Was war – was bleibt – was kommt?

2018 war für mich ein Jahr der Arbeit, der Arbeit und nochmals der Arbeit. So konzentriert und intensiv habe ich noch nie zuvor in meiner dreißigjährigen Selbständigkeit gearbeitet. Wie kam es dazu? Nun, dazu muss ich ein wenig ausholen. In den vergangenen zwanzig Jahren habe ich mein Geld überwiegend im Bereich der energetischen Architektur verdient. Die letzten Jahre war ich an größeren Bauprojekten beteiligt und zuletzt sogar an einem Projekt im Auftrag der öffentlichen Hand. Parallel dazu habe ich vor mehr als zehn Jahren begonnen auch als integraler Coach zu arbeiten, ohne dass ich dafür Werbung oder Aquise machen musste. Ich war bekannt genug und die Mund zu Mund Progaganda funktionierte gut.

Lebensübergänge meistern

Dann ging die Familienzeit zu Ende, meine Söhne verließen das Haus und ich zog um. Es war eine Art Rückzug, um mich zu finden, nach 22 Jahren, in denen ich sowohl meine Selbständigkeit als auch zwei Söhne alleine großgezogen habe. Ich spürte, dass ich jetzt endlich an der Reihe war und ich wollte erstmal herausfinden, was mir für die kommenden Jahren wichtig war. Dieser Prozess des Übergangs dauerte ca. 3 Jahre dann wusste ich, dass ich reisen und arbeiten verbinden und dabei zeit- und ortsunabhängig sein wollte. 2014 stieß ich im Netz auf Marit Alke und damals begann ich unter ihrer Anleitung meinen ersten Online-Kurs zu erstellen. Ich hatte enorm viel Elan, wurde jedoch von äußeren Umständen, genauer gesagt von der Telecom völlig eingebremst, da ich an dem Ort, wo ich wohnte, nur eine Funk-Internetverbindung hatte, die zu instabil war, um Webinare zu halten. Ganze zwei Jahre sollte es dauern, bis eine Breitband-Verbindung bereit stehen würde. Ich war frustriert und fügte mich in mein „Schicksal“. Ich  bot verschiedene kostenlose 21-Tage-Kurse an. Meine Liste füllte sich gut und innerhalb von zwei Jahren hatte ich eine stattliche Liste von über 1200 Abonnenten, die es gewohnt waren von mir immer kostenfreie Angebote zu erhalten :-).

Da ich parallel dazu immer noch in verschiedenen Bauprojekten tätig war, habe ich mich zu wenig um das Marketing für mein Online-Business gekümmert und zugleich saß ich einem katastrophalen Irrtum auf. Ich war damals der Meinung, dass e-mail-Marketing keine so große Rolle mehr spielte und daher schrieb ich zwar fleißig alle 3-4 Wochen einen Blogartikel und verfasst dazu meinen Newsletter, doch ich machte keine Aktionen und auch sonst war mir nicht bewusst, dass ich zwischenzeitlich vieles unternehmen hätte können, um auch ohne Webinare mein Online-Coaching-Business voran zu bringen. 

Eine Phase des genauen Hinschauens

Erst als ich 2016 dann meinen größten Kunden im Architekturbereich verlor und damit auch 40% meines Einkommens, begann für mich eine Phase des genauen Hinschauens. Ich machte eine innere Inventur. Fand heraus, was mir für die kommenden Jahre wirklich wichtig ist und was ich definitiv nicht mehr bedienen wollte. Dabei kristallisierte sich heraus, dass ich Architektur-Projekte in Verbindung mit Baustelle etc. nicht mehr weiter machen wollte. Stattdessen wollte ich mein Online-Coaching-Business professionell aufbauen und meine Seminarreisen nach Lanzarote ausbauen. Bedauerlicherweise begann ich das Pferd von hinten aufzuzäumen. Und so versuchte ich 2017 meine  Lanzarote-Seminarreise auf ein nächstes Level zu bringen, statt mich erstmal um die Basis für mein Online-Business zu kümmern.

Ich suchte mir Kooperationspartnerinnen, dachte,  dass dann die Akquise und auch die Durchführung der Reise leichter sei. Doch die Rechnung ging nicht auf. Das Projekt scheiterte und damit verbunden versenkte ich eine Menge Geld, das ich gut gebrauchen hätte können, zumal ja der Verlust der 40% noch lange nicht wieder aufgeholt war.

2018 – Den Gürtel enger schnallen und das Wesentliche in den Vordergrund stellen

So begann mein Jahr 2018 mit einem finanziellen Engpass, wie ich ihn in der Form noch nicht erlebt hatte. Ich musste meinen Gürtel enger schnallen und meine Ausgaben auf das Wesentliche begrenzen. So kündigte ich Abos für Zeitschriften, diverse Mitgliedschaften und ging nicht mehr ins Restaurant zum Essen. Sogar mein Ticket für die Inspicon habe ich verkauft, auf die ich mich so gefreut hatte. Langsam dämmerte es mir, dass ich etliche unternehmerische Fehler gemacht hatte. Mir wurde bewusst, dass die Online-Business-Welt anders tickt als die Business-Welt, die ich vorher kannte und in der ich mich nie um Marketing und Aquise bemühen musste. Ja, ich war verwöhnt und dachte, das würde online so weiter gehen. Doch dem war nicht so und ich musste Lehrgeld zahlen.

Daher beschloss ich Mitte 2018 meine Kenntnisse in Online-Marketing zu verbessern und habe bei Sonja Kreye an einer sechs-monatigen Business-Master-Class teilgenommen. Hochmotiviert und -konzentriert setzte ich um, was ich lernte und für mein Coaching-Business geeignet war. In Sonja Kreye hatte ich eine Business-Mentorin gefunden, die ganz nach meinem Geschmack war, weil sehr geradlinig und schnell auf den Punkt kommend. Ich habe in den vergangenen 6 Monaten unendlich viel gelernt, vieles  bereits auch umgesetzt und konnte so auch in 2018 bereits erste Erfahrungen und Erfolge verbuchen. 

Die Lücken im Fundament schließen und eine sichere Basis schaffen

So habe ich 2018 begonnen mich zu positionieren und bin noch dabei. Ich habe mich auch auf eine Zielgruppe festgelegt, auf Frauen 45+. Diesen Frauen helfe ich aus der Sinnkrise und ihrer Komfortzone, unterstütze sie dabei ihre Unzufriedenheit, ihre Selbstzweifel und Ängste zu überwinden und das zu entdecken, was noch in ihnen schlummert und mit frischen Elan ihren ureigensten Herzensweg in der zweiten Lebenshäflte zu gehen. Mein Angebot habe ich in Premium-Pakete verpackt und so begleite ich meine Klientinnen über einen längeren Zeitraum für eine nachhaltige Transformation und Entwicklung.

Zudem habe ich mittlerweile verschiedene Online-Kurse auf meiner Lernplattform, die mittlerweile auch ins Laufen kommen. 2018 liefen vor allem die Kurse „Das innere Kind heilen“ und  „Ins Reine kommen mit sich selbst“  gut und daher werde ich sie 2019 weiter anbieten. Das Konzept meiner Lanzarote-Reise erfährt gerade eine Transformation. Es darf einfacher und leichter werden und im Oktober 2019 wird es eine Neuauflage dieser Seminarreise geben, authentischer, urspünglicher und vor allem mit mehr Lebensgenuss 🙂 für alle Beteiligten.

Ich habe 2018 über enorm viel Schaffenskraft und Energie verfügt, die ich auch genutzt habe. Als Ausgleich hatte ich mir zu Beginn 2018 vorgenommen mich wieder mehr körperlich zu bewegen um dieser großen Energien auch über meinen Körper Ausdruck zu verleihen. Meinen Vorsatz habe ich ganz konsequent umgesetzt. Seither laufe ich jeden zweiten Tag morgens um acht Uhr meine Runde im Wald, unabhängig vom Wetter – außer es stürmt und es regnet wie aus Eimern. Meine körperliche Verfassung hat sich dadurch enorm verbessert und ich erfreue mich bester Gesundheit und einer guten Kondition. Und in einem gesunden Körper lebt bekanntlich auch ein gesunder Geist und eine lachende Seele. 

Ausblick auf 2019

Für 2019 beabsichtige ich an den Wochenenden nicht mehr zu arbeiten. Stattdessen möchte ich meine Freiz-Zeit wieder mehr nutzen mit Bergwandern, Malen, Saunieren, und Tanzen. Das finanzielle Ziel für 2019 ist, dass ich den Einkommenseinbruch von 2016 vollständig überwunden und darüber hinaus mit meinem profitablen Coaching-Business sogar mehr Umsatz mache, als früher im Bereich der energetischen Architektur. 

Die wesentliche Erkenntnis, die ich in 2018 durch diesen finanziellen Engpass gewonnen habe ist, dass ich dadurch gelernt habe mich auf das Wesentliche zu fokussieren, endlich genau hinzuschauen, was wirklich förderlich ist und mich und mein Business weiterbringt und dass es darum geht alles zu vereinfachen.  Denn solange mir ausreichend finanziellen Mittel zur Verfügung stehen ist die Gefahr, dass ich meine Neugierde und Spontaneität bediene und mich dazu verleiten lasse in diese oder jene Projekte zu investieren, ohne mir vorab viele Gedanken zu machen, wie sinnvoll das jetzt ist. Und damit meine ich auch verschiedenste Tools und Apps usw die verheißen unser Leben als Solounternehmer leichter zu machen :-). Wenngleich dies nicht immer so ist.

2019 werde ich weiter an meinem Coaching-Business feilen, das Gelernte noch mehr in die Praxis umsetzen und bei jedweder Neuanschaffung dreimal fragen, ob mich das wirklich befreit oder mehr knechtet :-). 

Von Herzen sag ich danke

Ich danke für die Zusammenarbeit mit meiner Grafikerin Sabine Schmid-Malaj, die mich beim Layout meines neuen Buches “Einfach sein”, das ich im Oktober 2018 veröffentlich habe, sehr kompetent unterstützt hat. Ich danke des weiteren Monika Birkner, von der ich aus ihrem Rebirthing-Kurs sehr wertvolle Tipps mitgenommen habe. Ich danke Stephanie Mertens, die mir hinsichtlich der Veröffentlich meines Buches eine gute Tipp- und Inspirationsquelle war und ich danke Frank Katzer, in dessen Challenge ich ebenfalls sehr wertvolle Tipps und Anregungen erhalten habe.

Dann danke ich natürlich Sonja Kreye, für all das, was ich in den 6 Monaten lernen konnte und wovon ich auch die nächsten Monaten und wahrscheinlich auch Jahren  noch viel und ausgiebig profitieren werde. Ich danke auch den Kooperationspartnerinnen bei der Lanzarotereise, dafür, dass sie dem ganzen eine Chance gegeben haben und wir daraus sehr wertvolle Erkenntnisse erlangst haben, wenngleich auch auf eine schmerzliche Art. Und zu guter letzt bedanke ich mich bei einer lieben Freundin, die mit ihrer warmen Art vor allem in grauen Momenten meine Stimmung erhellt und so manchen Moment  versüsst hat. 

Wie geht´s weiter? – Ausblick auf die kommenden Jahre

Wie 2018 bereits begonnen, werde ich auch in diesem Jahr vermehrt im Außen auftreten, wie zum Beispiel bei Interviews und mit Vorträgen, die es jetzt zu aquirieren gilt. 

So bin ich gleich Ende Januar in Frankfurt bei der Premiere von OneDay Feminar und halte dort einen Kurz-Workshop. Damit ich mich auf der Bühne sicher fühle, habe ich in diesem Jahr vor, mich diesbezüglich weiterzubilden und meine Präsentation und meine Stimmpräsenz  bei öffentlichen Auftritten zu schulen und zu verfeinern. Bei meiner persönlichen Entwicklung ist mir wichtig, dass ich mir mehr Freiräume für Muse einräume und dass ich  meine weiblichen als auch männlichen Kräfte in eine harmonische Balance bringe.

Langfristig beabsichtige ich für die kommenden Jahre mir ein Coaching-Business aufzubauen, das es mir ermöglicht weltweit zu reisen, Vorträge zu halten, Seminarreisen zu veranstalten, Bücher zu schreiben und die Herzen tausender Menschen zu berühren und zu bewegen. Zudem möchte ich zwischendurch meine Seele sprechen und die Schätze des Lichts durch mich in die Welt strömen lassen – in Farben, Zahlen, Geometrischen Formen, wohlig, weisen Worten und dabei mein Selbst auf immer weiteren schöpferischen Ebenen realisieren.

Das war mein etwas ausgiebiger Rückblick, sowie eine Vorausschau auf das kommende Jahr 2019  und ein Ausblick auf die kommenden Jahre. Von Herzen danke ich für die Gelegenheit bei dieser Blogparade von Marit Alke dabei sein zu können, die noch bis zum 10.01.2019 geht. Durch das Schreiben dieses Artikels habe ich mir nochmals in aller Klarheit die Lernthemen und die Qualitäten des Jahres 2018 verdeutlicht und zugleich habe ich einen hoffnungsfrohen und optimistischen Blick auf das kommende Jahr mit all seinen Chancen geworfen und freue mich sehr darauf. 

 

Mögen wir in 2019 viele, fruchtbare Samen in unserem Leben und in unseren Unternehmungen setzen
und mögen diese aufblühen und süsse Früchte in Hülle und Fülle tragen. 

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