlos dort, wo wir bereits waren? Reicht die Kompetenz zum Entspannen und temporären passiven Wohlfühlen aus, um den Übergang von der Industriegesellschaft zur Wissensgesellschaft erfolgreich zu vollziehen? Oder ist darüber hinaus ein Bewusstseinswandel einhergehend mit neuen Werten und entsprechenden Verhaltensweisen angesagt? 

Vom äußeren Wandel zur inneren Wandlung oder umgekehrt? 

Zwei große Wandlungsprozesse in der äußeren Welt fordern unsere Welt-, Wirklichkeits- und Selbstkonstruktionen heraus. Zum einen wird die Welt zu einem großen Dorf, in dem die verschiedenen Kulturen immer mehr in Austausch treten. Dabei sind wir gefordert unsere zementierten Vorurteile aufzudröseln und unsere Toleranzgrenzen weit hinaus zu schieben, um miteinander leben und arbeiten zu können. Hinzu kommt die Unsicherheit in der Arbeitswelt, bedingt durch die Globalisierung. Der lebenslange Arbeitsplatz ist passé. Vielmehr ist berufliches Engagement hintereinander angesagt. Da gibt es Zeiten, in denen wir weniger arbeiten und uns dafür mehr um die Familie kümmern. In anderen Zeiten nehmen wir uns eine längere Auszeit, verschaffen uns in der Ruhe und in der Distanz einen Überblick, um uns später mit revitalisierten Kräften erneut einem längeren Projekt zu widmen. Neben Flexibilität und Abenteuerlust zählt hier die Risikobereitschaft zu den größten Stärken. Doch was setzt diese Bereitschaft zum Risiko voraus? Welche Sicherheit brauche ich, um ein Risiko eingehen zu können und wo finde ich diese?

Den zweiten Wandlungsprozess generiert die alternde Gesellschaft. Der demographische Wandel erzeugt ein anderes Muster. Die Menschen werden älter und zugleich konfrontiert mit neuen Lebensphasen und -perspektiven. Beide Prozesse, wohl verstanden und richtig moderiert, können uns in eine neue Zivilisationsphase führen. So beschreibt es Matthias Horx in seiner Trendstudie “Der Selfness-Trend – was kommt nach Wellness?” Welche neuen Kompetenzen sind gefragt, um in einem bestimmten Alter mit dem Leben Schritt halten zu können oder besser gesagt mitzuschwingen und resonanzfähig zu sein?

Um hier zu einer aussagekräftigen Antwort zu gelangen, braucht es eine Standortbestimmung. 

  • In welcher Lebensphase befinde ich mich?                                                        
  • Habe ich beruflich erreicht was ich wollte?                                                             
  • Tue ich das, was mich wirklich erfüllt.                                                                           
  • Was will ich noch erreichen?                                                                                     
  • Was ruft mich?                                                                                                        
  • Was will ich wirklich?                                                                                               
  • Bin ich bereit dafür etwas aufzugeben?                                                          
  • Inwieweit verwirkliche ich mich selbst?                                                                    
  • Bin ich mir selbst treu?                                                                                              
  • Tue ich das, wozu ich berufen bin?                                                                            
  • Will ich Karriere um jeden Preis und bin ich bereit dafür meine Bedürfnisse zurückzustecken und zu verleugnen?                                                                      
  • Wie geht es mir körperlich, seelisch und geistig?                                                  
  • Wie möchte ich meinen nächsten Lebensabschnitt verbringen?                              
  • Wie viel Energie habe ich zur Verfügung?

Fragen über Fragen, die wichtig genug sind, um gestellt zu werden. Wenn wir den Mut aufbringen und uns diesen Fragen und Antworten stellen, öffnen sich uns neue Türen zu einer freieren und selbst bestimmteren Lebensweise. Doch vorher müssen wir uns einer inneren Wandlung unterziehen, die einem inneren Entrümpeln gleichkommt. Es gilt Abschied zu nehmen von vielen uns lieb gewordenen Verhaltensweisen, Einstellungen und Ansichten, die uns seit Jahrzehnten begleiten und die überholt und für uns nicht mehr zeit- und vor allem nicht wesensgemäß sind. 

Weiter geht´s in Teil 2 in der nächsten Woche. Danke für Ihre Zeit und Aufmerksamkeit.

 

Literaturtipps: 

 

Bianka Maria Seidl
Einfach sein
33 Impulse für Geist und Seele
Ein interaktives WorkPlay-Book
Sprache: Deutsch, 206 Seiten, O-Wire-Bindung 

 

 

Bianka Maria Seidl
Die Zeit ist reif …!
Sprache: Deutsch, 168 Seiten
Hardcover, in Farbe gedruckt mit Leseband
Weitere Infos und Bestellmöglichkeit findest du hier: 

Für den Fall, dass du Teil 1 noch nicht gelesen hast, hier kannst du das nachholen.

Teil 2

Gesetzmäßigkeit statt Gesetzlichkeit leben

Es ist allgemein bekannt, dass, wenn wir in eine Krise gelangen, gerne zurück in archaische Verhaltensweisen fallen. Wir verlieren unserer Mitte und unser Unterbewusstsein schaltet um auf Überleben. Dann reagieren wir aus unserem alten Reptiliengehirn heraus und greifen an oder flüchten. So erleben gerade manche, dass die aufkeimende Angst ihre Gewaltbereitschaft schürt oder sie in die Gleichgültigkeit und Resignation treibt.

Vor allem Menschen, die ohnehin bisher ständig im Überlebensmodus und in einer gefühlten Bedürftigkeit gelebt haben, sind in dieser sich so gewaltig ändernden Zeit besonders anfällig für eine noch destruktivere Einstellung dem Leben gegenüber. Sie sehen in den fremden Flüchtlingen ins nackte Gesicht ihrer eigenen verdrängten, inneren Heimatlosigkeit, ihrer inneren Not.

Menschen hingegen, die sich in ihrer Mitte befinden und eine offene und zuversichtliche Lebenseinstellung haben, sind bereiter die Anforderungen des neue Zeitalter zu akzeptieren und auch zu integrieren. Solidarität zu zeigen mit denjenigen, die in Not sind, egal ob dieses ganze Szenario inszeniert ist von bösen Mächten oder nicht. Weil es in dem Moment um Empathie und Mitgefühl geht. Zwei Werte, die in einer demokratischen Gesellschaft von hohem Wert sind.

Die Völker sollen sich annähern und dabei soll eine neue Form der Verbundenheit entstehen. Im Business wird dieser neue Geist über die SocialMedias und die vielen Netzwerke bereits im Ansatz spürbar. Kontakte entstehen Länder übergreifend durch die modernen Medien und die kulturellen Unterschiede werden so per Mausklick erfahrbar. Zugleich ermöglicht und erleichtert dies eine Annäherung. Wir können uns begegnen und lernen uns zu tolerieren und auch in unserer Verschiedenheit zu akzeptieren. Im Bestfall lernen wir die Andersartigkeit des Fremden sogar zu wertschätzen und sie als Bereicherung des eigenen Erlebens zu empfinden.

 

 

Die Würde des Menschen ist unantastbar

Was das Leben von uns da fordert, lässt sich nicht mittels Gesetzlichkeit erwirken. Obwohl in unserem Grundgesetz in Artikel 1 der Grundrechte steht, dass die Würde des Menschen unantastbar ist, und dass es die Verpflichtung aller staatlichen Gewalt ist, sie zu achten und zu schützen. Dennoch wird dieses Gesetz tagtäglich missachtet, sowohl im häuslichen Bereich, als auch im öffentlichen Leben.

Es hätte daher besser heißen müssen: “Die Achtung und der Schutz der Würde des Menschen sind unverzichtbar” oder “Die verletzbare Würde des Menschen ist zu achten und zu schützen”, und zwar nicht nur von gewaltausübenden Staatsbeamten und -angestellten, sondern auch von Eltern, Vorgesetzten, von jedermann gegenüber jedermann und -frau. Schließlich auch gegenüber der Natur, gegenüber Tier und Pflanze. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Carl Zuckmayer, dt. Schriftsteller 1896 – 1977,  schreibt in seinem „Aufruf zum Leben“ Menschenwürde heißt: “Inkarnation all dessen, was den Menschen frei, groß und ewig macht, was in ihm, dem Weltgeschöpf, den schöpferischen Funken schürt und hütet.”

Hier wird deutlich, dass es um etwas Großartiges geht, um ein Weltgeschöpf, ein geistig- schöpferisches Wesen. Doch damit wir in diese wahre Größe hineinwachsen, gilt es vermehrt Gesetzmäßigkeit statt Gesetzlichkeit zu leben.

Laotse, ein chinesischer Philosoph und berühmter Lehrer des Daoismus/ Taoismus schreibt im 6.Jhr. v. Chr. in seinem Werk Tao Te King “Wird Gesetzmäßigkeit verlassen Werden Gesetze verhängt. Gesetze schaffen gesetzliche Vorgänge. Gesetzliche Vorgänge führen zu Zerfall.”
Und genau das erleben wir gerade – den Zerfall der alten Gesetzlichkeit und auch den Verfall überholter Werte und Dogmen.

 

Eine innere Autorität entwickeln

Diese Zeit birgt eine große Chance der Weiterentwicklung für uns Menschen. Diejenigen, die sich überwältigen lassen von Angst und Destruktivität, können die Erfahrung des Verfalls machen. Auch das ist eine Erfahrung für die Seele. Wer sich jedoch den Anforderungen der jetzigen Zeit stellt, kann und muss lernen eine innere Autorität zu entwickeln, statt weiterhin äußeren Autoritäten zu folgen. Diese innere Instanz gibt letztendlich die einzig wahre Sicherheit und zugleich Halt. Wer sie erfährt und aus ihr heraus wirkt, ist wie ein Leuchtturm, der anderen Orientierung und Zuversicht schenken kann in diesen stürmischen Zeiten.

Es gilt der eigenen Lebenserfahrung und Wahrnehmung zu vertrauen und in die Selbstsicherheit zu finden, aus der heraus dann die  Selbstbestimmung folgen wird. Von hier aus können wir, je nach aktueller Situation, Entscheidungen aus dem Moment heraus treffen und gegebenenfalls auch Grenzen setzen, wenn dies der gefühlen eigenen Wahrheit entspricht.

Für diese Wahrheit müssen wir einstehen, sie gegebenenfalls auch nach außen vertreten, ungeachtet dessen, was andere darüber denken, ob wir dafür geliebt, verlacht oder sogar verachtet werden. Dabei werden wir die Zugehörigkeit zur breiten Masse verlieren, letztendlich, weil wir uns selbst und der eigenen Wahrheit treu bleiben, statt uns weiterhin zu verleugnen.

Fragen wie:

  • er bin ich in meiner wahren Natur?
  • Wo komme ich her?
  • Wo gehe ich hin?
  • Was ist die größte Sehnsucht meines Herzens?

helfen, um hier den Fokus auf wahre Selbstsicherheit und Selbstbestimmung zu richten und Antworten aus dem eigenen Selbst heraus zu erhalten. Doch dazu braucht es regelmäßig Zeiten der Besinnung und der Begegnung mit sich selbst im Inneren, in der Stille. So entsteht eine größte Selbstnähe in der die innere Autorität wahrgenommen und vernommen werden kann.

 

 

Großartiges entsteht, wenn das Herz Regie führt

Auf diesem Weg machen wir die Erfahrung, dass wir in uns sowohl das Männliche als auch das Weibliche finden. Männer tragen eine innere Frau ins ich und Frauen einen inneren Mann. Diese beiden Pole in sich selbst harmonisch zu vereinen ist die größte Kunst. Es ein alchemistischer Prozess der Selbstveredelung. Damit dies geschieht, gilt es die Gesetzmäßigkeit zu erkennen. Wenn ich hier vom Weiblichen und Männlichen spreche, so geht es mir nicht um eine Personifizierung. Vielmehr geht es um ein Prinzip – wie es im Chinesischen das YIN und das YANG veranschaulicht.

Das Weibliche hat die natürliche Fähigkeit der Intuition und kann somit aus dem Nichtmanifesten – aus dem Feld des reinen Potenzials leichter schöpfen, als das Männliche, das von seiner Natur her eher strukturiert und linear veranlagt ist. Damit wir den Himmel auf die Erde bringen, was heißen soll, dass wir eine Welt erschaffen, die gemäß den Schöpfungsprinzipien einer höheren Ordnung gestaltet ist, braucht es zuerst das schöpferisch Weibliche, das mittels Intuition und Inspiration die Impulse aus den höheren Seineebenen schöpft, die dann das Männliche in eine Nutzen stiftende, sichtbare Form und Struktur bringt. Vorausgesetzt das Herz hat bei all dem das Sagen und seine allverbindende Weisheit kann zum Segen aller wirken.

Viele der Schöpfungen, die in der Zeit des Weltenwinters entstanden sind, sind zwar aus der Intuition und der Inspiration großer Erfinder und Entdecker entstanden , doch haben die ausführenden Kräfte, gelenkt von Machtstreben und Gier, oftmals eine destruktive Form geschaffen, die zum Unheil vieler wirkte.

Albert Einstein nutzte seine außerordentliche Bekanntheit auch außerhalb der naturwissenschaftlichen Fachwelt bei seinem Einsatz für Völkerverständigung und Frieden. Von ihm stammt die Aussage: “Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk. Der rationale Verstand ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft geschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk verwehrt.”

 

 

In die wahre Größe gelangen

Die Zeit des materiellen Selbstbildes geht vorbei und der Mensch erwacht hinein in seine wahre Größe, wenn er es sich erlaubt und sich danach ausrichtet. Die neue Physik kann uns dabei behilflich sein, denn Sie ist eine Physik der Möglichkeiten. Sie sagt uns, dass Realität aus einer sichtbaren materiellen Welt und einer unsichtbaren Welt von unendlichen Möglichkeiten besteht. Vieles existiert außerhalb unserer Sinne. Über die Quantenverschränkung und die nichtlokale Kommunikation wird klar, dass wir alle miteinander verbunden sind – füreinander und nicht gegeneinander.

Im Klartext heißt das auch, dass wir aus diesem Quantenfeld unsere Realitäten mit der Macht unseres Gedankens jeden Tag kreieren, in dem wir bewusst oder unbewusst aus einem unbegrenzten Pool von Möglichkeiten auswählen. Deshalb ist Bewusstsein so wichtig.

Wenn wir uns der Macht unserer schöpferischen Fähigkeiten wie Denken, Fühlen, sowie Vorstellungs- und Willenskraft erst einmal voll bewusst werden, sind wir in der Lage unser Leben so zu steuern, wie wir es als Individuum, aber auch als Gesellschaft haben wollen. Dabei ist das Modell des Überlebens des Stärkeren nicht mehr zeitgemäß. Statt Aggression, gnadenlosem Egoismus, Rücksichtslosigkeit und Unbarmherzigkeit, wollen wir Menschen tief in unseren Herzen liebevolle, soziale Bindungen, gegenseitige Unterstützung und bedingungslose Liebe erfahren.

Das, was in den alten Mysterienschulen gelehrt wurde, wird mittlerweile von der modernen Physik bestätigt. Wir sind geistig-seelische Wesen, die hier auf der Erde in einem physischen Körper eine Erfahrung als Mensch machen. Wenn wir das begreifen, beginnen wir, uns an unserem höheren Selbst und an unserer Seelenentwicklung zu orientieren und Angst und Kleinheit schwinden. Stattdessen erfahren wir uns als mächtige und liebende Gestalter, die sich selbst neu erschaffen und in einem neuen Wir miteinander statt gegeneinander wirtschaften und damit eine neue Gesellschaft formen.

 

“Wagen wir es! Denn: Wir sind die, auf die wir gewartet haben.”

 

Ich hoffe, dass dir der Beitrag gefallen hat. Gerne lese ich Deine Gedanken dazu. Schreibe mir einen Kommentar unten und ich freue mich auf unseren Austausch.

 

Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit, Deine Zeit und Deine Energie.

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria Seidl

Teil 1

Die großen Chancen im derzeitigen Wandel

 

Die derzeitigen großen Veränderungen auf der Welt werden angetrieben von einer evolutionären Kraft, die uns ALLE aus unserer bisherigen Komfortzone herausfordert. Wir sind dazu angehalten unsere bisherigen Einstellungen und Verhaltensweisen zu hinterfragen, sowohl als Individuum als auch im Kollektiv, als Gesellschaft. Dabei gilt es die bisherigen Grenzen hinter uns zu lassen und aufzubrechen zu neuen Ufern und zu neuen Küsten unserer Selbst. Den Staub, den wir dabei aufwirbeln, sollen wir nicht fürchten und auch die Wellen, die hochschlagen, weil wir unsere Grenzen neu definieren und uns zu unserer individuellen Wahrheit bekennen, sollen uns nicht bekümmern. Vielmehr gilt es jetzt in der Zeit des aufkeimenden Weltenfrühlings ein neues, umfassenderes Selbst- und Weltbild zu formen, in dem das WIR im Sinne einer weltlichen Brüderlichkeit gänzlich neu erfahren wird.

 

Der große Wandel – getragen von den Rhythmen der Zeit

Schauen wir unser derzeitiges Leben genauer an, so sehen wir, dass sich vieles in Veränderung befindet. Genau genommen war das schon immer so, doch die Geschwindigkeit mit der sich die Dinge ändern, hat zugenommen. Je mehr Ballast und Unerledigtes der Einzelne mit sich herumträgt, desto belastender empfindet er die Anforderungen des Lebens und umso mehr fühlt er sich als Opfer der Umstände in die Veränderung hinein gezogen. Bei vielen macht sich daher Unmut, Orientierungslosigkeit und Ohnmacht breit.

Das Leben selbst zeigt sich davon wenig beeindruckt, weil es eins nicht kann – stillstehen. Das Leben ist Bewegung und ein ewig währender Prozess des Stirb und Werde. Altes vergeht und Neues entsteht. So wie die rot glühende Sonne am Horizont langsam versinkt, so vergehen Ären, Epochen, Kulturen, Weisheiten, Sitten und Bräuche. Was bleibt, ähnlich einem Fels in der Brandung, ist der Wandel, als das einzig Beständige, das getragen wird vom den Rhythmen der Zeit. So erleben wir einen kleinen Rhythmus zum Beispiel beim Aus- und Einatmen, einen größeren in den Gezeiten der Meere –bei Ebbe und Flut. In den gemäßigten Breitengraden finden wir den Rhythmus der vier Jahreszeiten und in der Bibel finden wir den Takt der 7 mageren und der 7 fetten Jahre. So wie der Rhythmus des Meeres von der Mondkraft genährt wird, so sind auch die vier Jahreszeiten das Ergebnis der Bewegung der Erde innerhalb unseres Sonnensystems. Große Zeitzyklen werden von großen Bewegungen der Erde innerhalb der Galaxis und deren Resonanz mit anderen Galaxien geschaffen.

So wie es diese kleinen und größeren Zeitzyklen gibt, gibt es einen sehr großen, der uns nicht im Bewusstsein ist. Astronomen ist diese große Bewegung bekannt unter dem Begriff der Präzession der Tagundnachtgleichen. 25920 Jahre dauert dieser große Zyklus und wird auch „Platonisches Jahr“ genannt. Den alten indischen Sanskritschriften zufolge fällt die Menschheit in den Schlaf, besser gesagt in die Unbewusstheit, wenn sich die Erde während dieser großen elliptischen Bewegung vom Zentrum der Galaxis weg bewegt. Sie erwacht, wenn sich der Planet wieder dem Zentrum nähert.

Das ist bereits viele Male mit der Menschheit geschehen. Es ist ein offenes Muster, denn wir bewegen uns ja durch das grenzenlose All. Nach jedem Versinken schlafen wir ein bisschen weniger und die Zeiten des Wachseins dauern länger. Ähnlich wie ein Mensch im Alter weniger Schlaf braucht, im Gegensatz zum Säugling. Die große Präzessionsbewegung unterteilt sich in 12 kleine Zeiträume von 2160 Jahren, die jeweils in Verbindung mit einem der zwölf astronomischen Sternbilder stehen. Aus dieser Sicht heraus haben wir gerade das Fischezeitalter verlassen und sind in das Wassermannzeitalter eingetreten. Die Tibeter und die Hindus nennen diese Zeitalter Yugas. Jedes Yuga hat eine Phase des Aufstiegs, eine Blütezeit und eine Phase des Abstiegs. An zwei bestimmten Zeitpunkten (A und C) auf der großen Ellipse der Präzession, gibt es umwälzende Veränderungen auf unserem Planeten. Siehe Skizze.

Päzession

 

Die Menschheit steht jetzt wieder am Punkt des Erwachens. Und so wie jeder Tag neue Chancen mit sich bringt, so wird diese Phase wieder die bewusste Weiterentwicklung für die Menschheit ermöglichen. Doch im Moment befinden wir uns mitten in einer Übergangsphase. Jeder hat solch eine Phase auch schon persönlich in seinem Leben erfahren und weiß daher, dass dies einher geht mit Unsicherheit, Disharmonie und auch Orientierungslosigkeit. Denn das Alte greift nicht mehr und das Neue hat noch keine greifbare Form und keine Struktur und vermag somit keine Sicherheit zu geben.

Wenn wir nun unsere individuelle Erfahrungen auf das derzeitige große, kosmische Geschehen übertragen, dann dürfte es eingängig sein, dass diese Zeit in einem viel größeren Maßstab und Umfang Chaos, Unsicherheit, Orientierungslosigkeit und bei vielen auch einen gewissen „Wahnsinn“ mit sich bringt.

 

Zeitalter der Bruder- und Schwesterliebe

Damit Neues entstehen kann, muss das Alte vergehen. Egal ob es sich dabei um Einstellungen, Ideologien oder Paradigmen handelt. Immer geht es darum, dass sich die damit verbundenen alten Systeme verändern müssen. Seit der Französischen Revolution ( 1789-1799 ) treten immer deutlicher und heroischer die Impulse des werdenden “Wassermann-Zeitalters” hervor. Der Rationalismus der letzten Jahrhunderte bildete den Übergang zur leidenschaftlichen Intellektualität des Wassermannzeichens. Das neue beginnende Zeitalter wird ein Doppelgesicht aufweisen. Zum einen die Begierde nach immer neuen Hochorginellem und Hochintuitiven und zugleich auch die Gebundenheit an Uraltes und an ein zäh beharrendes Denken, das den Menschentypen der neuen Zeit kennzeichnen wird.

Die derzeitigen evolutionären Kräfte bewirken, dass die alten Systeme und damit verbunden die alte Ordnung zerstört werden. Genau das erleben wir gerade. Natürlich bäumen sich da die alten Machtinhaber auf und bekämpfen das Aufkeimende, indem sie ihre alte Ordnung noch härter und mit noch mehr Kontrolle verteidigen. Ja, sie versuchen sogar sie mit Intrige, Betrug und Gewalt zu verhindern. Es ist dies vergleichbar mit dem Kampf zwischen den Kräften des sich langsam zurückziehenden Winters und des heran nahenden Frühlings, der letztendlich doch die Erneuerung des Lebens erwirkt und den Sieg davon trägt.

Ausgehend davon, dass der Weltenmonat im Sternbild Wassermann ca. 2.16o Jahre dauert, stehen wir derzeit ziemlich am Anfang und der neue Menschentyp dieser Zeit beginnt gerade in den Kinderschuhen sich selbst und die Gesellschaft zu formen. Der Wassermann gilt als Zeichen ausgleichender Brüderlichkeit, die charakterisiert wird durch die globale Annäherung der Völker im johanneischen Zeitalter der Bruderliebe. Die Zeiten werden “gesellige” sein. Im Johannes-Evangelium heißt es ( Johannes 13, 34-35 ):

 

“Ein neues inneres Weiheziel gebe Ich euch: Dass ihr einander liebet.
Wie Ich euch geliebt habe, sollt auch ihr einander lieben.
Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe zueinander habt.“

 

 

Auf breiter Ebene sind wir davon im Moment noch weit entfernt, wenngleich sich uns derzeit bereits ein großes Lernfeld mit unseren neuen Brüdern, den Flüchtlingen, auftut. Doch das, was da auf uns zukommt, macht vielen Menschen Angst. Sie fürchten sich vor den Fremden, vor deren Bedürftigkeit, vor deren Andersartigkeit im Hinblick auf deren kulturellen Hintergrund. Daher müssen wir uns alle fragen: Wie gehen wir mit dieser großen Herausforderung um?

 

Gesetzmäßigkeit statt Gesetzlichkeit leben

Es ist allgemein bekannt, dass, wenn wir in eine Krise gelangen, gerne zurück in archaische Verhaltensweisen fallen. Wir verlieren unserer Mitte und unser Unterbewusstsein schaltet um auf Überleben. Dann reagieren wir aus unserem alten Reptiliengehirn heraus und greifen an oder flüchten. So erleben gerade manche, dass die aufkeimende Angst ihre Gewaltbereitschaft schürt oder sie in die Gleichgültigkeit und Resignation treibt.

Vor allem Menschen, die ohnehin bisher ständig im Überlebensmodus und in einer gefühlten Bedürftigkeit gelebt haben, sind in dieser sich so gewaltig ändernden Zeit besonders anfällig für eine noch destruktivere Einstellung dem Leben gegenüber. Sie sehen in den fremden Flüchtlingen ins nackte Gesicht ihrer eigenen verdrängten, inneren Heimatlosigkeit, ihrer inneren Not.

 

Vielen Dank für dein Lesen bis hierher.

 

Im 2. Teil schreibe ich über

  • Gesetzmäßigkeit statt Gesetzlichkeit leben
  • Eine innere Autorität entwickeln
  • Wenn das Herz Regie führt
  • In die wahre Größe gelangen

Weiterlesen im Teil 2 

Ich freue mich, wenn ich dich mit meinen Beiträgen inspiriere und dazu beitrage, dass sich deine Sicht auf dich selbst und die Welt erweitert – zum Wohle deiner selbst und damit auch der Welt.

 

Schon meinen Inspirations-Letter abonniert?   

Abonniere meinen Inspirations-Letter, falls noch nicht geschehen, dann erhältst du alle 14 Tage meine Beiträge mit Impulsen und Inspiration.
Klicke dazu einfach auf das Foto links und trage dich dann in der erscheinenden Maske ein. Du kannst das kostenfreie Abo jederzeit beenden.

Mit deinen Daten gehen wir gemäß der neuen DSGVO (Datenschutzgesetz-Verordnung) verantwortungs- und vertrauensvoll um.

In der Tiefe unseres Seins schlummert die Weisheit und das Wissen unserer Seele. Ihm gilt s sich zu öffnen. Der Schatz, der wir sind, wird so ans Licht gelangen und der Strom des Lebens kann frei durch uns fließen.

 

Den Strom des Lebens begrenzen

Das Leben aus einem begrenzten materiellen Selbstbild heraus offenbart sich uns in diesen Tagen immer mehr als das, was uns in den vergangenen Jahrhunderten in eine Einseitigkeit geführt hat, so dass viele das Leben nicht mehr als das wahrnehmen können, was es wirklich ist.

Sie erkennen auch sich selbst nicht, als das, was sie wirklich sind, ihrer wahren Natur entsprechend. Und so kämpfen sie um ihr Überleben. Doch wer da kämpft ist lediglich ein begrenzter Teil, der sich getrennt und nicht zugehörig fühlt zu dem, was größer ist als er.

Diese Selbstbegrenzung geht oft einher mit einer Selbstverleugnung. Da wird das Licht, das tief in jedem von uns angelegt ist, unter den Scheffel gestellt. Es wird dabei die eigene Lebendigkeit in Normen gepresst, so dass wir uns gut verhalten, uns anpassen, um dazu zugehören. Wir halten uns zurück und damit letztendlich auch die lebendigen Impulse des Lebens. Es ruft uns in jedem Moment, obwohl wir uns hinter den dicken Mauern unserer Komfortzone verschanzt haben, um den Unwägbarkeiten des Lebens nicht mehr ausgesetzt zu sein.

 

Das Ausgegrenzte einladen

Was wäre, wenn wir den Schatten, der sich jetzt in diesen Tagen im Außen zeigt, annehmen und ihm unser Herz öffnen würden? Der Schatten, von dem hier die Rede ist, ist all das, was wir derzeit im Außen bekämpfen. All das, was nicht sein darf, was wir für unannehmbar halten.

Wie sehr würde unser Herz sich dabei weiten müssen, um das umfangen zu können?
Wie sehr würden wir dabei wachsen und uns entfalten zu unserer wahren Größe?
Nutzen wir daher unsere schöpferische Bildekraft und beginnen wir uns das vor.zustellen.

Sich das Unvorstellbare vorstellen

Wir sprengen die Mauern unserer Trutzburgen und der Strom des Lebens reißt, einer Flut gleich, alles Alte und Überlebte mit sich fort. All unsere alten Einstellungen, Ansichten, Bedenken und Sorgen versinken in dieser Lebendigkeit. Zugleich zeigt sich uns die nackte Angst in all ihren vielen Facetten, die seit Jahrtausenden in den Knochen der Menschheit steckt.

Im Lichte unserer strahlenden Essenz, die jetzt zum Vorschein kommt, kann diese Angst jedoch nicht überleben. Stattdessen streckt sie sanft ihre einst mächtig geschwungenen Schwerter. Das, was zu uns gehört, kehrt zurück.

 

Wandlung erlauben

Die Ohnmacht und Macht des kleinen Ichs verwandelt sich in die Bestimmung durch das umfassendere ICH. Die Gier und der Neid kehren ein in die Fülle, die immer schon da war. Es gibt auch keinen Verlust, weil nichts verloren geht, was wesentlich ist. Auch die Armut wandelt sich, weil die Fülle danach strebt sich zu ergießen in eine noch größere Fülle. Am Ende bleibt das strahlende Sein, das sich auch im anderen erkennt und spiegelt. Es ist das, was immer da war und immer da sein wird, was jetzt durch uns leuchtet. Unbegrenzt und ewig, als Ausdruck der Liebe des Lebens zu sich selbst.

Entscheiden wir uns dafür! Lernen wir dieser Liebe wieder Ausdruck durch uns zu geben. Reißen wir unsere selbstgeschaffenen Mauern ein und entdecken wir uns neu in unserer bestmöglichen Version.

 

Lesen Sie dazu auch “Einverstanden sein” 

Warum Selbstverwirklichung einen großen Traum braucht

 

Träume: Du siehst Dinge und du sagst: Warum?
Aber ich träume 
von Dingen, die es nie gegeben hat,
und ich sage: Warum nicht?“
Bernhard Shaw

 

Manche Menschen folgen einfach ihren Träumen und verwirklichen sie mit einer brennenden Leidenschaft und mit großer Willenskraft. Dabei gehen sie oftmals weit über die Normen des Mittelmaßes hinaus, verlassen ihre Komfortzone, riskieren zu scheitern und dabei belächelt zu werden. Dennoch brennt in ihnen ein Feuer, das sie alle Hindernisse überwinden lässt, bis sie schließlich ihren Traum verwirklicht haben und dabei auch enorm gewachsen sind. Sie sind auf diesem Weg zu Menschen mit einem starken Selbstbewusstsein und mit großem Selbstvertrauen geworden, die wissen, dass sie alles in ihrem Leben erreichen können, wovon sie zu träumen vermögen. Diesen Menschen ist ihre Selbstverwirklichung am wichtigsten und daher haben sie ihren tiefsten innersten Wünschen Rechnung getragen. Als Lohn dafür empfangen sie Erfüllung im höchsten Maß.

 

[bctt tweet=”Selbstverwirklichung braucht einen großen Traum” username=”Biankamaria”]

 

Erschöpfung statt Erfüllung

Wer tagtäglich im Hamsterrad sein Leben fristet, hat wenig Zeit sich über seine wahren Bedürfnisse und Sehnsüchte Gedanken zu machen, geschweige denn, dass er sie jemals entdecken könnte. Bereits in der Schule werden die Menschen dazu geformt dem herrschenden System zu dienen, das sich überwiegend über Leistung und Wirtschaftswachstum definiert. Der ausgleichende Pol über Muse, Regeneration und Kreativität kommt dabei zu kurz. Daher laufen viele Menschen in der Gesellschaft ständig auf Hochtouren, wie Motoren. Die Kinder der Nachkriegsgeneration konnten sich das Ausruhen und Entspannen von ihren Eltern nicht abschauen und so fehlen für diese so wichtigen ausgleichenden Qualitäten letztendlich die Vorbilder. Wen wundert es da, dass sich das Rad der Anstrengungen in den westlichen Industrienationen weiter und immer schneller dreht. Menschen verausgaben sich, übernehmen mehrere Jobs und dennoch bleibt die Erfüllung auf der Strecke. Stattdessen brennen sie aus, weil sie ihr Lebensfeuer für überzogene und einseitigen Ziele des herrschenden Systems eingesetzt haben.

 

Verantwortungswütige und Verantwortungslose

Manche Menschen übernehmen viel Verantwortung und viele Pflichten und schnüren sich damit buchstäblich ein Korsett, das ihnen die Luft zum Atmen nimmt. Es bleibt ihnen keine Zeit und kein Raum mehr für die eigene Entfaltung – für einen Traum. Zu stark liegt der Fokus im Außen bei den anderen und bei deren Leben. Oftmals erhoffen und erwarten sich diejenigen damit Wertschätzung, Anerkennung und Dankbarkeit. Doch selten wird dies gelingen und so sind diese Menschen irgendwann enttäuscht, machen andere dafür verantwortlich und sind letztendlich unzufrieden. Diese Menschen übersehen dabei, dass sie die größte Verantwortung für sich selbst haben, für ihr Denken, ihr Fühlen und Handeln – für die Entfaltung ihrer individuellen Potenziale, für ihr Wohlergehen, für ihr Glück.

Andere wiederum wagen es nicht Verantwortung zu übernehmen. Wenn möglich umgehen sie sie, schieben Entscheidungen lieber hinaus oder überlassen sie anderen. Sie nutzen ihre Chancen nicht, die sich ihnen immer wieder bieten und lassen im Großen und Ganzen das Leben an sich vorüberziehen.
Wenn sie für etwas zur Verantwortung gezogen werden, weichen sie aus, flüchten sich in Ausreden oder entziehen sich der Situation. Zu groß ist die Gefahr des Scheiterns, zu groß die Gefahr einer Niederlage. Lieber halten sie sich in den Haltebuchten des Lebens auf, resignieren ob der großen Risiken, die ein kreatives, erfülltes Leben mit sich bringt. Lieber schauen sie zu, wie andere das Leben wagen, manche mit prophetischer Vorausschau. Solche Menschen beharren gerne auf ihr Recht, indem sie den negativen Ausgang einer Unternehmung bereits voraussagen und es dann mit einer gewissen Schadenfreude wahrnehmen, wenn es dann so passiert. Schließlich haben sie ja von Anfang an gesagt, dass es nicht klappen würde. Sollten sie doch mal eine Idee zu einer Unternehmung haben, die außerhalb ihrer kleinen, engen Komfortzone liegt, dann lassen sie es zu, dass ihr Verstand ihnen beschwichtigend einredet, dass sie zu alt, zu jung, zu unerfahren, zu mittellos seien. Damit ist dann das Feuer der Inspiration sofort auch wieder gelöscht und die alte Sicherheit und Ordnung wieder hergestellt. Alles bleibt beim Alten. Was sie nicht bemerken ist, dass das Maß der Unzufriedenheit in ihnen proportional dazu wächst.

In beiden Fällen ist der gemeinsame Nenner, dass sowohl die Verantwortungswütigen als auch die Verantwortungslosen zuwenig oder keine Verantwortung für sich selbst übernehmen. Auf diese Weise ist der Weg heraus aus den alten Rollenspielen, wie zum Beispiel Opfer-Täter, versperrt. Die Menschen bleiben gefangen im Rad der wiederkehrenden Ereignisse und auch Ergebnisse. Alles bleibt beim Alten.

 

[bctt tweet=”Die Verantwortung für die Entfaltung unseres individuellen Potenzials liegt bei uns selbst” username=”Biankamaria”]

Das Maß der Verantwortung neu definieren

Obwohl im Außen sich alles so schnell weiter entwickelt und der Fortschritt so immens groß ist, trügt dieser Schein. Die wahre Entwicklung geschieht im Inneren des Menschen – in jedem Einzelnen. Erst wenn der Einzelne die Verantwortung für sich übernimmt, für sein Denken, Fühlen und Handeln, dann verändert er damit sich selbst und auch die Gesellschaft. Das Maß der Verantwortung muss vor allem in der jetzigen Zeit von jedem neu definiert und dann an erste Stelle gesetzt werden. Erst in der Eigenverantwortung wird der Wunsch nach dem Ureigensten deutlicher spürbar, sodass sich der Mensch nach einer Erweiterung und Ausdehnung sehnt, nach einem größeren Handlungsspielraum mit mehr Selbstbestimmung. Hat er diesen evolutionären Impuls erst einmal in sich verspürt, braucht es Zeiten des Innehaltens, des Rückzugs und der Einkehr, um zu erspüren und zu erahnen, was sein Herz und seine Seele von ihm wollen.

 

Zeit und Raum für die Selbsterforschung

Der Mensch tut gut daran sich Zeit und Raum für die Selbsterforschung zu nehmen. Das beginnt damit, sich im eigenen Lebensraum einen Ort des Rückzugs zu schaffen und sich regelmäßig Zeit für Reflexion und Innenschau zu nehmen. Diese schöpferischen Auszeiten erweisen sich bald allemal gewinnbringender als jede Spareinlage. Schließlich liegt der Zugang zu den verborgenen, tieferliegenden Wünschen und Bedürfnissen im eigenen Inneren und  Träume öffnen dieses Tor. Dabei gibt es verschiedenste Wege des Träumens. Doch um seinen ureigensten Traum zu entdecken ist es am wichtigsten sich das Träumen wieder zu erlauben.

So kann es beim Spaziergang in der freien Natur geschehen, dass ein plötzlicher Geistesblitz Einsicht verleiht in eine weitaus größere Schau auf das eigene Leben. Plötzlich entsteht ein größeres Bild und es können verschiedenste Bereiche sinnvoll zusammenhängend erkannt werden.. Es kann sein, dass dieses größere Bild plötzlich unter der Dusche als große Inspiration aufkeimt und einen grandiosen Impuls setzt. In jedem Fall entstehen solche Träume oder auch Visionen in völlig entspannten Zuständen, wenn der Ratio ruhig ist und Raum  für Eingebungen und Inspiration dadurch entsteht.

 

[bctt tweet=”Im entspannten Zustand sich öffnen für die Inspiration zum großen Traum” username=”Biankamaria”]

 

Platzschaffen für die neue Realität

Ist der eigene Traum klar im Fokus, gilt es im nächsten Schritt Platz zu schaffen für die neue Realität. Dabei müssen alte, überlebte Gewohnheiten durchbrochen und durch neue, förderliche Verhaltensweisen ersetzt werden. Verhaltensweisen, die die Verwirklichung des Traumes unterstützen. Ebenso gilt es Prioritäten gemäß seinen tieferen Bedürfnissen wie  z.B. Freiheit, Fülle, Liebe etc. zu setzen und diese auch entsprechend zu leben.

Auf diesem neuen Weg ist es wichtig auf Eingebungen zu achten und der Intuition mehr zu vertrauen. Denn Intuition ist die Fähigkeit, die Wahrheit ohne Erklärungen spüren zu können. Sie ist die Sprache der höheren Intelligenz und verbindet uns mit der höchsten Ebene unserer Seele und ihrem Entwicklungsplan.

 

Den ureigensten Traum entdecken und verwirklichen

Der Weg der Selbstverwirklichung beinhaltet den ureigensten Traum zu entdecken und zu leben. Selbstverantwortung ist die Voraussetzung für ein schöpferisches Leben. Zeit und Raum für die Selbsterforschung sind der neue Luxus, die sich der Mensch nehmen muss, wenn er den Wunsch nach dem Ureigensten verspürt. Dabei geht es vermehrt darum den inneren Impulsen und Regungen die Aufmerksamkeit zu schenken und den Fokus vermehrt nach Innen zu lenken.

Hier wird der Mensch zum Zuschauer im eigenen Lebenstheater und schließlich erkennt er, dass er auch der Regisseur und Darsteller ist. Im Licht seiner Bewusstheit kann sich das bisherige Lebensdrama in ein Lustspiel wandeln. Er kann sein Lebensschauspiel neu erträumen, das Drehbuch schreiben, es gestalten und bewusst spielen.

 

Sich erlauben zu träumen – groß zu träumen

Erlauben wir uns das Träumen wieder. Träumen wir große Träume und machen wir sie zu unserer neuen Realität. Übernehmen wir die Verantwortung für unser Denken, Fühlen und Handeln und nutzen wir die Macht unseres Unterbewusstseins und unseres Geistes. Denn  alles was sich unser Geist vorzustellen vermag, können wir auch verwirklichen. Verlassen wir unsere Komfortzone und wagen wir uns hinaus ins Leben. Die Kraft, die uns mit jedem Schritt zuwächst, unterstützt uns dabei, das Große, das scheinbar Unerreichbare, zu verwirklichen. Gemäß dem Spruch: Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott, lasst uns unsere größten Träume und Visionen schöpfen und damit auch eine neue Gesellschaft formen.

 

Und jetzt sind Sie dran:

  • Welche Träume tragen Sie mit sich herum, ohne dass Sie ihnen Ihre Aufmerksamkeit schenken?
  • Wann sind Sie soweit, dass Sie dem Ruf Ihres Herzens und Ihrer Seele folgen und Ihre Träume verwirklichen werden?
  • Was bracht es, dass Sie sich dafür entscheiden?
  • Wenn Sie absolut keine Angst vor dem Scheitern hätten, wenn Sie sich sicher sein könnten, dass Sie niemanden enttäuschen oder verlieren, wenn Sie sich für die Verwirklichung Ihrer Träume entscheiden, was wäre Ihr größter Traum?

 

Nehmen Sie sich ein wenig Zeit zum darüber Nachdenken und  schnappen Sie sich dann ein Schreibheft und notieren Sie Ihren Traum so ausführlich wie möglich! Dann legen Sie Ihr Geschriebenes für einige Zeit beiseite und lesen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt wieder. Wahrscheinlich werden Sie staunen über das
was Sie da geschrieben haben.

Ich wünsche Ihnen viel Freude und erhellende Momente dabei. Wenn Sie Interesse und Lust verspüren tiefer in Ihre Schatzkammer einzusteigen, dann haben Sie dazu die Chance beim Online-Coaching-Jahres-Kurs „Den ureigensten Traum entdecken und leben – Authentisch erfolgreich!“
der am 09. Januar 2017 beginnt und dazu angetan ist 2017 zum Startjahr für Ihr Traumleben zu machen.

Seien Sie dabei und machen Sie mit.
Alle weiteren Infos finden Sie hier.

 

Wenn Sie vorher herausfinden möchten, ob dieser Kurs wirklich zu Ihnen passt und Sie weiterbringt, dann melden Sie sich zum kostenfreien INFO-WEBINAR an, das an folgenden Terminen stattfindet:
MI 26.10. – 13 h
MI 09.11. – 19 h
MI 16.11. – 13 h
MI 23.11. – 19 h
MI 30.11. – 13 h

Hier können Sie sich jetzt kostenfrei anmelden.

Das war´s für heute.  Haben Sie Fragen, Anregungen oder auch Ideen, dann freue ich mich über einen Kommentar. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen.

Vortrag

Erschaffe dich neu!

Vom Opfer der Umstände zum selbstbestimmten Gestalter

Herbst-Termine Vortrag: 

noch offen

Herbst-Termine Seminar:

15. Oktober 2016 – Seminarcentrum OASE, Friesheim/Rgbg

 

Die derzeitigen großen Veränderungen, bedingt durch den evolutionären Wandel, fordern uns ALLE heraus, ein neues Welt- und vor allem ein neues Selbstbild zu formen.

Es gilt, sich von den alten Opfer-Täter-Spielen zu verabschieden und in ein freieres, eigenverantwortliches Menschsein zu gelangen, aus dem heraus wir das Leben bewusst und selbstbestimmt gestalten können. Wir haben jetzt die Chance, uns unserer wahren Natur immer bewusster zu werden, Urvertrauen zu erfahren und so zu unserer wahren Größe zu gelangen.

In diesem Vortrag zeige ich die größeren Zusammenhänge auf für die derzeitigen Ereignisse im Außen und die Bedeutung für das kollektive und auch das individuelle Bewusstsein.. Sie, als Zuhörer/in gewinnen überraschend neue Perspektiven für Ihre Lebenssituation hinsichtlich der alten Rollenspiele und Ihrer noch ungenutzten schöpferischen Potenziale.

Kurzum:  Mehr Klarheit und Orientierung für Ihre persönliche Weiterentwicklung zu einem selbstbestimmten Gestalter in einer augenscheinlich chaotischen Zeit.

Anmeldung zum Vortrag unter:  [email protected] oder telefonisch unter 09422 4032 488

Hier finden Sie einen Flyer zum downloaden und nachstehend eine Referenz zum Vortrag.

Referenz: NURMO Frauennetzwerk Oberbayern

Das Internet hat mich zu einem Blogbeitrag von Bianka Maria Seidl geführt, der mich sehr angesprochen hat. Genau dieses Thema “Selbstsicherheit, Selbstbestimmung und die Annäherung der Völker” bewegte mich selbst und passte genau zu einem Treffen, dass ich für mein Unternehmerinnen Netzwerk geplant hatte, so dass ich sie spontan anrief und fragte, ob Sie zu dem Termin kommen könne, um mehr darüber zu erzählen.

Frau Seidl kam gleich zu Beginn sehr authentisch und erfahren rüber. Sie gab uns Einblicke in Hintergründe, die wir alle in diesem Ausmaß noch nicht kannten. Mit ihr taten sich neue Welten auf. Auch mit alten Mythen wurde aufgeräumt und es waren einige Aha-Effekte im Publikum auszumachen.

Durch den sehr inspirierenden Vortrag bekam die Veranstaltung eine sehr schöne Energie, die uns Frauen dazu brachte, uns zu öffnen und als Mensch zu zeigen, was allen Anwesenden sehr gut getan hat. Dies führte zu einem „wir wollen mehr davon“, so dass wir auch in Zukunft mehr darauf achten werden, die Treffen persönlicher und menschlicher durchzuführen.

Vielen Dank, liebe Bianka, für den wunderbaren Vormittag, an dem Du uns mit Deiner Kompetenz, Deinem großen Einfühlungsvermögen und Wissen so viel mitgegeben hast.

gez. Katrin Riediger

 

Tagesseminar

Erschaffe dich neu!

Ins Urvertrauen finden und zur wahren Größe gelangen

Herbst-Termine Seminar:

15. Oktober 2016 – Seminarcentrum OASE, Friesheim/Rgbg

Tagesseminar – weitere Infos

Als moderner Mensch im Informationszeitalter werden wir über das Außen von Informationen bestimmt, ob wir es wahrhaben wollen, oder nicht. In dieser Fremdbestimmung sind wir wie Treibholz in einer Informationsflut,  die uns tagtäglich bewegt mit ihren Bildern und Worten. Über Radio und Fernsehen hämmern in 30 minütigem Abstand die Nachrichten über das Weltgeschehen in unser Gehirn und vor allem in unser Unterbewusstsein. Ohne die Ursache zu bemerken, haben wir schlechte Laune, fühlen uns bedrückt und ängstigen uns um unsere Zukunft.  Plötzlich erscheint vieles aussichtslos und wir fühlen uns hilflos, ob der Dinge die da geschehen. Wir fühlen uns als Opfer der Umstände, und so manche reagieren darauf aus ihrer Angst heraus mit Wut und Hass gegen das, was sich im Außen verändert.

Morgens beim Frühstück werden zum Marmeladenbrötchen schon die beunruhigenden Nachrichten über das Weltgeschehen mit aufgenommen. Diese schwere geistige Kost sorgt tagsüber für eine Grundstimmung, in der das Leben nicht mehr als Geschenk, stattdessen als große Last, behaftet mit vielen Problemen, wahrgenommen wird.

Smartphone, Tabletts und PC´s übernehmen dann tagsüber mittels Spielen und unterhaltsamen Apps die Ablenkung. Ja, wovon eigentlich? Von dem, was nicht zu ertragen ist und zugleich auch vom Kostbarsten, das der Mensch hat – von seinem Selbst. Auf diese Weise verlieren viele den Bezug zu sich selbst. Verschanzen sich in virtuellen Spielewelten und sind gefangen in einem unsichtbaren Netz – im World-wide-web.

 

Verlust des Selbstbezugs

Ohne Selbstbezug geht uns die Fähigkeit, uns selbst und unsere Bedürfnisse klar wahrzunehmen, verloren. Die Sinne stumpfen dabei immer mehr ab und eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber uns selbst und auch der Umwelt macht sich breit. Durch die Überfütterung mit Informationen, Nachrichten, Kommentaren und  Meinungen anderer, die wenig mit uns zu tun haben, wo wir weder hilfreich noch nützlich in einer Sache sein können, belasten wir uns Stunde für Stunde, Tag für Tag und verlieren dabei Lebenskraft. Viele bemerken diesen Raubbau mit sich selbst nicht. Die innere Stimme wird nicht mehr wahrgenommen und so bleiben die Botschaften der Seele unerhört, bis die Impulse stärker werden und uns mittels Krankheit erreichen. Das Leben hat uns von der Überholspur runtergeholt und den aktiven Lebenspol –  Bewegung – eingeschränkt.

In dieser auferlegten Ruhe und in der entstehenden Distanz zu unserem Alltag, beginnen wir langsam zu erkennen, dass wir uns selbst aus den Augen verloren haben und dass wir in uns erstmals nur eine große Leere vorfinden. Doch genau hier liegt der Nullpunkt, der Punkt der Notwende und die Chance zur Umkehr.

Wer sich treiben lässt in der Flut der Informationen wird zum Spielball der manipulierenden Kräfte im Außen. Dort wird derzeit in verschiedenen Krisen – allen voran in der Flüchtlingskrise – ein Spiel gespielt, das es zu durchschauen, statt mitzuspielen gilt.

 

Die Chancen in der Krise wahrnehmen

Schauen wir auf das Gute, das diese Krise mit sich bringt, so können wir dadurch lernen, sowohl flexibler in unseren Ansichten und Einstellung, als auch selbstbestimmter zu werden. Das setzt natürlich voraus, dass wird dieses Selbst, das bestimmen soll, auch kennen, dass wir wissen, wer wir sind, welche Bedürfnisse wir haben und wovon unsere Seele träumt.

So können wir entscheiden, wie wir mit einer Situation umgehen, wenn wir unmittelbar davon betroffen bzw. in Kontakt damit gekommen sind. Ohne das Geschehen im Außen zu bewerten, ohne uns mittels unseres Ur-teilens vom Geschehen zu trennen oder übermäßig anzuhaften, bleiben wir in der Selbstnähe, in damit auch in unserer Kraft. Im 21-Tage-GRATIS-Kurs, der im Frühjahr 2016 wieder starten wird, erfahren die Teilnehmer mehr über das Selbst, die unterschiedlichen Ebenen des Wirkens und seine Kommunikationsformen.

 

Get in touch with yourself

Präsenz und Wahlfreiheit

Damit wir uns unserer Wahlfreiheit in jeder Sekunde bewusst sind, braucht es Präsenz. Wir müssen mit uns in Kontakt sein, uns spüren, um aus dem Moment heraus entscheiden zu können, was jetzt für uns richtig ist und zwar immer wieder aufs Neue, weil jeder Moment einzigartig ist. In solch einem lebendigen inneren Dialog mit uns selbst, zwischen Gedanken und Emotionen, werden wir die, für den Moment beste Wahl und damit Entscheidung treffen. Diese Selbstpräsenz lässt auch unsere schöpferischen Fähigkeiten immer mehr zu Tage treten. So lassen wir uns vermehrt von unserer Intuition aber auch von Inspirationen leiten, die uns erreichen. In diesem Präsent-Sein sammeln wir Lebenskraft, statt sie in sinnlosem Ärger über die Umstände zu vergeuden. Mit der Strahlkraft unserer Präsenz  nähren und stärken wir unser Umfeld und damit tragen wir erheblich zu einer Verbesserung der Umstände bei.

 

Hier die 5 wichtigsten Vorteile der Selbstbestimmung

  • Wir verlassen das uralte Opfer-Täterspiel und übernehmen die Verantwortung für unser Denken, Fühlen und Handeln
  • Wir erkennen immer öfters und schneller unsere Wahlfreiheit  – wie wir mit einer Situation umgehen
  • Wir sind nicht mehr manipulierbar
  • Wir bewahren unsere Lebenskraft und nähren damit unser unmittelbares Umfeld – unsere Familien und Freunde, Netzwerke
  • Wir gelangen in eine Selbstpräsenz, die unsere Selbstwirksamkeit fördert und stetig wachsen lässt, so dass wir uns unserer schöpferischen Fähigkeiten immer bewusster werden und diese im Einklang mit unserer Seele zum Wohle aller einbringen.

 

[bctt tweet=”Wer nach außen schaut, träumt; wer nach innen schaut, erwacht. Carl Gustav Jung”]

 

Hier meine Tipps für mehr Selbstnähe und stärkeren Selbstbezug

  1. Vereinbaren Sie täglich einen Termin mit Ihnen selbst und freuen Sie sich auf das Rendezvous mit Ihnen. Entspannen Sie sich dabei und
  2. Kommen Sie in sich zur Ruhe. Schauen Sie sich alles an, was Ihre Ruhe und den tieferliegenden Frieden in Ihnen zu verhindern sucht. Zumeist sind es Sorgen und Ängste, für die wir tagsüber keine Zeit haben.
  3. Wenden Sie sich den inneren Unruhestiftern zu. Oftmals geht eine äußere Informationen in Resonanz mit etwas in unserem Inneren, das wir schon lange vor uns selbst verborgen halten. Es bewegt uns und wir regen uns auf. Wenn wir länger als 15 Minuten mit solch einer Information, einem Ereignis, negativ beschäftigt sind, dann ist es unser Thema. Und immer liegen Ängste zugrunde. Dies können Existenzängste, Verlustängste und auch Angst vor dem Fremden sein. Solange wir uns unseren Ängsten nicht stellen, sind und bleiben wir manipulierbare, fremdbestimmte Marionetten.
    Folgende Fragen können bei der Ermittlung der Unruhestifter hilfreich sein:
    Was verhindert meine Ruhe und tieferliegend den Frieden in mir?
    – Welche Konflikte schwellen noch und rauben mir die Ruhe und damit auch die Kraft?
    – Was verlangt nach Vergebung?
    – Worüber rege ich mich länger als 15 Minuten auf und was hat das mit mir zu tun?
  4. Pflegen Sie eine liebevolle Beziehung mit sich selbst. Statt mit Tunnelblick das Leben kontrollieren zu wollen, beginnen Sie damit sich regelmäßige Auszeiten zu gönnen und dabei in eine tiefe Entspannung zu gehen. Genießen Sie Ihr Leben und feiern Sie auch Ihre kleinen Erfolge. Gewöhnen Sie sich an, dass Sie sich die wichtigsten Fragen in Ihrem Leben selbst stellen und dann vertrauensvoll auf die Antworten in Ihrem Inneren lauschen. Auf diese Weise kommen Sie sich immer näher und das Vertrauen in Ihre höhere Weisheit wächst mit jedem Tag. Sie sind mehr als Ihr Körper und Ihr Gehirn.
  5. Entfalten Sie die schöpferischen Fähigkeiten Ihres Geistes und lauschen Sie Ihrer Seele und Ihrem Traum für Sie. Damit erschaffen Sie eine Welt, die soviel größer, vielfältiger und vor allem lebenswerter ist, als Ihnen das bisher bewusst ist. Denn:

[bctt tweet=”Wir sind die, auf die wir gewartet haben. “]

 

Wer mehr über sein Selbst und das, wovon er zutiefst ins einem Inneren träumt, erfahren und damit auch authentisch erfolgreich sein möchte, hat im 14-wöchigen Online-Coaching-Kurs, der am 08. Januar 2016 startet, die Chance dazu.

Diejenigen, die es intensiver lieben, verbunden mit einem Orts- und Tempowechsel,  können dies in einer Seminarwoche auf Lanzarote im Juni 2016 erfahren.

 

Lassen Sie mich Ihre Meinung zu diesem Beitrag wissen. Gerne im Kommentarfeld unten. Danke.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Spätherbst-Zeit. Genießen Sie sie und lassen Sie es sich so richtig gut gehen.

Ihre
Bianka Maria Seidl