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Das neue Jahr liegt vor uns und viele haben sich in der Silvesternacht eine Verbesserung vorgenommen. Sei es mehr Bewegung, gesündere Ernährung, ein berufliches Ziel erreichen oder mehr Zeit für das Wesentliche finden und so einen gesunden Auslgeich zu schaffen.

Spätestens nach ein paar Wochen ist der Neujahrs-Elan jedoch bereits wieder abgeebbt und die guten Vorsätze werden von Gründen abgelöst, die erklären, warum es vielleicht doch keine so gute Idee war mit diesem Vorsatz. Dann schleicht sich langsam das Gefühl ein, es wieder einmal nicht geschafft zu haben und hinterlässt einen leicht säuerlichen Geschmack. Doch warum ist das so? Und wie schaffen wir es, dass die guten Vorsätze wirklich gelingen? 

Ob ein Jahr neu wird liegt nicht am Kalender, nicht an der Zeit. Ob ein Jahr neu wird liegt an uns selbst. Sind wir, im Hinblick auf unsere Vorsätze bereit, das Alte in uns sterben zu lassen? Unsere alten Gewohnheiten, die den Vorsätzen entgegenstehen, unsere behindernden Einstellungen, unser altes Denken und Fühlen, unser altes Sprechen und Tun?  Um das beantworten zu können müssen wir uns mit uns auseinandersetzen und zwar im Vorfeld, wissend, dass jede Veränderung Zeit und Energie braucht – also meine Aufmerksamkeit.

 

Gute Vorsätze versus Absicht

Hier eine wichtige Erklärung im Vorfeld zum Wort Vorsatz. Ein Vorsatz ist etwas, das ich davor setze. Es ist wie eine Schwelle, die es zu überwinden gilt und an der viele scheitern. Je mehr Vorsätze, desto mehr Schwellen habe ich auf meinen Weg ins Jahr hinein.

Wie wäre es, statt eines Vorsatzes eine Absicht zu formulieren. Eine Absicht ist gebündelte, schöpferische Gedankenkraft. Sie wirkt ähnlich einem Laser, wohingegen der Vorsatz, ähnlich einem Streichholz, bereits nach kurzer Zeit wieder erlischt.

Eine Absicht formuliere ich schriftlich. Das macht durchaus Sinn, da Schreiben die erste Form der Manifestation ist. Ich formuliere also für das neue Jahr eine Absichtserklärung, die ich auch mit meinem Namen unterzeichne und die ich mir anfangs täglich zu Gemüte führe.

 

Hier nachfolgend die 5 wichtigsten Tipps, wie das, was Sie wirklich erreichen wollen in 2019 auch gelingt.

 

1. Was möchte wirklich werden? – Ziele im Einklang mit der Seele setzen

Die Zeit zwischen den Jahren, hier in Bayern heißt sie „die stade Zeit“, ist bestens dafür geeignet zu erforschen und zu erfühlen, was im neuen Jahr werden möchte. Da gilt es in sich hinein zu lauschen und auch die Seele mit an Bord zu holen. Doch auch jetzt ist das noch möglich, für diejenigen, die es versäumt haben.

Fragen wie

  • Was wünscht sich mein Herz?
  • Was rät mir die alte Weise in mir, die am Lebensende steht und zurückblickt?
  • Was kam bisher zu kurz?
  • Was möchte ich integrieren?
  • Welchem Lebensbereich möchte ich mehr Aufmerksamkeit schenken?

 

“Fühle Deine innere Wahrheit! – Dein Herz zeigt Dir den Weg.”


Es gilt herauszufinden, was die ureigensten Ziele und Wünsche für das neue Jahr sind, statt nach rechts und nach links zu schauen und das zu wollen, was alle wollen, weil „man“ es eben so macht.

Ein wichtiger Tipp: Weniger ist mehr. Es gilt herauszufinden, was das wirklich Wichtige, das Wesentliche ist, das in diesem Jahr geschehen will.

Steve Jobs sagt dazu:
„Eure Zeit ist begrenzt. Vergeudet sie nicht damit, das Leben eines anderen zu leben. Lasst euch nicht von Dogmen einengen – dem Resultat des Denkens anderer. Lasst den Lärm der Stimmen anderer nicht eure innere Stimme ersticken. Und das Wichtigste: Folgt eurem Herzen und eurer Intuition, sie wissen bereits, was ihr wirklich werden wollt.“

 

2. Motivation klären

Wenn ich dann eine Ahnung davon habe, was werden will, gilt es, dass ich mir meine Motivation bewusst mache.

  • Warum möchte ich das?
  • Was soll das Ergebnis sein?
  • Was bringt es mir?
  • Wie fühle ich mich dann?
  • Wie bin ich dann im Umgang mit anderen Menschen – mit meinem Partner, meinen Kollegen, oder meinen Kunden?

Je klarer und deutlicher ich mir meine Motivation mache, je mehr ich dabei meine Gefühle mit einbeziehen, desto stärker ist mein Antrieb für die Veränderung, die ich mir im neuen Jahr wünsche.

Darauf ist zu achten: Je mehr Absichten ich habe, desto mehr muss sich meine Energie teilen und die Gefahr ist groß, dass sich der Geist verzettelt und somit weniger effektiv ist.

 

3. Loslassen und Platz für das Neue schaffen

Zugleich mache ich mir auch bewusst, was der Preis für diese Veränderung sein wird. Ich frage mich daher was muss ich dafür aufgeben, was loslassen?

  • Welche alten Gewohnheiten?
  • Welche behindernden Einstellungen und ggf. auch Glaubenssätze?
  • Denkgewohnheiten über mich selbst?
  • Den schlechten Umgang mit mir selbst und meinem Körper
  • Bin ich bereit all dies aufzugeben?
    Wenn nein, dann ist meine Unzufriedenheit oder der Leidensdruck noch nicht groß genug. Brauche ich das Leiden oder bin ich intelligent genug in weiser Voraussicht die Veränderung rechtzeitig herbei zu führen?

 

„Ziel des Lebens ist die Selbstentwicklung.
Das eigene Wesen völlig zur Entfaltung bringen,
das ist unsere Bestimmung.”
Oscar Wilde

 

Um meine Absichten für das neue Jahr erfolgreich realisieren zu können, ist es wichtig, dass ich damit das ganze Jahr über in Verbindung bleibe, dass ich den Fokus – den geistigen Laserstrahl – weiter auf meine Absicht richte. Dazu beschäftige ich mich täglich damit. Anfangs werde ich damit beschäftigt sein, die alten Gewohnheiten zu durchbrechen, um Platz zu schaffen für das Neue, das ich beabsichtige. Ich werde mich dabei ertappen, dass ich zwischendurch auch Rückschritte mache und in alte Verhaltensweisen zurückfalle. Doch das ist nicht weiter schlimm, solange ich wieder aufstehe, ohne mich zu richten und stattdessen einen neuen Anlauf nehme. Das macht mich dann stärker, so dass ich mehr Energie und auch Lust daraus gewinne, meine Absicht zu verwirklichen.

 

4. Kleine Belohnungen für Etappensiege

Um den Verlauf der Veränderung besser nachvollziehen und vor allem die kleineren Erfolge gebührend wertschätzen und belohnen zu können, ist es gut, dass ich wöchentlich Rückschau halte.

Fragen wie

  • Wie ging es mir hinsichtlich meiner Absicht in dieser Woche?
  • Welche Rückschritte habe ich ggf. gemacht?
  • Was waren die Umstände und was würde mir helfen, dies in Zukunft besser handhaben zu können?
  • Was sind die kleineren Erfolge, die ich erzielt habe?
  • Mit was möchte ich mich hierfür belohnen? – Mit einem guten Essen, mit einer Massage, einem Spaziergang in der Natur – mit einem kleinen wertschätzenden Dankesbrief an mich selbst?

Hilfreich ist, wenn ich mir im Vorfeld bereits ein Belohnungssystem ausdenke. Das unterstützt auch meine Motivation, die im Laufe des Jahres schon mal an Schwung verliert. Das ist normal in einem Veränderungsprozess. Nach einer Weile erreiche ich eine Hochebene und dort sieht es so aus, als würde sich nichts mehr verändern, als würde der Prozess sich verlangsamen, ja vielleicht sogar zum Erliegen kommen. Doch diese Zeit ist zum Durchatmen gedacht, zum Innehalten und zum Staunen, was bereits alles erreicht wurde. Das vertrauensvolle Fortschreiten und die Wertschätzung für den bereits zurückgelegten Weg sind der neue Spirit und Sprit für die nächste Etappe.

 

5. Am Ball bleiben – Kontinuität ist Trumpf

Es gilt am Ball zu bleiben, das ganze Jahr hindurch. Es gilt den Fokus zu halten bis sich die Absicht verwirklicht hat. Ich lese mir immer wieder meine Motive durch, fühle das Ergebnis, sehe vor meinem inneren Auge was es mir gebracht hat und wie ich dann bin, wie meine Umwelt auf mich reagiert. Ich höre, was meine Familie, meine Freunde, Kunden und auch meine Kooperationspartner zu mir sagen. Wie sie mich bewundern und wie ich sie dadurch auch zu einer Veränderung anstoße. Ich mache ihnen damit Mut, weil ich mit meinem Beispiel gezeigt habe, dass es möglich ist einen Unterschied zu machen.

Wenn ich diesen Weg gehe, kann ich in diesem Jahr wirklich Neues hervorbringen. Wir alle können dies – jeder in seiner individuellen Welt und zugleich wir alle zusammen für unsere gemeinsame Welt.

„Oh glaub, dass Wunder dir gescheh´n,
denk, was du sonst der Seele raubst.
Die Wunder knien vor dir und fleh´n;
sie sind ja nur, wenn du sie glaubst.“
Rilke


Mögen wir dem Jahr 2019 unsere klaren, kraftvollen Absichten schenken – unsere neuen Einstellungen, Denkweisen und neuen Handlungen. Und es wird wahrlich ein neues Jahr werden, reich an Frieden, Freiheit, Freude und Fülle für jeden von uns. Gehen´s wir´s an, das zu erschaffen, was, was wir uns zutiefst in unseren Herzen ersehen und wünschen.

Für FRAUEN 45+, die Klarheit und Orientierung über ihren ureigensten Herzensweg erlangen und so mehr Glück und Erfüllung in ihr Leben  bringen wollen biete ich die Gelegenheit dies im yoYA Online-Coaching-Jahresprogramm “Endlich glücklich leben”  in einer kleinen Gruppe von gleichgeSinnten Frauen dies zu realisieren und es zu ihrer Wirklichkeit zu machen. Der Kurs startet am 17.01.2019. Anmeldungen noch bis zum 15.01.2019 möglich.

Klingst das interessant für dich? Hier kannst Du Dich gleich informieren und anmelden.
Für Rückfragen stehe ich gerne per Mail unter [email protected] zur Verfügung – ggf. auch in einem unverbindlichen Telefonat.

 

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria Seidl

 

 

Anne führt ein inneres Selbstgespräch, während sie abends auf dem Sofa sitzt. Sie verspürt seit einiger Zeit eine gewisse Unzufriedenheit mit sich selbst und mit ihrer Lebenssituation. Ihr Leben fühlt sich an wie ein ausgetretener Schuh, der einfach nicht mehr richtig passt. Doch sie beschwichtigt sich damit, dass sie doch zufrieden sein müsse. Schließlich hat sie doch alles, was es baucht. Ein Dach über dem Kopf, ausreichend zu Essen und so weiter, während es anderen Menschen ja so viel schlechter geht. 

„Ja, seit längerer Zeit verspüre ich, dass ich etwas ändern soll, vielleicht sogar muss. Doch irgendwie weiß ich nicht so genau, wo und wie anzufangen. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht so richtig, was ich wirklich will, denn in den letzten Jahren habe ich meine Wünsche oft hintan gestellt, weil alles andere immer wichtiger war, meine Familie, meine Aufgaben und Pflichten, meine Verantwortung in verschiedenen Bereichen.

Was braucht es von mir, dass ich es wage meiner Unzufriedenheit zu lauschen und mich ihr ehrlich zu stellen mit allen Konsequenzen? 

 

Veränderung ist der Ruf des Lebens

Ja, ich ahne bereits, dass ich mich dann verändern, meine Komfortzone verlassen und der Unwägbarkeit des Lebens begegnen müsste. Es ist wahrscheinlich eine Angst, die mich in alten,  ausgetretenen Pfaden hält. Dabei spüre ich, dass ich immer energie- und freudloser werde, je länger ich hier verharre. Was braucht es, damit ich mir den Schritt erlaube, der mich über meine bisherige Komfortzone hinaustreten lässt ins Unbekannte, in das, was ich jetzt noch nicht kenne und und daher nicht überschauen kann?

Ich lausche in mich hinein und langsam werde ich mir gewahr, dass es diesen brennenden Wunsch nach mehr Lebendigkeit, nach mehr Leichtigkeit und Lebensfreude braucht, den ich schon lange in mir verspüre, den jedoch mein Verstand mit seinem lauten Getose übertönt. Die vielen Argumente und Rechtfertigungen, warum das Neue jetzt nicht möglich ist, verhindern, dass ich dem Ruf meines Herzens folge.

Und so verweile ich Jahr für Jahr weiter im bisher Vertrauten, wage es nicht, mich dem Leben anzuvertrauen und  eine Entscheidung für meine Selbstentfaltung zu treffen. Zu hoch das Risiko, die Unwägbarkeit, das Sicherheitsbedürfnis.

 

Sich die vielleicht wichtigste Frage stellen

Ich wiege mich also weiter in einer falschen Bescheidenheit, die verhindert, dass sich meine Lebenskreise erweitern und ich neue Erfahrungen mache. Dabei würde ich neue Facetten meiner selbst kennenlernen und das, was noch in mir steckt, wecken und entfesseln. Aber vielleicht wage ich jetzt, mir zumindest eine wichtige Frage zu stellen.

Was kostet es mich, wenn ich weiterhin die gleichen Einstellungen und Ansichten als Maßstab gelten lasse, wenn ich mich weiter von der Angst in Schach halten lasse?

Kostet es mich meine Lebenskraft und meine Lebenszeit? Mein Mut schwindet wahrscheinlich auch mit jedem Jahr und mein Sicherheitsbedürfnis nimmt noch mehr zu. So leben ja die meisten Menschen. Das habe ich schließlich allerorts immer vorgelebt bekommen.

 

Im großen Stundenglas rieseln meine Lebensjahre dahin

Ich bewundere Menschen, die so frei sind und dem Ruf des Lebens, ihrem Herzen, folgen. Menschen, die zu dem, was sie tun auch bedingungslos stehen und sich damit zeigen, die einfach sie selbst sind und sich dabei ein Leben kreieren, das ihnen wirklich entspricht – ein freies, authentisches und erfülltes Leben.

Sobald ich jedoch von so einem Leben träume und auch mein Herz voll dabei ist, erzählt mir mein Verstand sofort, dass ich mir dieses Leben nicht leisten kann, dass ich ggf. dafür schon zu alt bin, dass ich über zu wenig Zeit und auch Energie dafür verfüge. Vor allem mach ich mir sofort auch Gedanken darüber, was wohl die anderen dazu sagen, ob ich dadurch meine Zugehörigkeit verliere, weil sie mich nicht mehr verstehen, weil sie sich dadurch auch in Frage stellen müssten.

Und während ich mich von den Argumenten und Befürchtungen meines Verstandes einlullen lasse, schließt sich unmerklich die Tür hinaus in das größere Leben. Mein Traum und auch die Regungen meines Herzens verblassen wieder und ich begnüge mich mit dem Altbekannten, dem Vertrauten, wenngleich es mich nicht mehr nährt, mir keine Energie und Freude mehr schenkt. Ich verliere meine Lebendigkeit. Wie in einem großen Stundenglas rieseln meine Lebenszeit und Lebensenergie hindurch und verringert sich Jahr für Jahr.

Was braucht es also, dass ich es schaffe durch diese Tür zu gehen, die mir die Sehnsucht meines Herzens öffnet?

 

Lausche der Antwort deines Herzens

Soweit das innere Selbstgespräch von Anne, bei dem sicherlich so manches in dir angeklungen ist und dich vielleicht sogar berührt und bewegt hat.

Stelle dir die Fragen, die Anne sich gestellt hat, in einem stillen Moment und lausche dann auf die Regungen deines Herzen. Achte dabei auf deinen Verstand und lass dich von seinen Argumenten nicht mehr im alten Kreislauf halten. Schenke deinem Herzen mehr Gehör und vor allem Vertrauen und triff dann eine Entscheidung.

Halte diese Entscheidung schriftlich fest. Schreib sie nieder und frage dich, was ist der nächste wichtigste Schritt, um dieser Entscheidung Taten folgen zu lassen, die dich durch die Tür gehen lassen.

Lausche wieder der Antwort deines Herzens – sei geduldig und geh, wenn es sein muss, ein paar Tage mit dieser Frage schwanger. Vertraue dir selbst und deinem umfassenderen Sein, dass die Impulse deiner Seele über dein Herz zu dir gelangen.

Gerade jetzt, in der vor uns liegenden Zeit zwischen den Jahren, den Rauhnächten, sind die Dimensionstore zu den anderen Ebenen unseres Seins offen. Es ist daher viel einfacher Antworten auf unsere wichtigen, dringlichen Fragen zu erhalten.

Begib dich in dein Innerstes und stelle deine wichtigsten Fragen. Lausche dann geduldig den Antworten die folgen.

 

In diesem Sinne wünsche ich dir eine besinnliche und friedvolle Weihnachtszeit.

In Freiheit im Herzen verbunden

Bianka Maria

2019 den Grundstock legen für ein glückliches und erfülltes Leben

Dies ist ein Angebot, eine Einladung und eine große Chance, endlich den Schritt durch die Türe zu gehen. Vielleicht erkennt du diese Chance, dann ergreife sie und mach 2019 zum Highlight deiner Weiterentwicklung für ein glückliches und erfülltes Leben.

yoYA Online-Coaching-Jahresprogramm für FRAUEN 45+

die mehr mehr Lebensfreude, Glück und Erfüllung in ihr Leben bringen wollen.

Start: 17. Januar 2019

Hier findest du alle Informationen dazu. Im Vorfeld gibt es ein kostenfreies Info-Webinar am 27.12 und 03.01.2019.
Anmeldung dazu hier oder auf der Website.

Vergebung ist eine wichtige, menschliche Kompetenz, die im Zusammenspiel mit Achtsamkeit und Bewusstheit eine neue Wirklichkeit zu kreieren vermag. Wir sind hier als Mensch und als Seele, die sich in einen physischen Körper inkarniert hat, um gewisse Erfahrungen zu machen und damit die seelische Entwicklung voranzutreiben.
Auf diesem Weg, je nach Entwicklungsgrad der Seele, haben wir bereits viele Erfahrungen gemacht und Erkenntnisse gewonnen. Im besten Fall ist daraus Weisheit entstanden. Weisheit entsteht, wenn wir Wissen in die Erfahrung bringen und Erkenntnisse daraus gewinnen. Auf der evolutionären Entwicklungsreise der Seele verfeinert und vertieft sich unsere Wahrnehmung und  somit auch der Umgang mit dem Leben.

 

Unterschiedliche Reifegrade – verschiedene Werte

Je nach Entwicklungsstand verfolgt die Seele des Menschen unterschiedliche Entwicklungsziele. Was für eine reife oder alte Seele nicht mehr von Interesse ist,  ist für jüngere Seelen von essentieller Bedeutung und Wichtigkeit. Am Beispiel des derzeitigen Präsidenten der Vereinigten Staaten lässt sich sehr deutlich erkennen, dass das Erlangen von Reichtum, Macht und Ansehen bei dieser jungen Seele hoch im Kurs steht und auch mit den Anliegen reiferer Seelen kolidiert. Das Bewusstsein für die Verbundenheit mit allem Lebendigen ist hier noch nicht gegeben. Reifere Seelen sind sich dessen bereits bewusst und treten ein für Menschenrechte und den Schutz und Erhalt unserer Umwelt, um nur einige Bereiche zu nennen. 

Auch der derzeitig stattfindende Völkerwanderung, die es zu bestimmten Zeiten immer gegeben hat, sind reifere Seelen offener. Sie sehen vor allem die Herausforderung, vor der die Menschheit derzeit steht und für die sie vernünftige Lösungen finden wollen. Lösungen, bei denen Menschlichkeit und Würde als Wertmaßstab die Richtung vorgeben. Statt Schutzmaßnahmen wie Stachldraht und schärfere Gesetze einzuführen, richten sie ihren Fokus darauf, die Ursachen zu beheben.

Die Unterschiedlichkeit in den Reifegraden der Seelen geht einher mit einem differenzierten Wertekanon, den die Seelen für ihre Weiterentwicklung verfolgen. Die allerwenigsten Menschen sind sich dessen bewusst und so bewerten sie die äußeren Auswirkungen aus dieser Unbewusst- und Unwissenheit heraus.

 

Fehler und Bestrafung – Wie sinnvoll ist das noch?

Im zwischenmenschlichen Bereich gilt das gleiche. Menschen machen Fehler und irren aus ihrer Unbewusst- und Unwissenheit heraus. Dem Fehler folgt die Strafe, das haben wir alle bereits in unserer frühen Kindheit erfahren. So hat uns das Schulsystem gebildet. Fehler zogen schlechte Bewertungen und Noten nach sich. Zuhause in der Familie gab es Rüge, Tadel und manchmal auch Schläge. Letztendlich war es immer ein Entzug von Liebe. So entstanden das arme Opfer, der Schüler, und ein Täter, der Lehrer, oder die Eltern. Zu einer späteren Gelegenheit wurde das Opfer zum Täter und der Täter zu einem Opfer. Vergeltung hat immer eine Wirklichkeit kreiert, in der es unterm Strich nur Verlierer gibt. 

Fehler entstehen aus Unwissenheit, wenn Informationen fehlen, oder Unbewusst- und Unwissenheit vorherrschen. Im Laufe der vergangenen zwei Jahrtausende haben die Menschen eine Realität erschaffen, in der sie sich getrennt von der Schöpfung und vom Schöpfer sehen. Der Preis hierfür ist der Kampf um´s Überleben. In dieser angstgetriebenen Entwicklungsspirale sind Systeme entstanden, in denen die einen die Erfahrung persönliche Macht  und andere von Ohnmacht machen. 

 

Den alten Kreislauf überwinden zugunsten eines größeren Entwicklungssprungs auf die nächste Ebene

Über viele Leben und Erfahrungszeiträume hinweg hat die Seele Macht und Ohnmacht erlebt, mal als Opfer, mal als Täter. Ein Kreislauf, der irgendwann an einem  Punkt angelangt, wo es einen größeren Entwicklungssprung braucht, um ihn zu überwinden und auf die nächste Entwicklungsebene zu gelangen. Es braucht eine Kraft, eine Kompetenz, die derzeit von allen Menschen zu entwickeln ist. Es ist die Kraft der Vergebung. Menschen sind hier auf dieser Erde, um sich weiterzuentwickeln. Es liegt in der Natur der Sache, dass sie in neuen Erfahrungsbereichen Fehler machen. Bei großen Erfindern kam und kommt es vor, dass ein Fehler den Durchbruch zu etwas Neuem ermöglicht hat. Das Akzeptieren von Fehlern, bei sich selbst und anderen, ist der erste Schritt, um das alte Opfer-Täter-Spiel zu überwinden. Wenn wir  bereit sind dies anzuerkennen gibt es kein Opfer und keinen Täter mehr. 

 

Eine dritte Komponente – Vergebung

Erkenntnis und Akzeptanz reichen nicht aus. Es braucht eine dritte Komponente. Es braucht die Kraft der Vergebung, um all die Last und Bürde, die entstanden sind durch Schuldzuweisung und Verurteilung – meiner selbst und anderer – zu erlösen. Diese Erlösung ist der Heilsweg, der in der Innenwelt beschritten werden muss. Hierfür gilt es das geistig-seelsiche Herz, das sich in der Mitte der Brust befindet, zu öffnen. Vergebung löst alle Schuld durch Sühne. Es ist die göttliche Kraft des universelen Geistes, die durch das Herz derjenigen strahlt, die offen und bereit sind, die Waffen niederzulegen. Hieraus erwächst  eine neue Herzensqualität, von der der Dalai Lama als höchste menschliche Kompetenz spricht – das Mitgefühl. Vergeben wir uns selbst durch alle Zeiträume hinweg die Fehler, die wir selbst und auch andere aus Unbewusst- und Unwissenheit heraus gemacht haben. Öffnen wir uns stattdessen für ein Lernen und Wirken miteinander und akzeptieren wir Fehler als Lehrmeister, die unser Wachstum fördern.

Durch Vergebung öffnen sich die Tore hinein in den tausendjährigen Frieden, der vor der Menschheit liegt. Wagen wir es diesen Schlüssel anzuwenden und durch das Tor zu schreiten, in Würde, Selbstachtung und Mitgefühl für alles Lebendige in der Schöpfung. 

 

Vielen Dank für deine Zeit und Aufmerksamkeit. Gerne lese ich deine Gedanken im Kommentarfeld und freue mich auf einen Austausch.

 

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Jenseits der Mauern liegt die Leichtigkeit des Seins

Der Strom des Lebens vollzieht sich unaufhörlich. Er ist ohne Anfang und ohne Ende. Wir sind eingebettet in diesen Strom. Lassen wir uns von ihm tragen sind wir sicher geborgen. Wir fließen mit ihm, mit dem Leben, das sich uns in mannigfaltigen Arten und Formen zeigt.
Wir können staunend und bewundernd die Schönheit der Schöpfung erfahren und uns darin immer mehr erkennen.

Während dieser evolutionären Entwicklungsreise auf dem großen Strom des Lebens haben wir uns unsere eigene kleine Insel geschaffen. Manchen gelingt es, sich auf ihrer Insel wohl zu fühlen. Sie haben nur wenige Mauern errichtet und Gäste sind ihnen willkommen.

Andere wiederum leben auf ihrer Insel hinter hohen, dicken Mauern. Oft fühlen sie sich isoliert und einsam. Zu berohlich haben sie das empfunden, was der große Strom zu ihnen gebracht hat und so haben sie versucht sich vor den Unwägbarkeiten zu schützen, sich abzusichern.

Wir haben die Persönlichkeit stark gemacht wie eine Trutzburg. Unsere übermäßige Identifizierung mit unserem physichen Ausdruck, unserem Körper und mit den Gedanken und Gefühlen hat uns diesen Schutz aufbauen lassen. Zugleich trennt uns dieser übermächtige Schutz augenscheinlich von dem, was uns trägt und Existenz verleiht.

 

Die Persönlichkeit – Schutzschild und Gefängnis

Wir haben uns mit unserer Persönlichkeit ein Schutzschild geschaffen und zugleich auch ein Gefängnis. Je dichter das Gewebe gestrickt ist aus Gedanken und Gefühlen desto weniger erfahren wir die Leichtigkeit des Seins, den Urgrund des Lebens.

Die Gedanken, Empfindungen, Gefühle, Ideen und Vorstellungen der Persönlichkeit verändern sich fortwährend. Ein großes Netz, innerhalb dessen der Eindruck von Bewegung, Fortschritt und Wachstum entsteht, weil sich vieles erfahrbar über die Sinne verwirklicht. Doch all das ist vergänglich und unbeständig.

Es kostet viel Energie eine Persönlichkeit zu sein. Hingegen ist es leicht einfach zu sein. Es ist mühelos und dabei werden wir genährt. Doch es braucht Vertrauen in diesen Urgrund des Lebens. Es braucht ein Urvertrauen.

 

Die Leichtigkeit des Seins erfahren

Wollen wir uns wahrlich weiterentwickeln hinein in unsere wahre Natur gilt es sich wieder zu öffnen für den Strom des Lebens und die Mauern abzubauen. Das Übermaß an materiellem Ballast, an emotionalen Gepäck, an mentalen Konzepten und Konstrukten darf reduziert werden, um die Leichtigkeit des Seins als essenzielle Natur unseres Wesens wieder zu erfahren, so wie einst als Kind, jedoch jetzt mit der Weisheit unseres Herzens.

Das Sein, als Pol der Ergänzung zum Werden, ist essenziell wichtig auf unserem Weg der Ganzwerdung. Die Persönlichkeit tritt auf diesem Weg immer mehr zurück, entspannt sich in den Urgrund des Seins hinein, wird zum Gefäß für Wahrheit und Inspiration aus der Schöpfungsebene unseres wahren Selbst. Wir werden zum lebendigen, spontanen Ausdruck des Lebens im gegenwärtigen Augenblick – ohne Anfang und ohne Ende.

Fragen wir uns daher

  • Wie wäre unser Leben, wenn wir uns diesem unviversellen Urgrund anvertrauen würden?
  • Wie würde sich unser Zusammenleben als Menschheit verändern?
  • Wie wäre es, würden wir uns im DU mit Licht und Schatten  erkennen?
  • Wie würde es sich anfühlen vom großen Strom des Leben getragen zu werden, hinauf auf die nächste Oktave der Schöpfung?

 

Gerne lese ich deine Gedanken zu meinem Artikel im Kommentarfeld und freue mich auf einen Austausch.

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Der Kraftfluss der Seele und was ihn stärkt – Teil 2

 

„Wohl dem, der seiner Väter gern gedenkt, der froh von ihren Taten, ihrer Größe den Hörer unterhält und, sich freuend, ans Ende dieser schönen Reihe sich geschlossen sieht.“

Johann Wolfgang von Goethe, Iphigenie

 

Im ersten Teil dieser Artikelserie ging es mir darum aufzuzeigen, dass wir über unsere Herkunft eine starke Anbindung an das Lebendige erfahren. Insbesondere sind es Vater und Mutter, die den Kraftfluss unserer Seele nähren. Ihre Kraftlinien verbinden sich in uns, leben in uns und werden auch durch uns weitergegeben an unsere Kinder. Solltest du den 1. Teil „Der Kraftfluss der Seele und was ihn stärkt“ verpasst haben, kannst du ihn hier nachlesen.

 

Im zweiten Teil möchte ich nun aufzeigen, dass auch die größere Familie unserer Herkunft, unsere Sippe, zum einen eine Quelle der Kraft und Weisheit ist. Zum anderen bringt sie oftmals auch Last und Bürde mit sich bringt, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Da sich die Menschen im Westen gerade auf dem Weg der Individuation befinden, bedeutet dies, dass wir uns von den Ahnenverstrickungen lösen müssen, um in unser Potenzial zu gelangen  und unseren ganz individuellen Weg gehen zu können.

Viele Menschen in der modernen Zeit sind von ihren Wurzeln abgeschnitten. Manche haben ein Leben lang das Gefühl, nicht richtig in ihre Kraft zu kommen und ihr Leben zu leben. Sie fühlen sich wie ein Baum, den der nächste Sturm umweht. Wenn Teile der Wurzeln fehlen fühlt der Mensch eine innere Leere. Dabei ist eine liebevolle Verbindung zur Herkunft, zu den Eltern und Ahnen eine wesentliche Quelle für Kraft und Weisheit im Alltag. Damit gewinnt der Mensch an innerer Sicherheit, an Schaffenskraft und auch an Mut den Herausforderungen in seinem Leben zu begegnen. Ganz aktuell zeigt sich ein Trend auf breiter Masse – die Individualisierung. Auf diesem Weg kommen wir nicht daran vorbei uns mit unseren Wurzeln und unserer Herkunft zu beschäftigen und uns von dem zu lösen, das uns hindert unsere Individualität und unser Potenzial zu leben.

Wenn wir uns in der Natur umsehen und einen Baum betrachten, so erkennen wir, wie wichtig die Verbindung zu den Wurzeln ist. Der Baum bezieht darüber seine Nahrung und die Wurzeln geben ihm Halt, so dass er sich in seiner ganzen Pracht und Größe entfalten kann. Fehlt es ihm hingegen an starkem Wurzelwerk bleibt sein Wachstum begrenzt. Ebenso verhält es sich beim Menschen.

Unsere Familie und unsere Sippe sind, ob uns das passt oder nicht, eine Quelle der Kraft. Unsere Geschwister, unsere Eltern und Großeltern und unsere Ahnen sind jene Kraftlinien, die sich in uns verbinden, die in uns leben und die durch uns auch weiter gegeben werden.

 

Traumatische Erfahrungen werden über Generationen weiter gegeben

Die DNA als Träger der Erbinformation liefert mit den Genen den Bauplan für alle Zellen des Körpers. In der Epigenetik, ein neues Forschungsgebiet der Biologie, wird untersucht, wie die Aktivität eines Gens gesteuert und seine Funktion eingestellt werden kann und welche Auswirkungen das auf unser Leben hat. Bisherige Erkenntnisse zeigen: Wie wir leben und was wir erleben, wirkt sich auf unsere Gene aus – und sogar auf die unserer Kinder und Enkel.

Dabei sind Ernährung und Umwelt oft entscheidende Faktoren. Aber auch Stress kann epigenetische Spuren hinterlassen. So zeigte eine Studie von Forschern der Universität Konstanz, dass die Babys von Frauen, die in der Schwangerschaft misshandelt wurden, noch in ihren Teenagerjahren epigenetische Veränderungen zeigten. Durchlittene Entbehrungen, Misshandlungen, aber auch Zeiten des Überflusses prägen nicht nur einen Menschen. Solche Erfahrungen können auch über Generationen weitergegeben werden.

Die freie Journalistin Sabine Bode, beschreibt dies sehr gut in ihrem lesenswertem Buch „Kriegsenkel: Die Erben der vergessenen Generation“. Sie schreibt: „Als Friedenskinder sind sie in den Zeiten des Wohlstands aufgewachsen. Es hat ihnen an nichts gefehlt, oder doch? Die Generation der zwischen 1960 und 1975 Geborenen hat mehr Fragen als Antworten: Wieso haben so viele das Gefühl, nicht genau zu wissen, wer man ist, und wohin man will? Wo liegen die Ursachen für diese diffuse Angst vor der Zukunft?“

Die tiefen Gefühle der Entwurzelung enden nicht mit der nachfolgenden Generation. Vielmehr dauert es teilweise bis zu vier Generationen, bis sie sich auflösen. Bis dahin trägt einer aus der aktuellen Familie dieses Gefühl, gespeichert auf der Zellebene, in sich.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind in uns durch eine innere Kraftquelle miteinander verwoben. Wir sind mit unserer Ahnenreihe, unsere Sippe nicht nur genetisch, sondern auch energetisch verbunden.  So wie ein Baum seine Wurzeln hat, um damit Halt zu finden in der Erde, so erben wir von unseren Vorfahren sowohl deren Schmerz, als auch ihre Kräfte und Potenziale in Form der Ahnengaben. 

 

Fehlende Verbindung zwischen den Generationen

Unsere sozialen Gefüge haben sich in den letzten zwei Jahrhunderten drastisch verändert. Sippe und Großfamilien schrumpften auf die Kleinfamilien zusammen. Jetzt fehlt die enge Verbindung zwischen den Generationen.

Die moderne westliche Gesellschaft hat diesbezüglich keinerlei Kultur mehr. Obwohl in den ländlichen Regionen der sonntägliche Besuch am Friedhof noch Brauch ist, hört die Verbindung zu den Ahnen doch spätestens bei den Großeltern auf. Auch der Herrgottswinkel ist aus den Häusern verschwunden. Dort standen nach dem Ableben immer noch die Fotos oder sonstige Andenken an die Verstorbenen und somit wurde eine gewisse Verbindung mit ihnen aufrechterhalten.

In vielen Familie gibt es keinerlei familiären Zusammenhalt mehr. Da ist es mehr als verständlich, dass die Ahnen auch nicht mehr bewusst relevant sind. Vielmehr werden sie oft einfach ignoriert. Die eigenen, schwierigen Erfahrungen im Elternhaus animieren nicht gerade dazu, sich mit den eigenen Ahnen näher zu beschäftigen. Die Situation ist alarmierend und erschreckend zugleich. Die Verdrängung der eigenen Ahnenreihe und Geschichte ist allerdings kein besonders brauchbarer und gangbarer Weg. Denn wenn wir nicht wissen, wo wir herkommen, werden wir auch nicht wissen, wo wir hingehen.

 

”Wer seine Herkunft nicht ehrt, verliert seine Zukunft” 

 

Gründe dafür, dass Menschen sich von ihren Wurzeln abgeschnitten fühlen

Zum einen, wie  schon erwähnt, haben sich die sozialen Gefüge sehr stark verändert. Der fehlende Halt in der Familie bringt junge Leute dazu, sich in Gruppen zusammenzuschließen. Hier verbinden die gemeinsamen Ideale und schaffen so oftmals eine neue geistige Heimat, die Halt gibt, wenn die Gesinnung der Gruppe lebensförderlich ist. Nicht immer gelingt dies.

Zum anderen entsteht ein tiefes Gefühl von Entwurzelung zum Beispiel bei den sogenannten Findel- oder Klappenbabies. Hierbei handelt es sich um inzwischen längst Erwachsene, die von ihrer Mutter verlassen, bzw. in einer Babyklappe abgegeben und von anderen Menschen adoptiert wurden. Diese Menschen können später selten eine eigene, stabile Identität entwickeln. Auch eine territoriale Vertreibung oder Flucht, die zum Beispiel aus dem ersten oder zweiten Weltkrieg resultieren, können eine Entwurzelung beim Menschen bewirken. Wichtig zu wissen ist, dass diese tiefen Empfindungen nicht mit der nachfolgenden Generation enden. Vielmehr dauert es teilweise bis zu vier Generationen, bis sich diese Gefühle wieder auflösen. Bis dahin trägt einer aus der aktuellen Familie dieses Gefühl der Entwurzelung in sich, gespeichert auf der Zellebene.

 

Weitere Ursachen für das Fehlen gesunder Wurzeln

  • der frühe Verlust eines oder beider Elternteile, vor allem in sehr jungen Jahren (Prägephasen)
  • der Verlust von Geschwistern bei Abgang, Abtreibung oder Todgeburt
  • wenn das Kind unerwünscht war
  • wenn das Kind abgetrieben werden sollte
  • wenn das Kind ein Kuckuckskind war – wissentlich oder unwissentlich nicht das leibliche Kind des vermeintlichen Vaters
  • Tod der Mutter im Kindbett bis in die 7. Ahnenreihe zurück
  • Vertreibung, Flucht, Auswanderung direkter Vorfahren bis in die 7. Ahnenreihe
  • Verlust von Generationenerbe (Bauernhof, Fabrik, Weingut…)
  • ein Kind oder direkte Ahnen sind aus einer Vergewaltigung hervorgegangen

 

Typische Verhaltensweisen und Gefühle entwurzelter Menschen

Menschen, die eine schwache bis keine Verwurzelung verspüren, fühlen sich nie oder selten zugehörig, gleich zu welchen Gruppen. Selbst in einer Partnerschaft fühlen sie sich mehr oder weniger alleine und leer. Sie erleben ihre Kinder als Fremde, obwohl sie sie lieben.

Sie haben das Gefühl, ihr Leben von außen zu betrachten. So als würden sie neben ihrer Lebenspur laufen. Sie fühlen sich nirgends richtig zu Hause und haben womöglich schon viele Umzüge hinter sich. Menschen ohne Wurzeln drehen sich wie ein Fähnchen im Wind, lassen sich sehr schnell von außen beeinflussen und zweifeln oft an sich selbst. Sie begeben sich gerne in Abhängigkeit, brauchen sie doch jemanden der ihnen sagt, wo es lang geht. Im Extremfall haben sie eine gewisse Tendenz sich zu unterwerfen.

Wenn Menschen sich entwurzelt fühlen, fehlt ihnen die Kraft für eine klare Aus- und Aufrichtung im Leben. Bevor ein Mensch seine Träume verwirklichen kann, muss er sich wieder mit seinen Wurzeln verbinden. Es geht um die Wiederanbindung an den Kraftstrom der Generationen, damit daraus Kraft und Weisheit für das eigene Leben bezogen werden kann.

 

”Wer sich von seinen Wurzeln getrennt hat, treibt wie ein Segelschiff ohne Segeln” 

 

Klärung und Wiederanbindung an die Kraft unserer Herkunft

Ganz anders ist es da in Asien, wo die Ahnenverehrung der letzten sieben Generationen ein fester Bestandteil der Kultur ist. In China zum Beispiel wird der Tod als Schlaf angesehen, aus dem der Verstorbene wieder erwachen kann. Aus diesem Grund besitzt jedes gläubige Haus in China einen Hausaltar. Mit solch einem  Ahnenaltar, der mit den Namen der verstorbenen Verwandten versehen ist, dient dazu den Seelen der Toten Opfergaben anzubieten.. Auch nach der Bestattung ist es die Aufgabe der Hinterbliebenen, die Ehre der Ahnen aufrechtzuerhalten. Mit Opfergaben und Gebeten wird die Nähe zu den Ahnen bewahrt. Immer noch als Teil der Familie angesehen, sollen die Ahnen einen günstigen Einfluss auf bevorstehende Ereignisse ausüben, weshalb bei wichtigen Entscheidungen auch der Rat der Ahnen hinzugezogen wird.

Auch in allen traditionellen schamanischen Kulturen sind die Ahnen wesentliche und nicht selten die wichtigsten Verbündeten des Schamanen. Hier finden wir eine sehr effektive Möglichkeit der Wiederanbindung an die Ahnen. Der Hilfesuchende kommt auf einer tiefen, dem Alltagsbewusstsein verborgenen, energetischen Ebene wieder in Kontakt mit seinen energetischen Wurzeln, zurück bis zur siebten Generation. Eine solche Aufstellung wirkt oft wochen- bis monatelang nach und meist ist dann ein Gefühl von größerer Ruhe und mehr Lebenskraft spürbar.

 

”Wenn wir nicht wissen wo wir herkommen, werden wir auch nicht wissen wohin wir gehen.”

 

Eine Klientin, die an einem Aufstellungsritual teilgenommen hat, schreibt später darüber wie folgt: „Seit der Aufstellung kann ich sagen, dass ich mich mit der Kraft und Lebensfreude meiner nicht gekannten Großmutter immer wieder verbinden kann und hieraus enorme Kraft und ein inneres Lächeln spüren kann. Das tut soooo gut! Mit meinen Eltern fühle ich mich von Tag zu Tag noch mehr im Frieden und spüre die Liebe, die endlich frei geworden ist und hier fließen kann. All das was in diesem Kontakt zu meinen Eltern immer so schwer für mich, war hat sich einfach aufgelöst, wie wenn es niemals existiert hätte. Ein Geschenk, dass meine Eltern noch am Leben sind und ich dieses noch mit ihnen zusammen erleben kann.“

Für Menschen, die ihre Wurzeln geklärt haben, öffnen sich oftmals neue Türen im Berufsleben, auch geschehen Heilungen, wenn die Krankheit von einem Sippenmitglied übernommen war. Und bei einem Großteil harmonisierten sich die Familienverhältnisse. Letztendlich tritt ein Frieden ein, der einher geht mit mehr Ruhe und mehr Kraft für den Alltag. Weitere Erfahrungen aus den Workshops und auch den Einzelaufstellungen kannst du hier lesen.

 

Individuation – ein evolutionärer Impuls

In der jetzigen Zeit des Bewusstseinswandels stößt ein evolutionärer Impuls die Individuation des Menschen auf breiter Ebene an.  Damit das eigene, individuelle Potenzial entfaltet und gelebt werden kann, ist es von großer Wichtigkeit die eigenen Wurzeln zu klären und sich von der Last und dem Leid aus der Ahnenreihe zu befreien. Dabei spielt es keine Rolle, wie alt ein Mensch ist. Vielmehr gilt es die überholten Klischees zu überwinden. Einstellungen wie „man sollte“, „man müsste“, „man kann doch nicht“ sind der Entfaltung des individuellen Potentzials zu opfern. Mögen die anderen denken, was sie wollen. Unsere Verantwortung liegt einzig und allein darin uns selbst treu zu sein, unser Potenzial und uns selbst zu verwirklichen, ohne die Grenzen der anderen zu beschneiden.

Es ist mir ein großes Bedürfnis andere Menschen dabei zu unterstützen ganz in ihre Kraft zu gelangen. Meine eigens gemachten intensiven Erfahrungen auf diesem Gebiet sind ein wichtiger Grund dafür. Als erfahrene Seelenmentorin lade ich daher Menschen zu meinem Aufstellungsritual Der Ahnenfriedenein. Dabei befreien sie sich  von der Last ihrer Sippe und erfahren stattdessen ihre Ahnen als große Quelle der Kraft und der Weisheit.

Die Transformation, die hierbei geschieht, ist ein wertvoller Beitrag für zukünftige Generationen. Wer seine Wurzeln klärt, tut dies auch für die Gemeinschaft – für seine Familie, seine Kinder und Enkel und darüber hinaus.

Wagen wir es daher die alten Lasten und Bürden abzugeben und uns davon zu befreien. Und möge so der Kern unseres Wesens immer mehr zum Vorschein kommen und sein Licht in eine langsam erwachende Welt strahlen – heiter und vergnügt.

 

P.S.:  Falls du dich für das Thema näher interessierst:

Seit Herbst 2017 gibt es auch einen Online-Kurs zum Thema.
“Der Ahnenfrieden – Kraft und Weisheit aus der Herkunft”                               
Vielleicht interessierst du dich dafür, dann kannst du dir hier weitere Informationen holen.

 

Der Kraftfluss der Seele – das Lebendige zwischen den Polen Männlich und Weiblich

Mit dieser neuen Artikelserie nehme ich dich mit auf eine tiefer gelegene Ebene, die sich den meisten Menschen im normalen Tagesbewusstsein entzieht. Begleite mich in einer offenen Haltung und lass dich berühren. Sicherlich nicht von allem. Nimm das mit, was bei dir anklingt. Den Rest lass einfach liegen, so wie im Supermarkt. Du hast immer die freie Wahl.

Im heutigen ersten Teil dieser Artikelserie möchte ich dir nahebringen, inwieweit das Lebendige durch Faktoren beeinflusst wird, die zwar äußerst simpel klingen, dennoch nicht so leicht zum Begreifen sind. Zugegeben, wir haben viele Messgeräte, um die äußere, die materielle Welt zu erfassen, doch wir haben kein einziges Instrument für die innere Welt, die Welt der Seele. Um die Erforschung der Lebenskraft, die uns täglich durchströmt und auch nährt, hat sich die Wissenschaft bisher kaum bemüht.

 

Altes Wissen wieder beleben

Das Wissen und die Weisheit um die Existenz und Wirkweise einer Lebensenergie, die die ganze Schöpfung durchpulst und bewegt, war in früheren Kulturen über den ganzen Erdball verbreitet. Die Menschen haben damals im Einklang mit der Kraft und ihrer Funktion gelebt.

Dieses Wissen ist nicht einfach verloren gegangen, vielmehr wurde es durch einige Jahrtausende hindurch ausgerottet, bis es fast völlig in Vergessenheit geraten war. Die, über Jahrhunderte andauernden Hexenverbrennungen in Europa sind nur ein historisches Beispiel für diesen Vernichtungsfeldzug. Doch jetzt in Zeiten der Vernetzung der Welt gelangt immer mehr Wissen aus anderen Kulturkreisen zu uns, wo es weiterhin gehütet wurde.

Wie einige Leser vielleicht wissen, bin ich seit mehr als zwanzig Jahren mit der Lebensenergie beschäftigt. Ich experimentiere und forsche damit im Auftrag meiner eigenen Befreiung von all den Konditionierungen, die meine Lebenskraft gebremst, gehemmt, ja sogar blockiert haben. Das Wissen darum fand ich in Asien im Taoismus, in den Lehren der Akupunktur der chinesischen Medizin und im Feng Shui. In den vergangenen zwanzig Jahren habe ich auf diesem Gebiet viele Ausbildungen gemacht und das Wissen für meine Kunden nutzbringend in ihrer äußeren Welt für ihr inneres Wohlbefinden eingesetzt. Dabei habe ich deren Räume so gestaltet, dass mehr Vitalität, ein größeres Wohlbefinden und auch wirtschaftlicher Erfolg dabei  entstanden sind.

Aufgrund meiner eigenen Entwicklung habe ich mich im Laufe der Jahre immer mehr der inneren Welt, der Welt der Seele, zugewandt. Dabei fand ich heraus, dass ich hierfür eine große Gabe mitbringe, die ich früher nur unbewusst genutzt hatte. Es ist die Fähigkeit Menschen in ihr Unterbewusstsein zu führen und dort die Ursache für ganz viele problematische Auswirkungen in der Außenwelt aufdecken und lösen zu können.  Das hat im Laufe der Jahre dazu geführt, dass ich mich selbst immer mehr befreien konnte von den Fesseln der karmischen und auch der familiären Verstrickungen innerhalb meiner eigenen Sippe. Heute steht mir soviel mehr Energie, Leichtigkeit und Lebensfreude zur Verfügung, die vormals darin gebunden war.

Diesen Beitrag schreibe ich aus dem Reichtum meiner eigenen Erfahrungen heraus. Gerne lasse ich dich als Leserin, als Leser, daran teilhaben.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind durch eine Kraftquelle miteinander verwoben

Unsere Familie und unsere Sippe sind, ob uns das passt oder nicht, eine Quelle der Kraft. Unsere Geschwister, unsere Eltern und Großeltern und unsere Ahnen sind jene Kraftlinien, die sich in uns verbinden, die in uns leben und die durch uns auch weiter gegeben werden. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind auf diese Weise durch eine innere Kraftquelle miteinander verwoben. Fließt diese Quelle, fallen viele Probleme, mitunter auch Krankheiten, einfach von uns ab.

Doch bei vielen Menschen ist diese Quelle nicht mehr frei zugänglich. Statt sich auf die eigene Quelle der Kraft in ihrem Inneren zu besinnen und die Schwellen, die den Kraftfluss behindern zu beseitigen, suchen viele im Außen danach. Dies hat vielfältige Erscheinungsformen. Die einen reisen auf andere Kontinente, um dort Kraftplätze aufzusuchen, wieder andere  überqueren, so wie ich auch, den Atlantik, unbewusst auf der Suche nach den eigenen Wurzeln. Andere wandern von Partnerschaft zu Partnerschaft, ohne sich bewusst zu sein, dass sie in jedem Partner die Verbindung zu ihrer Kraftquelle suchen und folglich immer wieder enttäuscht werden. Wieder andere betreiben intensiv Ahnenforschung und versuchen auf der intellektuellen Ebene die Annäherung.

 

Den Kraftfluss der Seele speisen

Unseren Körper nähren wir mittels Nahrung, Bewegung und Schlaf sowie dem Wechsel zwischen Aktion und Ruhe. Auf der geistig-seelischen Ebene braucht es andere Energieeinheiten, um wieder aufzutanken. Nehmen wir hierfür das Bild einer Batterie. Sie wird aufgeladen, indem sie an zwei Pole, einen Plus- und einen Minus-Pol, angeschlossen wird. Dazwischen existiert ein hohes Spannungsgefälle. Aus diesem Gefälle heraus erwächst die Kraft. Gemäß dem Gesetz der Entsprechung – wie im Kleinen, so auch im Großen – ist es auch bei unserer Seele so, nur dass hier der Pluspol männlich und der Minus-Pol weiblich ist. Schließlich hat auch unser Körper eine Polarität – rechte und linke Körperhälfte.

Bei der Batterie fließen im Ladevorgang elektrisch geladene Teilchen (Ionen) von der einen zur anderen Seite. Ebenso verhält es sich im menschlichen Körper und auch auf der Ebene der Seele. Als der Psychoanalytiker Sigmund Freud sich diesem seelischen Energiefluss näherte, nannte er ihn „Libido“. Nehmen wir also mal an die Libido ist dieser seelische Energiefluss, dann gibt es darin kleine Teilchen, wie die Ionen, die hier fließen. Nennen wir sie der Einfachheit halber „Seelionen – das ist ein Arbeitstitel :-).

Jetzt stellen wir uns folgende Fragen:

  • Gibt es bei den Seelen unterschiedliche Energiegefälle und -potenziale?
  • Kann die Energie der Seele sich erschöpfen, wie auch beim Körper?
  • Wenn ja, wie geschieht das ? Welche Ereignisse führen dazu?
  • Gibt es Lademöglichkeiten, die sie wieder auffüllen?

 

Die Kraft leben, die auf der Packung steht

Ab der Geburt hat jeder Mensch ein gewisses Grundreservoir an Energie zur Verfügung. Dies ist das Energieniveau seiner Seele, welches nicht erhöht werden kann. Aber der Mensch kann sehr wohl unter seinem Energieniveau leben. Vergleichen wir dies wieder mit einer Batterie. Eine 3-Volt-Batterie wird keine 6 Volt liefern, vielmehr sind die 3 Volt die 100% der Energie. Jedoch ist es möglich mit einer 3 Volt-Batterie lediglich eine 1,5 Volt Spannung zu erzeugen. Ebenso verhält es sich beim Menschen. Die meisten von uns leben nicht die Kraft, die auf ihrer Packung steht. Ihr Ladezustand ist meist wesentlich niedriger. Kehren wir zu den “Seelionen“ zurück, dann haben ein Großteil davon ihr Ziel verfehlt und die Seele konnte nicht richtig geladen werden. Damit läuft sie auf Reserve im Zustand der Erschöpfung.

Jetzt tauchen natürlich weitere Fragen auf:

• Wer oder was ist das Ladegerät für unsere Seele?
• Woher kommt der Fluss der „Seelionen“?

Nun, es sind Vater und Mutter – die Repräsentanten des Männlichen und Weiblichen – die als  Energiewesen mit dieser Ladung das Fundament für die Lebenskraft eines jeden Menschen schaffen und das auch über ihren Tod hinaus.

 

Vater und Mutter speisen als Plus- und Minus-Pol den Kraftfluss der Seele

Eltern sind als Energiegeber in der Lage die Lebensbatterie ihrer Kinder mit genügend Lebenskraft zu versehen, jedoch liegt es auch am Energienehmer, ob er bereit ist die Verbindung zur Ladestation aufrecht zuhalten und ob er die Energie, die er bekommt auch willkommen heißt.

Als ich vor einigen Jahren in Indien bei einem Schweigeretreat war, habe ich Interessantes in puncto  seelische Ladestation „Eltern“ erfahren. In den Vedischen Schriften steht, dass wenn die Mutterbeziehung eines Menschen gestört ist, er oftmals Krankheiten und viele andere Widrigkeiten in seinem Leben vorfindet. Ist hingegen die Vaterbeziehung gestört, bedeutet dies oft, dass der Erfolg im Leben sehr schwer erkämpft werden muss oder sogar ausbleibt. Die schöpferische, männliche Energiezufuhr ist blockiert. Es herrschen Selbstzweifel, Verlust- und Versagensängste und es fehlt an Vitalkraft. Diese Störung in der Beziehung kann auf vielfältige Art und Weise entstanden sein. Fest steht jedoch, dass der Austausch gestört ist.

 

“Wenn die Vaterbeziehung gestört ist bleibt der Erfolg im Leben aus”

 

Doch wir müssen noch weiter ausholen, denn auch Vater und Mutter waren einmal Energienehmer und auch die Großeltern und hier ergeben sich bereits Verwicklungen und Schwachstellen im Kraftfluss der Seele. Es kann also sein, dass eine heutige Störung ihre Ursache bereits durch die Generationen hindurch innerhalb der Sippe vorgezeichnet ist. Hier finden wir das Phänomen des „Generationen-Symptoms“.

 

Der Generationenstrom

 

Die seelischen Energien werden ununterbrochen durch die Generationen hindurch weitergegeben und damit auch die Verwicklungen und Verstrickungen, die auftreten, wenn entweder das Geben oder auch das Nehmen nicht auf natürliche Weise geschieht und stattdessen Widerstände den natürlichen Energiefluss verzerren, hemmen und ihn sogar blockieren.

Diese Energieprobleme zeigen sich in Form eines lebensverneinenden Geistes, als dunkle Flecken in Energiefeld des Menschen. Und immer dort, wo sich ein Nein in der Seele befindet, ist das ein Widerstand gegen etwas und jemanden, der den Energiefluss bremst und dabei einen Großteil der Lebenskraft aufzerrt. Diese negativen, geistigen Elementale innerhalb einer Sippe suchen sich bei nachfolgenden Generationen einen Träger, eine Trägerin, die von solch einem Ausgangsproblem nicht die leiseste Ahnung hat, geschweige denn, dass sie davon weiß. Denn die Ursache liegt einige Stockwerke tiefer. Zum Glück geht nie etwas verloren und im Unterbewusstsein ist alles gespeichert. Hier kann der Zugang zur Ursache gefunden und auch gelöst werden.

 

“Eine gestörte Mutterbeziehung bedingt oftmals Krankheit und Widrigkeiten im Leben”

 

Anselm Grün, der deutsche Benediktinerpater und Schriftsteller sagt zum Beispiel: „Seinen Platz im Leben zu finden, sich geborgen zu fühlen und seiner Selbst bewusst sein. Wer seine Wurzeln kennt, der weiß, was sein Lebensbaum braucht, um in seine ganz eigene Gestalt hinein zu wachsen. Wer jedoch ziel- und planlos umherirrt, kann in sich auch nichts entwickeln. Er wird überall etwas anfangen, jedoch nichts zu Ende bringen. Er wird überall nippen, aber nicht wirklich trinken“.

Doch das tut der Psyche nicht gut und früher oder später meldet sich von tief innen ein Gefühl der Unzufriedenheit und des Unerfülltseins. Menschen, die von ihren Wurzeln abgeschnitten sind, fehlt etwas im Leben und sie finden nicht in die Kraft, die erforderlich ist, um ihre Träume zu verwirklichen und damit erfolgreich im Leben zu sein.

 

“Ohne Wurzeln keine Flügeln”

chinesisches Sprichwort

 

Jetzt am Ende dieses Beitrag halte kurz inne und frage dich

  • Wie ist das bei mir?
  • Wie empfinde ich die Verbindung zu meinem Vater, zu meiner Mutter.
  • Wieviel meiner potenziell vorhandenen Lebenskraft lebe ich?
  • Welche Schwellen verhindern, dass ich mein volles Kraftpotenzial lebe?
  • Was kann ich tun, um diese Schwellen zu beseitigen?

Gehe mit diesen Fragen ein paar Tage schwanger. Vertraue darauf, dass diese Fragen dein Inneres anstoßen, so dass in dir die Antworten aufsteigen.

 

Ich hoffe dieser Beitrag für dich interessant war. Gerne lese ich dazu deine Gedanken und Fragen im Kommentarfeld und freue mich auf einen Austausch.

In herzlicher Verbundenheit
Bianka Maria Seidl

 

Lies im zweiten Teil

Die Sippe – unsere Vorfahren als weitere Quelle von Kraft und Weisheit

  • Das Generationensyndrom – Wie traumatische Erfahrungen über Generationen weiter gegeben werden
  • Weitere Ursachen für das Fehlen gesunder Wurzeln
  • Typische Verhaltensweisen und Gefühle entwurzelter Menschen
  • Ahnenverehrung in anderen Kulturen
  • Wie eine Klärung und Wiederanbindung an die Ahnen gelingt

Hier kann du Teil 2 des Artikels lesen.

 

 

Seit vielen Jahren führe ich Einzelaufstellung und Workshops zum Thema durch.
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Einladung Dein inneres Kind zu entdecken – für ein freies, authentisches und schöpferisches Leben from Bianka Maria Seidl on Vimeo.

Hier zum Wiederholungstermin 15. oder 22.03.2018  anmelden

 

Warum das innere Kind dein Schatz ist

Viele Menschen tragen in sich ein verletztes Kind, das traurig und verlassen in den unbewussten Räumen haust. Hier erzeugt es Stimmungen von Unlust, Einsamkeit und beeinflusst unseren Alltag mehr, als uns das bewusst und auch lieb ist. Zwischendurch macht sich Lustlosigkeit breit und wir beginnen alles auf die lange Bank zu schieben. In Beziehungen stehen sich oftmals zwei bedürftige, verletzte, erwachsene Kinder gegenüber. In ihrer Bedürftigkeit erwarten sie aus einem kindlichen Anspruch heraus, vom Gegenüber die so sehr vermisste Geborgenheit und Liebe zu erhalten. Geschieht dies nicht, entstehen oftmals Konflikte, Schuldzuweisungen, Ablehnung oder völliger Liebesentzug. Falls einer der beiden dominanter in seinen Forderungen ist und der andere darauf eingeht, entsteht daraus eine Abhängigkeit. In dem Fall ist die Abhängigkeit das falsch verstandene Liebesprinzip. Derjenige, der die kindlichen Bedürfnisse des anderen erfüllt, geht in eine andere Rolle. Eine Begegnung auf Augenhöhe ist hier nicht mehr möglich.

 

Die Leichtigkeit des Seins

Wenn wir dem verletzten Kind in uns keine Beachtung schenken, fehlt uns das Spielerische, das Heitere und das Unbedarfte und wir erstarren in der Monotonie des Alltags. Wiederkehrende, unangenehme Ereignisse in unserem äußeren Leben sind dazu da, uns auf Muster aus der Kindheit aufmerksam zu machen. Statt in einem nie endenden Kreislauf das, was nicht gefällt, zu bekämpfen, können wir uns mittels Reflexion bewusst werden, um was es da wirklich geht.

Fragen wir uns in solchen Momenten

  • was fühle ich in dieser Situation?
  • warum wühlt mich das so auf?
  • wo im Körper fühle ich diese Wut/Zorn/Trauer/ etc.?

bringen uns diese Fragen zu den Ursachen, die nicht in den äußeren Geschehnissen liegen, sondern in uns selbst, entstanden in einer Prägephase in der Kindheit.

 

Die schwarzen Perlen – ein Schatz

Vergessen und abgedrängt liegen „schwarze Perlen“ am Grunde des See im Unterbewusstseins, verborgen im Schlamm. Wenn wir bereit und gewillt sind, tief in uns einzutauchen, um diese Perlen zu finden, entdecken wir den Schatz. Diese Perlen sind die verkapselten Gefühle, die wir in unserer Kindheit verdrängen mussten, um zu überleben. Zu groß war der Schmerz, des nicht gesehen werdens, des nicht gut genug seins, des nicht dazu zu gehörens.

Sind diese schwarzen Perlen erst einmal entdeckt und geöffnet, gilt es diese Gefühle zu fühlen und sie in unser liebendes Herz zu bringen. Doch das ist nicht immer einfach, denn oftmals ist der Zugang zum Herzen verengt oder gar verschlossen. Zu lange haben wir die zarten Herzensempfindungen überhört, übertönt und uns davon abgelenkt. In solch einem Fall ist es angebracht, dass wir uns professionelle Hilfe holen, bei einem Coach oder einer Beraterin, die aus einem tiefen Erfahrungswissen schöpft.

Es obliegt unserer Verantwortung

  • uns um unser inneres Kind zu kümmern
  • es anzunehmen in seinem Schmerz
  • da zu sein und mitzufühlen
  • es zu halten und ihm die fehlende Geborgenheit und Liebe zu schenken, die es so vermisst hat.

Auf diese Weise kann es sich aus seiner Isolation, seiner Einsamkeit lösen und gibt den Weg frei für die Entfaltung seiner wahren Schätze – seiner Gaben und Talente, die unser Potenzial und letztendlich unseren wahren Reichtum ausmachen. Ab dem Moment verändern sich auch unsere Beziehungen und die Umstände in unserem äußeren Leben.

 

Die innere Schatztruhe öffnen

Durch die Integration des inneren Kindes öffnet sich die Schatztruhe in uns. Statt eines ermüdenden, wiederkehrenden Kreislaufes, eröffnen sich jetzt neue Wege, die von mehr Leichtigkeit, Spontaneität und Lebensfreude begleitet sind und auf denen wir den Schatz, der wir sind, in die volle Entfaltung bringen und ihn mit der Welt teilen. Tun wir so, dann werden wir auch eine neue Gesellschaft formen, in der Kinder wieder ihren wesensgemäßen Platz finden. Eine Gesellschaft, in der Kinder ihrer selbst willen geliebt, ohne dass sie missbraucht werden, um die Bedürfnisse und den Mangel der Erwachsenen zu stillen und dadurch selbst wieder zu lieblosen Erwachsenen werden, die das Leben gierig ausbeuten, ohne je Erfüllung zu finden.

Sagte doch Jesus bereits: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr nicht ins Himmelreich einkehren.“ Damit wir den Himmel auf die Erde bringen, braucht es die Gaben und Talente unseres inneren Kindes und das ist unser größter Reichtum.

 

Falls du dich durch den Artikel angesprochen fühlst, hab ich eine interessante Veranstaltung für dich
zu der ich dich gerne einlade.

Info-Webinar “Dein inneres Kind heilen”
15. od. 22. März 2018 – 19 h

Falls

  • dein Alltag einen Grauschleier hat und du dich oft energie- und antriebslos fühlst
  • du öfters eine Unlust verspürst, die dazu führt, dass du alles auf die lange Bank schiebst
  • du leicht gereizt bist und dich schnell verletzt fühlst und dich zurück ziehst
  • es dir schwer fällt spontan und offen auf neue Situationen und Herausforderungen zuzugehen
    – egal ob privat oder im Business

dann ist das Info-Webinar „Heile dein inneres Kind“ genau das Richtige für dich.

Hier kannst du dich gleich anmelden!

 

Innere Freiheit Teil 2 – Die Schritte 4 bis 7

Im ersten Teil dieses Artikels habe ich über die ersten 3 Schritte

  • Selbstgewahrsein
  • Selbstverantwortung
  • Selbstempfindung + -annahme

geschrieben. Falls du diesen Beitrag noch nicht gelesen hast, kann du dies hier nachholen.

In diesem Beitrag geht es heute um die Schritte 4 bis 7 mit den Themen

  • Selbstverzeihung
  • Selbstachtung + -würdigung
  • Dankbarkeit
  • Selbstzeit

4. Selbstverzeihung

Manche Erlebnisse und Erfahrungen wiegen schwer und belasten uns über lange Jahre hinweg. Wir halten oftmals unbewusst daran fest, weil wir anderen und vor allem auch uns selbst unsere Handlungen und Entscheidungen nicht verziehen haben. So tragen wir oftmals zentnerschwere Lasten mit uns herum und wundern uns, dass um uns so viele Menschen sind, die sich beschweren. Dabei spiegeln sie uns und das, was auf uns lastet.

Selbstannahme geht der Selbstverzeihung voraus oder zieht sie nach sich. Dabei liegt die Betonung darauf sich im ersten Schritt selbst zu verzeihen. Denn oftmals sind wir wütend über uns selbst, weil wir uns falsch verhalten haben und daher so leicht zu verletzen waren. Oder weil wir zu leichtgläubig, zu gutmütig, zu bescheiden, nicht schlagfertig genug, nicht schlau genug, etc. gewesen sind. Das gilt es sich selbst zu verzeihen, damit wir in den Frieden gelangen mit uns selbst. Erst im nächsten Schritt geht es dann darum auch dem oder der anderen zu verzeihen für das was längst vergangen ist. Auf diese Weise wird unser Herz wieder leichter und wir fühlen uns freier.

Frage dich selbst:

  • Wem habe ich noch nicht verziehen?
  • Was trage ich mir noch nach?
  • Wie schwer wiegt das?
  • Wie lange geht das schon?
  • Welchen Vorteil habe ich daraus, solange an dieser Situation festzuhalten?

Übung: 

Beginne mit dem Verzeihen bei dir selbst. Überlege dir, was du dir noch nicht verziehen hast. Dann spüre in dein Herzchakra und öffne es. Dies geschieht, indem du es beabsichtigst.

Lege deinen Groll dir selbst gegenüber in dein Herzchakra. Das geschieht, indem du spürst, wo im Körper dieser Groll sitzt und du dann mit jedem Ausatmen dein Herzchakra vergrößerst bis der Groll darin umfangen ist. Bleibe solange damit, bis sich der Groll aufgelöst hat und du frei bist von dieser Last.

 

5. Selbstachtung + Selbstwürdigung

Im 5. Schritt achte dich und würdige dein Sein. Dabei geht es weniger darum, was du alles tust und was du bereits erreicht hast. Vielmehr geht es darum, dass du dich dafür achtest und auch würdigst, dass du einfach bist – also für dein Sein.

Erst diese Würdigung deines Seins bewirkt, dass du dich umfassender erfährst. Dass du in Einklang kommst mit den unsichtbaren Ebenen deiner Selbst. Im Sein ist es leichter möglich deine Seele zu spüren, ebenso wie deine Anbindung an deine geistige Familie, deine wahre Herkunft – somit dein Höheres Selbst zu erfahren.

Da das Sein in unserer modernen Gesellschaft erst in den letzten Jahren wieder an Bedeutung gewinnt, ist es von großer Wichtigkeit im vermehrt in unserem Alltag Raum und Zeit zu schenken damit sich die Waagschalen von Sein und Werden gut die Balance halten.

Frage dich selbst:

  • Achte und beachte ich mich oder bin ich immer nur für die anderen da?
  • Würdige ich mich für mein Sein, oder muss ich etwas leisten um einen Wert zu haben?

Übung: 

Stelle dich vor einen Spiegel und betrachte dich darin. Dann sage folgende Worte zu dir:

„Ich achte und beachte mich. – Ich würdige mein Sein.“

Schau, wie es dir damit geht. Was ruft das in dir hervor? Wie fühlst du dich? Fällt es dir leicht oder kommen diese Worte schwer über deine Lippen?

Entscheide dich dafür dich tagsüber mehr zu beachten – deine Befindlichkeit, deine Gefühle, dein Denken, dein Sprechen und Handeln – jedoch ohne es zu bewerten.

 

6. Dankbarkeit

Dankbarkeit ist ein Schlüssel zur Fülle unseres Daseins. Dankbarkeit öffnet unser Herz. In diesem Zustand ist es uns nicht möglich zu bewerten und zu urteilen. Wir sind dankbar für das was wir in unserem Leben vorfinden, für das, was wir sind, was wir haben, für all die Herausforderungen die Möglichkeiten zu wachsen, die sich uns tagtäglich bieten.

Es gibt so vieles für das wir dankbar sein können, wenn wir die Brille der Selbstverständlichkeit ablegen. Wenn wir die Welt wieder staunend und unvoreingenommen betrachten dann entdecken wir dabei die Fülle unseres Daseins, die Fülle des Lebens, der Schöpfung, der Natur, die uns immer umgibt. Statt uns diese Fülle zu zer-denken, wie wir es als Kopffüssler gerne machen, können wir diese Fülle fühlend erfahren und sie genießen – von Augenblick zu Augenblick und sie dadurch mehren.

Frage dich selbst: 

  • Bin ich dankbar für das, was ich in meinem Leben habe?
  • Zer-denke ich mir die Fülle, die mich umgibt, statt sie wertzuschätzen und dafür dankbar zu sein?
  • Wofür bin ich dankbar?
  • Wie sieht mein Leben aus, wenn ich für alles, was ich vorfinde, dankbar bin – auch für die Herausforderungen?

 

7. Selbstzeit

Die meisten Menschen verbringen Zeit mit anderen Menschen. Zeit mit sich selbst zu verbringen löst bei vielen sofort eine Abwehr hervor. Es scheint als hätten wir vor dem Angst, was uns in unserem Inneren begegnen könnte. Daher scheuen und vermeiden viele Menschen diese Art der Selbstbegegnung und gehen damit auch an ihrem inneren Goldschatz unwissend vorbei. Denn die Antworten auf unsere wichtigsten Lebensfragen liegen in uns selbst. Das hatte von vor vielen Jahrhunderten Sokrates gesagt. Erinnern wir uns. In unserem Inneren finden wir auch unseren eingewickelten Wesenskern, der die Verbindung zu unseren höheren Ebenen hat.

Hier finden wir auch unsere schlummernden Potenziale und das Wissen und die Weisheit unserer Seele.

Stellen wir uns daher täglich einer spirituellen Praxis wie Meditation oder auch Yoga und erfahren wir die Wohltat in unserem Leben, die sich dadurch einstellt. Ähnlich einem Stein, der ins Wasser fällt und Wellen schlägt, wirkt sich die Selbstzeit wohltuend in unserem Alltag aus, so das wir gelassener sind und immer mehr Raum und Zeit zur Verfügung haben, um das Leben und unsere neu gewonnene innere Freiheit zu genießen.

Frage dich selbst:

  • Nehme ich mir ausreichend Zeit für eine Begegnung mit mir selbst?
  • Was hält mich davon ab?
  • Wie könnte ich mir so eine tägliche Selbstzeit einrichten?
  • Wie sähe mein Leben aus, wenn ich die Antworten auf meine wichtigen Fragen in mir selbst finden würde?

Übung: 

Nimm dir eine Woche lang morgens 10 Minuten Zeit für deine Selbstbegegnung. Setze dich an einen ruhigen Ort, wo du ungestört bist und dich wohl fühlst.

Sitze aufrecht, die Beine nebeneinander. Schließe die Augen und atme tief. Lass bei jedem Ausatmen Anspannung und Gedanken los. Schalte vom Denken in den Modus Fühlen und fühle dich selbst mit allem, was auftaucht. Lass geschehen, was geschehen mag und sinke immer tiefer in dein Sein. Nach 10 Minuten kehre wieder in dein Tagesbewusstsein zurück – Strecke und recke dich und starte dankbar in den neuen Tag.

 

Frei werden für unser inneres, strahlendes Wesen

Wenn wir uns von den Mustern unserer Konditionierung befreien, legen wir dabei Schicht für Schicht den Kern unseres Wesens frei, der in seiner Natur strahlend ist. Wir legen ein Korsett ab, das uns einst Halt und Sicherheit schenkte.

Darunter kommt unsere nackte Haut zum Vorschein, unser fühlendes Wesen, unsere Lebendigkeit. Hieraus antworten wir dem Leben, drücken es durch uns aus und bezeugen damit unsere Liebe zu uns selbst, zu allen Geschöpfen, zur Schöpfung und ihrer Quelle.

Nehmen wir daher die Kraft zu uns zurück. Kommen wir ins Reine mit uns selbst. Versöhnen wir uns mit unseren Projektionen und vergeben wir uns selbst für das, was wir als Täter und Opfer irgendwann in der Vergangenheit hervorgerufen haben.

So gelangen wir in einen tiefen Frieden und in eine innere Freiheit, von der wir bisher nicht einmal zu träumen gewagt haben.

~~~~~~~~~~~~~

Jetzt wünsche ich dir erhellende Momente beim Beantworten der Fragen und beim Ausprobieren der Übungen. Bleib am Ball, wenn du spürst, dass sich in dir dadurch etwas zum Positiven verändert.

 

Möchtest dich noch mehr mit deiner inneren Freiheit beschäftigen und innerlich noch freier werden? 

Natürlich lässt sich in so einem Blogbeitrag nur die Spitze des Eisbergs zeigen. Wenn du also daran interessiert bist tiefer in das Thema Innere Freiheit einzusteigen, dann braucht es schon mehr an Engagement und Hinwendung. Gerne unterstütze ich dich dabei. Nutze mein Angebot für ein kostenfreies 30-minütiges Erstgespräch zur Orientierung.

Schreib mir einfach eine Mail an [email protected] mit dem Betreff: kostenfreies Orientierungsgespräch.

Außerdem entsteht gerade ein neuer Online-Kurs, der im Herbst 2017 gelauncht wird. „Er-Finde dich neu! Mit sich selbst ins Reine kommen“

 

P.S. Alle wichtigen Informationen im Vorfeld teile ich dir  in meinem Newsletter mit, so dass du dich rechtzeitig anmelden kannst und auch den Bonus nutzen kannst.

Hier kannst du nochmals Teil 1 dieses Artikels nachlesen.

Warum Selbstverwirklichung einen großen Traum braucht

 

Träume: Du siehst Dinge und du sagst: Warum?
Aber ich träume 
von Dingen, die es nie gegeben hat,
und ich sage: Warum nicht?“
Bernhard Shaw

 

Manche Menschen folgen einfach ihren Träumen und verwirklichen sie mit einer brennenden Leidenschaft und mit großer Willenskraft. Dabei gehen sie oftmals weit über die Normen des Mittelmaßes hinaus, verlassen ihre Komfortzone, riskieren zu scheitern und dabei belächelt zu werden. Dennoch brennt in ihnen ein Feuer, das sie alle Hindernisse überwinden lässt, bis sie schließlich ihren Traum verwirklicht haben und dabei auch enorm gewachsen sind. Sie sind auf diesem Weg zu Menschen mit einem starken Selbstbewusstsein und mit großem Selbstvertrauen geworden, die wissen, dass sie alles in ihrem Leben erreichen können, wovon sie zu träumen vermögen. Diesen Menschen ist ihre Selbstverwirklichung am wichtigsten und daher haben sie ihren tiefsten innersten Wünschen Rechnung getragen. Als Lohn dafür empfangen sie Erfüllung im höchsten Maß.

 

[bctt tweet=”Selbstverwirklichung braucht einen großen Traum” username=”Biankamaria”]

 

Erschöpfung statt Erfüllung

Wer tagtäglich im Hamsterrad sein Leben fristet, hat wenig Zeit sich über seine wahren Bedürfnisse und Sehnsüchte Gedanken zu machen, geschweige denn, dass er sie jemals entdecken könnte. Bereits in der Schule werden die Menschen dazu geformt dem herrschenden System zu dienen, das sich überwiegend über Leistung und Wirtschaftswachstum definiert. Der ausgleichende Pol über Muse, Regeneration und Kreativität kommt dabei zu kurz. Daher laufen viele Menschen in der Gesellschaft ständig auf Hochtouren, wie Motoren. Die Kinder der Nachkriegsgeneration konnten sich das Ausruhen und Entspannen von ihren Eltern nicht abschauen und so fehlen für diese so wichtigen ausgleichenden Qualitäten letztendlich die Vorbilder. Wen wundert es da, dass sich das Rad der Anstrengungen in den westlichen Industrienationen weiter und immer schneller dreht. Menschen verausgaben sich, übernehmen mehrere Jobs und dennoch bleibt die Erfüllung auf der Strecke. Stattdessen brennen sie aus, weil sie ihr Lebensfeuer für überzogene und einseitigen Ziele des herrschenden Systems eingesetzt haben.

 

Verantwortungswütige und Verantwortungslose

Manche Menschen übernehmen viel Verantwortung und viele Pflichten und schnüren sich damit buchstäblich ein Korsett, das ihnen die Luft zum Atmen nimmt. Es bleibt ihnen keine Zeit und kein Raum mehr für die eigene Entfaltung – für einen Traum. Zu stark liegt der Fokus im Außen bei den anderen und bei deren Leben. Oftmals erhoffen und erwarten sich diejenigen damit Wertschätzung, Anerkennung und Dankbarkeit. Doch selten wird dies gelingen und so sind diese Menschen irgendwann enttäuscht, machen andere dafür verantwortlich und sind letztendlich unzufrieden. Diese Menschen übersehen dabei, dass sie die größte Verantwortung für sich selbst haben, für ihr Denken, ihr Fühlen und Handeln – für die Entfaltung ihrer individuellen Potenziale, für ihr Wohlergehen, für ihr Glück.

Andere wiederum wagen es nicht Verantwortung zu übernehmen. Wenn möglich umgehen sie sie, schieben Entscheidungen lieber hinaus oder überlassen sie anderen. Sie nutzen ihre Chancen nicht, die sich ihnen immer wieder bieten und lassen im Großen und Ganzen das Leben an sich vorüberziehen.
Wenn sie für etwas zur Verantwortung gezogen werden, weichen sie aus, flüchten sich in Ausreden oder entziehen sich der Situation. Zu groß ist die Gefahr des Scheiterns, zu groß die Gefahr einer Niederlage. Lieber halten sie sich in den Haltebuchten des Lebens auf, resignieren ob der großen Risiken, die ein kreatives, erfülltes Leben mit sich bringt. Lieber schauen sie zu, wie andere das Leben wagen, manche mit prophetischer Vorausschau. Solche Menschen beharren gerne auf ihr Recht, indem sie den negativen Ausgang einer Unternehmung bereits voraussagen und es dann mit einer gewissen Schadenfreude wahrnehmen, wenn es dann so passiert. Schließlich haben sie ja von Anfang an gesagt, dass es nicht klappen würde. Sollten sie doch mal eine Idee zu einer Unternehmung haben, die außerhalb ihrer kleinen, engen Komfortzone liegt, dann lassen sie es zu, dass ihr Verstand ihnen beschwichtigend einredet, dass sie zu alt, zu jung, zu unerfahren, zu mittellos seien. Damit ist dann das Feuer der Inspiration sofort auch wieder gelöscht und die alte Sicherheit und Ordnung wieder hergestellt. Alles bleibt beim Alten. Was sie nicht bemerken ist, dass das Maß der Unzufriedenheit in ihnen proportional dazu wächst.

In beiden Fällen ist der gemeinsame Nenner, dass sowohl die Verantwortungswütigen als auch die Verantwortungslosen zuwenig oder keine Verantwortung für sich selbst übernehmen. Auf diese Weise ist der Weg heraus aus den alten Rollenspielen, wie zum Beispiel Opfer-Täter, versperrt. Die Menschen bleiben gefangen im Rad der wiederkehrenden Ereignisse und auch Ergebnisse. Alles bleibt beim Alten.

 

[bctt tweet=”Die Verantwortung für die Entfaltung unseres individuellen Potenzials liegt bei uns selbst” username=”Biankamaria”]

Das Maß der Verantwortung neu definieren

Obwohl im Außen sich alles so schnell weiter entwickelt und der Fortschritt so immens groß ist, trügt dieser Schein. Die wahre Entwicklung geschieht im Inneren des Menschen – in jedem Einzelnen. Erst wenn der Einzelne die Verantwortung für sich übernimmt, für sein Denken, Fühlen und Handeln, dann verändert er damit sich selbst und auch die Gesellschaft. Das Maß der Verantwortung muss vor allem in der jetzigen Zeit von jedem neu definiert und dann an erste Stelle gesetzt werden. Erst in der Eigenverantwortung wird der Wunsch nach dem Ureigensten deutlicher spürbar, sodass sich der Mensch nach einer Erweiterung und Ausdehnung sehnt, nach einem größeren Handlungsspielraum mit mehr Selbstbestimmung. Hat er diesen evolutionären Impuls erst einmal in sich verspürt, braucht es Zeiten des Innehaltens, des Rückzugs und der Einkehr, um zu erspüren und zu erahnen, was sein Herz und seine Seele von ihm wollen.

 

Zeit und Raum für die Selbsterforschung

Der Mensch tut gut daran sich Zeit und Raum für die Selbsterforschung zu nehmen. Das beginnt damit, sich im eigenen Lebensraum einen Ort des Rückzugs zu schaffen und sich regelmäßig Zeit für Reflexion und Innenschau zu nehmen. Diese schöpferischen Auszeiten erweisen sich bald allemal gewinnbringender als jede Spareinlage. Schließlich liegt der Zugang zu den verborgenen, tieferliegenden Wünschen und Bedürfnissen im eigenen Inneren und  Träume öffnen dieses Tor. Dabei gibt es verschiedenste Wege des Träumens. Doch um seinen ureigensten Traum zu entdecken ist es am wichtigsten sich das Träumen wieder zu erlauben.

So kann es beim Spaziergang in der freien Natur geschehen, dass ein plötzlicher Geistesblitz Einsicht verleiht in eine weitaus größere Schau auf das eigene Leben. Plötzlich entsteht ein größeres Bild und es können verschiedenste Bereiche sinnvoll zusammenhängend erkannt werden.. Es kann sein, dass dieses größere Bild plötzlich unter der Dusche als große Inspiration aufkeimt und einen grandiosen Impuls setzt. In jedem Fall entstehen solche Träume oder auch Visionen in völlig entspannten Zuständen, wenn der Ratio ruhig ist und Raum  für Eingebungen und Inspiration dadurch entsteht.

 

[bctt tweet=”Im entspannten Zustand sich öffnen für die Inspiration zum großen Traum” username=”Biankamaria”]

 

Platzschaffen für die neue Realität

Ist der eigene Traum klar im Fokus, gilt es im nächsten Schritt Platz zu schaffen für die neue Realität. Dabei müssen alte, überlebte Gewohnheiten durchbrochen und durch neue, förderliche Verhaltensweisen ersetzt werden. Verhaltensweisen, die die Verwirklichung des Traumes unterstützen. Ebenso gilt es Prioritäten gemäß seinen tieferen Bedürfnissen wie  z.B. Freiheit, Fülle, Liebe etc. zu setzen und diese auch entsprechend zu leben.

Auf diesem neuen Weg ist es wichtig auf Eingebungen zu achten und der Intuition mehr zu vertrauen. Denn Intuition ist die Fähigkeit, die Wahrheit ohne Erklärungen spüren zu können. Sie ist die Sprache der höheren Intelligenz und verbindet uns mit der höchsten Ebene unserer Seele und ihrem Entwicklungsplan.

 

Den ureigensten Traum entdecken und verwirklichen

Der Weg der Selbstverwirklichung beinhaltet den ureigensten Traum zu entdecken und zu leben. Selbstverantwortung ist die Voraussetzung für ein schöpferisches Leben. Zeit und Raum für die Selbsterforschung sind der neue Luxus, die sich der Mensch nehmen muss, wenn er den Wunsch nach dem Ureigensten verspürt. Dabei geht es vermehrt darum den inneren Impulsen und Regungen die Aufmerksamkeit zu schenken und den Fokus vermehrt nach Innen zu lenken.

Hier wird der Mensch zum Zuschauer im eigenen Lebenstheater und schließlich erkennt er, dass er auch der Regisseur und Darsteller ist. Im Licht seiner Bewusstheit kann sich das bisherige Lebensdrama in ein Lustspiel wandeln. Er kann sein Lebensschauspiel neu erträumen, das Drehbuch schreiben, es gestalten und bewusst spielen.

 

Sich erlauben zu träumen – groß zu träumen

Erlauben wir uns das Träumen wieder. Träumen wir große Träume und machen wir sie zu unserer neuen Realität. Übernehmen wir die Verantwortung für unser Denken, Fühlen und Handeln und nutzen wir die Macht unseres Unterbewusstseins und unseres Geistes. Denn  alles was sich unser Geist vorzustellen vermag, können wir auch verwirklichen. Verlassen wir unsere Komfortzone und wagen wir uns hinaus ins Leben. Die Kraft, die uns mit jedem Schritt zuwächst, unterstützt uns dabei, das Große, das scheinbar Unerreichbare, zu verwirklichen. Gemäß dem Spruch: Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott, lasst uns unsere größten Träume und Visionen schöpfen und damit auch eine neue Gesellschaft formen.

 

Und jetzt sind Sie dran:

  • Welche Träume tragen Sie mit sich herum, ohne dass Sie ihnen Ihre Aufmerksamkeit schenken?
  • Wann sind Sie soweit, dass Sie dem Ruf Ihres Herzens und Ihrer Seele folgen und Ihre Träume verwirklichen werden?
  • Was bracht es, dass Sie sich dafür entscheiden?
  • Wenn Sie absolut keine Angst vor dem Scheitern hätten, wenn Sie sich sicher sein könnten, dass Sie niemanden enttäuschen oder verlieren, wenn Sie sich für die Verwirklichung Ihrer Träume entscheiden, was wäre Ihr größter Traum?

 

Nehmen Sie sich ein wenig Zeit zum darüber Nachdenken und  schnappen Sie sich dann ein Schreibheft und notieren Sie Ihren Traum so ausführlich wie möglich! Dann legen Sie Ihr Geschriebenes für einige Zeit beiseite und lesen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt wieder. Wahrscheinlich werden Sie staunen über das
was Sie da geschrieben haben.

Ich wünsche Ihnen viel Freude und erhellende Momente dabei. Wenn Sie Interesse und Lust verspüren tiefer in Ihre Schatzkammer einzusteigen, dann haben Sie dazu die Chance beim Online-Coaching-Jahres-Kurs „Den ureigensten Traum entdecken und leben – Authentisch erfolgreich!“
der am 09. Januar 2017 beginnt und dazu angetan ist 2017 zum Startjahr für Ihr Traumleben zu machen.

Seien Sie dabei und machen Sie mit.
Alle weiteren Infos finden Sie hier.

 

Wenn Sie vorher herausfinden möchten, ob dieser Kurs wirklich zu Ihnen passt und Sie weiterbringt, dann melden Sie sich zum kostenfreien INFO-WEBINAR an, das an folgenden Terminen stattfindet:
MI 26.10. – 13 h
MI 09.11. – 19 h
MI 16.11. – 13 h
MI 23.11. – 19 h
MI 30.11. – 13 h

Hier können Sie sich jetzt kostenfrei anmelden.

Das war´s für heute.  Haben Sie Fragen, Anregungen oder auch Ideen, dann freue ich mich über einen Kommentar. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen.

Träume: Du siehst Dinge und du sagst: Warum? Aber ich träume

von Dingen, die es nie gegeben hat, und ich sage: Warum nicht?“ 

                                                                                          Bernhard Shaw

Manche Menschen folgen einfach ihren Träumen und verwirklichen sie mit einer brennenden Leidenschaft und mit großer Willenskraft. Dabei gehen sie oftmals weit über die Normen des Mittelmaßes hinaus – verlassen ihre Komfortzone, riskieren zu scheitern und dabei belächelt zu werden. Dennoch brennt in ihnen ein Feuer, das sie alle Hindernisse überwinden lässt, bis sie schließlich ihren Traum verwirklicht haben und dabei auch enorm gewachsen sind. Sie sind auf diesem Weg zu Menschen mit einem starken Selbstbewusstsein und mit großem Selbstvertrauen geworden, die wissen, dass sie alles in ihrem Leben erreichen können, wovon sie zu träumen vermögen. Diesen Menschen ist ihre Selbstverwirklichung am wichtigsten und daher haben sie ihren tiefsten innersten Wünschen Rechnung getragen. Als Lohn dafür empfangen sie tiefe Erfüllung im höchsten Maß.

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