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Start 17. Januar 2019

Kommt dir das bekannt vor?

  • Du spürst dass du etwas verändern sollst, doch du weißt nicht genau was und wie
  • Du drehst dich im Kreis zusammen mit dem Gedankenkarussell in deinem Kopf und kommst nicht weiter
  • Du zweifelst an der Richtigkeit deines Jobs, deiner Beziehung, an dir selbst
  • Du verleugnest dich und deine innere Wahrheit – hältst dich immer zurück, statt dich zu zeigen
  • Du hast die ausgetretenen Alltagspfade satt, doch es mangelt dir an Mut sie zu verlassen
  • Du spürst, dass du innerlich nicht frei bist das zu tun, wovon du insgeheim träumst

 

Die Teilnahme an diesem einzigartigen Online-Coaching-Jahresgrogramm bedeutet für dich:

Du

  • befreist dich aus eingefahrenen Gleisen, von begrenzenden Mustern und Glaubenssätzen
  • hälst deinen Fokus auf deine Entwicklung und Entfaltung für ein ganzes Jahr
  • bündelst deine Energie und erreichst endlich die gewünscht Veränderung
  • wirfst Ballast ab, bereinigst deine Vergangenheit, schließt sie ab und gelangst in den Frieden
  • setzt Lebensenergie frei und erfährst einen Zuwachs an Leichtigkeit und Lebensfreude
  • bleibst am Ball, hältst den Fokus und erreichst erfolgreich deine Ziele
  • entdeckst deine inneren Ressourcen und entwickelst neue Stärken
  • erfährst Bestärkung, Unterstützung und Bekräftigung durch eine Gemeinschaft
  • findest neue Weggefährten und Freunde und verbündest dich mit Gleichgesinnten

Alle weiteren Informationen zum Jahresprogramm findest du hier.

 

Der große Vorteil eines Jahresprogramms:

In diesem Online-Coaching-Jahresprogramm richtest du deinen Fokus für ein ganzes Jahr auf deine Weiterentwicklung und dein Wachstum. Dabei wirst du Schritt für Schritt durch einen Transformationsprozess geführt. So bleibst du am Ball und verzettelst dich und deine Energie nicht mehr. Ein roter Faden zieht sich konsequent durch das ganze Programm und so erreichst du zielsicher die gewünschte Veränderung – endlich glücklich leben. Dabei triffst du Gleichgesinne und findest Weggefährtinnen. Gegenseitig unterstützt und bestärkt ihr euch auf Eurem Weg in ein glückliches, erfülltes Leben.

 

Alle weiteren Informationen zum Jahresprogramm findest du hier.

Schritt 1 – Der eigenen Unzufriedenheit lauschen

In der Mitte des Lebens angekommen spüren wir langsam, dass sich etwas ändert. Der Körper verändert sich und immer öfters erschrecken wir beim Blick in den Spiegel. Das Gesicht, das uns da anschaut, hat mit dem, wie wir uns da innen fühlen, nicht mehr soviel gemein. Es besteht eine Kluft zwischen uns und dem Körper und das ist gut so, das gehört mit zum Programm, damit wir endlich ganz uns selbst gehören. 

Doch für eine Weile versuchen wir am alten Ist-Zustand festzuhalten. Konnten die ersten Falten bisher gut kaschiert werden, so gelingt es immer weniger. Das Badezimmer verwandelt sich bei uns Frauen in eine Werkstatt mit vielen kleine Töpfchen und Tiegeln. Repair (engl., bedeutet reparieren) ist das Zauberwort, das uns die Jugend wieder zurück bringen soll.

Je länger wir jedoch an unserem jugendlichen Narzissmus festhalten, desto schwieriger werden die vor uns liegenden Jahre. Dabei kann die kommende Zeit zur schönsten unseres Lebens werden, wenn wir denn bereit sind loszulassen. Loszulassen von dem, wofür wir uns solange bemüht haben. Ich spreche da von unserem Status quo, von unserer ach so vertrauten Komfortzone.

Bequemes Leben im goldenen Käfig

Dieser goldenen Käfig, in dem es nur all zu bequem ist, verhindert unseren zweiten Frühling, der jetzt in der zweiten Lebenshälfte anklopft und uns frischen Schwung und eine neue Lebendigkeit verleiht, wenn wir ihn denn reinlassen. 

Je mehr wir in unser komfortablen Leben eingewachsen sind, desto größer muss die Unzufriedenheit in uns werden, damit wir uns bewegen. Mit den Repairs lässt sich zwar das physische Alter für eine Weile gut kaschieren, doch braucht es viele Ablenkungsmanöver, um auch die Impulse der Seele zu übertünchen.

Shopping und mehrere Urlaube im Jahr sorgen kurzweilig immer wieder für Ablenkung, sodass der Ruf der Seele, der als Unzufriedenheit daher kommt, nicht gefühlt werden muss. Doch überlisten lässt sie sich nicht, unsere Seele. Denn nach einer Weile meldet sie sich über den Körper mit einer Krankheit, mit der wir nicht gerechnet haben. Die Vorzeichen, die im Vorfeld da waren, wollten wir weder fühlen, noch sehen, noch hören.

Margot Käßmann, Theologin und Pfarrerin schreibt in ihrem Buch „In der Mitte des Lebens“: „Es kann passieren, dass wir in der Mitte des Lebens einfach an uns vorbei laufen. Dann ignorieren wir, wo wir stehen und machen einfach täglich weiter, und es folgt Trott auf Trott. Es bedarf eines Innehaltens. Immer wieder einmal ist sozusagen ein Stoppschild nötig, das signalisiert: Halt mal an und schau, wer du bist und wo du stehst. Und dann betritt mutig neues Land.“ 

 

Ehrlich zu sich selbst sein 

Der erste und somit auch der wichtigste Schritt auf dem Weg zur Berufung ist, dass wir eine Bestandsaufnahme unserer individuellen Situation vornehmen und dabei ganz ehrlich mit uns selbst sind.

Wenn eine Unzufriedenheit vorhanden ist, dann gilt es ihr unsere Aufmerksamkeit zu schenken und ihr nachzugehen. Sie ist der rote Faden, der uns ins innere Brachland führt. Dorthin, wo unsere schlummernden, bisher nicht gelebten Talente und Potenziale liegen und darauf warten endlich entdeckt und gelebt zu werden. 

Halten wir daher inne und stellen wir uns folgende Fragen

  • Wo stehe ich? 
  • Wohin gehe ich?
  • Was sind meine Wünsche und Träume?
  • Welche Perspektiven habe ich?
  • Habe ich meine Zeit bisher richtig genutzt? 
  • Wovor habe ich am meisten Angst?
  • Was will ich wirklich für meine Zukunft?
  • Was macht mein Leben wert- und sinnvoll? 
  • Warum bin ich hier?  Was ist mein Lebenszweck?

Zugegeben, diese Fragen haben es in sich und wir tun gut daran mit ihnen eine Weile schwanger zu gehen, um die Antworten wirklich aus uns selbst kommen zu lassen. Das braucht seine Zeit. Wichtig ist allerdings, dass wir es wagen diese Fragen zu stellen. 

Ich will endlich ich selbst sein. Aber wie geht das?

Manche Frauen sind schon in der Phase, wo sie sich erlauben ihre Wünsche und Träume wahrzunehmen und sie spüren sehr deutlich, dass es da noch soviel mehr in ihnen gibt, das gelebt werden möchte. Andere haben aufgrund ihrer Geschichte zu wenig gelernt auf ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche zu achten und jetzt tun sie sich schwer herauszufinden, was sie wirklich wollen. Sie haben bisher immer gut funktioniert. Jetzt spüren sie, dass etwas in ihnen zu einer Veränderung drängt und eine Stimme in ihnen wird mit jedem Tag lauter und die sagt: „Jetzt bin endlich ich dran. Ich will endlich ich selbst sein.“ Aber wie geht das? Viele Frauen wissen nicht, was sie wirklich wollen. Es fehlt ihnen an neuen Perspektiven für ihren weiteren Weg und oftmals auch der Mut für einen Neuanfang. 

Eine seelische Krise zeigt uns immer an, dass etwas anderes gelebt werden will. Etwas, das uns dabei unterstützt mehr auf unseren eigenen Weg zu gelangen, damit wir das, was unsere Seele für ihre Entwicklung braucht, auch leben. Je weiter wir von diesem Weg entfernt sind, desto sinnloser erscheint uns das Leben. Ein seelisches Unwohlsein und eine innere Leere machen uns darauf aufmerksam, dass uns etwas Wichtiges fehlt. 

Die Impulse der Seele halten an

Sie verstummen erst, wenn wir uns entscheiden dem inneren Ruf zu folgen, uns zu unserer Berufung und damit verbunden zu unserer Lebensaufgabe bekennen und sie auch verwirklichen. Es braucht ein beherztes Bekenntnis zum Traum unserer Seele und dann gilt es sich auf den Weg zu machen. Dabei entfesseln wir die noch schlummernden Potenziale, entfalten unsere Talente und unsere schöpferischen Kräfte. Zusammen mit unserer innersten Sehnsucht und Motivation schenkt uns das tiefe Erfüllung.

Wir Frauen 45+ dürfen in der zweiten Lebenshälfte mehr vom Leben einfordern als bisher.  Dabei geben wir unsere falsche, weil angstgetriebene Bescheidenheit einfach auf und setzen uns an die erste Stelle. Wir entwickeln einen gesunden Egoismus. Lernen uns auf eine gesunde Weise abzugrenzen und auch mal nein zu sagen, wenn es wieder einmal darum geht die Bedürfnisse der anderen über unsere zu stellen. 

Um die zweite Lebenshälfte erfüllt zu leben, müssen wir für uns selbst und unsere Wahrheit einstehen und uns damit zeigen. Kein sich verleugnen mehr, kein sich verhalten aus Angst davor, was die anderen denken und sagen werden. Stattdessen sind wir endlich einverstanden mit uns selbst, und bekennen uns kompromisslos dazu. Ob die anderen uns verstehen, oder nicht, ob es ihnen passt oder nicht. 

All das ist plötzlich nicht mehr wichtig und das einzige, das wirklich wesentlich und wichtig ist, ist das Ich-selbst-sein.

Danke für deine Aufmerksamkeit und deine Zeit, wenn du bisher gelesen hast. Im nächsten Beitrag schreibe ich über den 2. Schritt auf dem Weg die eigene Berufung zu finden. Und dabei geht es darum die eigenen Talente und schöpferischen Kräfte zu entdecken.

Ich freue mich, wenn du wieder reinliest und mir ggf. auch deine Gedanken dazu im Kommentarfeld hinterlässt. 

Ganz aktuell:

Kostenfreie 5-Tage-Challenge

In 5 Schritten herausfinden was du wirklich willst
24.-28. September 2018

Noch ist die Anmeldung möglich – darum am besten gleich entscheiden und dabei sein.
Alle weiteren Informationen und Anmeldung hier.

 

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Die 3 größten Hindernisse auf dem Weg zur Berufung

Stille in mir – Ruhe und Gelassenheit entwickeln

Die äußere Welt ist laut und grell. Sie schläft nicht mehr, hat ihren natürlichen Rhythmus verloren. Die Kabel und Satelliten rund um die Welt arbeiten und liefern Daten und Informationen. Unablässig prasseln Bilder, Texte, Töne und Filme in die Gehirne der Menschen. Doch diese haben sich nicht so schnell entwickelt wie die Technik. Daher reagieren viele darauf mit Erschöpfung, sind gestresst, fahrig und unkonzentriert, schlafen schlecht bis gar nicht und nicht selten endet es in Krankheit. Doch es gibt ein Mittel um diesem Dilemma zu entkommen – die Stille. Bereits ein paar Minuten täglich in der Stille zu sein, ist hochwirksam, das bestätigt mittlerweile auch die Gehirnforschung. Hier ein englischsprachiger Artikel in der Huffingtonpost.

Seit die Yoga-Bewegung zu uns in den Westen gelangt ist und hier immer mehr Anhänger findet, bekommt Stille einen neuen Stellenwert in unserer modernen Welt. Ich selbst bin mittlerweile seit zwanzig Jahren auf dem Weg in die Stille über Meditation. War es früher laut in mir, so habe ich heute oft Momente in denen ich völlig frei von Gedanken bin. Meine Wahrnehmung ist dafür intensiver geworden, ebenso das Fühlen und die Empfindungen über die 5 Sinne. In diesem Beitrag beschreibe ich meine Erfahrungen mit und in der Stille und vielleicht inspiriere ich dich als Leserin oder Leser dazu, auch öfters in die Stille zu gehen.

 

Stille, die ich bin, hat die Farbe Nachtblau

Stille, welch kostbares Gut in einer im lauter werdenden, lärmenden Welt. Stille ermöglicht es mir der Melodie meines Herzens zu lauschen.

Ich wähle sie täglich und kehre ein in mein Sein. Hier gelange ich wieder in meine ursprüngliche Ordnung. Hier vereint sich das, was der Verstand nicht einen kann. In der Stille gelange ich näher zu mir selbst. Nichts lenkt mich mehr ab. Ich komme zur Ruhe. Ich fühle mich selbst, kann meine Gedanken beobachten und mir meiner Verbundenheit mit allem über meinen Atem bewusst werden.

Durch meine innere Stille werde ich mir der äußeren Stille gewahr. In diesem Moment denke ich nicht, dennoch bin ich mir bewusst. Die Natur lehrt mich die Stille. Wenn ich zum Beispiel einen Baum betrachte und sein stilles, tief verwurzeltes Sein wahrnehme, oder auch einen großen Felsen, fühle ich deren Stille in mir, werde ich eins mit dem Baum, mit dem Felsen.  Für meine innere Stille ist äußere Stille zwar hilfreich, jedoch nicht unbedingt notwenig. Denn selbst im größten Lärm kann ich mir der Stille hinter dem Lärm gewahr werden.

 

Hier sind einige meiner Erfahrungen. und Erkenntniss, die sich aus der Stille heraus ergeben und dann durch mich aufs Papier fließen.

 

 

Stille im Außen und Stille in mir

“Stille in mir ist wie ein tiefer See – ruhig, klar und rein – an dessen Oberfläche sich Gedankenwolken spiegeln, die vorüberziehen. In der Stille bin ich im Sein, weitab von den schnelleren Bewegungen des Lebens – der Gedanken- und Bilderwelt.

Hier im Urgrund meines Seins bin ich zuhause, bin ich geborgen in mir selbst, werde genährt vom ewig währenden Nichts, der Allgegenwärtigkeit des Seins.

In dieser großen Stille empfange ich nach einer Weile das, was meiner innersten Wahrheit entspricht. Mit dieser Perle der Weisheit tauche ich auf, bereichert und erfüllt gehe ich in meinen Tag und teile in Hülle und Fülle meine Schätze wie die Natur es mir vormacht – meinen Frieden, meine Freude und meine Freiheit.”

 

 

 

Stille – Sprachlos sein

“Sprachlos zu sein ist manchmal nicht das Schlechteste. Denn dadurch bleibt das, was gerade in diesem Moment anwesend ist,  ganz und ungeteilt in seiner Essenz. So kann es uns beeindrucken, seinen Eindruck prägend hinterlassen – ähnlich einem Stempel auf einem kostbaren Papier. Und es kann uns zu uns selbst führen, dorthin, wo wir sonst nicht hinkommen.

Sprachlos zu sein ermöglicht uns eine tiefere Erfahrung des Fühlens. Es eröffnet einen Raum des Staunens, des Wunderns und auch des Verwundetseins.

Hält die Angst an den Pforten zu diesen inneren Räumen Wache, weist sie uns augenblicklich den Weg zum Turmzimmer hinauf in unseren lärmenden Verstand, in dem sich viele so heimisch fühlen. Hier wird dann geordnet und zurecht gelegt, bis die aus den eigenen Tiefen aufsteigenden Gefühle wieder verwahrt sind in den verstaubten Regalen des Unterbewusstseins.

Wir können bewusst wählen sprachlos zu sein und zu schweigen, während wir nach innen lauschen und uns unseren inneren Erfahrungsräumen öffnen und  hingeben.”

 

 

Stille – Distanz zu sich selbst  und Nähe zum Leben

“Du hast dich eingebunden in vielen Verpflichtungen. Dein Geist beschäftigst dich mit den zahlreichen Problemen der Zeit und auch mit deinen eigenen Herausforderungen. Oftmals geht dir alles so nahe, dass es dir dir Luft zum Atmen nimmt. Die vielen Informationen zerren deine Energie in viele Richtungen und am Ende fühlst du dich erschöpft, kraftlos und verwirrt.

Spätestens jetzt gilt es inne zu halten und dich von deiner Persönlichkeit  und von den Problemen der Welt zurückzuziehen in die Stille – in dein Inneres. Hier findest du ins Sein. Hier kannst du dem Flüstern deiner Seele lauschen. Verweile hier in Selbstversonnenheit und lass dich in dieser großen Stille nähren vom ewig währenden Strom der Allverbundenheit. Wenn du wieder auftauchst, durchdrungen von der Allmacht des göttlichen Seins, hat sich deine Welt gewandelt.”

 

Soweit meine Erfahrungen und Erkenntnisse mit der Stille. Wie geht es dir in Bezug auf Stille?

Halte kurz inne und stelle dir nachfolgende Fragen: 

  • Welchen Stellenwert hat Stille für mich in meinem Alltag, in meinem Beruf?
  • Was passiert, wenn ich in die Stille gehe? Fühle ich mich wohl, oder unwohl? Warum?
  • Wie nehme ich Stille wahr? Empfinde ich sie? Kann ich das beschreiben?
  • Was kommt aus der Stille – in mir, für mich, oder auch für andere?
  • Wo in meinem Körper spüre ich diesen Ort der Stille?

 

Stille und Seelenentwicklung

In meiner Arbeit mit Menschen ist Stille ein ganz wichtiger Aspekt. Lehre ich doch meinen Klienten und Seminarteilnehmern sich täglich eine Selbstzeit in Stille zu gönnen, um eine gesunde Balance zwischen Werden und Sein zu schaffen. In meinen Seminaren und auch während eines Coachings lasse ich bewusst immer wieder längere Momente der Stille eintreten, damit sich das, was erkannt und erfahren wurde, integrieren kann.

Stille ist für mich das allgegenwärtige SEIN – die Leere, aus der alles kommt. Ein Feld reinen Bewusstseins, das geformt werden kann, entsprechend dem Bewusstsein des jeweiligen Menschen. Stille ist der Stoff aus dem unsere Träume sind.

Es ist eine Frage der Seelenentwicklung, der Seelenreife, inwieweit ein Mensch zur  Stille findet und sie als kostbares Gut wahrnimmt und wertschätzt. Der Großteil der Menschen sind junge Seelen, die gerade dabei sind die Welt im Außen zu erkunden. Es braucht uns, die reiferen und alten Seelen daher nicht zu verwundern, dass die Welt so rastlos und in vielen Köpfen noch so viel Lärm ist. Auf lange Sicht gesehen, wird es jedoch ruhiger werden im Inneren der Menschen und damit wird die äußere Welt friedvoller.

 

Wenn du liebe Leserin, lieber Leser daran interessiert bist mit mir in die Stille zu gehen, dann kannst du dies indem du meiner Facebook-Gruppe
beitrittst. Dort veranstalte ich jeden Sonntagabend eine 30-minütige Live-Meditation und gebe dazu im Vorfeld nützliche und hilfreiche Tipps.

Hier der Link zur Gruppe. Bitte beantworte die 3 einfachen Fragen, die ich dir vorab stelle und dann wirst du auch gleich freigeschaltet.
Vielleicht lesen wir uns dort bald.

 

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria

 

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Sich selbst sein – Hingabe an das Selbst

Präsent sein und damit ein Geschenk sein

Sich selbst sein und Selbstzweifel

Sich selbst sein, Authentizität, Selbstbestimmung, Selbstwirksamkeit und Selbstermächtigung sind Worte, die uns in der modernen Bewegung des Bewusstseinswandels auf Schritt und Tritt begegnen. Das Nutzenversprechen bei vielen Seminaren und Workshops trifft den Nerv der Zeit und lockt Menschen an, die diese Sehnsucht nach mehr Selbstsein in sich bereits verspüren.

Doch anfangs sind es lediglich Wörter, die viel Interpretationsspielraum lassen und genau hier gilt es achtsam zu sein. Es ist gut zu wissen, dass jegliche Interpretation vom Verstand kommt, der von den höheren Ebenen des Seins keine Ahnung hat. Und mit jeder Interpretation entsteht eine Vorstellung, die das, was erfahren werden möchte, verstellt und die Erfahrung somit verhindert.

Der Verstand kann diese Bewusstseinsebenen nicht erfassen. Somit ist es wichtig, dass er ruht. Vielmehr braucht es hier die Kompetenz des Fühlens. Ich habe auf den Prozess der Bewusstseinsentwicklung bereits in einem anderen Beitrag von mir hingewiesen Wertschätzung im Lichte des Bewusstseinswandels  (Der Artikel befindet sich bereits im Blogarchiv und daher an zweiter Stelle auf der Seite. Bitte runterrollen)

Es ist das Fühlen, das uns die nächste Ebene unserer Entwicklung erschließt. Somit geht es vorrangig erstmal darum, dass ich mich selbst fühle, mit allem, was im Moment in mir ist. Auf dem Weg hinein in ein erweitertes Selbstverständnis geht es in erster Linie um die Begegnung mit mir selbst.

Hier ein paar Fragen, die zum Nachdenken und Nachspüren anstoßen sollen:

  • Wie will ich Selbstbestimmung erlangen, wenn ich mir zu wenig Zeit und Raum nehme? Wie soll ich meinem Selbst vertrauen und aus ihm heraus bestimmen,
    – wenn ich mich selbst verleugne?
    – wenn ich mich selbst sabotiere?
    – wenn ich mich selbst verurteile, bestrafe und manchmal sogar hasse – bewusst oder unbewusst?
  • Wie soll ich Selbstwirksamkeit erlangen, wenn ich mich in einen Elfenbeinturm zurück gezogen habe, vor Angst, dass ich verletzt werden könnte?
  • Wie kann ich authentisch ich selbst sein, wenn ich mich selbst nicht angenommen habe mit all dem, was mich ausmacht? Mit meinen Licht- und Schattenseiten, mit meinen Schwächen und Stärken?
  • Und wie kann ich mein Potenzial aus mir selbst heraus entfalten und leben, wenn ich mich für andere mehr verantwortlich fühle als für mich selbst?

Die Antworten auf diese Fragen müssen nackt im Licht der Wahrheit stehen, damit sie uns befreien und das Tor öffnen, durch das wir auf unsere nächste Entwicklungsebene gelangen.

 

Im Nachfolgenden beschreibe ich in dieser 5-teiligen Beitragsserie

Die 5 größten Hindernisse auf dem Weg zum Sich-Selbst-Sein

1. Hindernis – Selbstzweifel

Wenn der Selbstzweifel in uns nagt stellen wir uns, unser Fühlen, Denken, Sprechen und Handeln  immer wieder erneut in Frage. Kaum haben wir eine Entscheidung getroffen, tauchen die Zweifel in Form von Gedanken auf und ziemlich schnell stellen sich dazu die entsprechenden Gefühle ein.

Jede Entscheidung, die wir treffen setzt eine Ursache, die eine Wirkung erzeugen und damit Wirklichkeit erschaffen soll. Dieser geistige Prozess braucht Zeit. Zweifel stören diesen Prozess. Der vorher klar ausgerichtete Fokus verliert an Kraft, die durch den Zweifel geteilt wird. Fragen wir uns woher der Zweifel kommt, so gelangen wir zu der Erkenntnis, dass es unsere Persönlichkeit in Verbindung mit dem Verstand ist, die zweifelt.

Die Persönlichkeit lebt in der Dualität, die vom Denken geschaffen wird. Innhalb dieser Dualität tanzen die Facetten unserer Persönlichkeit abwechselnd vom Plus- zum Minus-Pol, oder besser gesagt von der einen Seite zur anderen. Erheben sich Zweifel,  dreht sich der Verstand gerne im Kreis und stiftet nicht selten Verwirrung und Desorientierung, was wiederum in Niedergeschlagenheit und Erschöpfung mündet.

Der Zweifel an sich selbst entstammt der Persönlichkeit, die sehr wechselhaft ist, da sie von Gedanken und Gefühlen gesteuert wird. Wollen wir in eine Selbstsicherheit finden, gilt es, dass wir als Persönlichkeit einverstanden sind mit denjenigen Ebenen unserer Selbst, die im Unsichtbaren liegen, uns versorgen und unsere Existenz tragen.

Unbewusst haben wir uns diesem Teil bereits anvertraut. Wir werden geatmet und müssen darüber nicht nachdenken. Es geschieht einfach und dadurch hält es uns am Leben. Doch wer oder was  ist dieses ES? Kann es gesehen werden? Hat es eine Form? Kann es begriffen werden? Kommt es sporadisch? Oder ist es immer da? Und was heißt das dann?

Kann ich mich, meine Persönlichkeit, vielleicht sogar immer mehr in diesen Seinshintergrund hinein entspannen, um hier Heimat und Geborgenheit zu finden und zu erfahren? Schließlich hält mich dieser Urgrund hier im Körper, in der physischen Form meines Wesens, meiner Seele.

 

Zweifel entstehen innerhalb der Persönlichkeit durch das Denken

Es ist meine Persönlichkeit und das Denken, der Verstand, der zweifelt und die Einheit teilt in eine duale Welt. Zweifel ist das Gegenteil von Einsicht. Doch Einsicht geschieht im Inneren. Schauen meine zwei physischen Augen nach außen in die Welt, so sehen sie mal die rechte und dann wieder die linke Seite. Jedoch, um zur Einsicht zu gelangen, braucht es das dritte Auge, in dem sich die duale Sicht zu einer Einheit vereint und somit das Ganze wahrgenommen werden kann. Das dritte Auge erkennt die Einheit hinter den verschiedenen Erscheinungen in der äußeren Welt.

Solange wir uns überwiegend mit unserer konditionierten Persönlichkeit und mit unserer physischen Erscheinung, unserem Körper, identifizieren, sind wir dem ständigen Wechselspiel in der phänomenalen Welt, die wir mit unsern Gedanken und Gefühlen erzeugen ausgesetzt. Je unbewusster wir sind, desto mehr lassen wir uns hineinreissen,  in einen Strudel von Verwirrung und Verzweiflung – letztendlich ins Leid.

 

Einverstanden zu sein ist die Er-Lösung

Dafür braucht es keine Anstrengung, kein Tun, sondern ein sich Einlassen auf das eigene Sein. Zwischen Selbstzweifel und Selbstvertrauen liegt die Hingabe an den Seinshintergrund. Sie ist die Brücke, über die wir gehen müssen, um ins wahre Selbstvertrauen zu finden.

Wir alle sehnen uns zutiefst nach Frieden und Freiheit, nach Freude und Fülle. Diese Sehnsucht ist in jedem Menschen angelegt. Es ist der große Traum, den wir insgeheim alle tief in unserem Herzen tragen.

Solange wir jedoch glauben, diesen Traum, diese Seinsqualitäten im Außen über die Erfahrung der Persönlichkeit verwirklichen zu können, werden wir sie immer nur für kurze erfahren und dann doch wieder enttäuscht werden, ob ihrer Vergänglichkeit. Es ist ein vorübergehendes Glück, das nicht anhält, weil es nicht aus unserem Kern heraus gelebt wird, vielmehr aus den Vorstellungen der Persönlichkeit.

 

Hingabe ist der Schlüssel zum Selbstsein

Solange wir aus der Welt der Phänomene unser Glück beziehen wollen, werden wir immer wieder enttäuscht, weil das, wonach wir uns sehnen in der vergänglichen Welt der Phänomene nicht anhaltend gefunden werden kann.

Geben wir uns in stillen Moment hingegen unserem Seinsurgrund hin, entsteht langsam ein bewusstes und tiefes Vertrauen in unser Selbst, in den Nährboden, der uns am Leben erhält. Dieses Selbst, das alle lebenswichtigen Vorgänge im Körper steuert, ohne dass wir persönlich, also unsere Persönlichkeit, etwas dafür tun müsste, ist der wahre Chauffeur, der uns durch´s Leben führt.

Die Zweifel des Verstandes und somit der Persönlichkeit lösen sich in den Moment der Hingabe auf. Die Persönlichkeit ruht in sich selbst in einer allumfassenden tiefen Stille, die oft auch als Leere empfunden wird.

Diese Leere macht der Persönlichkeit, dem Verstand, dem Ego angst. Die Persönlichkeit fürchtet hier ihre Bedeutung zu verlieren und in ein Niemand-sein, ein Nichts-sein zu gleiten. Sie fürchtet den Boden zu verlieren auf dem ihre Standpunkte, Einstellungen und Ansichten gründen. Doch all das ist unbegründet. Vielmehr findet der Mensch hier zu sich Selbst, in die Leichtigkeit des Seins. In dieser Distanz zur Persona oder besser gesagt in dieser Durchlässigkeit erfahren wir das Wahre, Gute und Schöne. Je tiefer wir uns unserem Selbst hingeben, desto mehr erfahrenwir Freude und Fülle aus unserem Selbst heraus.

 

Selbstzweifel münden in Selbstvertrauen

Bei dieser Wandlung des Bewusstseinszustand der Persönlichkeit hin zum Sich-selbst-sein finden Einsicht und Erkenntnisse statt, die helfen, den anstehenden Herausforderungen im Leben entsprechend begegnen zu können. So fällt es uns leichter aus unseren alten Identifizierungen und Gewohnheiten heraus zu treten. Stattdessen erweitern wir unsere Lebenskreise, werden gelassener den äußeren Erscheinung der phänomenalen Welt gegenüber und genießen heiter und vergnügt uns selbst und unsere irdische Lebensreise.

Die einstigen Zweifeln der Persönlichkeit haben sich gewandelt und münden in ein tiefes Vertrauen in die Existenz, in das Leben, ins Selbst.

Wagen wir es daher diesen Weg der Hingabe, der ein weiblicher Weg ist, zu beschreiten. Die Zeit ist reif dafür und dieser Weg ist der nächste bedeutende Schritt auf unserer evolutionären Reise. Dieser Weg führt uns hinein in unser umfassenderes Selbst, in unsere wahre Größe.

 

Danke, dass du bis hierher gelesen hast. Danke für deine Aufmerksamkeit und dein dich Einlassen auf diesen 1. Teil. Im nächsten Beitrag beschreibe ich das 2. große Hindernis – Das Mangelbewusstsein.

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Inspiration findest du auch in diesen verwandten Artikeln

Noch ein Tipp: Pflanze eine gute, neue Gewohnheit und hab ein tägliches Rendez-vous mit dir selbst, bei dem du dich deinem Sein hingibst in Stille. So stellst du eine immer bessere Beziehung zu dir und deinem Selbst her und wirst dadurch reich beschenkt.
In herzlicher Verbundenheit

 

P.S. Vielleicht interessiert dich das auch.

Einladung zum kostenfreien Online-Seminar “Ins Reine kommen mit sich selbst”

 


Das ist für dich dabei:

Du lernst du die Hintergründe für deine inneren Konflikte kennen

Du gewinnst tiefe Einsichten in die Zusammenhänge zwischen der äußeren und deiner inneren Welt und lernst wie du dich in Einklang bringst.

Dir wird bewusst, das du deine Vergangenheit bisher fortgeschrieben hast, kannst dies jedoch nach dem Webinar ändern und dich neu er-finden

Bei Interesse kannst du dich hier zum Online-Seminar anmelden.

 

Sich dem eigenen Selbst hinzugeben bedeutet sich ins eigene Sein hinein zu entspannen. Dabei muss die Persona, die Persönlichkeit still werden und loslassen von allem Wollen und Streben.

Bei diesem Entspannen ins eigene Sein wird der Strom der Gedanken zum Rinsal und verebbt langsam in einer Präsenz, die jetzt gefühlt und wahrgenommen werden kann. Hier lösen sich die Sorgen und Probleme der Persönlichkeit, fallen ab als zentnerschwere Last. Im Körper lösen sich zeitgleich die Anspannungen.  Weit und frei wird der Raum, in dem sich das Bewusstsein befindet. Gedanken und Gefühle können so aus einer Distanz heraus wahrgenommen werden, ohne dass das Bewusstsein daran anhaftet.

 

Die Stille des Urgrunds erfahren

Der Raum weitet sich und mit ihm vertieft sich die Stille aus dem Urgrund des Seins . Die Persona ist jetzt durchlässig für die Präsenz des Selbst.

Zur grenzenlosen Freiheit gesellt sich das Feuer des ewigen Seins, das tief im Selbst ruht und brodelt und ganz allmählich aufsteigt in Form reiner Freude, die sich zuerst im Herzen ausbreitet und sich dann ausdehnt und überfließt, wie aus einem riesigen Kelch und sich in Wellen ausdehnt ins Grenzenlose. In diesem wahren Sein ist grenzenlose Freiheit, reine Freude und tiefer Frieden erfahrbar. Das Bewusstsein erfährt sich in seiner wahren Natur.

 

Die Schleier der Illusion werden durchlässiger

Nach solch einer Selbst-Erfahrung kehren wir durchlichtet und neu geordnet in unser Alltagsbewusstsein zurück, weiterhin spürbar getragen vom ewigen Seinsgrund. Unsere Sicht auf unsere Alltagsrealität ist milder geworden. Aus Mauern sind Schleier geworden, die uns jetzt bewusst sind.

Wir können uns täglich diesen Luxus gönnen und ein Bad im eigenen Selbst nehmen und uns auf diese Weise immer weniger mit der Persönlichkeit identifizieren. So gewinnen wir Abstand zu den Wirrungen, Problemen und Kämpfen, die die Persona anzettelt in ihrer Unbeständigkeit. Stattdessen vertrauen wir uns immer mehr unserem beständigen Selbst an und finden Lösung und Inspiration für unseren Alltag, wo vorher noch Verwirrung und Unüberwindbares war.

Genießen wir so unsere Lebensreise und staunen und bewundern wir das, was sich auf unserer Lebensleinwand im JETZT zeigt.

 

Inspiration findest du auch in diesen verwandten Artikeln

“Durch das Herz zum Kern unseres Wesens”

Die Leichtigkeit des Seins

3 Schritte in die bestmögliche Version deiner selbst

 

Noch ein Tipp: Nimm dir mehrmals eine kleine Atempause und gelange so ins Sein.

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Der Mini-Ratgeber
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– die  ersten 7 wichtigsten Schritte

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