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“Jeder große Traum beginnt mit einem Träumer.
Denke immer daran, dass du in dir die Stärke, Geduld und Leidenschaft trägst,
um nach den Sternen zu greifen und die Welt zu verändern.”
(Harriet Tubman)

 

Menschen haben Träume, Menschen haben Sehnsüchte. Dennoch leben die wenigsten ihren Traum. Viele sehen sich von vermeintlichen Sachzwängen im Schach gehalten und folgen in einem ermüdenden Kreislauf tagein und tagaus den errichteten Normen der Leistungsgesellschaft. Statt ihr inneres Feuer zu leben, halten sie es unter Verschluss oder sie setzen es für falsche Ziele ein und brennen dabei aus. Dabei verhalten sie sich korrekt, angepasst und sagen sich immer wieder,  dass sie doch zufrieden sein müssen. Doch tief innen schwellt der Brand, der nicht gelebten Träume und Herzenswünsche und schürt die Unzufriedenheit.

Nach der Kindheit hat sich der Zugang zu den eigenen Träumen weitestgehend verschlossen. Schließlich träumen Erwachsene nicht. Nur manchmal, in Momenten wenn das Leben anklopft und gerade kein Ablenkungsprogramm läuft, blitzt die Frage nach dem Es-muss-doch-noch-mehr-geben auf und ein Unerfülltsein drängt sich spürbar auf. Dies ist der Moment der Wahrheit, der in die Freiheit führen kann, wenn er als das erkannt und genutzt wird.

 

Ersatzprogramme, statt das eigene Leben wagen

Wer der Norm der Leistungsgesellschaft folgt hat keine Zeit seinen eigenen Wünschen, Träumen und Sehnsüchten nachzuspüren. Das Rad der vielen Verpflichtungen sowohl online als auch offline dreht sich schnell und die vielen Termine und Sachzwänge stecken ein enges Alltagskorsett. Da bleiben die Bedürfnisse der Seele oftmals auf der Strecke. Stattdessen laufen diverse Ersatzprogramme zur Entspannung, zur Unterhaltung, zur Ablenkung vom Wesentlichen.  Da wird das Leben der anderen in der Konserve mit gelebt. Statt selbst das Abenteuer zu wagen, die Liebe zu erfahren und eigene Träume zu träumen und zu verwirklichen, wird es kompensiert. Viele geben sich mit dem Ersatz zufrieden, sitzen lieber auf der Ersatzbank, in den Haltebuchen des Lebens und schauen zu, wie andere das Leben wagen, dabei über sich hinauswachsen und Erfüllung erlangen.

In meinem Artikel
Vom Überdruss in die Erfüllung: sich den neuen Luxus leisten und Zeit und Raum fürs Wesentliche finden schreibe ich ausführlich darüber.

Brot und Spiele sind die Belohnung für getreue Normalos, die ihr Leben an den Normen der Leistungsgesellschaft ausrichten. Ein Urlaub im Jahr, ab und an eine neue Frisur, ein neues Kleidungsstück, vielleicht eine größere Wohnung, ein Sparplan, der scheinbare, materielle Sicherheit vermittelt und jedes Jahr ein wenig höher auf der Karriereleiter. Mit vierzig sollte man angekommen sein, eine Familie gegründet, im besten Fall auch ein Haus gebaut und materiellen Wohlstand geschaffen haben.

 

Soll das jetzt alles gewesen sein?

Doch genau jetzt drängen sich immer öfter Gefühle der Unzufriedenheit und des Unerfülltseins ins Bewusstsein und können nicht mehr weggeschoben, überhört und ausgeblendet werden. Die genormten  Zielvorgaben, das, was man erreicht haben sollte und wollte, sind erreicht und durch die Frage „Soll das jetzt alles gewesen sein?“ klopft das Leben an. Jetzt fordert der innerste Kern des Menschen – sein Selbst – Beachtung. Denn in der Lebensmitte dreht sich etwas um 180 Grad und das Selbst soll ab jetzt im eigenen Inneren entdeckt werden.

Der Zugang zum eigenen Wesen, zur inneren Flamme, ist für viele  Menschen allerdings verschlossen. Sie wissen nichts von ihren tieferen, inneren Bedürfnissen, Sehnsüchten und Wünschen. Verstellt mit vielen Verpflichtungen, falschen Einstellungen und Ängsten, überhören sie für eine ganze Weile die sich aufdrängenden inneren Impulse. Erst ein einschneidendes Erlebnis, vielleicht sogar ein Schicksalsschlag bewirkt mit seiner Härte, dass sich etwas im Menschen bewegt und ihn aus seiner Eingefahrenheit herausreißt.

 

Schiffe sind nicht dafür gebaut, um im Hafen zu liegen

Diese Menschen gleichen Schiffen, die abgetakelt im Hafen liegen, ihre Segel nie gehisst hatten und warten, bis sie eines Tages entsorgt werden. Das ist traurig, denn Schiffe sind nicht dazu gebaut, im Hafen zu liegen. Vielmehr sollten sie mit prächtig gehissten Segeln auf den großen Meeren kreuzen, sich auf deren großen Wogen und Wellen bewegen. Sie sind dafür gebaut auch mal einem Sturm zu erfahren, sich dabei zu bewehren und daraus gestärkt und mit Erfahrungszuwachs hervorzugehen. Der Hafen ist die Komfortzone, in der Menschen ihre scheinbare Sicherheit finden – sowohl materiell als auch emotional. Hier ist alles vertraut, unter Kontrolle. Den Hafen zu verlassen birgt ein Risiko, das nicht zu 100% abgesichert werden kann. Daher leben viele ihr Leben in der Konserve – und überlassen das Träumen und deren verwirklichen den anderen, bei denen sie dann mitfiebern, mit fürchten und auch mit lieben, wenngleich auch nur von der Couch aus.

 

Risiko und Tiefgang – nein, danke!

Zu groß und oft auch unbewusst ist die Angst vor Veränderung, vor Verlust und Niederlage. Hinter scheinbarer Trägheit verbirgt sich oft eine seltsame Resignation. Der Schweinehunde sind es viele und über Prägung und Konditionierung will sich keiner Gedanken machen. Zu schwer wiegt der Ballast im Inneren, als dass man sich auch noch mit tiefgründigen Themen auseinander setzten wollte. Da surfen viele doch lieber nur an der Oberfläche ihrer Persönlichkeit, wagen zum Neujahr mal wieder neue Vorsätze, die dann doch nicht erreicht werden und das Gefühl der Unfähigkeit zur Veränderung fest zementieren. So vergeht ein Jahr nach dem anderen und die Gedanken an den Ruhestand nehmen bereits einen großen Raum im Denken ein.

Wen wundert es da, dass diese Menschen viel schneller altern, als sie es eigentlich müssten. Doch all das haben viele von uns mit der Muttermilch aufgesaugt. Die Eltern und Großeltern haben es vorgelebt und wir haben es ihnen nachgemacht, wenngleich wir in der Pubertät mächtig dagegen rebelliert haben. Schauen wir jetzt mal genau hin, was davon übrig geblieben ist, dann machen wir vielleicht überrascht die Erkenntnis, dass wir im Großen und Ganzen nach den gleichen Werten, bedacht auf materielle und emotionale Sicherheit, leben. Eben ein oberflächliches, jedoch bequemes Leben in der Komfortzone ohne größeres Risiko und Wagnis. Die innere Flamme bleibt dabei auf Sparmodus eingestellt und das kleine Licht, das davon ausgeht, steht brav unterm Scheffel.

 

Das Leben wagen – das Leben erträumen

  • Wie sieht unser Leben aus, wenn wir uns das Träumen wieder erlauben und gegebenenfalls auch wieder erlernen?
  • Was geschieht, wenn wir unser Leben entsprechend unseren Werten und unserer tiefsten Herzenswünschen gestalten?
  • Wer sind wir geworden auf unserem Weg bei der Verwirklichung unseres Traumes?
  • Welche Potenziale und Talente haben wir dabei geweckt und entfaltet?
  • Wie sieht eine Gesellschaft aus, in der die Menschen sowohl ihre Bedürfnisse achten als auch ihre wahren Herzenswünsche erfüllen und auch die Einzigartigkeit der anderen respektieren und sogar als Bereicherung sehen?

 

Wie in der Natur, würde dieses Erfülltsein, weitere Fülle nach sich ziehen. Menschen, deren wesentliche Bedürfnisse gestillt und die von innen heraus erfüllt sind, haben das Bedürfnis andere an ihrer Fülle teilhaben zu lassen, so wie es die Natur auch macht. Ähnlich einem großen Kelch, der überläuft und mit seinem Wasser alles nährt, was lebendig ist. Da macht sich der Neid vom Acker, weil es nichts mehr zu neiden gibt. Auch die Gier ist überflüssig, ist sie doch bloß der negative Ausdruck eines großes, tiefsitzenden Mangelgefühls.

Wer seinen Träumen folgt und sie verwirklicht, erschafft sich auf diesem Weg neu und dabei entsteht ein neues Selbstbild. Mut, Selbstbewusstsein, Selbstwirksamkeit und Selbstbestimmung wachsen mit jedem Schritt, den der Träumer, die Träumerin auf dem Weg in die Verwirklichung macht.

Weiter gehts in Teil 2 in Kürze.

Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit. Gerne lese ich Deine Gedanken zum Thema und freue mich auf einen Austausch.

In herzlicher Verbundenheit
Bianka Maria Seidl

 


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Das Leben erträumen und verwirklichen

 

Ging es mir im ersten Teil dieses Artikels darum aufzuzeigen, warum viele Menschen ihr Leben nicht erträumen und wagen, schreibe ich im zweiten Teil darüber, wie wir unsere wahren Träume ausfindig machen und dann auch verwirklichen können.

 

Der Zugang zum Träumen liegt in uns

Was ist also zu tun, um das innere Feuer wieder zum Brennen zu bringen? Was braucht es dazu? Es braucht die Hinwendung nach Innen. Es braucht Schlüsselfragen, die das Tor zu den Träumen wieder öffnen und es braucht Zeit und Raum für diese Selbstreflexion und -erforschung.

Nehmen Sie sich daher Zeit dafür und nutzen Sie die Gunst dieser besonderen Zeitqualität jetzt im November/Dezember und fragen Sie sich in stillen Momenten

  • Welche Bedürfnisse habe ich im Hinblick auf ein gelungenes Leben?
  • Was habe ich auf später verschoben und wird es dieses Später jemals geben?
  • Was tue ich gerne?
  • Wobei geht mir das Herz auf und ich vergesse dabei die Zeit?
  • Wovon träume ich – welche Herzenswünsche möchte ich mir gerne noch erfüllen?
  • Wer oder was hält mich davon ab?
  • Welche inneren Gegenstimmen gibt es da?
  • Welche äußeren Umstände stehen dagegen?
  • Was braucht es von mir, um dies zu ändern?

Geben Sie sich vor dem Einschlafen diesen Fragen hin, lassen Sie sie tief in Ihr Unterbewusstsein sinken und erbitten Sie klare Antworten auf Ihre Fragen.

Notieren Sie sich Ihre Erkenntnisse, schreiben Sie alles auf, was hochkommt, jede Eingebung, ohne es zu bewerten. Dann legen Sie es beiseite. Nach einigen Tagen lesen Sie das Geschriebene nochmals durch und fügen Sie weitere Erkenntnisse hinzu. Beschäftigen Sie sich jetzt in dieser eher stilleren Zeit des Jahres mit  diesem so wichtigen Thema und schenken Sie ihm Ihre Aufmerksamkeit. Es geht um Sie und um die Erfüllung dessen, wozu Sie hier sind.

 

Das innere Schattentheater beobachten

Wenn Sie meinem Rat folgen, werden sich sehr schnell in Ihrem Inneren Stimmen melden, die eine Erweiterung Ihres Lebens zu verhindern suchen. Ich nenne es liebevoll unsere inneres Schattentheater. Bei vielen Menschen sitzen diese schwarzen Gesellen unerkannt im Unterbewusstsein auf ihrem inneren Lebensfeuer und halten es klein. Das erzeugt natürlich Rauch und Qualm und schlechte Stimmung. Diese Teile Ihrer Persönlichkeit bekommen Sie sonst nie zu Gesicht, solange Sie in Ihrer vertrauten Komfortzone bleiben. Denn dann ist alles in Ordnung und unter Kontrolle und es droht keine Gefahr.

Fangen Sie jedoch an, sich mit Ihren Träumen und Herzenswünschen zu beschäftigen, zieht das sofort eine ganze Meute von Schweinehunden auf den Plan. Die einen raten ab, weil es ja gefährlich und mit Risiko verbunden ist. Andere richten Sie und schimpfen Sie egoistisch und undankbar, schließlich können Sie zufrieden sein. Und da gibt es auch jene, die sofort mit einem Schreckensszenario aufwarten, um Sie davon abzuhalten Ihre Lebenskreise zu erweitern. In der Tat haben diese verschiedenen Stimmen und  Gedanken in Ihnen ihre Wirkung, wenn Sie sich Ihrer nicht gewahr werden. Sie vermögen es dann Sie innerhalb Ihrer alten Lebensgrenzen zu halten. Sie wirken aus dem Unterbewusstsein heraus und erzeugen Stimmung und wenn Sie nicht achtsam sind, lassen Sie Ihre Wünsche und Träume wieder sein, ergeben sich Ihren Bedenken.

Daher ist Wahrnehmung und Achtsamkeit für die inneren Vorgänge ein absolutes Muss – denn nur so können Sie diese inneren Verhinderer und Meuterer entmachten und Ihren Weg hin zur Verwirklichung Ihres Traum fortsetzen. Anfangs scheint es schwer, weil ungeübt, doch nach einer Weile merken Sie, dass es dazu gehört und die Überwindung dieser Widerständler und Saboteure Sie wachsen lässt.

 

Leinen los und die Segel hissen

Hinterfragen Sie die Norm in Ihrem Leben und verlassen Sie die ausgetretenen Pfade. Erforschen Sie Ihre tiefsten Herzenswünsche und Träume und entscheide Sie sich beherzt für ihre Verwirklichung. Setzen Sie eigene Maßstäbe für ein Leben, das Ihrem innersten Wesen entspricht. Dann setzen Sie die Segel und nehmen Sie Kurs darauf. Während dieser Reise werden Sie Talente entdecken und Potenziale freisetzen, von denen Sie anfangs nicht einmal geahnt haben, dass Sie in Ihnen sind. Auf diesem Weg werden Sie Ihr Licht zum Leuchten und Strahlen bringen und damit ansteckend auf andere Menschen wirken. In dem Moment leben Sie im Einklang mit ihrer Quelle und schaffen Fülle aus Ihrer Erfüllung heraus.

 

Ich danke Ihnen für Ihre Zeit und Aufmerksamkeit und vielleicht wollen Sie mir Ihre Gedanken zu diesem Thema mitteilen. Schreiben Sie mir im Kommentarfeld und ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen.

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria Seidl

Warum Selbstverwirklichung einen großen Traum braucht

 

Träume: Du siehst Dinge und du sagst: Warum?
Aber ich träume 
von Dingen, die es nie gegeben hat,
und ich sage: Warum nicht?“
Bernhard Shaw

 

Manche Menschen folgen einfach ihren Träumen und verwirklichen sie mit einer brennenden Leidenschaft und mit großer Willenskraft. Dabei gehen sie oftmals weit über die Normen des Mittelmaßes hinaus, verlassen ihre Komfortzone, riskieren zu scheitern und dabei belächelt zu werden. Dennoch brennt in ihnen ein Feuer, das sie alle Hindernisse überwinden lässt, bis sie schließlich ihren Traum verwirklicht haben und dabei auch enorm gewachsen sind. Sie sind auf diesem Weg zu Menschen mit einem starken Selbstbewusstsein und mit großem Selbstvertrauen geworden, die wissen, dass sie alles in ihrem Leben erreichen können, wovon sie zu träumen vermögen. Diesen Menschen ist ihre Selbstverwirklichung am wichtigsten und daher haben sie ihren tiefsten innersten Wünschen Rechnung getragen. Als Lohn dafür empfangen sie Erfüllung im höchsten Maß.

 

[bctt tweet=”Selbstverwirklichung braucht einen großen Traum” username=”Biankamaria”]

 

Erschöpfung statt Erfüllung

Wer tagtäglich im Hamsterrad sein Leben fristet, hat wenig Zeit sich über seine wahren Bedürfnisse und Sehnsüchte Gedanken zu machen, geschweige denn, dass er sie jemals entdecken könnte. Bereits in der Schule werden die Menschen dazu geformt dem herrschenden System zu dienen, das sich überwiegend über Leistung und Wirtschaftswachstum definiert. Der ausgleichende Pol über Muse, Regeneration und Kreativität kommt dabei zu kurz. Daher laufen viele Menschen in der Gesellschaft ständig auf Hochtouren, wie Motoren. Die Kinder der Nachkriegsgeneration konnten sich das Ausruhen und Entspannen von ihren Eltern nicht abschauen und so fehlen für diese so wichtigen ausgleichenden Qualitäten letztendlich die Vorbilder. Wen wundert es da, dass sich das Rad der Anstrengungen in den westlichen Industrienationen weiter und immer schneller dreht. Menschen verausgaben sich, übernehmen mehrere Jobs und dennoch bleibt die Erfüllung auf der Strecke. Stattdessen brennen sie aus, weil sie ihr Lebensfeuer für überzogene und einseitigen Ziele des herrschenden Systems eingesetzt haben.

 

Verantwortungswütige und Verantwortungslose

Manche Menschen übernehmen viel Verantwortung und viele Pflichten und schnüren sich damit buchstäblich ein Korsett, das ihnen die Luft zum Atmen nimmt. Es bleibt ihnen keine Zeit und kein Raum mehr für die eigene Entfaltung – für einen Traum. Zu stark liegt der Fokus im Außen bei den anderen und bei deren Leben. Oftmals erhoffen und erwarten sich diejenigen damit Wertschätzung, Anerkennung und Dankbarkeit. Doch selten wird dies gelingen und so sind diese Menschen irgendwann enttäuscht, machen andere dafür verantwortlich und sind letztendlich unzufrieden. Diese Menschen übersehen dabei, dass sie die größte Verantwortung für sich selbst haben, für ihr Denken, ihr Fühlen und Handeln – für die Entfaltung ihrer individuellen Potenziale, für ihr Wohlergehen, für ihr Glück.

Andere wiederum wagen es nicht Verantwortung zu übernehmen. Wenn möglich umgehen sie sie, schieben Entscheidungen lieber hinaus oder überlassen sie anderen. Sie nutzen ihre Chancen nicht, die sich ihnen immer wieder bieten und lassen im Großen und Ganzen das Leben an sich vorüberziehen.
Wenn sie für etwas zur Verantwortung gezogen werden, weichen sie aus, flüchten sich in Ausreden oder entziehen sich der Situation. Zu groß ist die Gefahr des Scheiterns, zu groß die Gefahr einer Niederlage. Lieber halten sie sich in den Haltebuchten des Lebens auf, resignieren ob der großen Risiken, die ein kreatives, erfülltes Leben mit sich bringt. Lieber schauen sie zu, wie andere das Leben wagen, manche mit prophetischer Vorausschau. Solche Menschen beharren gerne auf ihr Recht, indem sie den negativen Ausgang einer Unternehmung bereits voraussagen und es dann mit einer gewissen Schadenfreude wahrnehmen, wenn es dann so passiert. Schließlich haben sie ja von Anfang an gesagt, dass es nicht klappen würde. Sollten sie doch mal eine Idee zu einer Unternehmung haben, die außerhalb ihrer kleinen, engen Komfortzone liegt, dann lassen sie es zu, dass ihr Verstand ihnen beschwichtigend einredet, dass sie zu alt, zu jung, zu unerfahren, zu mittellos seien. Damit ist dann das Feuer der Inspiration sofort auch wieder gelöscht und die alte Sicherheit und Ordnung wieder hergestellt. Alles bleibt beim Alten. Was sie nicht bemerken ist, dass das Maß der Unzufriedenheit in ihnen proportional dazu wächst.

In beiden Fällen ist der gemeinsame Nenner, dass sowohl die Verantwortungswütigen als auch die Verantwortungslosen zuwenig oder keine Verantwortung für sich selbst übernehmen. Auf diese Weise ist der Weg heraus aus den alten Rollenspielen, wie zum Beispiel Opfer-Täter, versperrt. Die Menschen bleiben gefangen im Rad der wiederkehrenden Ereignisse und auch Ergebnisse. Alles bleibt beim Alten.

 

[bctt tweet=”Die Verantwortung für die Entfaltung unseres individuellen Potenzials liegt bei uns selbst” username=”Biankamaria”]

Das Maß der Verantwortung neu definieren

Obwohl im Außen sich alles so schnell weiter entwickelt und der Fortschritt so immens groß ist, trügt dieser Schein. Die wahre Entwicklung geschieht im Inneren des Menschen – in jedem Einzelnen. Erst wenn der Einzelne die Verantwortung für sich übernimmt, für sein Denken, Fühlen und Handeln, dann verändert er damit sich selbst und auch die Gesellschaft. Das Maß der Verantwortung muss vor allem in der jetzigen Zeit von jedem neu definiert und dann an erste Stelle gesetzt werden. Erst in der Eigenverantwortung wird der Wunsch nach dem Ureigensten deutlicher spürbar, sodass sich der Mensch nach einer Erweiterung und Ausdehnung sehnt, nach einem größeren Handlungsspielraum mit mehr Selbstbestimmung. Hat er diesen evolutionären Impuls erst einmal in sich verspürt, braucht es Zeiten des Innehaltens, des Rückzugs und der Einkehr, um zu erspüren und zu erahnen, was sein Herz und seine Seele von ihm wollen.

 

Zeit und Raum für die Selbsterforschung

Der Mensch tut gut daran sich Zeit und Raum für die Selbsterforschung zu nehmen. Das beginnt damit, sich im eigenen Lebensraum einen Ort des Rückzugs zu schaffen und sich regelmäßig Zeit für Reflexion und Innenschau zu nehmen. Diese schöpferischen Auszeiten erweisen sich bald allemal gewinnbringender als jede Spareinlage. Schließlich liegt der Zugang zu den verborgenen, tieferliegenden Wünschen und Bedürfnissen im eigenen Inneren und  Träume öffnen dieses Tor. Dabei gibt es verschiedenste Wege des Träumens. Doch um seinen ureigensten Traum zu entdecken ist es am wichtigsten sich das Träumen wieder zu erlauben.

So kann es beim Spaziergang in der freien Natur geschehen, dass ein plötzlicher Geistesblitz Einsicht verleiht in eine weitaus größere Schau auf das eigene Leben. Plötzlich entsteht ein größeres Bild und es können verschiedenste Bereiche sinnvoll zusammenhängend erkannt werden.. Es kann sein, dass dieses größere Bild plötzlich unter der Dusche als große Inspiration aufkeimt und einen grandiosen Impuls setzt. In jedem Fall entstehen solche Träume oder auch Visionen in völlig entspannten Zuständen, wenn der Ratio ruhig ist und Raum  für Eingebungen und Inspiration dadurch entsteht.

 

[bctt tweet=”Im entspannten Zustand sich öffnen für die Inspiration zum großen Traum” username=”Biankamaria”]

 

Platzschaffen für die neue Realität

Ist der eigene Traum klar im Fokus, gilt es im nächsten Schritt Platz zu schaffen für die neue Realität. Dabei müssen alte, überlebte Gewohnheiten durchbrochen und durch neue, förderliche Verhaltensweisen ersetzt werden. Verhaltensweisen, die die Verwirklichung des Traumes unterstützen. Ebenso gilt es Prioritäten gemäß seinen tieferen Bedürfnissen wie  z.B. Freiheit, Fülle, Liebe etc. zu setzen und diese auch entsprechend zu leben.

Auf diesem neuen Weg ist es wichtig auf Eingebungen zu achten und der Intuition mehr zu vertrauen. Denn Intuition ist die Fähigkeit, die Wahrheit ohne Erklärungen spüren zu können. Sie ist die Sprache der höheren Intelligenz und verbindet uns mit der höchsten Ebene unserer Seele und ihrem Entwicklungsplan.

 

Den ureigensten Traum entdecken und verwirklichen

Der Weg der Selbstverwirklichung beinhaltet den ureigensten Traum zu entdecken und zu leben. Selbstverantwortung ist die Voraussetzung für ein schöpferisches Leben. Zeit und Raum für die Selbsterforschung sind der neue Luxus, die sich der Mensch nehmen muss, wenn er den Wunsch nach dem Ureigensten verspürt. Dabei geht es vermehrt darum den inneren Impulsen und Regungen die Aufmerksamkeit zu schenken und den Fokus vermehrt nach Innen zu lenken.

Hier wird der Mensch zum Zuschauer im eigenen Lebenstheater und schließlich erkennt er, dass er auch der Regisseur und Darsteller ist. Im Licht seiner Bewusstheit kann sich das bisherige Lebensdrama in ein Lustspiel wandeln. Er kann sein Lebensschauspiel neu erträumen, das Drehbuch schreiben, es gestalten und bewusst spielen.

 

Sich erlauben zu träumen – groß zu träumen

Erlauben wir uns das Träumen wieder. Träumen wir große Träume und machen wir sie zu unserer neuen Realität. Übernehmen wir die Verantwortung für unser Denken, Fühlen und Handeln und nutzen wir die Macht unseres Unterbewusstseins und unseres Geistes. Denn  alles was sich unser Geist vorzustellen vermag, können wir auch verwirklichen. Verlassen wir unsere Komfortzone und wagen wir uns hinaus ins Leben. Die Kraft, die uns mit jedem Schritt zuwächst, unterstützt uns dabei, das Große, das scheinbar Unerreichbare, zu verwirklichen. Gemäß dem Spruch: Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott, lasst uns unsere größten Träume und Visionen schöpfen und damit auch eine neue Gesellschaft formen.

 

Und jetzt sind Sie dran:

  • Welche Träume tragen Sie mit sich herum, ohne dass Sie ihnen Ihre Aufmerksamkeit schenken?
  • Wann sind Sie soweit, dass Sie dem Ruf Ihres Herzens und Ihrer Seele folgen und Ihre Träume verwirklichen werden?
  • Was bracht es, dass Sie sich dafür entscheiden?
  • Wenn Sie absolut keine Angst vor dem Scheitern hätten, wenn Sie sich sicher sein könnten, dass Sie niemanden enttäuschen oder verlieren, wenn Sie sich für die Verwirklichung Ihrer Träume entscheiden, was wäre Ihr größter Traum?

 

Nehmen Sie sich ein wenig Zeit zum darüber Nachdenken und  schnappen Sie sich dann ein Schreibheft und notieren Sie Ihren Traum so ausführlich wie möglich! Dann legen Sie Ihr Geschriebenes für einige Zeit beiseite und lesen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt wieder. Wahrscheinlich werden Sie staunen über das
was Sie da geschrieben haben.

Ich wünsche Ihnen viel Freude und erhellende Momente dabei. Wenn Sie Interesse und Lust verspüren tiefer in Ihre Schatzkammer einzusteigen, dann haben Sie dazu die Chance beim Online-Coaching-Jahres-Kurs „Den ureigensten Traum entdecken und leben – Authentisch erfolgreich!“
der am 09. Januar 2017 beginnt und dazu angetan ist 2017 zum Startjahr für Ihr Traumleben zu machen.

Seien Sie dabei und machen Sie mit.
Alle weiteren Infos finden Sie hier.

 

Wenn Sie vorher herausfinden möchten, ob dieser Kurs wirklich zu Ihnen passt und Sie weiterbringt, dann melden Sie sich zum kostenfreien INFO-WEBINAR an, das an folgenden Terminen stattfindet:
MI 26.10. – 13 h
MI 09.11. – 19 h
MI 16.11. – 13 h
MI 23.11. – 19 h
MI 30.11. – 13 h

Hier können Sie sich jetzt kostenfrei anmelden.

Das war´s für heute.  Haben Sie Fragen, Anregungen oder auch Ideen, dann freue ich mich über einen Kommentar. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen.

Menschen haben Träume. Menschen haben Sehnsüchte. Waren diese Träume in der Kindheit noch ganz klar und lebendig, so wurden sie im Laufe des Erwachsenwerdens ins Unterbewusstsein verschoben. Dort sind sie in Vergessenheit geraten. Vor allem die Menschen im alten Europa wagen es nicht mehr zu träumen. Die Zeit der Aufklärung hat dem rationalen Geist Tür und Tor geöffnet und dabei die Fantasie in eine Schachtel mit dem Etikett „unbrauchbar“ gesperrt. Der Ernst des Lebens hat sich breitgemacht und Pflichterfüllung und Leistungsbewusstsein zählen zu den Werten, an denen gemessen wird.

Doch das Leben ist auf Ganzheit ausgerichtet und so melden sich diese verdrängten Wünsche und Träume von Zeit zu Zeit. Da schleichen sich Gefühle der Unzufriedenheit und oftmals auch der Unerfülltheit ein, obwohl, man/frau doch alles getan hat, was von der Gesellschaft gefordert war. In stillem Momenten, wenn wir zur Ruhe kommen, poppen verdrängte Träume und Wünsche schemenhaft als Erinnerung auf und werden doch sofort wieder ins Unbewusste verdrängt. Es fehlt der Glaube daran, dass solche Träume Wirklichkeit werden könnten. Und es fehlt an Mut und Selbstvertrauen. Lieber lässt man/frau sich wieder ablenken, lässt sich unterhalten, während neue Konsumwünsche mittels Werbung ins Bewusstsein geschleust werden. So sammeln sich im Laufe der Zeit im Außen in unserem Lebensraum vieles, das als Ersatzbefriedigung für die unerfüllten Träume dienen sollte und es doch nicht vermochte. Stattdessen nimmt es Raum, kostet Zeit und Energie und belastet letztendlich mehr, als dass es nützen würde.

“Wer die Welt in Ordnung bringen will, gehe zuerst dreimal durchs eigene Haus” aus China

Hier kannst du weiterhören.

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Hol dir den Glanz in deinen Augen wieder zurück 

Erinnerst du dich noch, wie du deinen 25. Geburtstag gefeiert hast? Welch ein Fetz war das. Schnell wurde organisiert, improvisiert und Freunde und Bekannte eingeladen. Und dann habt ihr gefeiert, bis in die Morgenstunden. Hinterher war es dann schon ein ziemliches Chaos, doch wen hat das schon gejuckt? Hauptsache der Spaß und die Ausgelassenheit waren groß. Wie sah das bei deinem 45. oder auch 50. Geburtstag aus? Habt ihr da noch Alkohol getrunken und Fleisch gegessen? Wahrscheinlich gab es einen guten Wein im kleinen Kreis. Wie groß war der Spaßfaktor, und am Schluss das Gefühl eine richtig tolle Fete gefeiert zu haben. Ja, die Lebensmitte erscheint vielen als ein Tal im Leben. Wir sind angekommen, haben das Pflichtprogramm wie Familiengründung, Hausbau und Großziehen der Kinder erfüllt und auch so manche Ziele erreicht. Fragst auch du dich manchmal: Soll es das gewesen sein?

Beruflich sind die wichtigsten Etappen geschafft. Die Rollen sind definiert. Es gibt kaum noch Entfaltungschancen, die finanziellen Verhältnisse sind stabil. Doch der alltägliche Trott in den ausgetretenen Pfaden ermüdet. Die Komfortzone ist bequem und vor allem vertraut. Dennoch stellst du dir Fragen wie „Wie kannst ich dem Leben einen neuen Sinn geben? Möchte ich mit meinem Partner so weiterleben, obwohl der Schwung und die Bereitschaft Neues auszuprobieren fehlt? Du erlebst auch, dass dein Körper langsam altert. Da und dort zwickt es. Vor dem Joggen ist seit Kurzem Aufwärmen nötig. Und Sex? Na, das spielt vielleicht keine so große Rolle mehr, oder? Du fragst dich: “Habe ich mir mein Leben so vorgestellt? Kommt da noch was?” Ja, in stillem Moment meldet sich manchmal tief innen ein Verlangen nach mehr Leben. Vielleicht tauchen auch vergessene Träume wieder auf. Doch was damit anfangen?

Hier kannst du in Episode 7 weiterhören

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Episode 1 – Träume ins Leben rufen und verwirklichen – warum ?

Fotolia_60870789_XS-150x150-9767b1deErfahre mehr darüber, worum es im Leben tatsächlich geht, warum es so wichtig ist, dass du den Ruf deiner Seele vernimmst und auch die Verbindung zu deinen Wurzeln wieder stärkst. Wie all das zusammenhängt, damit du in die Kraft findest und deinen ureigensten Traum verwirklichst, erfährst du in dieser Podcast-Serie.

Hör rein, wenn ich alle zwei Wochen einen neuen, inspirierenden Podcast ins Netz stelle.

Hier geht´s zur 1. Episode

Am besten du abonnierst diese Serie, so bist du immer auf dem Laufenden. Ich wünsche dir viel Freude und erhellende Erkenntnisse beim Hören.

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Weitere Infos zum Träume verwirklichen findest du hier.